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Zahlreiche Krisenherde: Steht die Welt am Rande eines neuen Kriegs?

Richard Russell, King World News, 29.04.2014

Ich habe ja über die gute Entwicklung von Gold und Silber in jüngster Zeit berichtet und mir gedacht, dass die „Meldung“ über die nicht überprüften und wohlmöglich nicht vorhandenen US-Goldreserven vielleicht an die Öffentlichkeit gelangen würde. Aber angesichts des Ärgers in Israel, der Probleme zwischen China und Japan, des Ärgers auf der Krim und der Schwierigkeiten mit diesem wahnsinnigen, selbstmörderischen Führer in Nordkorea frage ich mich, ob wir jetzt am Rande eines neuen Kriegs stehen.

Für eine Nation gibt es nichts teureres, als einen Krieg zu führen, und die Länder, die Krieg führen, versinken dabei gewöhnlich massiv in Schulden – was auch der Grund dafür ist, dass Gold steigt, wenn Gerüchte über einen Krieg aufkommen oder Krieg stattfindet. Ich hoffe inständig, dass die Aussichten auf einen Krieg nicht der Grund für die jüngste „Stabilisierung“ bei den Edelmetallen und Minenaktien gewesen sind.

Ich möchte meinen Abonnenten hiermit noch einmal empfehlen, sich etwas Silber zu kaufen. Laut der Dinge, die ich den Charts und meinen Untersuchungen entnehme, ist es an der Zeit, Silber zu besitzen.

Die US-Notenbank wird ihr quantitatives Lockerungsprogramm bis zum 01.10.2014 vollständig zurückfahren, der Markt wird dann in gewissem Umfang auf sich selbst gestellt sein. Die US-Notenbank wird ihre Nullzinspolitik jedoch weit bis ins Jahr 2015 hinein weiter fortführen. Ich glaube, die echten Schwierigkeiten werden dann ausbrechen, wenn das US-Finanzministerium neue Anleihen ausgibt und sich keine Käufer mehr finden.

Die letzten zwei Generationen sind die einzigen beiden Generationen in der Geschichte der USA, die nie irgendwelche harten Zeiten durchstehen mussten. Kann das so weitergehen? Die US-Schuldensituation sagt mir, dass uns in Zukunft etwas Neues bevorsteht – etwas, das die Menschen, die 60 Jahre oder jünger sind, noch nie erlebt haben. Sollte der „große korrigierende Bärenmarkt“ tatsächlich kommen, wird es meines Erachtens mit dem US-Dollar und seinem Status als Weltreservewährung zu tun haben. Ich glaube, dass es in den kommenden zehn Jahren einige Überraschungen geben wird, die unsere Welt nachhaltig verändern könnten.

In der letzten Ausgabe von Barron´s (US-Finanzmagazin) habe ich nicht ein Wort über Silber oder Gold gelesen und nicht ein Wort über den nicht überprüften US-amerikanischen „Berg aus Gold“. Kommt schon Barron´s – hier habt ihr eine Blockbuster-Story, die auf euch wartet. Alle cleveren Leute wissen darüber Bescheid, aber keine Publikation hat den Mut, das Thema aufzugreifen.

Ich wurde gefragt, ob es während der Zeit, in der ich die Dow Theory Letters veröffentliche, etwas gegeben hat, auf das ich stolz bin. Ja das gibt es. Seit 1958 – also dem Zeitpunkt, wo ich mit dem Schreiben begann – habe ich es nie zugelassen, dass meine Abonnenten in einem bedeutenden Bärenmarkt im Markt aktiv sind. Und in diesem Sinne erkläre ich meinen Abonnenten auch, dass die Position, die ich aktuell vertrete, Folgende ist: Sie sollten physisches Silber und physisches Gold besitzen und einen kleinen Teil Bargeld halten, um damit Ihre täglichen Ausgaben zu bestreiten […]

Inflation ist ein Wunder – und wo wir gerade von Inflation sprechen: Ich habe das Gefühl, dass sich die Inflation nun wieder beschleunigt und in den „mittleren Gang“ schaltet. Alles beginnt sich nun wieder zu verteuern. Ich kann es in den Supermärkten und den großen Kaufhäusern (Walmart, Target) sehen – und anhand der Läden, die pleitegehen, weil sie sich nicht länger die steigenden Mieten leisten können.

Im Folgenden sehen Sie den Goldpreischart: Gold bildet derzeit eine große Basis aus. Ein Ausbruch über die Marke von USD 1.340 pro Unze wäre bullisch.


Bei Silber wäre das Erreichen von USD 23 pro Unze ein bullisches Signal, und das Erreichen der Marke von USD 26 pro Unze wäre extrem bullisch.

Im Folgenden sehen sie den HUI-Edelmetallminenindex, der derzeit eine große Basis ausbildet. Bei 240 Punkten wird es bullisch und ab 264 Punkten wird es extrem bullisch: