Ron Paul: Warum die Regierung Gold hasst

Ron Paul, Campaign for Liberty, 08.06.2010

Vergangene Woche gab es verschieden heraufziehende Probleme, welche die Aufmerksamkeit von der Staatsschuldenkrise Griechenlands ablenkten. Die Rettungsmaßnahmen schieben die Probleme nur auf und verschlimmern die Dinge für den steuerzahlenden Bürger in den USA und im Ausland. Unglücklicherweise ist Griechenland nicht das einzige Land mit unverantwortlichem Ausgabeverhalten. Die Schuldenexplosion im Stile Griechenlands greift schnell auf andere Länder über, eins nach dem anderen, und ja, die Vereinigten Staaten sind eines der Dominosteine entlang dieses Weges.

Ein ums andere Mal ist bewiesen worden, dass es sich beim keynesianischen System einer überbordenden Regierung und der Fiat-Papierwährung langfristig gesehen um erbärmliche Fehlschläge handelt. Es gehört jedoch zur Natur der Regierung die Wirklichkeit zu ignorieren, wenn es einen Ausweg gibt, der ein Anwachsen von Macht und Kontrolle ermöglicht. Daher werden die meisten Politiker und Ökonomen die langfristigen Schäden des Keynesianismus in der frühe Phase einer Blasenbildung ignorieren, solange die Illusion des Wohlstands besteht, suggerierend, dass die grundlegenden Gesetze der Ökonomie aufgehoben worden sind. Tatsächlich ist es ein Weg der Ökonomen zu sagen, dass eine Blase kurz davor steht zu platzen, wenn sie damit beginnen darüber zu sprechen, wie die Regierung und die Zentralbank den Konjunkturverlauf außer Kraft gesetzt haben.

Die Wahrheit ist, dass die Gesetze der Ökonomie fortwährend bestehen und real sind, ganz egal, wie unbequem sie für die Politiker und Banker auch sein mögen. Diese Wirklichkeit kommt nun zum Tragen und die Rechnung wird fällig. In der Zwischenzeit retten Länder ohne Geld andere Länder, die kein Geld haben, außer dem erfundenen Geld der Politiker, Bürokraten und ihrer kriminellen Mittäter bei den Zentralbanken. Das könnte dafür sorgen, dass große Banken mit guten Verbindungen davor bewahrt werden massive Verluste einzufahren, aber dies geschieht alles auf Kosten der steuerzahlenden Bürger.

Da die Regierungen und Zentralbanken den Zyklus der Ausgaben und Inflationierung weiter fortzusetzen, geht die Kaufkraft ihrer Währungen ständig weiter zurück. Diese Währungen sind es, wofür die Menschen arbeiten gehen und sparen. Durch diese Inflation werden die Ersparnisse und die Gehälter der Menschen beschnitten, welche nur über sehr begrenzte Möglichkeiten verfügen sich vor diesen verheerenden Auswirkungen zu schützen. Eine Möglichkeit ist es ihre Fiat-Währung in etwas einzutauschen, das wie Gold oder Silber außerhalb der Reichweite der Zentralbanken und der Regierungsausgaben liegt.

Inmitten einer Wirtschaftskrise wie dieser ist es ziemlich typisch für Gold, dass es unter dem Angriff keynesianischer Ökonomen und der kriecherischen Vertreter der Medien steht. Die Argumente gegen Gold sind gewöhnlich künstlich aufgebaut und basieren auf einem grundlegenden Missverständnis des Erwerbs von Gold. Bei Gold handelt es sich nicht um ein typisches Investment. Es ist eine Verteidigung gegen das voraussagbare Verhalten der Regierungen, welche die unter ihrer absoluten Kontrolle stehenden Fiat-Währungen entwerten. Die Menschen, die an der Druckerpresse sitzen, haben Probleme dabei sie auszuschalten. Um sein Risiko vor diesem rücksichtslosen Verhalten einzugrenzen, ist es ratsam seine unsoliden Vermögenswerte gegen solide einzutauschen.

Da die Grundlage ihrer Macht, ihre Fiat-Währung, zurückgewiesen oder gemieden wird, ist die Macht der Regierung gefährdet. Durch Fiat-Währungen wird die Freiheit und Sicherheit der Menschen gegen die Freiheit der Regierung eingetauscht den Reichtum des Landes in verschwenderischen Lieblingsprogrammen, Kriegen und durch Korruption zu verschleudern. Darum steht die Freiheit der Menschen so eng mit einer soliden Währungseinheit in Zusammenhang. Darum mochten die Gründungsväter der USA auch Gold und Silber und darum werden sie von den Befürwortern einer überbordenden Regierung gehasst.

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