US-Zentralbank wird das Land in die Größte Depression treiben

Kurt Nimmo, Infowars.com, 22.08.2010

Infowars -Leser sind der Meinung, dass die Geldpolitik der US-Zentralbank, Federal Reserve, das Land in eine weitere Depression stürzen wird.

Die Federal Reserve gab bekannt, dass sie damit beginnen wird Regierungsschulden aufzukaufen. Associated Press berichtete dazu am 11.08.2010:

„Die Maßnahme wurde geschaffen um die Zinssätze für Hypotheken und die Kreditaufnahme von Unternehmen wenigstens ein wenig abzusenken und der Wirtschaft dabei zu helfen schneller zu wachsen…

Die Entscheidung, unter Verwendung von Einkünften aus Investitionen der FED in Hypothekenanleihen Regierungsschulden zu kaufen, stellt einen Wende zu Anfang des Jahres dar, als die FED Pläne vorstellte einige der Maßnahmen, die sie während der Finanzkrise ergriffen hatte, wieder zurückzufahren.“

Die Monetisierung von Schulden wird zur Folge haben, dass die Auktionen des US-Finanzministeriums scheitern, was die FED dann wiederum dazu ermutigen dürfte noch mehr Fiat-Dollars zu drucken. Die Internetseite Global Economic Crisis schreibt dazu:

„Das wird der US-Wirtschaft zweifelsohne Liquidität zuführen. Aber die Geldspritze durch die Federal Reserve wird genauso nutzbringend sein, wie es das Gelddrucken zu Beginn der 20er Jahre im Weimarer Deutschland oder jüngst in Zimbabwe war.“

Darüberhinaus wird die Monetisierung der FED zu einer Abwertung des Dollars führen. Chris Martenson schreibt hierzu:

„Das ist fast derselbe Weg, den Zimbabwe einschlug und der zu einer vollständigen Aufgabe des Zimbabwe-Dollars als Währungseinheit führte. Der Unterschied besteht in der Komplexität des Spiels, das hier abläuft und nicht im Wesen der getroffenen Entscheidungen. Wenn das volle Ausmaß dieses Programmes weithin verstanden wird, wird der Druck auf den Dollar noch größer werden, da sich immer mehr Privatinvestoren vor dem Dollar und in Dollar denominierten Instrumenten als Mittel des Wert- und Vermögenserhalts scheuen werden.“

Letzten Monat schrieben wir:

„Die Dollar-Entwertung steht in direktem Zusammenhang mit der Größe der Staatsverschuldung. Die Währung verliert dann an Wert, wenn die Regierung nicht mehr in der Lage ist ihre Schulden zurückzuzahlen. Die Schuldenmenge, welche die US-Regierung den Bankstern schuldet, kann nicht zurückgezahlt werden. Würde man das gesamte Geld einsammeln, das alle amerikanischen Banken, Unternehmen und Personen besitzen und es der Regierung übersenden, reichte dies immer noch nicht aus um die Staatsschulden abzubezahlen. Die Rückzahlung ist mathematisch ausgeschlossen.“

Global Economic Crisis kommt zu folgendem Schluss:

„Dadurch, dass man sich für einen Prozess entschieden hat, der einen immer weiter anwachsenden Anteil von US-Staatsschulden und jährlichen Haushaltsdefiziten zur Folge hat, der direkt durch die Druckerpresse der Federal Reserve unter Führung ihres Vorsitzendes, Ben Bernanke, getragen wird, hat man einen schicksalhaften Weg in Richtung eines nicht mehr umkehrbaren finanziellen Ruins eingeschlagen, der Amerika schließlich in Form einer brutalen und hyperinflationären Depression erschüttern wird. Und wie die Geschichte uns lehrte, bringen schwere Wirtschaftsdepressionen noch weitere unvorhersehbare Konsequenzen mit sich und führen oft zu politischen und sozialen Verwerfung, ja sogar zu einem globalen Krieg.“

Verblüffende 78% der Teilnehmer der Infowars-Umfrage gehen davon aus, dass die Federal Reserve die US-Wirtschaft in eine neue Wirtschaftsdepression stürzen wird. Eine bedeutend geringere Zahl der Befragten ist der Meinung, dass die Geldpolitik der Federal Reserve die Situation zwar verschlechtere, aber die Wirtschaft nicht zerstören wird. 2% sind der Meinung, dass sich die Vereinigten Staaten in einer Rezession und nicht in einer Depression befinden, während 5% der Meinung sind, die Wirtschaft würde sich in Wirklichkeit erholen.

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