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12 Gründe, warum Millionen Amerikaner über den Zustand der US-Wirtschaft unglaublich wütend sind

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The Economic Collapse, 14.04.2010

Wir haben einen sehr interessanten Wendepunkt der amerikanischen Geschichte erreicht. Mehr als jemals zu vor in der modernen Geschichte sind die Amerikaner über den Zustand der Wirtschaft zutiefst verärgert. In Wirklichkeit ist es keine Übertreibung zu behaupten, dass Millionen von US-Bürgern wegen der wirtschaftlichen Situation gerade völlig ausflippen. Die meisten von ihnen wissen nicht genau, was schief läuft und noch weniger von ihnen haben überhaupt eine Idee, wie man die Situation umkehren könne, aber eins wissen sie ganz sicher – sie wissen, dass sie sauer sind.

Als Amerikaner wurden wir in dem Glauben erzogen, dass unsere überwältigend mächtige Wirtschaftsmaschine für alle von uns immer gute Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen würde, solange wir nur hart genug arbeiteten. Aber wir haben festgestellt, dass das garnicht stimmt. Wir haben festgestellt, dass unsere Politiker und unsere Führer das große Erbe aus dem Fenster werfen, welches unsere Vorväter uns hinterließen. Wir haben festgestellt, dass unsere Regierung den größten Schuldenberg in der Geschichte der Menschheit aufgetürmt hat. Die närrischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte holen uns nun ein. Die US-Wirtschaft erfährt gerade ein strukturelles Versagen und das amerikanische Volk ist wütend darüber. Die Menschen verlangen nach Antworten. Sie wollen, dass die Situation behoben wird. Sie wollen, dass die Dinge wieder so sind, wie sie früher waren.

Aber das wird nicht passieren. Wenn die Amerikaner erst einmal damit beginnen wirklich zu begreifen, was los ist, wird die Wut alles, was wir jetzt sehen, übersteigen.

Nicht, dass sie nicht bereits unglaublich unter Druck stehen würden. Im Folgenden finden sie 12 Gründe, warum viele Amerikaner fuchsteufelswütend über den Zustand der US-Wirtschaft sind:

1.) Es gibt ganz einfach nicht genügend Arbeitsplätze für Alle. Die Zahl der arbeitslosen Amerikaner pro ausgeschriebenen Arbeitsplatz ist erneut angestiegen und erreichte im Februar den Stand von 5,5. Selbst Jene, die in der Lage sind etwas Arbeit zu bekommen, finden sich in der Situation wieder, dass sie lediglich Teilzeitjobs bekommen. Gallups Erfassung der Unterbeschäftigung erreichte am 15.03.2010 20%. Ein Anstieg von 19,7% zwei Wochen zuvor und 19,5% zu Beginn des Jahres.

2.) Immer mehr Amerikaner finden sich in einer Situation wieder, wo sie von der US-Regierung abhängig sind um zu überleben. Laut dem US-Landwirtschaftsministerium erhielten im Januar 39,4 Millionen Amerikaner Lebensmittelmarken, ein neuer Allzeitrekord und ein Anstieg um 22% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Tatsache ist, dass die Zahl der Amerikaner, die Lebensmittelmarken erhalten, in 14 aufeinanderfolgenden Monaten Allzeitrekorde durchbrach.

3.) Die Zwangsversteigerungen in den Vereinigten Staaten brechen weiterhin die Rekorde. RealtyTrac, eine in Kalifornien ansässige Autorität bei Fragen zu Immobilientrends und Immobilienbewertungen, geht davon aus, dass es vor Ende dieses Jahres 4,5 Millionen Zwangsversteigerungen geben wird. Wenn man 4 Personen pro Haushalt rechnet, sind das weitere 18 Millionen Menschen, die gezwungen sein werden ihre Häuser zu verlassen.

4.) Da die Arbeitslosigkeit und Zwangsversteigerungen weiter zunehmen, fangen nun überall in den USA „Zelt-Slums“ aus dem Boden zu schießen. Ist es das, wofür unsere Gründungsväter kämpften und starben? Damit wir in „Zelt-Slums“ leben können, während sich die Bonzen in Wall Street in ihren Rettungsgeldern suhlen?

5.) Und trotz dieser ganzen Probleme steigen die Lebensmittelpreise. Steigende Nachfrage und verringertes Angebot ließen die Preise für Grundnahrungsmittel im ersten Quartal des Jahres 2010 um 6,2% steigen.

6.) Wegen der explodierenden Regierungsschulden stehen die Amerikaner vor einigen harten Entscheidungen. Laut dem Vorsitzenden der Federal Reserve, Ben Bernanke, stehen die Vereinigten Staaten schon bald vor der schwierigen Entscheidung zwischen höheren Steuern und verringerten Sozialausgaben. Jede dieser beiden Möglichkeiten wird die US-Wirtschaft weiter ausbremsen.

7.) Währenddessen explodiert die Korruption im Finanzsystem. Die Geschäftsführer der geretteten Regionalbanken erhalten aktuell große Gehaltserhöhungen. Der Typ, der dabei mithalf AIG zu versenken, kommt ungestraft davon und darf die Millionen behalten, die er während dieser Aktion machte.

8.) Der größte Betrug wird jedoch von den Jungs an der Spitze der Nahrungskette begangen. Ein Informant kam mit eindeutigen Beweisen der Preismanipulation auf den Edelmetallmärkten durch die großen Finanzinstitutionen an die Öffentlichkeit. Der Umfang dieses Betruges beläuft sich auf Billionen von US-Dollar. Das amerikanische Volk kann derartige Sachen nicht mehr ertragen.

9.) Fast alle Finanzexperten sind sich darüber einig, dass die Ära des superbilligen Geldes vorbei ist und die Zinssätze kurz davor stehen in bedeutendem Maße zu steigen. Dies wird es für die meisten Amerikaner wesentlich teurer machen Geld zu leihen um Häuser, Autos und andere Dingen mit ihren Kreditkarten zu finanzieren oder sich für die Bildung Geld zu leihen. Jene, die bereits variabelverzinsliche Kredite haben, werden eine wesentlich größere Summe ihres Einkommens zur Begleichung der Zinsen aufbringen müssen. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass dies zu einer bedeutenden Verschlechterung der Wirtschaft führen wird.

10.) Eine der größten Geschichten worüber die Amerikaner wütend sind, ist das Gesetz über die „Gesundheitsreform“, das man ihnen einfach aufzwang. Nun stellt sich heraus, dass die „Reform des Gesundheitswesens“ in Wirklichkeit die größte Steuererhöhung in der Geschichte Amerikas werden wird. Nicht nur das: Wegen der Steuern und Pflichten, die man den Krankenversicherern durch die Gesetzgebung auferlegt, werden auch die Krankenversicherungszahlungen in bedeutendem Umfang ansteigen. Wo wird die durchschnittliche amerikanische Familie also das Geld hernehmen um für diesen Kostenanstieg zu zahlen?

11.) Des Weiteren sollte das neue Gesetz zum Gesundheitswesen angeblich eine bessere Krankenversorgung für alle von uns bedeuten, führt aber in Wirklichkeit zur Nichteröffnung von mindestens 60 ärzteeigenen Krankenhäusern, deren Eröffnung laut dem Geschäftsführer von Physician Hospitals of America geplant war. Und warum? Naja, es stellt sich nun heraus, dass durch das Gesetz ärzteeigene Krankenhäuser ausgeschlossen werden und neue Ärzten gehörende Projekte nicht berechtigt sind Gelder von Patienten mit staatlichen Gesundheitsversicherungen wie Medicare und Medicaid zu erhalten.

12.) Die Wirklichkeit ist, dass die Amerikaner zunehmend desillusioniert über den Mangel an Führung beider politischer Parteien sind. Die Zustimmungswerte für die Führer beider Parteien sind extrem niedrig und die Wut auf die Politiker befindet sich aktuell auf einem Allzeithoch. Die Tea Party Bewegung ist nur ein Symptom der kochenden Wut, die von Amerikanern verspürt wird. Während sich zahlreiche Amerikaner bei großen Protestkundgebungen zusammenfinden um gegen die Politik der Regierung zu demonstrieren, bringen andere ihren Unmut auf Blogs und Internetseiten zum Ausdruck. Niemals zuvor gab es in der modernen Geschichte einen Augenblick, wo die Amerikaner derart desillusioniert über ihre Führerschaft waren.

Diese Wurt wird auch nicht weggehen. Sie könnte ein wenig abgemildert werden, wenn die US-Wirtschaft wieder vollständig in Gang gesetzt würde und sich dorthin auf den Weg machte, wo sie sich einst befand. Wie zuvor angemerkt, wird das jedoch nicht passieren. Es stehen schwerere Zeiten bevor und die Amerikaner werden immer wütender werden.

Es gibt auch nicht viel, was getan werden könnte um diesen Ärger zu verhindern. Die Politiker, die im Amt sind, wenn die Situation richtig explodiert, werden die Hauptwucht der Wut abbekommen, aber es ist nicht ihr Fehler. Die Wahrheit ist, dass sich der wirtschaftliche Zusammenbruch innerhalb mehrerer Jahrzehnte entwickelt hat. Das amerikanische Volk wird einfach nicht verstehen, dass das Finanzsystem nicht über Nacht wieder instandgesetzt werden kann.

Aber das wollten nur sehr wenige Leute hören.

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