Die Welt versinkt in Schulden – Anleger flüchten in Gold und Silber

Bob Chapman, The International Forecaster, 09.07.2011

Das weltweite Problem sind die Schulden, es gibt einfach zu viele davon. Die US-amerikanische Konzernwelt, besonders Wall Street, ist der Meinung, dass die Schaffung von Schulden immer und ewig fortgesetzt werden kann, während man zur gleichen Zeit Amerika ausplündert.

Die US-Wirtschaft bricht gerade in Zeitlupe in sich zusammen, was diese Konzernvertreter jedoch überhaupt nicht zu stören scheint, da sie ernstlich der Meinung sind, dass sie dann später Teil der Neuen Weltordnung sein werden. Was sie jedoch nicht begreifen ist, dass sie bald überhaupt keine Gewinne mehr einfahren werden, sollten sie mit ihren Plünderungsoperationen so weitermachen.

Noch schlimmer: Fast der komplette Goldbesitz der US-Bürger ist weg. Der US-Dollar ähnelt mittlerweile all den anderen Fiatwährungen. Die Menschen fragen sich, in welcher Währung man sich noch aufhalten sollte, und die Antwort darauf ist denkbar einfach: In keiner. Man sollte nur noch so viel Papiergeld halten, dass es zum Leben reicht.

Die Bilanz des Ganzen kann sich ja jeder anschauen. Alle Währungen haben die vergangenen 11 Jahre gegenüber Gold und Silber im Wert verloren. Was soll man denn auch anderes erwarten, wenn bei allen Ländern jahrein jahraus die Defizite steigen? Daher stecken jetzt auch alle Regierungen in der Falle.

Sie können nicht mehr anders und müssen die Schaffung von Geld und Kredit weiter fortsetzen, da ihre Wirtschaften ansonsten zusammenbrechen würden. Die Probleme bestehen jedoch nach wie vor: Griechenland und die fünf anderen Pleiteländer, der Euro und die Europäische Union.

Das europäische Bankensystem steht direkt vor dem Abgrund, in den USA gibt es immer noch keine Erhöhung der Schuldenobergrenze und 4% der strategischen Ölreserven wurden abverkauft, ohne dass dies irgendwelche substantiellen Auswirkungen auf den Ölpreis gehabt hätte. Das Wiederauffüllen der Speicher in den Salzstöcken wird sehr teuer werden, während die Regierung in der Zwischenzeit auch noch andere Aufgaben finden wird, wo es Gelder zu verschwenden gilt. Und während sich die Situation immer weiter zuspitzt, lacht sich der militärisch-industrielle Komplex ins Fäustchen und sahnt kräftig ab.

Deshalb fliehen die Investoren weiterhin in Gold und Silber, obwohl die Zahl dieser Anlegergruppe immer noch sehr klein ist. Nur 0,8% aller Amerikaner sind in Gold und Silber investiert. Was wird mit den Edelmetallpreisen geschehen, wenn 15% der Amerikaner einsteigen, so wie dies im Jahre 1980 der Fall war?

Der Erfolg von Gold und Silber ist eine direkte Folge der geldpolitischen Verschwendungssucht und der Entwertung des US-Dollars. Seit zweieinhalb Jahren hat Gold die Rolle als einzig echte Währung übernommen, obwohl der US-Dollar diesen Status wiedererlangen könnte, wenn man ihn mit Gold decken würde.

Nach der letzten verbrecherischen Korrektur, wo Gold, Silber und Rohstoffe in nur 3 Tagen nach unten sausten, wurden die Verluste nun wieder wettgemacht. Das Preisdrücker-Kartell verliert zusehends an Macht und wird schon bald überhaupt nichts mehr zu melden haben. Wir dürften daher schon bald neue Höchststände sehen.

Die entscheidende Frage ist, warum die US-Regierung und die US-Notenbank Federal Reserve nicht versucht haben, die Wirtschaft zu retten. Die Antwort darauf ist, dass sie überhaupt nicht beabsichtigen, derartiges zu tun, da sie die Öffentlichkeit wirtschaftlich und finanziell in die Knie zwingen wollen, um ihre Weltregierung einzuführen.

Doch wir haben Neuigkeiten: Dieses Mal werden sie verlieren und sie werden alles verlieren. Ja, es wird einen großen Krieg oder eine Serie an Kriegen geben, denen man nicht wird entkommen können. Diese Verbrecher werden nicht kampflos untergehen und es wird sehr hässlich werden.

Die von den Bankern in Griechenland geschaffene Situation – also die Vergewaltigung und Plünderung des Landes – ist so aufgezogen worden, wie es die Banker auch für alle anderen Länder geplant haben.

Während Amerika immer weiter dem Abgrund entgegen marschiert, hatten es die US-Bürger nie zuvor mit einem derart unfähigen Kongress und derart inkompetenten Kongressmitarbeitern zu tun. Wir nennen sie nur noch Team A und Team B. Wenn eine neue Regierung an die Macht kommt, wechseln auch ihre Mitarbeiterstäbe, doch ihre Handlungen klingen noch viele Jahre nach.

Sie alle dienen denselben Herren und Meistern, die hinter den Kulissen die Ereignisse steuern. Sie verfolgen dieselbe Mission, wobei ihre Handlungsansätze leicht variieren, so dass der Anschein erweckt wird, die Teams würden sich unterscheiden.

Die meisten dieser akademischen Knechte haben – obwohl sie in der Tat sehr intelligent sind – in ihrem Leben noch nie auch nur einen eigenständigen Gedanken hervorgebracht. Sie waren nie in der Unternehmenswelt tätig und sind alle Anhänger von John Maynard Keynes und seiner Philosophie des korporativistischen Faschismus. Muss man sich angesichts dessen noch darüber wundern, in was für einer Verfassung sich die USA befinden?

Wir sprechen hier von denselben Genies, die seit 11 Jahren massiv die Geld- und Kreditmenge erhöhten, nur um dem Ganzen dann mit der ersten und zweiten Runde der quantitativen Lockerung sowie den Konjunkturpaketen I und II noch die Krone aufzusetzen. Diese Programme dienten ausschließlich der Rettung des insolventen Finanzsektors sowie der korrupten und bankrotten Regierung und werden aktuell weiter fortgesetzt.

Wall Street und das Bankenwesen erhielten riesige Geldmengen von den US-Bürgern, denen man nun im Gegenzug ihr Leben unter dem Hintern wegpfändet. Die Finanzbranche erhält FED-Kredite zum Nulltarif, nur um sie dann in höher rentierende Wetten und wilde Spekulationsgeschäfte in völlig manipulierten Märkten zu stecken.

Wenn man wissen will, wie die manipulierten Spielchen an Wall Street funktionieren, braucht man sich lediglich anzuschauen, wie die großen Handelshäuser über Monate hinweg keinen einzigen Handelstag Verluste gemacht haben. Derartige Dinge sind unmöglich, außer man spielt mit gezinkten Karten, worauf man sich bei bestimmten Elitisten und illuministischen Konzernen verlassen kann.

Diese Profitcenter werden geschaffen, um die riesigen Verluste, die durch die schlechten Kredite, Hypotheken und andere Spekulationsgeschäfte entstehen, wieder auszugleichen. Die Banken haben mit einem Fremdkapitalhebel von 70:1 gearbeitet. Heute beläuft sich dieser Hebel noch auf 20:1 bis 40:1. Normalerweise lag er immer bei 9:1.

Das Resultat des Ganzen ist, dass aktuell nur noch 20% aller neu vom US-Finanzministerium herausgegebenen Schuldtitel von amerikanischen und ausländischen Investoren gekauft werden. Die verbleibenden 80% werden von der Federal Reserve aufgekauft, die für den überwiegenden Teil dieser Käufe das Geld einfach aus dem nichts kreiert.

Wir haben ja bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts herausgefunden, dass die Schaffung von Geld und Kredit ein Konzept ist, mit dem die wirtschaftlichen Probleme nicht gelöst werden können, und auch heutzutage wird es nicht funktionieren.

Die Erfinder derartiger geldpolitischer Strategien sind natürlich im Klaren darüber, dass es nicht funktionieren wird, aber welch besseren Weg gäbe es denn sonst, um Amerika finanziell in die Knie zu zwingen? Daher wird es auch eine dritte Runde der quantitativen Lockerung (QE3) oder ein Programm mit einem ähnlichen Namen geben – ja, am Ende wird herauskommen, dass ein solches Programm bereits existiert.

QE3 wird sich wahrscheinlich auf USD 2,3 Billionen belaufen – zusätzlich geschaffene Gelder und Kredite, die erneut ins System gepumpt werden, um es so lange am Leben zu erhalten, bis die Herrscher über das Universum ihre neuen Krieg vorbereitet haben und bereit sind, den Stecker zu ziehen.

Das ist ein sehr gefährliches Spiel, denn sollte die Öffentlichkeit herausfinden, was die Elitisten hier in Wirklichkeit treiben, werden sie alles verlieren. Jetzt wissen Sie auch, warum das alternative Talk Radio und das Internet von so entscheidender Bedeutung sind.

Und nun wird uns seitens unseres illegalen Einwanderers im Weißen Haus auch noch erklärt, dass die Schulden in Wirklichkeit keine echten Schulden seien und Amerika garnicht in den Staatsbankrott abzurutschen könne. Sicher, wer´s glaubt wird selig!

Im Rahmen des ganzen Dramas um die Anhebung der Schuldenobergrenze wird es aller Vorausschau nach noch zu einer Neuauflage der von Ronald Reagan ersonnenen Steuerreform des Jahres 1986 kommen, die 8 Millionen amerikanische Millionäre in den Ruin trieb, da die US-Regierung einfach die Regeln für die Abschreibungen auf Investments änderte, ohne dass irgendwelche Besitzstandsklauseln in das Steuergesetz mit eingeflossen wären.

Auf der anderen Seite wird es bei der staatlichen Rentenkasse und den staatlichen Krankenkassenleistungen wahrscheinlich zu Einschnitte kommen, also bei Programmen, in welche die Amerikaner bereits eingezahlt haben. Das dahinterstehende Konzept ist, die Alten auszuhungern und sicherzustellen, dass sie so schnell als möglich entsorgt werden, so als wären sie nichts weiter als nutzlose Esser.

Amerika bewegt sich aktuell mit Riesenschritten auf den Abgrund zu, während 60% der Bevölkerung völlig im Dunkeln tappen und bezüglich der schrecklichen Probleme, die vor ihnen liegen, nicht die leiseste Ahnung haben. Wollen wir hoffen, dass wir sie noch aufwecken können.

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