Gold: Seitwärtsbewegung hält weiter an

Die Preisentwicklung von Gold und Goldminen fiel die letzten Monate sehr schwach aus, und das obwohl es angeblich zahlreiche Gründe gibt, die für steigende Preise sprechen

Dan Norcini, Traderdan.com, 22.04.2015

Die QE-Ankündigungen der Europäischen Zentralbank; Banken-Bail-ins; Negativzinsen; Backwardation; Grexit; russische Goldkäufe; die chinesischen Goldreserven; die lausigen Wirtschaftsdaten – und so ließe sich die Liste immer weiter fortsetzen.

Welche Liste? Nun ja, die Liste mit Gründen, die von den Gold-Promotern unaufhörlich vorgebracht werden, warum das gelbe Metall nun praktisch jeden Tag in die Höhe schießen könnte. Der Chart gibt eine Antwort darauf:

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Und der Wochenchart von Gold ist auch langweilig:

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Und nun ein Blick auf einen europäischen Aktien-Hedge-Fonds:

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Motto: Es lohnt sich nicht, gegen die Zentralbanker zu kämpfen.

Merke: Es lohnt sich, die wilden Behauptungen der Goldbugs mit einer gehörigen Portion Skeptizismus zu betrachten.

Das ist genau das, was ich meine, wenn ich schreibe, dass Gold ein gewöhnlicher Vermögenswert wie jeder andere auch ist, der objektiv bewertet werden muss, wenn es darum geht, herauszufinden, welchen Prozentsatz seines Portfolios man in Gold investieren möchte.

Angst verkauft sich, und Angst verkauft sich richtig gut. Das ist der Grund, warum es so viele Goldbugs gibt, die fortwährend Angst schüren, um so viele Menschen als möglich von ihrer eigenen Auffassung zu überzeugen. Sie sollten besser nicht darauf hereinfallen.

Seien Sie sich der Probleme des Finanzsystems bewusst, aber lassen Sie es nicht zu, dass Sie diese Sorgen davon abhalten, die Charts zu analysieren und Einblicke zu gewinnen, welche Investmentklasse von den Anlegern derzeit präferiert wird. Und investieren Sie dann entsprechend.

Es gibt viel zu viele gutgläubige Anleger, die die Behauptungen der Gold-Gemeinde geschluckt haben und zu 100% aus dem System ausgestiegen sind. Dadurch haben sie bei anderen Märkten einzigartige Möglichkeiten verpasst.

Ihr Vermögen hat über Jahre hinweg nicht zulegen können, während andere Anleger, die eine ausgewogenere Investmentstrategie verfolgten (den vernünftigen Investmentansatz), so positioniert sind, dass ihr Vermögen tatsächlich auch wachsen kann. Denn das ist es doch, worum es beim Investieren geht, oder etwa nicht?

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