Europas sozialistische Sklavenstaaten: 30% arbeiten, 70% saugen an der Staatszitze

Am Beispiel Dänemark

Michael Bach, Dollarvigilante.com, 21.03.2012

Im Folgenden werden Sie ein paar lustige Dinge über Dänemark erfahren – oder Dinge, die Sie einfach nur unfassbar finden werden, falls Sie jemals in einem freien Land gelebt haben sollten.

Ich wurde in Dänemark geboren und bin dort aufgewachsen, und nachdem ich acht Jahre meine Freiheit in Mexiko genossen habe, bin ich wieder einmal nach Dänemark zurückgekehrt. Es fühlte sich ziemlich komisch an, zu erleben, dass das, was einem einst so normal erschien, auf einmal nur noch Verwunderung hervorruft. Und als ich andere Dänen auf diese Dinge ansprach, kamen mir auch ihre Antworten ziemlich ungewöhnlich vor. Für die Dänen ist es halt so.

Wie ich vom Libertarismus erfasst wurde

Kurz zu mir: Bevor ich Jeff Berwick von The Dollar Vigilante vor rund sieben Monaten zufällig in einem Cafe in Acapulco traf, lebte ich einfach ein glückliches Leben in Mexiko. Ich wusste zwar, dass ich mich extrem frei fühlte, hatte aber nie darüber nachgedacht, warum dem eigentlich so ist … hatte mich also nie mit der Philosophie der Freiheit auseinandergesetzt. Das Einzige, was ich wusste, war, dass ich gebürtiger Däne bin und nun mein Leben in Mexiko genoss, das war alles.

Jeff sagte, dass er etwas Hilfe bräuchte … und ich brauchte etwas Arbeit, also fanden wir schnell zusammen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, dass ich alleine durch das Lesen seiner Internetseite mitbekommen würde, was sich in der Welt eigentlich abspielt … und auf gewisse Art hat das mein Leben ruiniert. Das Leben, das ich gewohnt war. Ist man erst einmal auf die Wahrheit gestoßen, ist es schwer, wieder so zu leben, wie man es einst gewohnt war.

Und so gelangte ich dann nach achtjähriger Abstinenz von Dänemark bei meiner Rückkehr rasch zu der Schlussfolgerung, dass das dänische Volk vom Staat durch und durch versklavt wird.

Dänemark wird – genauso wie alle anderen „sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaaten“ Nordeuropas – als eine Art Idealgesellschaft gefeiert, die als Modell für die gesamte Welt dienen könne. Und wie es in allen sozialistischen Gesellschaften der Fall ist, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Art Potemkinsches Dorf, nur dass es sich über das gesamte Land erstreckt. Henrik Hansen schrieb in seinem Artikel „Dänemark: Potemkinsches Dorf“:

„Daraus können wir schlussfolgern, dass mehr als ein Viertel der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter zwischen 18 und 66 Jahren passiv von staatlichen Transferleistungen lebt (Vollzeit). Auf 100 Vollzeitbeschäftige im Jahre 1999 kamen 33 Personen im arbeitsfähigen Alter, die staatliche Unterstützung erhielten. Nimmt man hier noch die Rentner hinzu, kommen auf 100 Beschäftigte insgesamt 61 Menschen, die Vollzeit-Transfer-Bezüge erhalten. (Die Pensionen werden aus einer umlagefinanzierte Pensionskasse gezahlt.) Und von der Gruppe der Beschäftigten arbeiten 31,5% für die Regierung.“

Wenn man berücksichtigt, dass die Staatsbediensteten keine Steuern entrichten, versorgen in Wirklichkeit 30% der produktiven Bevölkerung die restlichen 70%. Es ist völlig offenkundig, dass eine derartige Situation nicht allzu lange aufrechterhalten werden kann, und die demographische Entwicklung von Dänemark deutet ja auch darauf hin, dass der Staat gerade den Willen untergräbt, so weiterzumachen wie bisher.

„In Dänemark leben 5.350.000 Menschen. 1.150.000 von ihnen sind minderjährig. Von den verbliebenen 4.200.000 Menschen erhalten 2.214.000 Menschen staatliche Transferleistungen (wobei die 260.000 Studenten, die ein staatlich finanziertes Stipendium in Höhe von USD 550 pro Monat erhalten, noch nicht mit eingerechnet sind).“

Von der die Dänen in die Armut treibende Besteuerung bis hin zu den weltweit höchsten Strompreisen, die sich durch den kulthaften Wahn begründen, die CO2-Emissionen absenken zu wollen (Oh Gott, es könnte in Dänemark ja ein klein wenig wärmer werden!) – der dänische Staat erhält durchweg Bestnoten, wenn es darum geht, seine Gefangenen unten zu halten.

Viel zu teuer, um Spaß zu haben

Das erste, was mir ins Auge stach, speziell da ich aus einer der aktivsten Partyhauptstädte der Welt anreiste, war, wie ruhig das Nachtleben Dänemarks ist. Die meisten Läden haben bereits um 20:00 Uhr geschlossen. Junge Dänen, die ausgehen wollen, tun dies nie, bevor sie sich zu Hause nicht erst betrunken haben. Warum? Die Steuern auf Alkohol in Bars und Restaurants sind derart hoch, dass sich die Preise praktisch kaum einer leisten kann. Wenn die Leute ausgehen wollen, versammeln sie sich also erst einmal in ihrem düsteren Kabüffchen, um so viel zu trinken als möglich, bevor es dann endlich rausgeht.

Propaganda

Der staatseigene TV- und Radiosender „Danmarks Radio“ verlangt, dass man ihn bezahlt – völlig egal, ob einen die Propaganda nun interessiert oder nicht. Selbst wenn man einen privaten Fernsehsender abonniert hat oder auch nur irgendein Gerät besitzt, auf dem ein Fernsehsignal darstellbar ist oder mit dem man Radio hören kann (das kann ein Handy mit Radiofunktion, ein Autoradio, ein Fernseher, Computer usw. sein), ist man gesetzlich dazu verpflichtet, jeden Monat sein Staatsrundfunkgebühr zu entrichten.

Um dieses Gesetz durchzusetzen, verfügt die Regierung über eigens dafür ausgerüstete Transporter mit riesigen Antennen, um Fernseher und andere Gerätschaften aufzuspüren (siehe Foto). Diese Transporter fahren den lieben langen Tag umher, um nach „Kriminellen“ Ausschau zu halten, die über die Möglichkeit verfügen, die Propaganda zu empfangen, aber keine Rundfunkgebühren bezahlen.

Steuern

Dänemark hat mit rund 50% die höchste Steuerquote der Welt – außer man verdient über USD 65.000 pro Jahr, dann wird man gezwungen, rund 60% an die Regierung abzutreten. Ach, wo wir gerade von Steuern sprechen: Wenn man sich in Dänemark ein Auto im Wert von, sagen wir, DDK 150.000 (rund USD 26,700) kaufen möchte, kostet das Auto brutto DDK 360.750 (rund USD 64.200). Wir sprechen hier also von USD 37.500 an Steuern auf ein Auto, das gerade einmal USD 26.700 wert ist!

Sie können gerne auf die Seite der dänischen Steuerbehörden gehen und selber auszurechnen, wie viel Steuern Sie in Dänemark beim Autokauf zu entrichten haben (siehe Bild).

Auf den Hund gekommen

Der dänische Staat gibt sich jedoch nicht damit zufrieden, einfach nur die Menschen „zu schützen“, die sich innerhalb seines territorialen Monopols zur Gewaltanwendung aufhalten, nein, er erachtet es überdies auch als angemessen, die Rechte der Tiere „zu schützen“, indem er beispielsweise Gesetze erlässt, wie der Mensch mit Hunden umzugehen hat.

Als meine Eltern und ich einen Ausflug machten, war ich erstaunt, zu sehen, dass meine Mutter ihrem Hund ein Geschirr umlegte und ihn im Auto angurtete. Meine Eltern haben einen kleinen Yorkshire Terrier, und ich fragte, warum er nicht einfach auf dem Vordersitz mitfährt, wie man es in Mexiko oder an allen anderen Orten, wo man noch bei Trost ist, tun würde. Sie erklärte mir, dass es gesetzlich vorgeschrieben ist, den Hund mit einem speziellen Geschirr anzuschnallen und dass er hinten sitzen müsse. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafzahlung von USD 200 rechnen.

Eigentums-„Rechte“

Ich hatte mich in Dänemark wegen eines Grundstückskaufs kundig gemacht. Doch wer in Dänemark darüber nachdenkt, ein Grundstück zu erwerben, sollte sicherstellen, dass er sich diesbezüglich erst einmal mit dem Staat ins Benehmen setzt, um keine Fehler zu machen – da es ganz offenkundig die Auffassung des dänischen Staats ist, dass das Grundstück lediglich von ihm verliehen wird.

Liegt Ihr Grundstück etwa direkt an der Straße? Wenn ja, dann darf Ihr Haus nur mit einem Abstand von mindestens fünf Metern zur Straße gebaut werden. Auf diesen fünf Metern können Sie jedenfalls nicht bauen, auch wenn sie Ihnen gehören. Haben Sie ein Grundstück an einer Straßenkreuzung, dann können Sie mit jeder Menge Auflagen rechnen, was Sie nun bauen dürfen oder auch nicht. Grenzt ein Fußweg an Ihr Grundstück? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie auch dafür verantwortlich, wenn dort jemand aufgrund von Schnee und Eis zu Fall kommt. Sie sollten also besser Schnee schieben und Salz streuen – dass der Fußweg garnicht ihnen gehört, sondern der Regierung, das ist ein anderes Thema.

Rauchen

In Dänemark scheint es auch keine Raucher mehr zu geben. Das ist ziemlich traurig, wenn man bedenkt, dass Dänemark eine lange Tradition als Tabakproduzent hat. Genauso wie in den USSA ist Rauchen in Dänemark mittlerweile praktisch überall verboten. Der einzige Ort, wo man noch rauchen darf, ist in den eigenen vier Wänden – das heißt, wenn die Wohnung nicht gemietet ist. Das dänische Parlament (die „Volksvertreter“) arbeitet gerade an einem Gesetz, mit dem verboten werden soll, in Mietwohnungen und Miethäusern zu rauchen. Mit dieser neuen Gesetzgebung, die zurzeit zur Abstimmung vorbereitet wird, würde auch das Rauchen außerhalb von Schulen und des Arbeitsplatzes verboten werden, außer es gibt dort einen speziellen Raucherbereich.

Schlussfolgerung

Man möchte eigentlich meinen, dass dieser sozialistische Gouvernanten- und Wohlfahrtsstaat dafür sorgt, dass es allen gut geht und alle glücklich sind – in Wahrheit gehört Dänemark aber zu den Ländern mit der höchsten Selbstmordrate der Welt. Kein Wunder! Nachdem ich mich die letzten acht Jahre frei gefühlt habe, kam mir Dänemark im Grunde wie eine dunkle, kalte Gefängniszelle vor.

Als ich wieder in Acapulco landete, spürte ich die feuchte, warme Luft und begriff, dass mein schlimmsten Problem darin bestand, dass ich mein Auto blöderweise sechs Wochen lang unter einem Mangobaum geparkt hatte und es mit tropischen Früchten übersät war.

Das erste Mal wurde mir richtig bewusst, warum ich mein Leben in Mexiko so genieße … und warum ich mir nicht vorstellen könnte, jemals wieder nach Dänemark zurückzukehren.

Dänemark ist einer der letzten extrem sozialistischen Staaten, das von den Kommunisten immer noch als Erfolgsbeweis des massiven Sozialismus angeführt wird. Wenn das Erfolg ist, können sie ihn gerne behalten! Ich liebe und vermisse meine Familie, aber nie werde ich das vermissen, was nach meinem Dafürhalten reine Unterdrückung und ein Leben in monströsem Elend ist.

Weitere Artikel zu diesem Thema