„We Are Change“ wird aus Tea Party Veranstaltung in Kalifornien geworfen

Kurt Nimmo, Infowars.com, 26.04.2010

Am 15.04.2010 sind Mitglieder von We Are Change aus der Gegend von San Francisco von einer Veranstaltung der Tea Party geworfen worden. Die Veranstaltung fand in auf der Festwiese der Gemeinde Alameda in Pleasanton, Kalifornien statt.

Schaut man sich das Video an, dann scheint es so, dass auf der Veranstaltung nur Unterstützer der gekidnappten Tea-Party der Republikaner willkommen waren.

Orly Taitz, eine Rechtsanwältin der Gemeinde Orange County, die vor Gericht zog um Obama aus verfassungsrechtlichen Gründen die US-Präsidentschaft aberkennen zu lassen, wurde eingeladen um auf der Veranstaltung zu sprechen. Nachdem die politischen Kandidaten Wind von ihrer geplanten Teilnahme bekamen, wurde sie wieder ausgeladen. „Das ist es nicht wert.“ erklärte Bridget Melson, Gründerin und Präsidentin der Pleasanton Tea Party gegenüber der Zeitung Los Angeles Times. „Sie ist zum umstritten. Das ist es nicht, worum es bei der Tea Party geht.“

Die Veranstaltung wurde von den „Tea Party Patriots“ angekündigt und unterstützt. Die Tea Party Patriots arbeiten mit „Freedom Works“ zusammen, eine vom früheren Establishment-Republikaner Dick Armey angeführte „konservative“ (neokonservative) Organisation und werden durch die „Sarah Scaife Foundation“ finanziert, bei der es sich um eine neokonservative Operation unter Führung des Milliardärs und CIA-Agenten Richard Mellon Scaife handelt. Andere Partner der Tea Party Patriots sind das Nachrichtenportal der Republikaner „Red State“ und die neokonservative Bloggerin, Konzentrationslager-Apologetin und Liebling des Nachrichtensenders Fox News Michell Malkin.

Die Pleasanton Tea Party weist keine Liste ihrer Partner und finanziellen Förderer auf ihrer Internetseite aus. Da sie jedoch mit den Tea Party Patriots, Freedom Works und dem ehrenrührigen Neokonservativen Scaife zusammenarbeiten, können wir davon ausgehen, dass sie dieselbe Borg-Bienenstock Version des Tea Party Aktivismus teilen wie diese Gruppen, wozu es auch gehört, der nationalen Plattform der Republikaner den Lehnseid für den totalen Krieg und die Agenda der Bankster zu schwören.

Auf ihrer Internetseite loben die Tea Party Patriots den Fox News Desinformationsagenten Glenn Beck überschwänglich. Beck beschuldigte die 9/11-Wahrheitsbewegung bei verschiedenen Gelegenheiten, sie würde mit Al-Qaeda und weißen Rassisten gemeinsame Sache machen und er glaubt, die Wahrheitssuchenden planten Obama zu ermorden.

Wenn es der Tea Party Version der Republikaner gelingen sollte die libertäre Tea Party Bewegung zu vereinnahmen, können wir davon ausgehen, dass die „sozialistischen“ Demokraten im November durch eine Gruppe neokonservativer Republikaner ersetzt werden. Sollte dieser Impuls bis in das Jahr 2012 hineinreichen, können wir davon ausgehen, dass ein weiterer George W. Bush als Präsident ins Amt kommt und die Besatzung in Afghanistan und Irak weiter aufrechterhalten wird. Die Agenda der Bankster und der Federal Reserve wird weiter voranschreiten, dann jedoch mit den Insignien der Tea Party. Letztere wird sich in diesem Falle dann jedoch auf ein libertäres Lippenbekenntnis beschränken, in der Art, wie es Reagan vom Manuskript ablas, als er der Neuen Weltordnung im Präsidentenamt als Fassade diente.

Ist es unfair die Tea Party der Republikaner als CIA Tea Party zu bezeichnen? Berücksichtigt man die Verstrickung von Richard Mellon Scaife, dann handelt es sich bei der verdeckten Übernahme der Bewegung durch die Geheimdienstbehörde um eine wahrscheinliche Möglichkeit. Es wäre ganz sicher nicht das erste Mal, wo eine legitime politische Bewegung durch eine Geheimdienstbehörde übernommen wird. Vielmehr ist es sogar so, dass die CIA darin spezialisiert ist politische Gruppierungen von Grund auf ins Leben zu rufen.

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