Albtraumhafte Schuldenkrise: Wie Sie sich vor Währungs-Zusammenbrüchen schützen können

G.E. Christenson, The Deviant Investor, 04.09.2013

Seit US-Präsident Nixon 1971 „vorübergehend“ das Goldfenster schloss, basieren alle Währungen nur noch auf Schulden. Sie werden nicht mehr länger durch Vermögenswerte gedeckt, sie sind kein echtes Geld mehr wie ein Golddollar beispielsweise.

Lag die Staatsverschuldung der USA im Jahr 1913 noch bei USD 3 Milliarden, ist sie bis 1971 auf USD 398 Milliarden und bis 2013 auf USD 16,73 Billionen gestiegen.

Der Wert der Anleihen ergibt sich aus ihrem Nominalwert, der Rendite, der Laufzeit und der Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung.

Ein paar Beispiele: Wenn ich einem Freund – der pleite ist, keinen Job hat und verantwortungslos agiert – einen nichtbesicherten Kredit von USD 1.000 gebe und es wenig wahrscheinlich ist, dass er den Kredit zurückzahlt, liegt der Wert dieses Kredits ungefähr bei null.

Wenn man der griechischen Regierung einen nichtbesicherten Kredit von USD 1.000.000.000 gibt, der in zehn Jahren zurückgezahlt werden muss, ist davon auszugehen, dass der Wert dieser Schulden irgendwann in der Zukunft auf den Wert null sinken könnte.

Wenn man der US-Regierung USD 1.000.000.000.000 leiht, indem man zehnjährige US-Staatsanleihen kauft, geht man wahrscheinlich davon aus, dass der Wert dieser Anleihen im Bereich ihres Nominalwerts liegt. Hoffentlich, aber berücksichtigen Sie auch:

Dieses durch nichts gedeckte, sich exponentiell ausdehnende Papiergeld-Monster scheint vielmehr ein Albtraum zu sein als eine glorreiche Methode, um die Wirtschaft zu steuern. Leider kann ein Albtraum aber immer auch noch schlimmer und länger werden und noch mehr Leben zerstören. Jedes andere Experiment mit ungedecktem Papiergeld endete für die Massen letztlich mit einem Desaster. Gibt es irgendeinen Grund davon auszugehen, dass es dieses Mal anders sein wird?

Warnung: Diese Papiergeldmaschine dient vornehmlich der Polit- und Finanzelite. Beispiele, die einem dazu in den Kopf schießen: Hedge Fonds Manager, Zentralbanker, Politiker, Investmentbanker, Militär-Vertragsnehmer, Chefs von Ölkonzernen, Risikokapital-Anleger und andere. Die Papiergeldmaschine wird also nicht so einfach aufgegeben werden.

Und die Realität für den Rest von uns: Die Papiergeldmaschine scheint ein zerstörerisches Monster zu sein, das die wirtschaftlichen Lebensgeister der meisten Menschen aufsaugt – hierzu gehören die Einkommensbezieher, Rentner, Sparer, Arbeitslosen, Behinderten, ja im Grunde alle Menschen, die den unteren 90% der Einkommensbezieher und Vermögenshalter angehören.

Und wenn etwas nicht auf immer und ewig weitergehen kann, wird es irgendwann vorbei sein. Wenn die Schneeballfinanzierung, die Haushaltsdefizite und die exponentiell steigenden Schulden nicht in den Himmel wachsen können, wird es ein Ende haben. Und die Kollateralschäden werden sehr unangenehm ausfallen.

Das ist auch der Grund dafür, warum es Sinn macht, einen Teil seines nichtgedeckten Papiergelds und seiner digitalen Währung in echtes Geld – Gold und Silber – umzuwandeln, das man dann irgendwo sicher lagert, und zwar außerhalb des Bankensystems und am besten nicht in dem Land, in dem man lebt.

Physisches Gold und Silber dienen als Sparmedium und als Versicherung und sind nicht zum Traden gedacht. Papierwährungen, bei denen feststeht, dass sie an Wert verlieren, sind bequem und für den alltäglichen Gebrauch – solange bis sie nicht mehr nützlich sind. Man sollte Papierwährungen oder schuldenbasierte Vermögenswerte nicht mit echtem Geld verwechseln. Gold wird seinen Wert bewahren, während sich Papiergeld schnell und ohne Weiteres in Luft auflösen kann.

Im Folgenden finden Sie ein paar Fragen, die hilfreiche Denkanstöße und Ideen für künftige Entscheidungen liefern können:

Noch einmal: Das ist der Grund, warum es Sinn macht, einen Teil seines nichtgedeckten Papiergelds und seiner digitalen Währung in echtes Geld – Gold und Silber – umzuwandeln, das man dann irgendwo sicher lagert, und zwar außerhalb des Bankensystems und am besten nicht in dem Land, in dem man lebt.

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