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Festgenommener Terroristenführer gesteht weitreichende Beziehungen zur CIA

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Al-Qaeda Untergruppe sagt, sie wurden von den USA, Großbritannien und Israel bewaffnet und unterstützt

Steve Watson, Infowars.net, 26.02.2010

Der Anführer einer in Pakistan ansässigen und eng mit Al-Qaeda in Verbindung stehenden Gruppe hat detailliert beschrieben, wie seine Organisation im Gegenzug für Anschläge gegen die Regierung, das Volk und die Infrastruktur des Iran von umfangreicher politischer und finanzieller Unterstützung des CIA profitierte

Abdolmalek Rigi, der Anführer der in Pakistan ansässigen Gruppe Dschundullah wurde zu Beginn dieser Woche von iranischen Sicherheitsbeamten im Süden des Landes festgenommen.

Rigi wurde vom iranischen Geheimdienst aufgespürt, als er am Dienstag einen Flug von Dubai nach Kirgisistan bestieg.

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Laut den Beamten nutzte Rigi einen gefälschten afghanischen Reisepass, der ihm seitens der US-Regierung ausgestellt worden war.

Der 31-jährige Terroristenführer gab gestern im iranischen Staatsfernsehen eine Stellungnahme ab, worin er behauptete, dass er mit den USA eine Vereinbarung getroffen hatte um Sicherheit und unbegrenzte militärische Unterstützung zu erhalten, damit terroristische Aktivitäten gegen die iranische Regierung vorangetrieben werden können.

„Sie sagten, sie würden mit uns zusammenarbeiten und mir militärische Ausrüstung, Waffen und Maschinengewehre geben. Sie versprachen auch uns eine Basis an der afghanisch-iranischen Grenze zu geben.“ sagte Rigi.

„Sie [waren] gewillt [uns] auszubilden und/oder jede Hilfe, die [wir] im Hinblick auf Telekommunikationssicherheit und -prozesse und andere Unterstützung verlangen würden, zu geben. Die Amerikaner sagten auch, sie wären gewillt uns dies in großem Umfang zur Verfügung zu stellen.“ fügte er hinzu.

Rigi deutete an, dass die Beziehungen mit dem US-Nachrichtendienst während der Wahl Obamas bis zum heutigen Tage fortgesetzt wurden.

Iranische Beamte führten Rigi der Presse vor und präsentierten ein Foto von ihm mit der Behauptung, dass es zeige, wie der Terroristenanführer einen Tag vor seiner Festnahme in Afghanistan eine US-Basis betrete.

Das Pentagon hat jegliche Verbindungen zu Dschundullah heftig abgestritten und erklärte die Enthüllungen als „Erfindungen“ und seitens iranischer Beamter ausgeheckter „Propaganda“.

Der iranische Minister für Nachrichtendienste, Heydar Moslehi, beschuldigte Rigi auch, dass er sich mit dem NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer 2008 in Afghanistan traf und europäische Länder bereiste.

Moslehi sagte, Agenten hatten Rigis Bewegungen fünf Monate lang nachverfolgt und nannte seine Verhaftung „eine große Niederlage für die USA und Großbritannien“.

Natürlich werden sie über diese Geschichte in den kontrollierten US-Medien nichts hören, also bleibt es den Berichterstattern von Russia Today überlassen sich mit Hilfe des Investigativjournalisten und Autoren Webster Tarpley der Sache anzunehmen und die Geschichte aufzudröseln:

Iran hatte wiederholt behauptet, dass Dschundullah – die zahlreiche Bombenanschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden durchführten und dabei hunderte von Zivilisten töteten – direkt durch Pakistan, Großbritannien, Israel sowie Amerika unterstützt wird.

Warum sollten wir nun also einem gefangen genommenen Terroristen, der stundenlangen Verhören iranischer Beamter unterzogen wurde, Glauben schenken?

Weil sein Geständnis sich mit den bereits vorliegenden substantiellen Beweisen deckt, dass die Gruppe Dschundullah gemeinsam mit anderen anti-iranischen Terroristenorganisationen eine fruchtbare Beziehungen zu westlichen Geheimdiensten genoss.

Wir haben fortwährend über diese Beziehungen berichtet, wie dies auch der preisgekrönte Journalist Seymor Hersh und andere angesehene Publikationen, wie die Zeitung London Telegraph, taten. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von zentralen Artikeln [in englischer Sprache], welche die substantiellen Beweise der Verbindungen von terroristischen Organisationen zur CIA darlegen: „Journalist beschreibt die vom Kongress freigegebene geheime Finanzierung von Terrorismus im Iran“, „Westliche Regierungen finanzieren Taliban & Al-Qaeda um US-Truppen zu ermorden und Länder zu destabilisieren“, „Helfen die USA einer Untergruppe von Al-Qaeda im Iran?“, „Bush genehmigt ´verdeckte Operationen` im Iran“, „CIA bewahrt Al-Qaeda vor Auslieferung“, „US-Regierung nutzt Al-Qaeda um den Iran anzugreifen“, „Ex-CIA-Agent bestätigt US-Verbindungen zu Dschundullah“, „USA greifen den Iran durch CIA-finanzierte Dschundullah Terrororganisation an“, „Iranischer Innenminister: Westliche Geheimdienste stecken hinter Krawallen und Unruhen“.

Abdolmalek Rigis Behauptungen entsprechen denen seines Bruders Abdolhamid Rigi, der letztes Jahr von pakistanischen Sicherheitskräften festgenommen wurde und den man an den Iran auslieferte.

Auch haben wir zuvor bereits auf die Tatsache hingewiesen, dass der Westen auf eine lange Geschichte bezüglich der Einmischung in iranische Angelegenheiten und des Anheizens von Unruhen und Verwerfungen verweisen kann.

Im Folgenden finden Sie das Video und das detaillierte Protokoll zu Abdolmalek Rigis Geständnis in farsischer Sprache, wie es im iranischen Fernsehen auf Press TV ausgestrahlt wurde:

„Nachdem Obama gewählt wurde, nahmen die Amerikaner Kontakt zu uns auf und sie trafen sich mit mir in Pakistan. Sie trafen uns nach Zusammenstößen mit meiner Gruppe um den 17. März herum in (der südöstlichen Stadt) Zahedan und er (der US-Agent) sagte, dass die Amerikaner ein Treffen verlangten.


Ich sagte, dass wir für ein Treffen keine Zeit hätten und wenn wir ihnen helfen, dann sollten sie uns zusagen uns Unterstützung zu geben. Sie sagten, sie würden mit uns zusammenarbeiten und mir militärische Ausrüstung, Waffen und Maschinengewehre geben. Sie versprachen auch uns entlang der afghanisch-iranischen Grenze eine Basis zu geben.

Sie baten um ein Treffen mit mir und wir fragten, wo wir uns treffen sollen und er sagte in Dubai. Wir sandten Jemanden nach Dubai und wir sagten dieser Person, sie soll um einen Ort für mich in Afghanistan in der Gegend nahe der Operationen bitten und sie sagten zu, dass sie diese Probleme für uns lösen, für Herrn Rigi eine Basis finden und seine eigene Sicherheit in Afghanistan oder irgendeinem der an den Iran angrenzenden Länder garantieren würden, so dass er seine Operationen weiter fortführen kann.

Sie erklärten mir das sie in Kirgisistan eine Basis namens Manas in der Nähe von Bischkek haben und eine hochrangige Person kommen würde um sich mit mir zu treffen und dass, wenn eine solche hochrangige Person in die Vereinigten Arabischen Emirate käme, sie von Geheimdienstleuten überwacht werden könnte, aber an einem Ort wie Bischkek könnte diese hochrangige amerikanische Person kommen und wir könnten eine Vereinbarung auf Basis persönlicher Kontakte treffen. Aber nach der letzten großen Operation an der wir teilnahmen, sagten sie uns, dass sie sich mit uns treffen wollten.

Die Amerikaner sagten der Iran gehe seinen eigenen Weg und sie sagten unser Problem sei gegenwärtig der Iran und nicht Al-Qaeda und nicht die Taliban, aber das Hauptproblem ist der Iran. Wir haben keinen militärischen Plan gegen den Iran. Ein Angriff auf den Iran ist sehr schwierig für uns (für die USA). Die CIA ist sich Deiner sehr sicher und gewillt alles für Dich zu tun, weil unsere Regierung zu der Schlussfolgerung gelangt ist, dass es nichts gibt, was die Amerikaner gegenüber dem Iran unternehmen könnten und nur ich könnte für sie Sorge für die Operationen tragen.

Einer der CIA-Beamten sagte, es wäre zu schwierig für uns den Iran militärisch anzugreifen, aber wir würden Planen allen anti-iranischen Gruppen, die in der Lage sind Krieg zu führen und dem iranischen (islamischen) System Probleme zu bereiten, Hilfe und Unterstützung zu geben. Sie kamen zu dem Schluss, dass unsere Organisation die Kraft hat der Islamischen Republik Schwierigkeiten zu bereiten und sie waren gewillt uns auszubilden und/oder jede Hilfe die wir im Hinblick auf Telekommunikationssicherheit und -vorgänge und andere Unterstützung die wir verlangen würden zu geben. Die Amerikaner sagten auch, sie wären gewillt uns dies in großem Umfang zur Verfügung zu stellen.“

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