US-Medien definierten Folter um, als die US-Regierung Waterboarding einsetzte

“Von den frühen 1930er Jahren bis zum Jahr 2004, in dem die aktuelle Berichterstattung [über den Einsatz von Waterboarding durch die USA] einsetzte, bezeichneten die Zeitungen, die über Waterboarding berichteten, die Methode fast gänzlich als Folter oder implizierten dass es es sich um Folter handelt. Die New York Times charakterisierte es auf diese Weise in 81.5% (44 von 54) ihrer Artikel über das Thema und die Los Angeles Times in 96.3% ihrer Artikel (26 von 27). Im Gegensatz dazu bezeichneten die untersuchten Zeitungen zwischen 2002 und 2008 Waterboarding fast nie als Folter. Die New York Times nannte Waterboarding in nur 2 von 143 Artikeln (1.4%) Folter oder implizierte dass es sich um Folter handelt. Die Los Angeles Times tat dies in 4.8% der Artikel (3 von 63). Das Wall Street Journal charakterisierte die Methode in nur einem von 63 Artikeln (1.6%) als Folter. USA Today nannte Waterboarding nie Folter und implizierte nie, dass es sich um Folter handelt.” WEITERLESEN

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