Eine Gruppe aus Großbritannien schlägt den CO2-Ausgleich als Mittel vor Arme vom Kinderkriegen abzuhalten

James Corbett, The Corbett Report, 09.12.2009

Der Optimum Population Trust (OPT), eine in Großbritannien ansässige “Denkfabrik” und eingetragene Stiftung, hat eine neue Initiative gestartet, mit der reiche Vertreter der Industrieländer dringend dazu angehalten werden sich am CO2-Ausgleich zu beteiligen um Programme zur Drosselung der Bevölkerung in Entwicklungsländern zu finanzieren. Der Plan wird im Vergleich zu Investitionen in alternative Energiequellen als der kostengünstigere Weg zur Reduzierung von CO2-Emissionen beschrieben und bietet den elitären Rassisten eine Möglichkeit sich in ihrer Bestrebung die Massen der Dritten Welt auszulöschen ethisch vorzukommen.

Pflichtbewusst berichtet ein BBC Nachrichtenartikel über den Vorschlag des OPT und die Begründungen diesen vorzubringen. Sie merken an, dass das Programm geschaffen wurde um „Verhütungs“-Programme in armen Ländern zu finanzieren, eine Sprachregelung die bei der Verschleierung der Tatsache hilfreich ist, dass solche Programme – darunter auch eins von der FPA, eine der Behörden, die als unterstützende Organisation dieses neuen Programms gelistet ist – Schmiergelder dazu verwandten, dass sich arme Männer und Frauen freiwillig zur Sterilisation melden. In dem Artikel kommen jedoch auch die Gegner des Vorschlags zu Wort, die darauf hinweisen, dass selbst, wenn man die Begrenzung von CO2-Emission als notwendig akzeptierte (was sie nicht ist), es überhaupt keinen Sinn macht sich auf eine Begrenzung der Emissionen in weniger entwickelten Ländern zu konzentrieren: „Die CO2-Emissionen von Menschen in weiten Teilen Schwarzafrikas sind so gering, dass sie kaum zu erfassen sind.“

Was durch diesen Irrtum aufgedeckt wird, ist jedoch nicht, dass der OPT Kurs auf das falsche Ziel genommen hat. In Wirklichkeit bringen sie diese Idee als ein politisch passendes Beispiel ein, das schließlich auch auf die Industrieländer ausgeweitet werden wird. Tatsächlich ist der Vorschlag des OPT auch nicht neu, der schon früher verlautbarte, dass die Weltbevölkerung um die Hälfte und die Bevölkerung Großbritanniens auf 17 Millionen Menschen reduziert werden müsse um „nachhaltige Niveaus“ zu erreichen. Zu den Schirmherren der Gruppe gehören weltweite bekannte Umweltaktivisten, Akademiker und Medienfiguren wie Jane Goodall, James Lovelock und Sir David Attenborough.

Ein herausstechender Förderer des Optimum Population Trust ist Jonathon Porritt, ein Baronet und Ökoaktivist, der Prinz Charles in Umweltfragen berät. Lange behauptete er einen Zusammenhang zwischen „nachhaltigem Umweltschutz“ und Zwangsabtreibungen. Er behauptete auch einmal „die Menschen unverfroren dazu aufzufordern, ihre eigene Verantwortung für ihren gesamten CO-2-Fußabdruck mit ihrer Entscheidung sich fortzupflanzen und wie viele Kinder sie als angemessen betrachten in Zusammenhang zu bringen.“ Er sitzt auch im Vorstand des BBC Wildlife Magazine, was wahrscheinlich auch erklärt, warum BBC News dazu neigt, jede Behauptung des OPT so zu behandeln, als würde es dabei um große politische Bekanntmachungen gehen(s. a. hier, hier und hier).

Ein anderer prominenter Förderer des OPT ist Paul Ehrlich, ehemals oberster Wissenschaftsberater von George W. Bush und Mitautor (gemeinsam mit seiner Frau, Anne, und Obamas Wissenschaftsberater, John P. Holdren) des Buches „Ecoscience“, einem Fachbuch in dem mit akribischem Detail unterschiedliche Methoden – von Zwangsabtreibungen, der Ein-Kind-Politik bis hin zur Massensterilisation der Bevölkerung durch die Kontamination der Wasserversorgung – vorgestellt werden, die von den Regierungen der Welt aufgegriffen werden könnten um das Bevölkerungs-„Problem“ anzugehen. Eine bezeichnende Passage hieraus:

„Die Entwicklung von lang anhaltenden Sterilisationskapseln, die man unter die Haut implantiert und, wenn Schwangerschaft gewünscht ist, entfernen könnte, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten der zwangsweisen Fruchtbarkeitskontrolle. Die Kapsel könnte in der Pubertät implantiert werden und wäre – mit offizieller Genehmigung – für eine begrenzte Zahl von Geburten entfernbar.“

Bei solchen Förderern wäre es kaum überraschend, würde die Gruppe einen Plan zur Sterilisierung der Armen im Namen der Reduzierung von CO2-Emissionen gutheißen. Natürlich sind die grünen Phrasen von „Nachhaltigkeit“ und „CO2-Reduzierung“ nur der jüngste Deckmantel für die sehr alte Ideologie der Eugenik, einer Ramschwissenschaft aus dem 19. Jahrhundert, welche zu dem Schluss kam, dass die menschliche Rasse aus genetisch „höherwertigen“ und „minderwertigen“ Arten besteht. Da ist es auch nicht überraschend, dass diese vor langer Zeit diskreditierte Hybris von einer Inzucht treibenden Gruppe britischer Wissenschaftler erfunden wurde, die zu dem Schluss kamen, dass Inzucht treibende britische Wissenschaftler die Herrenrasse und alle Anderen entbehrlich sind.

Als der Holocaust an den Juden den Eugenik-Kult als das entlarvte, was er ist, eine Ideologie des Völkermords, mussten die ehemals sprießenden Eugenik-Gesellschaften in den Untergrund abtauchen. Einige taten dies, indem sie lediglich ihren Namen änderten: Die British Eugenics Society wurde 1989 zum Beispiel das Galton Institut. Andere änderten ihre Ausrichtung. Die American Eugenics Society verwandelte sich in den Population Council, eine von John D. Rockefeller dem III. geschaffene Gruppe, und konzentrierte seine Aufmerksamkeit erneut auf das Problem der Überbevölkerung und Nachhaltigkeit. Dies tat man unter dem Deckmantel der „wissenschaftlichen“ Forschung über den malthusianischen Unsinn der Überbevölkerung. In späteren Jahren verschmolz dies ganz trefflich mit der nun diskreditieren Ramschwissenschaft der „menschlich verursachten Globalen Erwärmung“ und dient den Eugenikern nun als perfekte Fassade.

Wenn weitere Beweise benötigt werden, dass die grünen Phrasen des CO2-Ausgleichs lediglich eine weitere Fassade für die tollwütig rassistischen Ideologien der Eugeniker sind, liefert die Internetseite des Galton Instituts wahrscheinlich die deutlichsten Hinweise. Hier prahlt die Gruppe, die sich einst offen Eugenik-Gesellschaft nannte, dass es eine ihrer Hauptaufgaben ist als Finanzträger für Marie Stopes International zu fungieren, einer Organisation, deren Gründerin eine leidenschaftliche Rassistin war, die für die Sterilisation von Farbigen und Armen plädierte.

Die Agenda der Eugeniker geht weiter voran…