Bilderberg: Die offene Verschwörung

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 28.05.2010

Jetzt, wo die Agenda für die Weltregierung und ein zentralisiertes Weltwirtschaftssystem für die Öffentlichkeit zutage getreten ist, beruht die Bedeutung des jährlichen Treffens der Bilderberg-Gruppe auf dem Heranzüchten politischer Kandidaten. Der Löwenanteil der Bilderberg Agenda des Jahres 2010 ist durch ihre Mitglieder bereits vor Wochen bekannt gegeben worden und wird sich auf einen möglichen Militärschlag gegen den Iran sowie den künftigen Zusammenbruch des Euros konzentrieren.

Die Mitglieder der Trilateralen Kommission, die auch regelmäßig an den jährlichen Treffen der Bilderberger teilnehmen, haben durchsickern lassen, dass ein Krieg gegen den Iran ernsthaft in Erwägung gezogen wird, während die Elite auch weiterhin die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise ausnutzt um ihre zentralisierte Finanzregulierung voranzutreiben.

Bezüglich der Konsequenzen eines Militärschlags gegen den Iran gibt es – genau wie auf dem Treffen des Jahres 2002 vor dem Einmarsch in den Irak – eine Spaltung unter den Lichtgestalten der Bilderberger.

Während des jüngsten Treffens der Trilateralen Kommission im irischen Dublin, wo regelmäßig fast dieselbe Liste an Themen besprochen wird wie danach auf den Bilderberg-Treffen, erklärte der Chefberater der russischen Regierung, Mikhail Slobodinskiy, unabsichtlich gegenüber Mitglieder von We Are Change, die er für Kollegen hielt: „Wir entscheiden über die Zukunft der Welt…Wir brauchen eine Weltregierung.“ und bezüglich des Iran sagte er „wir müssen sie loswerden.“

Der anhaltende Vorstoß sich als Retter zu gebären, während man die Weltregierung als Lösung für die Wirtschaftskrise offeriert, wurde erneut durch eine kürzlich durch den Geschäftsführer des IWF und das Bilderberg Mitglied Dominique Strauss-Kahn bekräftigt, der gegenüber einer aus Eliten bestehenden Zuhörerschaft in Zürich erklärte, dass die Globalisten die „Krise als eine Möglichkeit“ sehen müssten um „eine neue Weltwährung, herausgegeben durch eine Weltzentralbank“, voranzutreiben.

Unsere Quellen, die den Bilderbergern nahe stehen, betonen, dass es innerhalb der globalistischen Zirkel Spannungen gibt. Die jüngeren Eliten und die neuen Reichen sind besorgt darüber, dass die Weltwirtschaft zu schnell und zu früh versenkt wird und die sich daraus ergebenden Konsequenzen langfristig zu heftig ausfallen, so dass selbst der Reichtum und der Einfluss der Insider in Gefahr sei.

Diese Spaltung im Hinblick auf die Geopolitik wurde auch kürzlich vom Mitbegründer der Trilateralen Kommission und berühmten Bilderberger Zbigniew Brzezinski angesprochen, der nebenbei auch enthüllte, dass ein „weltweites politisches Erwachen“ in Kombination mit Innenkämpfen unter der Elite drohe den Schritt in Richtung einer Eine-Welt-Regierung scheitern zu lassen.

Die Tatsache, dass die Globalisten auch über den zeitlichen Rahmen diskutieren, ob und wann die europäische Einheitswährung zusammenbricht und ob dem der Zusammenbruch des US-Dollars folgen wird, ist in den vergangenen Wochen ebenfalls in der Öffentlichkeit besprochen wurden.

Der frühere politische Entscheidungsträger bei der Bank of England, David Blanchflower, erklärte jüngst gegenüber Bloomberg News, dass die Eurozone aufgrund der Schuldenkrise Griechenlands, welche drohe sich auch auf andere Länder des Kontinents zu übertragen, auseinanderbrechen könnte.

Der langgediente Bilderberg-Fahnder Jim Tucker weist in seinem jüngsten Artikel darauf hin, dass die Massenmedien die Öffentlichkeit bereits darauf vorbereitet haben die Agenda der Bilderberger zu aktzeptieren.

„Die von den Bilderbergern kontrollierten Nachrichtenorganisationen in Europa und der westlichen Welt bereiten die Öffentlichkeit bereits im Vorfeld des Treffens der supergeheimen Elite vom 04.06.2010 – 07.06.2010 im spanischen Sitges darauf vor zwei ihrer Hauptziele zu akzeptieren: ein US-Angriff auf den Iran und ein Finanzrettungspaket für Griechenland und andere Länder der Europäischen Union (EU).“ so Tucker.

Jetzt, wo die Agenda der Weltregierung nicht mehr geheim ist und ans Licht der Öffentlichkeit drang, ist die hauptsächliche Aufgabe der Bilderberg-Gruppe politische Kandidaten für die künftige Besetzung hochrangiger Positionen in der Hierarchie der Neuen Weltordnung heranzuzüchten.

Der interessanteste Aspekt, den es bei der diesjährigen Konferenz im spanischen Sitges in Erfahrung zu bringen gilt, ist die Frage, wer daran teilnimmt. Während sich David Camerons neue Koalitionsregierung in Großbritannien rhetorisch gegen eine Ausweitung des Europaprojekts der Bilderberger aussprach, waren sie fleißig dabei einflussreiche politische Posten mit proeuropäischen Politikern zu besetzen. Es wird interessant sein zu beobachten, ob vielleicht auch Cameron und sein neuer Handlanger Nick Clegg teilnehmen und ob irgendein Mitglied der verdrängten britischen Labour Partei eingeladen wurde. Jetzt, wo nach der Rücktrittserklärung des pflichtgetreuen Bilderberg-Dieners Gordon Brown Neuwahlen des Labour-Parteichefs anstehen, werden die Bilderberger darum bemüht sein einen möglichen künftigen Premierminister wie David Milliband einer genauen Prüfung zu unterziehen.

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