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Das Ende des 310-Jahreszyklus: Warum die nächsten Jahre ziemlich wild werden dürften

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 13.07.2015

Frage: „Werden Sie auf der diesjährigen World Economic Conference auch die 6. Welle behandeln? Was Sie jüngst über das Maunderminimum geschrieben haben, ist sehr interessant.“

Antwort: Ja, das dürfte die treibende Kraft hinter dem 309,6-Jahreszyklus sein. Auf dieser Ebene wird der Sonnenzyklus mit seiner Sonnenfleckenaktivität zu einer bedeutenden Einflussgröße. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten.

Das ist überdies die 6. Welle ausgehend vom Hoch des Römischen Reichs. Sechs Wellen zuvor brachen die Minoische Kultur und Troja zusammen und es kam zum Aufstieg der Barbaren, bei denen es sich damals um die Griechen handelte. Damals fand auch die Explosion von Thera statt, was das Hauptereignis war, das zum Auszug der Juden aus Ägypten führte.

Die in der Bibel festgehaltene Vulkaneruption auf Santorini in Griechenland (Thera; Minoische Eruption) gehörte also auch zu diesem Zyklus dazu. Der Exodus der Juden, der sich im Alten Testament findet, ist ein Text, der nicht nur von Christentum hochgehalten wird, sondern auch vom Islam und Judentum. Es gibt aber immer noch widersprüchliche Auffassungen, wie der Exodus zu interpretieren sei. Einige halten ihn für Legende und Mythos, während andere ihn für das Wort Gottes halten. Der Exodus offenbart uns die Geschichte der Geburt und des Lebens von Moses, einem Hebräer, dem man die Befreiung der Juden aus den Fängen ägyptischer Sklaverei zuschreibt.

Es gibt Wissenschaftler, die den religiösen Gehalt außen vorlassen und der Meinung sind, dass die 12 Plagen, die einsetzten, auf Vulkanaktivität zurückzuführen seien. Die Erwähnung der Dunkelheit in der Bibel beschreibt zweifelsohne die Vulkanasche und das Bimsgestein auf der Oberfläche. Selbst die Stürme bliesen in südöstliche Richtung, wo Ägypten lag. Als 1833 der Krakatau ausbrach, hatte das „ein Jahr ohne Sommer“ zur Folge, wo es im Juli in New York City schneite. Doch nur weil es sich hierbei um lediglich um ein Naturereignis handelt, heißt das nicht, dass hinter dem Timing nicht irgendein göttlicher Plan steht.

Die Bevölkerung Roms bildete 175 n. Chr. ihr Hoch aus und brach dann von 1 Million Menschen auf 15.000 Menschen zusammen. Da die Steuern immer drückender wurden und sich auch das Klima gegen den Trend entwickelte, nahmen die Menschen einfach ihre sieben Sachen, verließen ihre Häuser und wanderten zu anderen Orten aus.

Unsere Sorge ist der schnelle Einbruch bei der Sonnenfleckenaktivität. Es scheint, dass dieser Rückgang aktuell schneller stattfindet als zuvor. Das ist eine Warnung, dass es auf dem Hoch der nächsten 8,6-Jahreswelle mit größeren Hungersnöten losgehen könnte.