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Silber: Die Geschichte spricht für Silber; Preisausbrüche wären keine Überraschung

Das große Ganze: 50 Tage Silber und 100 Jahre Silber

G. E. Christenson, The Deviant Investor, 18.02.2014

Man sollte sich schon die richtige Perspektive bewahren! Werfen Sie all die Hoffnungen und den ganzen Hype der „Analysen“ von gewissen Interessengruppen über Bord und schauen Sie sich einfach nur die Fakten an:

Also was soll’s! Schauen Sie auf die Geschichte und die Fakten und blenden Sie den Hype einfach aus.

Laut kitco.com sahen die durchschnittlichen Edelmetallpreise für Gold und Silber wie folgt aus:

Seit 1913 ist Gold jährlich im Schnitt um 4,32% im Preis gestiegen. Silber ist jährlich im Schnitt um 3,78% gestiegen.
Seit 1971 ist Gold jährlich im Schnitt um 8,8% gestiegen. Silber ist im Schnitt um 7% pro Jahr gestiegen.
Seit 2001 ist Gold im Schnitt um 14,74% pro Jahr gestiegen. Silber ist jährlich im Schnitt um 15,17% gestiegen.

Wenn wir uns das große Ganze anschauen, stellen wir fest, dass Gold und Silber im Preis steigen – gemeinsam mit Öl, Eigenheimen, Benzin, Nahrungsmitteln und praktisch allen anderen Dingen, die wir brauchen. Die durchschnittlichen Preisanstiege von Gold und Silber haben seit 2001 – dem Ende des 20-jährigen Edelmetallbärenmarkts – weiter an Fahrt aufgenommen.

Die offizielle US-Staatsverschuldung lag 1913 bei USD 2,92 Milliarden und 2013 bei fast USD 17.000 Milliarden. Der durchschnittliche jährliche Anstieg der US-Staatsverschuldung lag seit 1913 bei 9,04%, während der jährliche Anstieg seit 1971 bei 9,31% gelegen hat. Die US-Staatsverschuldung steigt also ziemlich konstant an.

Wenn man sich diesen anhaltenden exponentiellen Anstieg der Staatsverschuldung so anschaut, ja muss man sich da noch wundern, dass die Preise für Gold, Silber, Rohöl, Benzin, Nahrungsmittel und Eigenheime ebenfalls beträchtliche jährliche Anstiege aufweisen?

Das große Ganze:

Silber konnte innerhalb von 50 Tagen einen Zugewinn von 7,7% verbuchen. Ich denke, dass wir im Silbermarkt im Dezember ein Doppeltief sahen, sicher können wir uns dessen aber erst in ein paar Monaten sein. In dieser Ära des Hochfrequenzhandels und der „gemanagten“ Märkte finden Preiseinbrüche und Rallys tendenziell öfter statt.

Die US-Staatsverschuldung ist in den letzen 100 Jahren bemerkenswert konstant gestiegen, und diese Anstiege haben sich in den vergangenen 42 Jahren und dann noch einmal in den letzten 6 Jahren immer weiter beschleunigt. Solange sich am Geldsystem, der Regierungspolitik und der Ausgabenpraxis des US-Kongresses nichts ändert – es also nicht zu einer Rückkehr zu finanzpolitischer Vernunft kommt –, wird die Staatsverschuldung gemeinsam mit den meisten anderen Preisen weiter steigen.

Wir wissen nicht, ob die aktuelle Silberrally auch nächste Woche oder nächsten Monat weiter anhalten wird, aber wir können vernünftigerweise davon ausgehen, dass der Silberpreis gemeinsam mit der Staatsverschuldung in 2015, 2016 und 2017 beträchtlich über dem heutigen Niveau liegen wird!

Im Folgenden sehen Sie einen Chart, der den Silberpreis seit dem Jahr 2000 auf Monatsbasis ausweist. Bitte berücksichtigen Sie:

Zum Vergrößern anklicken.

Wenn Sie also das nächste Mal von einem Analysten hören, dass Silber in den kommenden zehn Jahren aller Vorausschau nach unter USD 25 pro Unze bleiben wird oder gar bis auf USD 10 pro Unze einbrechen könnte oder was auch immer, denken Sie bitte an die 100-jährige Geschichte – eine 100-jährige Geschichte an Preissteigerungen und eine 100-jährige Geschichte an exponentiell steigender US-Staatsverschuldung, die während dieses Zeitraums Jahr für Jahr um 9% zulegte.

Ich gehe davon aus, dass 100 Jahre an Fakten viel bedeutsamer sind als die Meinungen verschiedener Leute, die ganz bestimmte Eigeninteressen verfolgen, wenn sie die Menschen davon zu überzeugen versuchen, dass Gold und Silber gefährliche Investments sind.