Monetisierung über alles: Der Untergang des US-Dollars

Die Monetisierungsmaßnahmen haben eine gigantische Inflationswelle geschaffen, die in 2011 und 2012 voll durchschlagen wird. Macht man mit der Gelddruckerei weiter, so erhöht sich darüberhinaus auch die Gefahr einer Hyperinflation

Bob Chapman, The International Forecaster, 06.04.2011

Tag für Tag verliert der US-Dollar weiter an Prestige und Status als Weltreservewährung. Washington und Wall Street interessieren der Niedergang des US-Dollars und die Veränderungen, die mit einem abgewerteten Dollar und dem Verlust des Status der Weltreservewährung einhergehen, herzlich wenig.

Wenn der Dollar erst einmal entthront ist, werden die Amerikaner lernen müssen, was es heißt, in der Wirtschafts- und Finanzwelt im Abseits zu stehen. Diejenigen unter Ihnen, die das Buch von G. Edward Griffin „Die Kreatur von Jekyll Island“ noch nicht gelesen haben, sollten dies tun. Darin erfahren Sie, warum die Federal Reserve geschaffen wurde und worin ihre Funktion besteht. Das Buch erklärt auch, warum das System so ausgestaltet wurde, dass außer Wall Street, dem Bankenwesen und einigen elitistischen Konzernen alles andere vernichtet wird.

Wenn man sich mit der Wirtschafts- und Finanzgeschichte auseinandersetzt, dann begreift man auch, warum derartige Ereignisse wie wirtschaftliche und finanzielle Zerstörungen immer wieder stattfinden, und warum dies größtenteils nicht auf Inkompetenz, Krieg oder Fehler zurückzuführen ist, sondern vielmehr genauso geplant wurde.

Was dem Dollar seit der Bretton Woods Konferenz widerfahren ist, die geplante Abkopplung vom Goldstandard, ist ein Beispiel für eine derartige absichtsvolle Zerstörung, in deren Verlauf auch die großartigste Nation in der Geschichte der Menschheit vernichtet wird. Dieser seit 97 Jahren anhaltende Prozess hat dafür gesorgt, dass die Vermögenden und diejenigen, die über beste Verbindungen verfügen, noch reicher und mächtiger wurden.

Die Eliten rechnen fest damit, dass sie dem Strudel und dem Krieg entkommen können und aus dem Ganzen am Ende als Führer hervorgehen. Doch wir haben ein paar Neuigkeiten für sie: Die Macht des Talk Radios und des Internets reicht weltweit, und die Welt begreift mittlerweile, was die Eliten treiben. Sie werden also mit Sicherheit keinen Erfolg bei ihren Versuchen haben, die Weltregierung einzuführen. Der Zusammenbruch des US-Dollars ist lediglich ein Aspekt der geplanten Veränderungen in der Struktur der weltweiten Machtverhältnisse.

Das US-Haushaltsdefizit ist die Manifestation des Niedergangs der USA, ihrer Exekutive, ihres Repräsentantenhauses und Senats. 95% der US-Regierung werden von Leuten gesteuert, die hinter den Kulissen agieren. Die Agenda der politischen Entscheidungsträger ist keine Agenda für das amerikanische Volk, für die amerikanischen Wähler, also für jene, die diese Leute an die Macht gebracht haben. Die Agenda der US-Regierung dient den wenigen Vermögenden, welche die Politiker mithilfe von Wahlkampfspenden, Lobbyarbeit und verschiedenen anderen schändlichen Mitteln vollständig unter Kontrolle halten.

Nun wartet man mit Haushaltseinsparungen im zweistelligen Milliardenbereich auf, während sich das US-Haushaltsdefizit auf USD 1,7 Billionen beläuft. Was denken sich die hinter den Kulissen agierenden Eliten dabei, außer die Schuldenstruktur der Regierung zum Einsturz zu bringen? Es gibt praktisch keinerlei Kontrolle bei den US-Staatsausgaben. Das Haushaltsdefizit nimmt weiter zu, anstatt dass es abgebaut wird.

Es ist offenkundig, dass diese intelligenten Elitisten und Politiker ganz genau wissen, was sie hier tun. Sie zerstören gerade das Finanzsystem und die amerikanische Wirtsschaft. Bis Ende des Jahres, ja vielleicht sogar schon früher, dürfte die Staatsverschuldung die Marke von 100% des Bruttoinlandsprodukts überstiegen haben, ein Schuldenstand, der normalerweise Bananenrepubliken vorbehalten bleibt.

Und bei dieser Entwicklung ist kein Ende in Sicht. Niemand stört sich an der Realität, es gibt keine Kontrolle, keine Versuche, die durch das Defizit verursachten Geldabflüsse zu stoppen. Die Kriegskosten wüten völlig unkontrolliert, während sich die Vereinigten Staaten nun auch noch an einem weiteren Krieg beteiligen.

Das ist Absicht und darüberhinaus sehr vorteilhaft für den militärisch-industriellen Komplex, der sich überhaupt nicht darum schert, in welche Höhen sich die US-Haushaltsdefizite schrauben. Die Nation wird intern auseinandergenommen, während weit und breit keine Erholung in Sicht ist. Die Regierung, die Gemeinden, die Bundesstaaten, das Bankenwesen, Wall Street, die US-Handelskammer und die transnationalen Konzerne plädieren allesamt für noch mehr Hilfsgelder und noch mehr Ausgaben, während die Öffentlichkeit immer mehr Almosen verteilt.

Niemand scheint zu begreifen, dass solch eine Politik nicht ewig betrieben werden kann. Den Amerikanern wird die Austerität aufgezwungen werden, und es wird zum Wirtschaftschaos kommen.

Unterdessen unternehmen die FED und das US-Finanzministerium überhaupt nichts, um irgendeines der Probleme zu lösen. Alles wird vorübergehend mit Schulden übertüncht. Das US-Präsidialamt lügt seit 11 Jahren bezüglich der staatlichen Schuldenstände und der künftigen Verschuldung. Man sagt der Öffentlichkeit genau das, was diese hören will. Ein ums andere Mal handelt es sich dabei um noch mehr Lügen und noch mehr Propaganda.

Es scheint so, als seien die 12 Mitgliedsbanken der Federal Reserve bezüglich der dritten Runde der quantitativen Lockerung (QE3) geteilter Meinung. Ob hier lediglich ein bisschen mehr Spannung ins Spiel gebracht werden soll, bleibt abzuwarten. Was wir jedoch wissen, ist, dass Bernanke das überhaupt nicht interessiert. Er erhält seine Befehle von den Elitisten und macht exakt das, was ihm befohlen wird, genauso wie dies auch bei Greenspan der Fall war.

Bernanke und andere sind gerade damit beschäftigt, die US-Wirtschaft zu zerstören, so dass diese am Ende so kaputt sein wird, dass die Amerikaner gezwungen sind, die Weltregierung zu akzeptieren.

Darum geht es in Wirklichkeit: Die FED zerstört das Geldsystem, während der US-Präsident und der US-Kongress die Wirtschaft unter neuen Schulden begraben und die transnationalen Konzerne in Zusammenarbeit mit dieser Verbrecherbande dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr wettbewerbsfähig sind und ihre industrielle Basis vernichtet wird. So einfach ist das.

Der US-Dollar ist kein sicherer Zufluchtsort mehr. Seine Rolle als Weltreservewährung ist zerstört worden, ein Mantel, den sich nun wieder Gold übergestreift hat. Schuld daran sind die absichtsvollen und irren monetären und fiskalpolitischen Entscheidungen, mit denen Amerika vernichtet wird.

Die Monetisierung ist keineswegs eine Sache, die nur in Amerika betrieben wird. Großbritannien, Europa, China, Japan und viele andere Länder haben genau dasselbe getan. Die Schulden müssen bedient, übergerollt und neu geschaffen werden, insgesamt geht es um über USD 5 Billionen. Alleine die Rettung der 6 kranken PIIGS-Länder der Eurozone wird am Ende USD 4 Billionen kosten. Sollten die solventen Eurozonenländer sich dafür entscheiden, diese Schulden zu finanzieren, werden sie alle in den Bankrott abrutschen.

Wird man der FED wieder erlauben, ausländische Zentralbanken zu retten, so wie man es auch vor drei Jahren tat? Wahrscheinlich nicht, da die FED nun die US-Regierung mit noch mehr aus dem nichts geschaffenen Geldern und Krediten retten muss.

Die FED, die ausländischen Zentralbanken und andere Geschäftsbanken können die Billionen an Dollars, die benötigt würden, um die westliche Welt über Wasser zu halten, ohnehin nicht auftreiben.

Wir fragen uns, wie QE3 überhaupt für irgendjemanden akzeptabel sein könnte, wo doch QE1 und QE2 bereits solche Fehlschläge gewesen sind. Diese irrsinnigen Maßnahmen sind zum Teil für den schwachen Dollar und die Stärke von Gold und Silber verantwortlich. Wir gehen davon aus, dass es zu QE3 kommen wird, da es keine Möglichkeit gibt, wie dies aufzuhalten wäre.

2011 und 2012 wird die Inflation richtig brummen, und sollte es zu QE3 und einem weiteren US-Konjunkturpaket kommen, stehen die Chancen recht gut, dass die Hyperinflation einsetzt.

Der nahe null Prozent liegende US-Leitzins und die nicht enden wollenden Emissionen von US-Staatsanleihen haben die ausländischen Käufer vertrieben. Wer will schon 10-jährige US-Staatsanleihen mit einer Rendite von 3,5% kaufen, wenn die Inflation aktuell bereits bei 8% liegt und weiter ansteigt, während der Dollar sinkt?

Vor zweieinhalb Jahren, waren 66% aller von ausländischen Zentralbanken gehaltenen Vermögenswerte in US-Dollar denominiert. Davor lag dieser Anteil bei 70% und heute sind es 61,3%.

Die FED hätte die Wirtschaft vor dreieinhalb Jahren in die Depression gehen lassen und das System bereinigen müssen. Aus irgendwelchen Gründen hat man sich jedoch dagegen entschieden. Die klassische Wirtschaftslehre sagt uns, dass Fehlinvestitionen aus dem System verschwinden müssen – und umso länger dies dauert, desto schlimmer wird am Ende die unvermeidlich einsetzende Korrektur ausfallen.

Hat eine Nation erst einmal den Weg der fortwährenden Schaffung von Geld und Kredit eingeschlagen, so muss auch die Inflation einsetzen, was oftmals in die Hyperinflation führt. Wenn die bestehenden Probleme dann nicht gelöst werden, kommt ein endloser Finanzierungsmechanismus in Gang, mit dem versucht wird, sich Zeit zu kaufen, um das Problem zu lösen. Aber wie Sie gesehen haben, funktioniert das nicht.

Wir sind uns sicher, dass die FED bedeutend mehr Liquidität ins System gepumpt hat, als öffentlich verlautbart wurde. Das wird sie jedoch nicht offenlegen. Dies ist auch der Grund dafür, warum seitens Dritter eine unabhängige und eingehende Überprüfung der FED erfolgen muss. Nur so kommt ans Licht, was die US-Notenbank in Wirklichkeit getrieben hat.

Die Renditen und Währungsrisiken treiben die ausländischen Investoren aus den US-Dollar-Investments, eine Bewegung, die sich zusehends beschleunigt.

Die Amerikaner haben immer noch nicht begriffen, dass sie als Erste Welt Land nur überlebensfähig sind, wenn sie über eine starke industrielle Basis verfügen. Bisher war es die offizielle Politik der US-Regierung, Wall Streets und des Bankenwesens, die Vereinigten Staaten dieser industriellen Kapazität zu berauben. 80% dieser Zerstörung hat bereits stattgefunden, und die einzige Möglichkeit, wie diese Entwicklung wieder rückgängig gemacht werden kann, besteht in der Einführung von Schutzzöllen auf Waren und Dienstleistungen.

Das Bankensystem ist pleite. Glaubt wirklich irgendwer ernsthaft, dass es irgendwie von Vorteil sein könnte, wenn dieses Jahr weitere 1,7 Millionen Zwangsvollstreckungen in den Bankenbilanzen auftauchen? Aber genau dort geht die Reise hin. Wenn die Banken gerettet werden sollen, können wir uns darauf einstellen, dass es noch über Jahre hinweg quantitative Lockerungsmaßnahmen geben wird.

Die Täuschungsversuche gehen weiter, aber sie werden Tag für Tag immer schwächer. Vergangene Woche wurde aufgedeckt, was die FED zwei Jahre lang verheimlichen wollte – nämlich wer diese 271 Banken und Institutionen gewesen sind, welche die Rettungsgelder zum Zocken und Spekulieren erhielten.

Die durch QE1 und QE2 sowie die Konjunkturpakete I und II monetisierten Gelder verwandeln sich nun in eine gigantische Inflationswelle, welche sich über 2011 und 2012 hinaus erstrecken wird. Sollte QE3 Realität werden, kommt noch ein weiteres Jahr hinzu. Es könnte dann sogar zu einer Teuerung von über 50% und somit zu einer einsetzenden Hyperinflation kommen.

Bei all dem, was die FED und das US-Finanzministerium so treiben, muss man ja zusätzlich auch noch die US-Bundesstaaten, die Privatpersonen und Unternehmen mitberücksichtigen. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen werden wir erleben, wie es in diesen Bereichen zahlreiche Insolvenzen geben wird. Wenn man sich all diese Probleme vergegenwärtigt, stellt sich natürlich die Frage, wo das Ganze enden soll.

Während die Inflation weiter zunimmt, also die Kosten auf alle Dinge steigen, wird die Situation zusehends schwieriger. Wall Street und das Bankenwesen erklären uns, dass die Wirtschaftserholung bereits eingesetzt habe. Bedauerlicherweise hat man es bisher versäumt, die Beschäftigungszahlen und die Eigenheimverkäufe über diese tollen Neuigkeiten in Kenntnis zu setzen. Natürlich lügt diese Bande bezüglich der Wirtschaft wie auch allen anderen Dingen.

Und dann noch einmal: Die US-Dollar-Finanzkriminalität der Schlipsträger ist heute gesellschaftlich akzeptiert. Schauen Sie sich nur den Film „Inside Job“ an. In den USA macht sich überhaupt niemand mehr Gedanken. Stattdessen arbeiten die US-Börsenaufsicht SEC, die US-Aufsicht für Terminhandel CFTC und die Regierung gemeinsam daran, Wall Street und im Nachgang auch sich selber auf Kosten der Öffentlichkeit zu bereichern.

Es steht außer Frage, dass die US-Regierung in absehbarer Zukunft fortwährend jährliche Haushaltsdefizite zwischen USD 1,3 Billionen und USD 2,2 Billionen ausweisen wird. Daher gibt es auch keine Möglichkeit, wie die Staatsschulden jemals wieder zurückgezahlt werden können, was wiederum bedeutet, dass es zwangsläufig zu einer offiziellen Abwertung und der Erklärung der Zahlungsunfähigkeit auf Staatsschulden kommen muss. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese Maßnahmen gleichzeitig, gemeinsam mit anderen Ländern durchgeführt werden.

Die US-Schuldenobergrenze wird ebenfalls angehoben werden. Die Republikaner treiben hier gerade politische Spielchen, und vergessen Sie nicht, dass es ein und dieselbe Diebesbande ist, die beide Parteien kontrolliert. Es dürfte interessant werden mitzuverfolgen, wie das US-Finanzministerium bis Ende dieses Jahres weitere Staatsanleihen in Höhe von USD 2 Billionen auf den Markt bringt. Wir gehen davon aus, dass die FED dabei Aufkäufe in Höhe von USD 1,7 Billionen tätigen wird.

Das dürfte den Realzins bis Ende des Jahres von 0,5% auf 0,75% nach oben treiben. Auch für 2012 ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen. Ausländer – ja selbst PIMCO – sind nun nicht mehr an den Käufen von US-Staatsanleihen interessiert. Um solche Käufer anzulocken, müssten die Zinsen jedoch steigen.

Im Rahmen dieses Prozesses müssten die Maßnahmen der quantitativen Lockerung und die Konjunkturprogramme beendet werden. Genauso müsste auch das US-Haushaltsdefizit realistisch verringert werden, nicht nur um lächerliche USD 33 Milliarden. Übrigens läge das US-Bruttoinlandsprodukt in diesem Falle dann bei -3% bis -6%.

Die FED hat keine Probleme dabei, die Renditen für die kurzfristigen Staatsanleihen zu manipulieren, bei den langfristigen US-Staatsschuldentiteln sieht es hingegen ein wenig anders aus. Und es gibt ja nicht nur QE2 und die Manipulationen, sondern darüberhinaus gibt es ja immer noch die fortwährenden FED-Aufkäufe hypothekarisch besicherter Wertpapiere (MBSs) und besicherter Schuldverschreibungen (MBSs). Hierbei handelt es sich um Giftmüll der Banken, der aufgekauft wird, um die Schuldenlast in den Bankenbilanzen zu verringern und die Bankhäuser mit frischem Geld zu versorgen.

Die Verkäufe von in US-Dollar denominierten Anleihen, im Besonderen der US-Staatsanleihen, neigen sich nun ihrem Ende. Wir rechnen jedenfalls nicht damit, dass die FED in der Lage ist, ihre aktuellen Maßnahmen ewig weiter fortzuführen. Das muss zwangsläufig in die Hyperinflation führen.

Auch JPMorgan Chase dürfte schon bald gezwungen sein, sich auf einen zivilrechtlichen Vergleich bezüglich des Betrugs rund um die CDOs und MBSs zu einigen. Und noch einmal: Dafür wird niemand ins Gefängnis gehen, was für die USA ein Armutszeugnis darstellt. Die Verantwortlichen müssten strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Aber wie Sie sehen können, kann man sich mit Geld alles kaufen.

Wenn QE3 erst einmal einsetzt, was unserer Meinung nach auch passieren wird, dann sagt uns die klassische Wirtschaftslehre eigentlich, dass die Hyperinflation nicht mehr aufzuhalten ist.

Die meisten Ökonomen und Analysten beschreiben die vorgenannten Aspekte mit wirtschaftlichen Begriffen. Sie gehen davon aus, dass es sich bei dieser Entwicklung um eine Aneinanderreihung von bedauerlichen Fehlern handeln würde, während sie selbst ebenfalls nicht in der Lage sind, Antworten zu liefern, da die Antworten, auf die sie nach einigem Nachdenken kommen würden, einfach zu schrecklich ausfallen. Sie können die zugrunde liegenden Motive und die Ziele derjenigen, die für diesen Schlamassel verantwortlich sind, nicht nachvollziehen.

In Wirklichkeit wurde die aktuelle Entwicklung absichtsvoll eingeleitet, um die Bevölkerung zu zwingen, eine Weltregierung zu akzeptieren. Wenn man nicht begreift, warum das alles passiert, kann man auch keine Lösung anbieten. Die Elitisten zetteln dann ganz einfach einen weiteren Krieg an, dem sie die Schuld für die Dinge geben können, die sie selber angerichtet haben. Das ist das klassische Handlungsmuster, und findet sich ein ums andere Mal in der Geschichte wieder.

Während dieses ganze Affentheater weiter fortgeführt wird und die Massenmedien diese Sachverhalte vertuschen, ist es dennoch eine Tatsache, dass sich die großen Kreditgeber einer ganzen Reihe von Betrügereien schuldig gemacht haben. Fakt ist, dass HSBC beispielsweise alle Zwangsvollstreckungen ausgesetzt hat. Uns wird erklärt, dass die Mehrzahl aller im vergangenen Jahrzehnt abgeschlossenen Hypotheken, durch Betrug zustande gekommen ist.

Es gibt mittlerweile zigtausende zivilrechtliche Klagen deswegen, und die hieraus resultierenden finanziellen Belastungen sind bereits völlig ausreichend, um einige große Banken in den Ruin zu treiben. Den Banken stehen hier noch Milliardenverluste bevor. Für die großen Banken ist das Spiel vorbei. Die einzig noch verbleibende Frage ist, wann es kracht.

Hinzu kommt hier auch noch, dass JPMorgan auf über USD 50 Milliarden an Verlusten im Silbermarkt sitzt, Verluste, die nicht beglichen werden können. Dieses Mal könnte die Bank untergehen.

Dass diese kriminellen Banken dann auch noch betrügerische Vergleiche fordern, mit denen die Verluste eingegrenzt werden sollen, muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Was soll denn das für eine Rechtssprechung sein?

All diese Banken, darunter auch Bank of America und Wells Fargo, führen doppelte Bücher, was seitens der US-Regierung, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und der Rechnungslegungsorganisation FASB auch noch gutgeheißen wird. Das hält nun bereits seit zweieinhalb Jahren an. All die guten Kredite stehen in der einen Bilanz und die schlechten Kredite in einer anderen. Wenn Sie das in Ihrem Unternehmen machen würden, kämen sie direkt ins Gefängnis.

Übrigens sollen diese schlechten Kredite innerhalb der nächsten 50 Jahre abgeschrieben werden. All diese Banken müssen nun aufgrund von Betrug und Veruntreuung mit riesigen Rechtsstreitigkeiten rechnen.

Wohin wir in den USA auch schauen mögen – überall lässt sich der Sozialismus erkennen, besonders im Weißen Haus und im US-Kongress. Und dann gibt es noch den korporativen Faschismus Wall Street, des Bankenwesens und der US-Konzerne. Beides ist schlimm. Es handelt sich hierbei lediglich um unterschiedliche Ansätze, an der Macht zu bleiben und sicherzustellen, dass die Profite groß genug ausfallen und zu den Managern und Aktienbesitzern fließen, während die Verluste seitens der Öffentlichkeit getragen werden.

Diese Kombination wird entlarvt, wenn wir uns anschauen, wie die Banken und die Regierung die Verluste abschreiben, mit Verlusten aus Rechtsstreitigkeiten umgehen und die Hypotheken finanzieren, bei denen der Wert des Hauses weit unter der Restforderung des Kreditgebers liegt. Ja, die Hypothekengeber sind am Betrug beteiligt. Fannie Mae, Freddie Mac, Ginnie Mae und die US-Wohnungsbaubehörde FHA gehören dazu.

Die Betrügereien grassieren, aber keiner muss dafür ins Gefängnis gehen. Worum geht es eigentlich? Wohlmöglich um Verluste von über USD 1 Billion, Verluste, die dem gewöhnlichen Amerikaner auf die Schulter geladen werden. Das ist ein richtiges Schlamassel, und es wird Jahr brauchen, bis die Sache geklärt ist.

Und währenddessen haben wir diese Spaltung innerhalb der FED, oder das, was den Anschein macht, als wäre es eine Spaltung. Bei diesen Leuten kann man das nie mit Sicherheit sagen. Was Wahrheit ist und was Propaganda, lässt sich kaum auseinanderhalten. Die einzige Möglichkeit, wie man das herausfinden kann, ist, indem man zwischen den Zeilen liest und sich die Geschichte der FED anschaut.

Es gibt immer Spuren, denen man folgen kann, Spuren, die sich leicht finden lassen, wenn man mit Kriminellen zu tun hat. Die Strafverfolgungsbehörden haben im Laufe der Jahrhunderte gelernt, dass man denken muss wie ein Krimineller, wenn man den Verbrechern auf die Schliche kommen und vorausahnen will, was sie als nächsten tun werden.

Eine der Tragödien unserer Zeit ist das „zu groß zum Scheitern“. Dies hat unser Finanzsystem lahmgelegt und es möglich gemacht, dass die Inkompetenz und die Spekulation weitergehen können wie bisher, da die Protagonisten Teil eines Verbrechersyndikats sind. Das „zu groß zum Scheitern“ muss ein Ende haben, genauso wie die quantitative Lockerung und die Konjunkturprogramme aufhören müssen.

Sollten die Insider auch in Zukunft die Regierungsgeschäfte und die Wirtschaft kontrollieren, wird der Zusammenbruch verheerend ausfallen. Diejenigen innerhalb und außerhalb der FED, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen aussprechen, wissen, dass sie genauso wie alle anderen unter den Konsequenzen leiden werden. Viele würden ihre Arbeit verlieren. Die Frage ist doch, ob wir Amerika und die Zivilisation retten, oder ob wir es zulassen, dass alles um uns herum zusammenbricht. Das ist unsere Entscheidung. Und wenn wir nicht bald handeln, wird die Zukunft diesbezüglich besiegelt sein.

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