Gold & Silber: Der ultimative Schutz gegen Abzocke

Für den Normalbürger ist physisches Silber das mit Abstand einfachste Mittel, um sich vor den Machenschaften der Finanzmafia zu schützen und sich das wiederzuholen, was die Geldfälscher die letzten Jahrzehnte gestohlen haben

The Weekly Telegram, 13.08.2012

Früher, als der Milchmann die Milch noch nach Hause lieferte, musste man die Milch und die Sahne erst noch mal umrühren, bevor man sie trinken konnte. Wenn die Kinder als erste an die Milch kamen, tranken sie einfach die Sahne ab und alle anderen mussten dann die dünne Plärre trinken.

Die Investmentbanken von Wall Street machen heute genau dasselbe, was die Kinder tun. Sie sahnen ab und alle anderen bekommen die dünne Plärre. Das ist genau das, was sich auch beim Facebook-Deal beobachten ließ. Es hätte nicht deutlicher sein können.

Seit der US-Dollar 1971 von Gold abgekoppelt wurde, hat Wall Street mithilfe der von der US-Notenbank Federal Reserve geschaffenen Inflation praktisch nichts anderes getan. Wie heißt es so schön: Diejenigen, die von der Inflation am meisten profitieren, sind die, die die neu gedruckten Dollars als erste in ihren Händen halten.

Und die Investmentbanken sind genau diejenigen, die als erste an das Geld der US-Notenbank gelangen. Halten sie das frisch gedruckte Geld erst einmal in ihren Händen, wird abgesahnt. Die Investmentbanken lassen das Geld für sich arbeiten, noch bevor Sie in der Lage dazu sind. Und bis die frischen Gelder beim Normalbürger angekommen sind, hat die Preisinflation beim überwiegenden Teil der Vermögenswerte bereits stattgefunden.

Im Folgenden sehen Sie eine Grafik des CRB-Rohstoffindexes seit 1750:

US-Rohstoffpreise ab 1750. Zum Vergrößern anklicken.

Wie man anhand der Grafik erkennen kann, blieben die Rohstoffpreise in Amerika während des Gold- bzw. Silberstandards – ob nun während des Silberstandards 1785 oder während des Goldstandards in späterer Zeit – relativ stabil. Sicher, es gab auch einige Versorgungsengpässe aufgrund von Wetterereignissen, aber die amerikanischen Bürger konnten sich zumindest um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, ohne dass ihr Vermögen abgesaugt wurde.

1971 wurde dann die Goldbindung des US-Dollars abgeschafft und der Rest ist Geschichte. Anstatt dass die privaten Anteilseigner, Anleihehalter und Hedge Fonds ihre schlechten Schulden im Rahmen einer Krise abschreiben und die Verluste realisieren, verfügt Wall Street nun über eine Absahnmaschinerie namens Federal Reserve, die jederzeit frische Rettungsgelder drucken kann. Für diese Absahnoperation zahlen die amerikanischen Steuerzahler in Form steigender Rohstoffpreise.

Die daraus resultierende Marktvolatilität hat zur Folge, dass unternehmerische Entscheidungen nicht mehr richtig geplant werden können. Den einen Monat sendet man die Waren per LKW zu seinen Kunden und den nächsten Monat hat man bereits das gesamte Vertriebssystem umgestellt und liefert die Waren mit dem Zug, da die Ölpreise durch die Decke schießen.

Können Sie sich noch daran erinnern, als der Hedge Fonds Long Term Capital gerettet wurde? Ja und jetzt raten Sie mal, wer dafür gezahlt hat. Das waren Sie! Wall Street bekommt die Gelder als erstes in die Hand, und bis die neuen Dollars dann zu Ihnen durchgesickert sind, ist bereits alles teurer.

Langsam beginnen die Investoren damit, die Inflationswirtschaft und Absahnoperation von Wall Street zu durchschauen. Es gibt einen Grund dafür, warum Gold bereits seit über einem Jahrzehnt Preissteigerungen zu verzeichnen hat. Mittlerweile hat sich aufgrund der ganzen Bankenrettungen sogar schon die Tea-Party-Bewegung formiert.

Die Menschen lernen immer mehr über den Federal Reserve Betrug. Die meisten werden es aber trotzdem nie begreifen. Dennoch gehe ich davon aus, dass sich die Finanzlandschaft verändern wird.

Jeder, der heutzutage im modernen Finanzwesen arbeitet, wird in Zukunft eine böse Überraschung erleben. Warum? Weil wir bald in eine Phase eintreten werden, die ich das Zeitalter des Realen nenne. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass alle Realwerte Zugewinne verzeichnen werden, während bei den auf Kredit und Betrug basierenden Finanzvermögenswerten das Gegenteil der Fall ist.

Eine reale Arbeit ist eine Tätigkeit, für die man reale Kenntnisse braucht und mit der reale Produkte geschaffen werden. Ein Finanzbetrugsjob ist eine Tätigkeit, bei der schlicht Papier hin- und hergeschoben wird, während man eine Kommission absahnt. Und genauso wie jede Aktie früher oder später ihren inhärenten Wert erreicht, verhält es sich auch beim inhärenten Wert einer Arbeit.

Echtes Geld – also Gold – wird ebenfalls Zugewinne verzeichnen, während sich der Finanzpapiermüll seinem inhärenten Wert annähern und dann in Rauch auflösen wird. Nicht vergessen: Kredit ist nichts weiter als heiße Luft. Da hat nur jemand bei der Bank einen Kontoeintrag vorgenommen. Der Kredit wurde aus dem Nichts geschaffen. Dieser Kredit wird sich schlicht in Rauch auflösen.

Dow Jones Industrial Average. Zum Vergrößern anklicken.

Und da die Kredit-Sahne langsam ausgeht, wird auch das auf heißer Luft aufgebaute überschuldete System schrumpfen – ein Prozess, der heute bereits stattfindet. Bei Vermögenswerten, die über Kredit gekauft werden, wird es praktisch überhaupt keine Nachfrage mehr geben.

Denken Sie nur an Eigenheime und Autos. Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, wo, wenn sich jemand ein neues Auto gekauft hat, jeder in der Straße vorbeikam, um es zu sehen? All die „Ooohs“ und „Aaahs“. Heutzutage hat jeder ein neues Auto – aber keiner darf es sein Eigentum nennen. Alle Wagen sind geleast oder kreditfinanziert. Die zukünftige Nachfrage wurde einfach in die Gegenwart vorverlegt.

In Zukunft werden alle Vermögenswerte, die nicht über Kredit gekauft werden, Zuwächse verzeichnen. Während man das System mit frischem Geld vollpumpen wird, um eine Preisdeflation der Vermögenswerte zu verhindern, wird es stattdessen in unterbewertete Vermögenswerte wie Gold fließen, die nie mit Kredit gekauft worden sind.

Warum? Weil Wall Street und die Zentralbanker die Erstempfänger des frischen Geldes sind und nicht der Normalbürger. Bis der Normalbürger das Geld in seinen Händen hält, befindet sich sein Haus bereits in der Zwangsvollstreckung.

Nach MF Global, PFG Best, Madoff, Allen Stanford und zahllosen weiteren Schneeballsystemen und Zusammenbrüchen, bei denen die Kontoinhaber abgezockt wurden, müsste man eigentlich meinen, dass die Menschen nun langsam damit anfangen, ihr Geld aus der Wall-Street-Absahnmaschinerie abzuziehen und in physisches Gold zu investieren.

Es ist jedes Mal das Gleiche. Die Brokerhäuser stehlen die Gelder ihrer Kunden, spielen damit, verzocken sich, und dann kommt JPMorgan vorbei und kauft alles auf. Es müsste eigentlich offenkundig sein, dass JPMorgan groß absahnt. Und da die Derivate nach wie vor kollabieren, wird sich das Ganze selbst bis zu den solidesten Brokern durchfressen. Und wenn das passiert, dann passiert es in Lichtgeschwindigkeit.

Ich habe keine Ahnung, warum die Leute immer noch in Aktien investieren. Ich erinnere mich an ein großartiges King World News Interview mit dem Investmentprofi James Dines. Dines erklärte im Grunde, dass ein Spieler den unterbewussten Drang hat, sein Geld zu verlieren. Besser kann man es wohl nicht beschreiben.

Wenn man mal genau analysiert, was die Menschen mit ihrem Geld eigentlich machen, drängt sich der Gedanke auf, dass sie es in Wirklichkeit verzocken wollen. Entweder das oder sie sind wirklich so dumm.

Im Folgenden sehen Sie eine Grafik, die das Dow Jones/Silber-Verhältnis ausweist. Es sollte klar sein, dass die einfachste Art für den Normalbürger, seine ihm gestohlene Sahne wiederzubekommen, darin besteht, sich Silber zu kaufen. Der rote Pfeil auf der Grafik müsste also eher nach unten anstatt nach oben zeigen.

Dow Jones/Silber-Verhältnis. Zum Vergrößern anklicken.

Rechnen Sie besser damit, dass das Dow Jones/Silber-Verhältnis weiterhin fallen wird, was heißt, dass Silber gegenüber Aktien an Kaufkraft gewinnen wird.

Hoffentlich lernt der Normalbürger bezüglich der Wall-Street-Absahnmaschinerie bald dazu. Die Betrügereien haben bereits alle Wirtschaftssektoren erfasst und zerstören sich langsam selbst …

Und, wie entkommt man dieser Abzocke? Ganz einfach: Machen Sie keine Schulden und halten Sie sich von jeder Art von Kredit fern. Wenn Sie Geld im System haben, ziehen Sie es ab. Halten Sie physisches Edelmetall und Geldscheine. Vertrauen Sie keiner Bank!

Sie müssen die Tatsache verinnerlichen, dass, wenn Sie auf einem Bankkonto Geld halten, Sie der Bank in Wirklichkeit einen Kredit zur Verfügung stellen. Doch warum sollten Sie Ihrer Bank Geld zur Verfügung stellen, wenn Sie dafür nur 0% Zinsen bekommen?

Die Leute sind einfach nur gehirngewaschen; sie glauben allen Ernstes, dass sie ihr Geld zur Bank bringen müssen. Unter der Matratze ist es sicherer. Umso mehr Menschen von den Banken abgezogen werden, desto mehr Leute wollen, so scheint es, ihr Geld zur Bank bringen. Es ist einfach nur lächerlich!

Die Halter von realen Vermögenswerten werden Zugewinne verbuchen. Das Vermögen wird weiterhin von den bargeldlosen Schuldnern in Richtung der Geld und Gold haltenden Geldgeber transferiert. Und das gilt nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch auf Länderebene. Die Vermögenswerte der USA gehen heute bereits in Richtung Ausland.

Business Daily hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass in den USA mittlerweile mehr Unternehmen von Ausländern aufgemacht werden als von US-Bürgern. Der Vermögenstransfer ist bereits Realität. Die Amerikaner sind völlig überschuldet und am Ende, und zahlreiche Einwanderer haben überhaupt keine Schulden und jede Menge Bargeld …

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