Verlorene Banken und verlorene Milliarden

The International Forecaster, 31.03.2010

Reflation einer platzenden Blase, Probleme Griechenlands und des Euro feuern die Weltmärkte an, Lehman Brothers kolossaler Betrug, Bankenausfälle belaufen sich auf Milliarden, Zeichen einer sich verflüchtigenden Erholung

Die Blasen tun sich schwer damit zu einem Ende zu kommen, besonders beim Wohnimmobilienmarkt. Die dahinter steckenden Kräfte, wie Regierungseingriffe, verlängern den Todeskampf und die jämmerliche Dummheit der Bauherren weitet die Blasen aus. Wir befinden uns in einer riesigen Erweiterung des Wohnungsbestands und die Bauherren werden 535.000 neue Wohnungen bauen. Die antizipierte Zwangsversteigerungsrate könnte uns einen Wohnungsbestand von bis zu drei Jahren bescheren, der sich gegenwertig bereits auf ein Jahr beläuft, wenn man die Schattenbestände der Kreditgeber mitberücksichtigt. In der vergangenen Woche stieg der Index für den Wohnungsbau um 7,1%, er legte seit Anfang des Jahres um 25,1% zu. Der Einzelhandelsindex stieg innerhalb dieses Jahres um 17%, obwohl die Arbeitslosigkeit hartnäckig bei über 22% stehen bleibt. Tatsache ist, dass der Einzelhandelsindex im Jahresvergleich um 87,4% gestiegen ist. Wir würden sagen, dass der Index massiv überpreist ist.

Wie Sie erkennen können, gehört es nicht zu den Eigenschaften von Blasen schnell sterben zu wollen. Das findet seine Ursache darin, dass der Mensch verzweifelt versucht an der Vergangenheit festzuhalten und einen einfachen Ausweg zu finden, anstatt sich den Veränderungen anzupassen. Die Regierung versucht Bereiche der Wirtschaft am Leben zu halten, anstatt den Reinigungsprozess seinen Verlauf nehmen zu lassen. Die Subventionierung des Wohnungsbaumarkts ist zum Scheitern verurteilt, weil ganz einfach nicht genügend Geld und Kredit zur Verfügung steht um ihn unaufhörlich am Laufen zu halten.

Alles was die Regierung tut, ist das Reflationieren einer sterbenden Blase. Die sozialistisch/marxistische Strategie funktioniert jedoch ganz einfach nicht. Ob es der Regierung nun gefällt oder nicht, die Zinsraten befinden sich auf dem Weg nach oben, vielleicht werden sie bis zum Ende des Jahres um 1% oder mehr gestiegen sein, da die Regierung in ihrem Kampf um mehr Geld zur Begleichung ihrer Schulden den größten Teil der anderen Teilnehmer aus dem Markt drängt. Hier kann die FED einspringen, aber nicht mit höherer Inflation oder vielleicht Hyperinflation, welche in der Umkehr die Zinsen noch höher treiben würde.

Was wir sehen, ist auch ein weltweites Wiederanfachen eines spekulativen Wahns in anderen Märkten – im Aktienmarkt und besonders im Bereich des Anleihemarktes bei Anleihen niederer Qualität. Die Fehlbewertungen von Investments und Finanzen haben schreckliche Verwerfungen zur Folge, zu überwiegenden Teil ist das auf die FED und die Regierungspolitik zurückzuführen.

Dieser Wahnsinn ist besonders innerhalb der letzten zwei Monate durch die Stärke des Dollars begünstigt worden. Wir haben gesehen, wie JPMorgan Chase, Goldman Sachs, Citigroup und Andere Anfang Oktober letzten Jahres beim Dollar long gingen, als der USDX zwischen 74 und 78 lag. Es ist offenkundig, dass der griechische Vorfall da bereits auf dem Weg war. Unabhängig davon und trotz der Tatsache, dass keine positiven Fundamentalzahlen vorliegen, wurde die Dollarstärke dazu genutzt Gelder in US-Dollar denominierte Anlagen zu locken. Angeblich hat der Dollar eine Art Wettbewerbsvorteil, den er nicht hat, und der Dollar wäre des Weiteren stark reflationär, was er war.

Gold und Silber müssten eigentlich nach oben schießen, aber unsere Regierung verabscheut freie Märkte und hat zwischenzeitlich wieder die Preise gedrückt. Das ist das Ergebnis der Intrigen von Larry Summers und Tim Geithner.

Die Dollarstärke hat den vermeintlichen Vorteil, dass die FED in der Lage ist ewig Geld und Kredit zu schaffen. Diese Auffassung ist es, die bei den Problemen des Euro für Griechenland und die Europäern noch hinzukam und welche die Spekulation an den Weltmärkten anfeuerte. Auffassungen sind die eine Sache, fundamentale Wirtschaftsdaten sind eine ganz andere, mächtigere Kraft, welche sich im Laufe der Zeit selbst vergewissern wird. Zuerst werden die Probleme am Anleihemarkt sichtbar werden, das hat bereits begonnen. Sobald die zehnjährigen US-Staatsanleihen 4% stabil durchbrechen werden der Markt und die Anleihen einknicken. Die aktuelle Stärke des Dollars besteht in der wahrgenommenen Schwäche der anderen Währungen und ihrer Ökonomien, der Aussichten ihrer reflationären Politik und dem Konzept des „zu groß zum Scheitern“.

Das ist der Grund, warum das aktuelle „Erholungs-„Konzept beibehalten wird. Sie haben auch erkannt, dass die einzelnen Eurozonenländer sich nicht aus ihren Problemen hinausinflationieren können. Eine gemeinsame Währung verhindert das. Das bedeutet, dass Griechenland und andere ihre Schulden nicht monetisieren können, was wiederum bedeutet, dass eine Erholung Jahre entfernt liegt. Alle 19 bankrotten Länder sitzen im selben Boot, außer die USA. Die Märkte glauben an die Bernanke Option. Sie glauben auch, dass die FED wieder reinflationieren wird. Eher würden sie die Inflation oder die Hyperinflation wählen, die sie zum Teil kontrollieren können, anstelle der Deflation, die, wenn sie einmal begonnen hat, nicht mehr im Zaum gehalten werden kann.

Das wirft dann die Frage auf, ob die FED in ein oder zwei Jahren absichtlich die Deflation wählen wird um die Weltregierung herbeizuführen. Ist es das, worum es bei Griechenland ging? Wir können es nicht mit Sicherheit sagen. Alles was wir tun können ist zu vermuten. Vergessen Sie nicht, dass die Probleme Europas nicht so schlimm sind wie die der USA, obwohl sie alle glauben sollen, dass sie es sind.

Die zehnjährige US-Staatsanleihe könnte ein guter Indikator dafür sein uns etwas darüber zu erzählen und das ist, dass höhere Zinsraten kommen werden. Das macht sich sicherlich bei keiner Erholung gut. Wenn die Spreads für Kredite sich ausweiten, sollten Sie aufpassen. So eine Entwicklung würde bedeuten, dass der Dollar damit anfängt seine Gewinne wieder abzugeben. Die Dollargewinne sind aktuell auf über 82 Punkten beim USDX. Wir rechnen mit einer Korrektur.

Wir haben mehr als 70 Jahre als Amerikaner damit zugebracht und es verschlägt uns den Atem, was für eine kriminelle Unternehmung Amerika geworden ist. Gesetzesbruch ist, ob nun in Wall Street oder innerhalb Washingtons, so gewöhnlich geworden, wie wenn man ein Geschäft führt. Noch schlimmer, fast alle Übeltäter sehen niemals ein Gefängnis von Innen. Sie haben einfach ihre Konzerne, welche die Strafzahlungen begleichen und dann machen sie sich wieder an das, was sie zuvor taten, Gesetze brechen.

Eine der letzten Beleidigungen kommt vom US-Bankensicherungsfonds, der FDIC, die um Spenden bittet. 200 bis 500 Banken werden dieses Jahr aufgrund von Inkompetenz und schrecklichen Fehlinvestitionen bankrott gehen. Wir glauben, dass die Bankenpleiten im Laufe des Jahres explodieren werden. Einer der Faktoren, der uns zu dieser Schlussfolgerung gelangen lässt, ist, dass bereits mehr als 1.000 Banken Fachleute von der US-Bankenaufsichtsbehörde, dem Comptroller of the Currency´s Office, zur Überwachung ihrer Bankoperationen haben. Noch schlimmer, wir erleben, wie viele Banken und Kreditgenossenschaften ihren Sparern erklären, sie müssten vielleicht sieben Tage oder länger warten, bevor sie ihr Geld sehen. Kann eine landesweite kurzweilige Bankenschließung (Bank Holidays) so fern sein? Wir glauben, das wird in den nächsten paar Jahren passieren.

Während die Zeit voranschreitet erleben wir massive Ankäufe von US-Staatsanleihen durch die FED. Die Monetisierung ist faszinierend und liegt irgendwo zwischen 50% und 80%. Umso mehr wir uns diesen Comicfilm anschauen, umso sicherer wissen wir, dass die mengenmäßige Lockerung nicht aufhören kann. Wenn sie beendet wird, kollabiert das System. Die FED und die FDIC wollen sogar von den Rentenfonds, dass sie ihren Giftmüll kaufen, genauso wie es Fannie Mae und Freddie Mac machen. Was für eine erbärmliche Wende der Ereignisse – jedoch nicht unerwartet, wenn wir berücksichtigen, womit wir es zu tun haben.

Die Arbeitslosenrate steckt weiter bei 22,1% fest, während der Einbruch der Steuereinnahmen weiterhin anhält und das Staatsdefizit sich in Richtung Mars aufmacht. Der nächste Vorstoß der Regierung wird die Legalisierung von illegalen Einwanderern sein. Sie fragen sich, wo das alles enden soll? Können Sie glauben, dass Bauherren CDOs gekauft haben? Lennar ist eingebrochen und Orleans ist mit 20% giftigen Müll in ihren Beständen bankrott gegangen.

Es steht außer Frage, 0% Zinsraten, ungezügelte Regierungsdefizite, Stimuluspläne und die mengenmäßige Lockerung der FED waren ein Fehlschlag. Das normale Resultat wäre, noch mehr ins System zu pumpen. Wir werden abwarten müssen um zu erleben, was die FED, der Kongress und die Regierung macht, besonders während des Zeitraums bis zur Wahl. Ist es ein Wunder, dass wir gesagt haben, der Dollar würde offiziell um zwei Drittel abwerten und eine Einstellung der Schuldenzahlung würde verkündet? Seien Sie geduldig, wir sollten dass innerhalb der nächsten zwei Jahre erleben.

Vielleicht haben wir Glück und bekommen Schutzzölle auf Waren und Dienstleistungen. Auf diese Art bekommen wir einen Großteil unsere Arbeitsplätze und eine gesunde Wirtschaft mit 5% Arbeitslosigkeit wieder. Viele Kreditderivate werden dann auch verboten sein. Wir sind seit 50 Jahren im Markt involviert und wir wissen, früher oder später werden Jene verlieren, die fremdfinanziert oder auf Marge sind. Als Broker hatten wir nie Einschusskonten. Der Halt im Falle eines Absturzes der Wirtschaft, der Finanzen und Aktienpreise ist alles andere als ein Pausenfüller. Es gibt immer noch keine Lösungen, also wird der Abwärtstrend wieder von neu einsetzen.

Eine Sache, welche durch die von statten gehenden jüngsten Probleme in Griechenland und mit dem Euro herauskam, ist, dass Gold jetzt als Geld, als eine Währung, anerkannt worden ist. Diese Auffassung wird dafür sorgen, dass der Goldhandel höher und höher ansteigen wird. Als ein Beispiel sollten Sie sich einfach den Wert des Goldes in Euro und allen anderen Währungen anschauen. Gold hat sich ein ums andere Mal konsolidiert, ob bei USD 1.050, bis hin zu USD 1.100, ganz egal was die US-Regierung auf den Goldmarkt warf. Es gab ein paar wenige Ausnahmen bei der Stärke des Goldes, aber im Laufe der Zeit werden alle Währungen gegen das einzige wirkliche Geld abwerten. Bei der kurzfristigen Bewertung sollten Sie nicht vergessen, dass die Regierung an der Comex bei Gold und Silber stark short ist, wahrscheinlich auch bei der LBMA und mit Sicherheit bei den Produzenten. Die Zahlen von dieser Woche werden uns einen Hinweis darauf geben, ob sie damit angefangen haben die Positionen zu decken. Bei den nächsten Zahlen für den Verbraucherpreisindex werden wir auch ein Wiederaufleben der offiziellen Inflation erleben. Die wirkliche Inflation nähert sich wieder 8% an und diese Inflation wird in Gold- und Silberpreisen gespiegelt werden. Nicht alle Fachleute sind dumm genug die offiziellen Zahlen zu glauben. Wir gehen nicht davon aus, dass USD 1.050 bis USD 1.100 auf der Südseite jemals wieder gebrochen werden. Ihre Gewinne werden, wenn sie kommen, schnell und stark ausfallen.

Jetzt, wo die meisten Beweise auf dem Tisch liegen, ist es offenkundig, dass das Management von Lehmann Brothers einen kolossalen Betrug kreierte – sogar noch größer als der von Enron mit seinen Repo 105 Manövern – und dass sie dabei Hilfe von ihrer Buchhaltungsfirma Ernst & Young sowie von der New York FED unter Leitung unseres aktuellen US-Finanzministers Timothy Geithner erhielten. Geithner und das gesamte Topmanagement sowie die Direktoren von Lehman sollten strafrechtlich angeklagt werden, aber da es alles Mitglieder der Illuminaten sind, ist keiner angeklagt worden.

Erwarten Sie nicht allzu viel vom US-Justizministerium. Eric Holder war der Beamte, der das Begnadigungsschreiben für March Rich ausstellte, den Steuerbetrüger und Mossad-Agenten des Staates Israel. Wie Sie sehen können, ist Holder dort, wo er heute ist, weil er kriminelle Machenschaften ermöglicht. Es zeigt Ihnen aufs Neue, dass Wall Street, das Bankwesen und Washington nichts weiter ist als ein kriminelles Kartell. Die Frage, die nun noch bleibt, ist, wer bei Wall Street macht dieselben Sachen? Wir wissen ja bereits, dass sie doppelte Buchführung betreiben, was durch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die US-Behörde für Rechnungslegungsstandards (FASB) und die US-Regierung geduldet wird. Was findet bei diesen illuministischen Firmen wirklich statt, außer, dass sie uns erklären, sie würden Gottes Arbeit verrichten?

Während diese kriminelle Aktivität ans Licht kommt, verlang der Vorsitzende der Federal Reserve, Bank Bernanke, mehr Regulierungsbefugnisse, damit die FED ihre kriminellen Aktivitäten noch besser vertuschen kann. Er sagt die FED ist unangemessen ausgestattet um große, komplexe Finanzorganisationen zu überprüfen und die Sicherheit wie auch Zustand der Risiken bei der Stabilisierung des Finanzsystems als Ganzem anzugehen. So hört sich ein Rädelsführer an.

Das ist die Verbindung, der Kern, der Führer der kriminellen Aktivität in Amerika, welcher jetzt sogar nach noch mehr Macht verlangt. Das ist dieselbe Gruppe, die unter Greenspan und später Bernanke die Aktienmarktblase und die Giftmüllblase schuf, die den Dow Jones auf 14.100 Punkte trug und dann von 6.500 wieder auf 10.900 Punkte hob. Das sind die Leute, welche die Amerikaner Billionen Dollar kosteten, damit sie ihre Weltregierung einführen können. Das alles passiert nicht einfach so; es war genau so geplant gewesen. Ja, sie sind nicht entsprechend dafür ausgestattet um kriminelle Aktivitäten ins Leben zu rufen und zu übermitteln.

Das ist dieselbe FED, die zwei Jahre in den Büros von Lehman zubrachte und dabei nichts finden konnte, weil sie ihnen bei ihren kriminellen Aktivitäten mithalfen und diese begünstigten. Sie wussten über alles Bescheid, was vor sich ging. Sie hatten versucht Lehman zu retten und es hat nicht funktioniert. Die US-Börsenaufsicht (SEC) war mit ihnen gemeinsam dort, Schulter an Schulter, um die Spuren am Tatort zu verwischen. Es sind alles Lügner und Diebe und keineswegs Inkompetente.

Wir wundern uns nun, wie tief und ernsthaft der Betrug bei anderen Firmen ist. Mit dem, was wir bisher gesehen haben, haben wir noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Wir wollen alle diese Prozessbegleiter im Gefängnis sehen. Wir wollen nicht erleben, wie die FED noch mehr Befugnisse erhält. Wir wollen erleben, wie die FED dichtgemacht wird, genauso wie die SEC und US-Behörde zur Regulierung der Future- und Optionsmärkte, die CFTC. Wie Sie sehen können, sind unsere Regierung und Wall Street absolut korrupt und sie werden unser Land zerstören, außer wir tun etwas dagegen.

Präsident Obamas Haushaltsbudget 2011 wird über die nächsten 10 Jahre nahezu USD 10 Billionen an Budgetdefiziten anhäufen – das sind USD 1,2 Billionen mehr, als von der Regierung ursprünglich angenommen und entspricht bis 2020 einem Anstieg der Bundesschulden des Landes um 90%, so das Haushaltsbüro des Kongresses am Donnerstag.

John Williams: „Die Überprüfung des Bruttoinlandseinkommens (BIE) zeigt eine sich abschwächende Erholung? Das BIE legt eine ´Erholung` im dritten Quartal nahe, die beim Bruttosozialprodukt niemals stattfand. Wie in der rechten Spalte diskutiert, sollte des BIE und BSP eigentlich gleich zueinander sein, da das BSP die Verbraucherseite der Wirtschaft und das BIE die Einnahmeseite der Wirtschaft widerspiegelt. Das BSP ist immer die Zahl, die Schlagzeilen macht und erhält auch bedeutende Aufmerksamkeit von der US-Behörde für Wirtschaftsstatistik (BEA) bei Fragen im Hinblick auf eine marktfreundliche Zielwachstumsrate. Wenn man die BEA fragt, warum sie die erste Schätzung und spätere Revisionen des BIE mit einer einmonatigen Verzögerungen nach Veröffentlichung des BSPs herausbringt (eine zweimonatige Verzögerung für die Viertelquartalszahlen), dann wird die Antwort mit dem Mangel an soliden untermauernden Daten in Verbindung gebracht (die haben sie bei dem BSP Bericht zuvor auch nicht).

Das BIE vom dritten Quartal wurde von einer wirklichen, aufs Jahr umgerechneten Wachstumsrate des Quartals in Höhe von 2,2% auf einen Rückgang von -0,4% bereinigt. Die wirtschaftliche ´Erholung`, die für das dritte Quartal beim BSP ausgerufen wurde, verschwand, wie man bei der Messung des BIE feststellte…Der jüngst berichtete Zuwachs von auf das Jahr umgerechneten 6,2% des BSPs im vierten Quartal, wird wahrscheinlich in den kommenden Monaten ebenfalls nach unten revidiert, wenn höherwertigere Informationen zugänglich werden.

Wie im Eingangskommentar zu diesem Abschnitt geschrieben, hat man das BIE für das dritte Quartal von einem Zuwachs in Höhe von 2,2% auf einen Rückgang von -0,37% korrigiert. Im Jahresvergleich lag das vierte Quartal 2009 immer noch mit einem Rückgang von -0,61% im negativen Bereich. Im dritten Quartal belief sich der revidierte Rückgang auf das Jahr umgerechnete bei -3,92% (ursprünglich -3,30%). Im Gesamtjahr 2009 fiel das BIE um -3,19%, im Jahre 2008 ging es um -0,37% zurück (das BSP fiel 2009 um -2,44% und legte 2008 0,44% zu).“

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