Bullenmarkt: Gold wird um 150% im Preis explodieren, Silber um atemberaubende 300%

King World News, 28.08.2013

Nach den anhaltenden heftigen Ausschlägen am Gold- und Silbermarkt erklärte Citibank-Analyst Tom Fitzpatrick heute gegenüber King World News, dass er bei Gold mit einer Super-Preisexplosion von 150% und bei Silber von 300% rechnet. Darüber hinaus ließ er uns vier fantastische Gold- und Silbercharts zukommen, die veranschaulichen, wie dieser massive Preisanstieg seinen Anfang nehmen wird.

Eric King: „Tom, wir sehen weiterhin diese Preisanstiege bei Gold und Silber, und Sie hatten ja vorhergesagt, dass das passieren würde. Lassen Sie uns mit Gold beginnen.“

Fitzpatrick: „Ja, alles in allem sind wir immer noch der Auffassung, dass das, was wir erlebten, eine sehr tiefe Korrektur im Rahmen eines säkularen Bullenmarkts war … Die Basis, die nun mit dem jüngsten Tief von unter USD 1.200 pro Unze ausgebaut wurde, wird auch die Plattform für einen bedeutenden Aufwärtsschub sein.

Der Goldpreis nähert sich jetzt dem Bereich an, der den tatsächlichen Einbruchspunkt von Gold markierte. Das ist der Bereich, wo die steigende Trendlinie von Gold und sein gleitender 55-Monatsschnitt aufeinandertreffen. Diese Zone liegt zwischen USD 1.390 und USD 1.405 pro Unze.

Ein Monatsschlusskurs über dieser Zone würde nahelegen, dass Gold seinen längerfristigen Preiseinbruch, der der Auslöser für die Kursbewegung unter die Marke von USD 1.200 pro Unze war, nun wieder wettmacht. Das eröffnet die Aussicht darauf, dass Gold die wirklich große Trendmarke testen wird, die im Bereich von rund USD 1.520 bis USD 1.525 pro Unze liegt.

Dieser Preisbereich von USD 1.520 bis USD 1.525 pro Unze wurde nach unten hin durchbrochen, als die Aktienmärkte auf neue Allzeithochs kletterten. Sollte sich Gold über diesem Preisbereich halten können, würde das darauf hindeuten, dass das gelbe Metall wieder in die bullische Phase seines säkularen Bullenmarkts eingetreten ist.

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Würde Gold dieses entscheidende Niveau (USD 1.525 pro Unze) durchbrechen, bestünde die Aussicht darauf, dass Gold weiter in Richtung des Preisniveaus von USD 1.790 bis 1.800 pro Unze vorstößt. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass Gold während dieses starken Aufwärtsschubs am Ende auf neue Allzeithochs klettern wird.

Wenn wir uns den langfristigen Aufwärtstrend von Gold seit der Ausbildung der Basis im Jahr 2001 anschauen, dann ist die Realität die, dass die Kursbewegungen bis zum bisherigen Zeitpunkt kontinuierlich nach oben gegangen sind – was auch der Grund dafür ist, dass wir es hier mit einem sehr starken Trend zu tun haben. Es hat während dieser Phase einige starke Korrekturen gegeben wie die der Jahre 2008 und 2009 und die, die der Goldmarkt jüngst durchmachte – aber der langfristige Trend deutet weiterhin nach oben.

Und es gibt auch ereignisgetriebene Risiken, die Gold nach oben treiben könnten, wie die Verwerfungen an den Finanzmärkten und die Entwicklungen im Nahen Osten. Sie können für kurze Preisschübe sorgen, wie wir sie am Dienstag sahen, Preisschübe innerhalb des Trends – doch der mittel- bis langfristige Trend deutet nach wie vor nach oben.“

Eric King: „Sie haben auch bei Silber einen massiven Preisanstieg vorhergesagt. Das ist genau das, was wir jüngst im Silbermarkt beobachten konnten.“

Fitzpatrick: „Silber scheint immer noch der Wert zu sein, der Gold ausstechen dürfte. Silber ist ziemlich stark gestiegen und durch einige wichtige gleitende Durchschnitte nach oben hin ausgebrochen. Das eröffnet die Aussicht darauf, dass der Silberpreis weiter steigen und den Einbruchspunkt und den gleitenden 200-Tagesschnitt testen könnte, die sich beide bei rund USD 26 pro Unze treffen.

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Und noch wichtiger: Sollte Silber über seine Abwärtstrendlinie (ausgehend von den Hochs des Jahres 2011) und den Bereich steigen, wo sich der gleitende 55- und 200-Wochenschnitt treffen – dieser Bereich liegt bei USD 27 bis USD 28 pro Unze –, wäre das extrem bullisch. Ein Wochenschlusskurs über dem Niveau von USD 27 bis USD 28 pro Unze würde für Silber einen entscheidenden Durchbruch markieren.

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All das spiegelt sich auch im Gold/Silber-Verhältnis wider. Die ab 2011 auftauchende aufsteigende Trendlinie und die horizontalen Stützungslinien, die Silber in 2010 und 2011 durchbrochen hatte, sind jetzt alle wieder geknackt worden. Das legt nahe, dass Silber seinen großen Bruder Gold selbst von den jetzigen Preisniveaus aus ausstechen könnte. Wir haben ja gesehen, dass das Gold/Silber-Verhältnis bei allen Trendbewegungen ziemlich aggressive Ausschläge hatte, und wir rechnen fest damit, dass dies auch in Zukunft so sein wird …

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Bezüglich der Dynamik von Gold glauben wir, dass diese jüngste Korrektur sehr stark der Entwicklung ähnelt, die der Goldmarkt während der Jahre 1974 bis 1976 erlebt hat – wo sich die Aktienmärkte von ihrem Bärenmarkttief von 1974 erholten. Kürzlich fiel das gelbe Metall 14% unter seinen gleitenden 55-Monatsschnitt – genau so, wie es auch 1976 der Fall war.

4 Wochen nach dem Goldpreistief von 1976 bildete der Aktienmarkt sein Hoch aus. Bisher liegt das aktuelle Goldpreistief bei USD 1.181 pro Unze und der Höhepunkt bei den Aktienmärkten folgte fünf Wochen später. Die historische Aufwärtsbewegung von Gold setzte dann 1976 ein, als der Aktienmarkt ein Hoch ausbildete und danach in eine Korrekturphase abtauchte. Und ab dem Zeitpunkt legte Gold dann richtig los.

Wir gehen also davon aus, dass wir bei Gold wieder auf Kurs sind, da Gold die beste Hartwährung ist, und wir rechnen damit, dass sich dieser Trend künftig noch beschleunigen wird. Wir sind immer noch der Auffassung, dass der Goldpreis in den nächsten paar Jahren auf rund USD 3.500 pro Unze steigen wird. Und sollte das Gold/Silber-Verhältnis in den Bereich von 1:30 einbrechen, würde dies einen Silberpreis von über USD 100 pro Unze nahelegen.“

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