Anschnallen & gut festhalten: Parabolische Goldpreisanstiege voraus!

Die Preisanstiege des aktuellen Goldbullenmarkts fallen zunehmend steiler aus. In den vergangenen Jahrzehnten konnte mehrmals beobachtet werden, wie das gelbe Metall in einem Winkel von 45 Grad aus seinem Trendkanal ausbrach, und es spricht vieles dafür, dass wir in nächster Zeit wieder einen ähnlichen Superbull-Move sehen werden

Goldrunner, 27.09.2012

Wir sind jetzt an einem Punkt des Papierwährungszyklus angelangt, wo beim Goldpreis praktisch kaum noch Risiken bestehen, das Fed-Management den Weg frei gemacht hat und die Phase einsetzt, wo Gold seinen freien Anstieg beginnen kann, um die riesigen Schuldenberge zu entwerten und die Budgets auszugleichen.

Und während Gold im logarithmischen Preischart parabolische Preisanstiege zu verzeichnen hat, fällt die Aufwärtsbewegung mit jedem weiteren Aufwärtsschub steiler aus. Jim Sinclair merkt dazu an:

„Diese Linie ist nicht bloß irgendeine Linie im Sand, sondern der Ereignishorizont, den sich jeder Leser ausdrucken und an die Wand hinter seiner Handelsplattform kleben sollte. Das werden sie aber nicht tun. In der Hitze der Emotionen wird die Goldgemeinde ihre Kinder verschachern, um Gold zu kaufen, während es die Marke von USD 4.500 pro Unze überrennt.“

Der Goldbulle bildet gegenwärtig einen parabolischen Preisanstieg aus, der auf parabolische Dollardruckmaßnahmen zurückzuführen ist. Wie aus der oben stehenden Grafik hervorgeht, fällt der Anstieg jeder einzelnen „Welle“ (mit blauen, roten und schwarzen Pfeilen markiert) steiler aus und ist überdies länger, als der jeweils Vorangegangene. Der nächste Aufwärtsschub wird logischerweise abermals steiler ausfallen als der durch den schwarzen Pfeil gekennzeichnete Anstieg.

Der Zyklus hat jetzt einen Punkt erreicht, wo sich Gold auf dem logarithmischen Preischart in einem parabolischen Preisanstieg befindet, während der Dollar ebenfalls parabolisch zunehmende Gelddruckmaßnahmen durchläuft.

Bei einem Gold-Superbull-Move schießt der Goldpreis in einem 45-Grad-Winkel aus seinem Trendkanal heraus, was für einen noch steileren Anstieg sorgt. Wie aus der nächsten Grafik hervorgeht, konnte dies bereits während der Jahre 2005 und 2006 beobachtet werden (gestrichelte Linie). Gold brach dort mit einem Winkel von 45 Grad aus seinem aktuellen Trendkanal heraus und verdoppelte seinen logarithmischen Trendkanal.

Aus der dritten Grafik geht hervor, dass es beim logarithmischen Goldpreischart bereits Ende der 70er Jahre zu einem solchen 45-Grad-Ausbruch kam, und wir gehen davon aus, dass der jetzige fraktale Kurssprung ein ähnlicher 45-Grad-Aufstieg werden wird, bei dem Gold seinen aktuellen Trendkanal (die blau gestrichelte Linien) verdoppelt.

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Die vorstehende Grafik zeigt noch einmal die fraktale Kursbewegung Ende der 70er Jahre, wo sich Gold nach einer Korrekturphase von der Mittellinie seines logarithmischen Trendkanals in einem Winkel von 45 Grad in die Höhe schraubte und den Trendkanal verdoppelte. Wir hoffen, dass Sie richtig investiert sind.

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