„Geheime Beratungen“ der Bilderberger sind jetzt Geschichte

American Free Press macht Schlagzeilen bei der Bilderberg-Berichterstattung

Mark Anderson, American Free Press, 07.06.2010

“Genau das Wort ´Geheimhaltung` widerspricht einer freien und offenen Gesellschaft; und als Volk stehen wir Geheimgesellschaften, geheimen Schwüren und geheimen Beratungen feindlich gegenüber.“

Diese Worte sprach US-Präsident John F. Kennedy während seiner 1961 vor Journalisten gehaltenen Rede über „Geheimgesellschaften“ und geheime Beratungen. Er bat die Journalisten mit ihm zusammenzuarbeiten und dem Volk bezüglich einer anwachsenden „rücksichtslosen, gigantischen Verschwörung“ die nackte Wahrheit zu liefern und „die öffentliche Meinung aufzuwecken, ja sogar zu erzürnen“. Das waren seine Worte.

JFK war der Meinung, dass es die Freiheit selbst war, die auf dem Spiel stand, weshalb er die Journalisten warnte, damit diese wiederum die Menschen warnen konnten.

Die sich jedes Jahr treffende, streng geheime Bilderberg-Gruppe war sieben Jahre alt, als JFK diese Worte sprach. Und jetzt, gerade einmal zarte 50 Jahre nach dieser Rede, wird die gewohnte Praxis der Bilderberger der geheimen Beratungen ernsthaft untergraben, wie unser stellevertretender AMERICAN FREE PRESS Herausgeber, Jim Tucker, während der AFP-Berichterstattung über das Bilderberg-Treffen 2010 im Hotel Dolce in der spanischen Stadt Sitges festgestellt hat.

Das AFP-Team wurde in Sitges von Reportern umlagert um Zitate und Interviews zu bekommen, besonders am 03.06., als der Innenhof des Hotels Antemare für mehrere Stunden mit Nachrichtenteams, Bürger-Journalisten, Aktivisten und Zaungästen gefüllt war, die ungeduldig auf eine Stellungnahme von AFP zum „Bilderberg Treffen“ warteten, das offiziell vom 04.06. bis zum 07.06. in dem abgeschiedenen Hotel Dolce, rund 3 Kilometer entfernt, abgehalten wurde. Bis zum 04.06. wurde Tucker praktisch ohne Unterbrechung von 12 Uhr mittags bis 22:00 Uhr interviewt. Über Telefon waren Tucker und der Autor ebenfalls in der amerikanischen Radiosendung „The Alex Jones Show“ zu Gast.

Am 06.06. sprach der Autor über eine Telefonverbindung zu über 400 Gästen der „Conspiracy Con“-Konferenz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, zu der Michael Collins Piper von American Free Press eingeladen hatte.

Das starke Interesse an dem diesjährigen Bilderberg-Treffen in Spanien ist hauptsächlich Tuckers 31-jähriger Arbeit geschuldet auf das geheimnisvolle jährliche Treffen von 120 Insidern aus den Bereichen Hochfinanz, Massenmedien, Regierung, Industrie und Königshäusern aufmerksam zu machen. Er und der Autor erklärten den spanischen Reportern und verschiedenen europäischen Medien, dass die bewaffneten Wächter rund um das geheime Bilderberg-Treffen automatisch Beweis dafür sind, dass es sich bei der Konferenz nicht um ein harmloses, ungezwungenes Beisammensein handelt, wie Einige behaupten.

Wir legten dar, wie sich die Bilderberger in die Energiepolitik, Geldpolitik, Auslandspolitik und andere kriminelle Themen einmischen, die souveränen Ländern vorbehalten bleiben sollten. Wir baten Zuschauer und Leser der lokalen Medien vor Ort zu verlangen, dass die Bilderberg-Offiziellen eine Liste der Teilnehmer und der Agenda ihres diesjährigen Treffens aushändigen. AFP und andere Medien riefen direkt im Hotel Dolce an und verlangten eine Pressekonferenz, wurden dabei jedoch schroff abgewiesen. „Welchen Teil des Wortes ´nein` verstehen Sie nicht?“ stichelte ein Frau im Hotel Dolce.

Dieses Jahr spielte sich eine ganze Reihe von Dingen in dieser wunderschönen mediterranen Stadt ab. Da beide Vertreter von AFP von verschiedenen Nachrichtenteams interviewt wurden, darunter auch die spanischen Zeitungen „El Periodico“, „LaVanguardia“, „Diari De Villanova“ und „El Pais“ – einige von ihnen wurden von AFP bei der Ankunft in Spanien kontaktiert – kam es zur Veröffentlichung von Geschichten unterschiedlicher Länge und Inhalts. Auch der lokale Ableger CNNs berichtete mit seiner Korrespondentin Georgina Ferri und verbrachte Stunden vor der Haupteingangsstraße, die zum Hotel Dolce führt. Kanal 6 (LaSexta Noticia), ein in Sitges ansässiges Reporterteam, tat praktisch dasselbe. Des Weiteren war das weithin bekannte Nachrichtennetzwerk „Russia Today“ vertreten, dessen Team von der in Großbritannien geborenen Reporterin Laura Emmet angeführt wurde, die Tucker und den Autor am 03.06. und 04.06 interviewten.

Sehen Sie sich das Interview von Russia Today an:

Auch war TV3 da, ein Fernseh- und Internetsender, der in Katalonien Informationen an rund 7 Millionen Zuschauer ausstrahlt und auch über Satellitenausstrahlung und Internetzuschauer andere Teile der Welt erreicht. TV3 machte am 04.06. einen Beitrag mit uns. Ein sich in der Entwicklung befindliches Dokumentarfilmprojekt über die Bilderberger filmte an beiden Tagen lange Strecken der Kommentare Tuckers und des Autors und verschiedene weitere Netzwerke wie „Efe“ interviewten das Team ebenfalls. „TV E“ verbrachte eine ganze Zeit am Demonstrationsort.

Zwei weitere gut bekannte Bilderberg-Jäger, der Autor Daniel Estulin und der Kolumnist Charlie Skelton, befanden sich ebenfalls in der Stadt. Estulin hatte zuvor gerade am Europaparlament über die Bilderberger gesprochen, während Skelton in seiner Kolumne in England die Bilderberger mit Witz, Verstand und Einblick kritisierte. Skelton hatte sogar in einem nahe der Konferenz befindlichen Lager, wo dutzende von Aktivisten sich trafen, die Nacht verbrachten sowie untereinander Nachrichtenleckerbissen, Fotos und Ideen austauschten, eine behelfsmäßige „Pressekonferenz“ anberaumt.

Michael Williams, ein Aktivist von „We Are Change Frankfurt“, erklärte AFP am 04.06.: „Ich hab nicht den ganzen Tag das Radio an, aber wenn es an ist, geht es nur ´Bilderberg…Bilderberg`.“

AFP hat auch herausgefunden, dass wenigstens eine Frühstücksfernsehsendung, die in ganz Spanien ausgestrahlt wird, mindestens 30 Minuten lang über die Bilderberger berichtete und Bilder der Hotels vergangener Treffen der Gruppe zeigte.

Ein weiterer Durchbruch war, dass die Londoner Zeitung „Daily Telegraph“ am 05.06. eine großen Artikel über die Bilderberger mit dem Titel „Ihr Geheimnis ist raus“ veröffentlichte, an dessen Anfang Fotos vom gegenwärtigen Premierminister David Cameron, Prinz Charles und anderen bekannten Persönlichkeiten abgebildet waren. Der Artikel war als Parodie geschrieben, wo man sarkastisch zu dem Schluss kam, dass es sich bei den Bilderbergern hauptsächlich um ältere Staatsmänner, ergrauende Finanziers und ihre Kollegen handeln würde, die von „früheren glorreichen Zeiten“ schwärmten. Jim Tucker von American Free Press wurde darin als ein eher paranoider Verfolger von Plutokraten beschrieben, der in die Bilderberg-Treffen zu viel hineininterpretiere.

Aber Tucker ist sehr glücklich gleich zweimal in der Geschichte mit vollem Namen gemeinsam mit seinem Buch „Bilderberg Diaries“ erwähnt worden zu sein. Als diese Information an die Zuhörer in Kalifornien übermittelt wurde, feierten sie den „Telegraph“ dafür, dass man American Free Press kostenlose mit Werbung bezüglich der Bilderberger versorgte.

Zu dem vom Telegraph als anwesend bestätigten Personen der Bilderberg-Konferenz 2010 gehörten Josef Ackerman, ein hohes Tier bei der Deutschen Bank; Richard Holbrooke, der afghanische Sondergesandte von US-Präsident Obama und der venezuelanische Medienmogul Gustavo Cisnero Rendiles. AFP arbeitete mit freien Journalisten aus der Region zusammen und fand heraus, dass spanische Zeitungen und andere Quellen bestätigten, dass Microsofts Bill Gates ebenfalls an dem Treffen teilnahm. Gates räumte später ein, dass er da war um dem spanischen Premierminister einen Vortrag zur Unterstützung der „CO2-Steuer“ zu halten.

Wie Tucker in der Vergangenheit immer wieder betonte, werden die großen amerikanischen Medienunternehmen, die ihre Leute zu den Bilderberg-Treffen schicken, ganz im Gegensatz zu den hier in diesem Artikel erwähnten Nachrichtenquellen, keinen Mucks über die Treffen berichten. Einige dieser Medien haben ihr Schweigen seit Jahrzehnten aufrecht erhalten. Die offensichtlichsten Beispiele hierfür sind die „Washington Post“ und die „New York Times“, die traditionell ihren Mund geschlossen halten.

Quellen erklärten, ein weiterer Teilnehmer am Bilderberg-Treffen 2010 sei Oscar Bronner, der Herausgeber der österreichischen Zeitung „Der Standard“, gewesen. Dies wurde auch durch einen bekannten spanischen Medienvertreter, der anonym bleiben wollte, gegenüber Autoren einer Zeitung in Sitges bestätigt.

Eine Reporterin vor Ort erklärte in einem AFP-Interview, die Geschichte über die Bilderberger in der Zeitung „El Pais“ sei von besonderer Bedeutung, obwohl sie auch anmerkte, dass es sich dabei um Lobeshymne auf die Bilderberger handelte mit der Absicht die Bedeutung der Gruppe herunterzuspielen, was überhaupt nicht überrascht, da die Zeitung unter den Bereich von Luis Cebrian fällt, einem leitenden Mitarbeiter vom PRISA-Nachrichtenkonglomerat, das regelmäßig an Bilderberger-Treffen, offensichtlich auch dieses Jahr, teilnimmt.

Die Reporterin erklärte jedoch, es sei trotzdem bemerkenswert, dass „El Pais“ überhaupt irgendetwas über die Bilderberger berichtet habe, da diese Gruppe ihres Wissens das letzte Mal in den 70er Jahren in der Zeitung Erwähnung fand.

Tucker und der Autor wurden von einigen Leuten in der Stadt und von Mitarbeitern des Hotels Antemare aufgrund der ausgestrahlten Fernsehberichte zum Thema Bilderberg wiedererkannt. Inmitten all dieser öffentlichen Aufmerksamkeit verließ die geheimnisumwitterte Gruppe die Stadt anscheinend etwas früher als zuvor angenommen. Sie waren nicht willkommen in Sitges.

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