Das Jahr, an dem sich Amerika auflöste

Paul Craig Roberts, Infowars.com, 28.07.2010

Es war 2017. Clans regierten über Amerika. Die ersten Clans organisierten sich um örtliche Polizeikräfte herum.

Der Krieg gegen das Verbrechen seitens der Konservativen Ende des 20. Jahrhunderts und der Krieg gegen den Terror von Bush und Obama während des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhundert hatten dazu geführt, dass die Polizei militarisiert und unkontrollierbar wurde.

Als die Gesellschaft zusammenbrach wurde die Polizei zu Kriegsherren. Die Bundespolizei der Regierung brach auseinander und die Beamten wurden bei den örtlichen Kräften ihrer Gemeinden aufgenommen. Die nun neu geformten Stämme erweiterten sich um auch Verwandte und Freunde der Polizei einzuschließen.

2012 war der Dollar als Weltreservewährung zusammengebrochen, als die sich verschlechternde wirtschaftliche Depression es Washingtons Kreditoren verdeutlichte, dass das Haushaltsdefizit der Bundesregierung zu groß war um – außer durch das Drucken von Geld – finanziert zu werden.

Mit dem Niedergang des Dollars explodierten die Importpreise. Da die Amerikaner nicht mehr in der Lage waren sich im Ausland gefertigte Waren leisten zu können, gingen die im Ausland für die US-Märkte produzierenden transnationalen Konzerne pleite und zerstörten die Einnahmebasis der Regierung noch mehr.

Die Regierung war gezwungen Geld zu drucken um ihre Rechnungen zu bezahlen, was dazu führte, dass die Preise im Land rasch anstiegen. Angesichts einer drohenden Hyperinflation versuchte sich Washington mit der Abschaffung der Sozialversicherung und der staatlichen Gesundheitsversorgung zu retten. Dem folgte die Konfiszierung der Überbleibsel der Privatpensionen. Diese Maßnahmen sorgten für eine einjährige Verschnaufpause, da jedoch keine weiteren Ressourcen zur Beschlagnahmung mehr vorhanden waren, setzte auch die Geldschaffung und Hyperinflation wieder ein.

Die Nahrungsmittelversorgung brach in sich zusammen, als die Regierung die Hyperinflation mit Preisfestsetzungen bekämpfte und vorschrieb, dass alle Käufe in US-Papiergeldwährung erfolgen müssten. Da die Menschen jedoch nicht gewillt waren, begehrte Waren gegen abwertendes Papier einzutauschen, verschwanden die Waren aus den Läden.

Washington reagierte darauf, wie es Lenin während der Periode des „Kriegskommunismus“ der Sowjets tat. Die Regierung entsandte Truppen um die Waren zum Zwecke der Verteilung im Interesse der Bevölkerung zu beschlagnahmen. Dies war eine vorübergehende Überbrückungsmaßnahme, bis die vorhandenen Lagerbestände aufgebraucht waren, während man dadurch gleichzeitig die zukünftige Produktion entmutigte. Ein Großteil der beschlagnahmten Bestände ging in das Eigentum der Soldaten über, die sie konfisziert hatten

Unter dem Schutz der Kriegsherren tauchten die Waren auf den Märkten wieder auf. Der Handel fand in Form eines Tauschhandels mit Gold-, Silber- und Kupfermünzen statt.

Weitere Clans organisierten sich um Familien und Personen herum, die Nahrungsmittelbestände, Edelmetalle, Waffen und Munition besaßen. Es bildeten sich unsichere Allianzen um Unterschiede bei den Stärken der einzelnen Clans auszugleichen. Betrügereien ließen Loyalität rasch zu einer notwendigen Eigenschaft fürs Überleben werden.

Die Massenproduktion von Nahrungsmittelproduktion brach ebenso zusammen wie andere Arten der Produktion, da örtliche Milizen die Verteilung besteuerten, wenn die Waren ihre Territorien passierten. Washington beschlagnahmte die lokale Ölproduktion und die Raffinerien, wobei man in der Regel dafür zahlte, dass das Benzin der Regierung sicher die Gebiete der Clans passieren konnte.

Ein Großteil von den sich im Ausland befindenden Soldaten Washingtons wurde aufgegeben. Da ihre Ressourcenbestände immer weiter zurückgingen, waren die Soldaten gezwungen mit Denjenigen Allianzen zu bilden, gegen die sie zuvor gekämpft hatten.

Für Washington wurde es zunehmend schwieriger sich selbst aufrechtzuerhalten. Während es die Kontrolle über das Land verlor, war Washington zur selben Zeit immer weniger in der Lage seine Lieferungen aus dem Ausland abzusichern, die Amerika als Tribut von Denjenigen erhielt, denen es mit einem Atomangriff drohte. Schritt für Schritt bekamen die anderen Atommächte mit, dass es sich bei Washington um das einzige Angriffsziel in Amerika handelte. Die clevereren unter ihnen wussten, was die Stunde geschlagen hatte und sagten sich von der früheren Hauptstadt los.

Als das römische Imperium seinen Anfang nahm, bestand die Währung aus Gold- und Silbermünzen. Rom war gut durchorganisiert und verfügte über effiziente Institutionen mit der Fähigkeit Truppen auf dem Schlachtfeld zu versorgen, so dass die Kampagnen ewig anhalten konnten. In der Zeit des alten Roms handelte es sich dabei um ein Monopol, da dieses Prozedere nur dem Imperium vorbehalten war.

Als die Hybris die Amerikaner dazu verleitete nach einem Übersee-Imperium zu streben, fiel dieses Abenteuer mit der Auslagerung amerikanischer Arbeitsplätzen im Herstellungs-, Industrie- und Fachdienstleistungsbereich wie auch dem Zusammenbruch der Steuergrundlage der Regierung zusammen. Amerika stand am Anfang dramatischer Haushalts- und Handelsdefizite sowie der Aushöhlung des Werts seiner Fiatpapiergeldwährung, was das Land von ausländischen Geldgebern und Marionettenherrschern abhängig machte.

Das Römische Reich existierte Jahrhunderte. Das amerikanische brach über Nacht zusammen. Die Korruption in Rom wurde zur Stärke seiner Feinde und das Weströmische Reich wurde überrannt.

Amerikas Zusammenbruch geschah, als die Regierung damit aufhörte das Volk zu repräsentieren und damit begann das Werkzeug einer privaten Oligarchie zu werden. Entscheidungen wurden zugunsten kurzfristiger Profite einiger Weniger auf Kosten nicht mehr zu beherrschender Schulden der Masse getroffen.

Mit diesen Schulden und Verbindlichkeiten war die Regierung derart überfordert, dass sie zusammenbrach. Der Globalismus lief aus dem Ruder und das Leben gestaltete sich auf lokaler Ebene wieder neu.

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