25 Anzeichen, dass praktisch Jeder bis Ende 2010 mit einem Zusammenbruch der Wirtschaft rechnet

The Economic Collapse, 30.06.2010

Heutzutage steht man kaum alleine da, wenn man erklärt, dass wir uns auf dem Weg in wirtschaftlich schwierige Zeiten befinden. Vielmehr scheint mittlerweile nahezu Jeder in der Finanzwelt zu erklären, eine Rezession stünde bevor oder man würde sich bereits fleißig auf eine vorbereiten.

Tatsache ist, dass die unheilvollen wirtschaftlichen Anzeichen überall zu erkennen sind. Das Verbrauchervertrauen bricht ein, die Banken horten das Geld, Top-Finanzexperten geben Rezessionswarnungen heraus und es kommt einen so vor, als würde praktisch Jeder versuchen so viel Gold als möglich zusammenzubekommen.

Jetzt, wo die G20-Länder alle zugesagt haben ihre Regierungsausgaben drastisch zu kürzen um so zu versuchen ihre Schulden unter Kontrolle zu bekommen, haben die Sorgen über eine „Double-Dip“-Rezession (eine Rezession mit doppelter Talsohle) einen erneuten Höhepunkt erreicht. Werden wir also den wirtschaftlichen Zusammenbruch erleben, vor dem so viele Analysten warnten, er würde vor Ende 2010 eintreten?

Natürlich ist das möglich, vielmehr scheint es jedoch so zu sein, dass wir gerade den Beginn einer weiteren Rezession erleben, die sich in den Jahren 2011 und 2012 ganz sicher in eine Depression verwandeln könnte. Es gibt so viele Unbekannte und Variablen, dass es immer recht schwierig ist exakt vorherzusagen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Was jedoch praktisch als sicher gilt, ist, dass wir uns in Richtung einer Zeit extremer wirtschaftlicher Anspannung bewegen.

Im Folgenden finden Sie 25 Hinweise, dass während der zweiten Jahreshälfte 2010 praktisch Jeder in der Finanzwelt mit einem wirtschaftlichen Abschwung rechnet:

1. Der Index zum US-Verbrauchervertrauen des Conference Board ist im Juni auf 52,9 Punkte eingebrochen. Die meisten Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Zahl für Juni irgendwo bei 62 liegen würde. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie schlimm die Lage ist, sei angemärkt, dass die Grundlinie von 100 Punkten das Jahr 1985 widerspiegelt.

2. Die großen Banken wurden angewiesen Bargeldbestände zu horten um sich auf die nächste Finanzkrise vorzubereiten.

3. Die französische Bank Société Générale sagt voraus, dass Gold im dritten Quartal dieses Jahres aufgrund von Ängsten vor einer Double-Dip Rezession einen Preis von USD 1.430 pro Feinunze erreichen könnte.

4. Paul Krugman von der New York Times verkündete jüngst in einer Kolumne, dass wir kurz davor stehen in „die dritte Depression“ zu rutschen.

5. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage gehen 8 von 10 Amerikanern davon aus, dass der Ölteppich im Golf von Mexiko der US-Wirtschaft schaden und die Kosten für Benzin und Nahrungsmittel steigen lassen wird.

6. Mark Zandi, der Chefökonom von Moody´s Analytics, ist im Hinblick auf die Chancen eine weitere Rezession zu vermeiden wenig optimistisch…

„Es gibt eine unangenehm hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass wir wieder in die Rezession abgleiten.“

7. Das US-Landwirtschaftsministerium sagt voraus, dass die Zahl der Amerikaner, die Lebensmittelmarken erhalten, im Jahre 2011 auf 43 Millionen Menschen ansteigen wird.

8. George Soros behauptet, dass eine Rezession in Europa in den kommenden Monaten „nahezu unvermeidlich“ sei.

9. Der Geschäftsführer von Morgan Keegan, Kevin Giddis, sagt, eine ganze Reihe von Leuten würden sehr große Finanzwetten darauf abschließen, dass die nächste Rezession im Anmarsch ist…

„Es gibt das Big Money, die machen große Wetten darauf, dass wir mindestens eine Rezession, wenn nicht gar eine Depression haben werden, die Jahre anhalten könnte.“

10. Das Center on Budget and Policy Priorities erklärte vor kurzem, dass die Bundesstaaten der USA im Jahre 2011 vor der schlimmsten Haushaltssituation seit dem Einsetzen des wirtschaftlichen Abschwungs im Jahre 2007 stehen könnten.

11. Der Vorsitzende der Federal Reserve, Ben Bernanke, erklärte öffentlich, dass die Arbeitslosenrate in den USA mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit „für eine Weile hoch“ bleiben dürfte.

12. Der Nationale Städtebund warnte davor, dass in den nächsten Jahren eine große Anzahl von Städten überall in den USA unter schrecklichen wirtschaftliche Verhältnissen zu leiden haben wird…

„Die Haushaltsdefizite werden innerhalb der nächsten zwei Jahre gravierender werden, da die Steuereinnahmen zu den wirtschaftlichen Bedingungen aufschließen. Das wird unweigerlich zu einer neuen Runde an Entlassungen, Einschnitten bei den Leistungen und zur Aussetzung von Projekten und Verträgen führen.“

13. Laut der Zeitung Wall Street Journal haben die Gespräche innerhalb der Federal Reserve, was man im Falle einer „Douple-Dip“-Rezession tun sollte, bereits begonnen.

14. Im Mai sanken die Verkäufe neuer Eigenheime in den USA auf den niedrigsten jemals erfassten Stand. Tatsache ist, die Menschen wissen, dass wirtschaftlich harte Zeiten auf uns zukommen und rennen daher nicht wie wild umher um teure Eigenheime zu kaufen, die sie sich überhaupt nicht leisten können.

15. Mike Withney erklärt, dass das Einsetzen einer weiteren Rezession bis Ende 2010 ohne ein weiteres „Konjunkturpaket“ der US-Regierung extrem wahrscheinlich ist…

„Wenn es keinen weiteren Antrieb durch Konjunkturmaßnahmen gibt, wird die Wirtschaft irgendwann bis Ende 2010 wieder in die Rezession fallen.“

16. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage wurde festgestellt, dass 76% der Amerikaner der Meinung sind, die US-Wirtschaft würde sich immer noch in einer Rezession befinden.

17. Der berühmte Autor der Dow Theory Rundschreiben, Richard Russell, nimmt bezüglich seiner Meinung darüber, was uns erwartet, kein Blatt vor den Mund…

„Tun Sie Ihren Freunden einen Gefallen. Sagen Sie ihnen ´macht die Schotten dicht`, weil ein HEFTIGER STURM heraufzieht. Sagen Sie ihnen, sie sollen aus den Schulden raus und alles abstoßen, was sie verkaufen können (und nicht brauchen) um flüssig zu werden. Sagen Sie ihnen Richard Russell sagt, dass sie das Land bis Ende des Jahres nicht wiedererkennen werden. Sie werden entgegen: ´Wie zum Teufel will Russell das wissen – wer hat ihm das gesagt?“ Sagen Sie ihnen, dass der Aktienmarkt es ihm gesagt hat.“

18. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erklärte in ihrem Jahresbericht, dass die großen Banken auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin „viel Fremdkapital aufweisen und immer noch durch lebenserhaltende Maßnahmen gestützt zu werden scheinen“.

19. Mish Shedlock sorgte kürzlich für Erstaunen, als er verkündete: „die Wirtschaftsdepression ist da“.

20. Bob Chapman vom International Forecaster ist sehr pessimistisch im Hinblick auf den Zustand der Weltwirtschaft während der zweiten Jahreshälfte 2010:

„Unserer Einschätzung nach handelte es sich bei Griechenland um ein abgekartetes Spiel, das im Anschluss zu einem deflationären Zusammenbruch führen sollte, aber die Griechen wollten nicht hören. Im Ergebnis ist es jetzt offensichtlich, dass Griechenland nun sogar noch schlimmer dran ist, als die Elitisten sich hätten vorstellen können. Wir glauben nicht, dass die europäischen Rettungspakete weiter anhalten werden. Das Resultat wird sein, dass die USA und Großbritannien folgen werden. Finanz-Europa ist Geschichte. Sie sollten alle daran denken, dass das alles Pipifaxen sind. Warten Sie ab, bis England und die USA untergehen, vielleicht noch vor Ende des Jahres.“

21. Ein Artikel auf der Internetseite von Bloomberg führte aus, dass sich 46 US-Bundesstaaten einer Finanzkrise im „Stile Griechenlands“ gegenübersehen.

22. Charles Cooper von Oriel Securities erklärt, dass Sorgen um die Weltwirtschaft für den Goldpreis eigentlich sehr gut seien…

„Schulden in den Bilanzen der Regierung und Sorgen darüber, die Welt könnte sich in Richtung einer Double-Dip Rezession bewegen, treiben den Goldpreis hoch.“

23. Richard Suttmeier schrieb jüngst einen Artikel für die Zeitschrift Forbes, in welchem er voraussagte, dass sich die USA auf dem Weg in Richtung eines weiteren dramatischen Rückgangs bei den Häuserpreisen befinden…

„Die Häuserpreise werden erneut zurückgehen, mit dem Risiko, dass sie um weitere 50% auf das Niveau der Jahre 1999/2000 absinken.“

24. Peter Morici, Professor der University of Maryland, warnt davor, dass die Entscheidung der europäischen Regierungen ihre Haushaltsbudgets zu kürzen, die Aussichten auf eine weitere Rezession wesentlich wahrscheinlicher machen würde…

„Die Haushaltseinsparungen der Europäer könnten die Weltwirtschaft in eine Double-Dip Rezession treiben.“

25. John P. Hussman, Fondsmanager von Hussman Strategic Total Return und Hussman Strategic Growth, gab eine umfassende Rezessionswarnung heraus:

„Basierend auf Beweisen, welche immer und ausschließlich während oder kurz vor einer Rezession in den USA beobachtet worden sind, scheint es so zu sein, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg in eine zweite Phase eines ungewöhnlich herausfordernden Abschwungs befindet.“

Was sollen wir nun im Lichte all dessen tun? Wir sollten uns alle auf die schwierigen Zeiten einstellen.

Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür seine Schulden loszuwerden, die Ausgaben zu reduzieren, zusätzliche Einkommensmöglichkeiten zu entwickeln und damit anzufangen Nahrungsmittel und Versorgungsgüter für die Zeit einzulagern, wenn die Sachen wirklich krachen.

Schließlich fangen Sie ja auch nicht damit an sich erst dann vorzubereiten, wenn der Sturm schon da ist. Sie beginnen mit den Vorbereitungen in dem Moment, wenn sie am Horizont die ersten Anzeichen von Ärger erkennen.

Es gibt keine Ausrede dafür sich nicht vorzubereiten. Die Zeichen, dass wir uns auf dem Weg in einen wirtschaftlichen Albtraum befinden, sind überall um uns herum. Tun Sie, was für Sie und Ihre Familie notwendig ist.

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