US-Schuldensklaven – Dieses Video dürfen die Amerikaner nicht sehen

Zu wirklichkeitsnah: Ein TV-Werbespot über die US-Staatsverschuldung, der von den großen Fernsehnetzwerken nicht ausgestrahlt wird

The American Dream, 02.11.2010

Ein neuer Werbespot über die US-Staatsverschuldung, der von der Gruppe „Bürger gegen Regierungsverschwendung“ produziert wurde, ist von großen Fernsehnetzwerken wie ABC, A&E und dem History Channel verboten worden und wird auf diesen Kanälen nicht gezeigt werden. Die Werbung ist eine Hommage an einen Werbefilm aus dem Jahre 1986 mit dem Titel „The Deficit Trials“, den die großen Fernsehsender ebenfalls nicht ausstrahlten.

Offensichtlich ist es für die großen Fernsehsender ein wenig zu „heiß“ die Wahrheit über die Staatsverschuldung zu zeigen. Doch vielleicht ist es in der Tat an der Zeit dem amerikanischen Volk die Wahrheit zu erzählen. Im Jahre 1986 lag die US-Staatsverschuldung bei rund USD 2 Billionen. Heute erreicht sie mit Riesenschritten die USD 14 Billionen Marke. Der amerikanische Traum wird vor unser aller Augen in Stücke geschlagen, aber einige große Fernsehanstalten wollen offenkundig nicht, dass das amerikanische Volk versteht, was hier wirklich vor sich geht.

Die Wahrheit ist, dass die Werbung noch nicht einmal irgendwelche Aspekte hat, die anstößig oder beleidigend sein könnten. Der Werbespot spielt im Jahre 2030 und der Hauptcharakter ist ein chinesischer Professor, der seinen Studenten einen Vortrag über den Fall großer Imperien hält. Während im Hintergrund des Professors Bilder der Vereinigten Staaten gezeigt werden, erklärt er den Studenten über das Verhalten großer Reiche:

„Sie machten alle denselben Fehler. Sie wandten sich von ihren Prinzipien ab, durch die sie groß geworden sind. Amerika versuchte sich durch Ausgaben und Steuern aus einer großen Rezession zu befreien. Enorme sogenannte ´Konjunktur`-Ausgaben, massive Änderungen im Gesundheitswesen, eine Übername privater Wirtschaftsbereiche und erdrückende Schulden.“

Vielleicht ist das, was der chinesische Professor danach sagt, so erschreckend für die großen Nachrichtennetzwerke: „Natürlich besaßen wir den größten Teil ihrer Schulden, so dass sie jetzt für uns arbeiten.“ Und, halten Sie diese Werbung für anstößig oder beleidigend? Hier können Sie sich den Spot anschauen und sich Ihr eigens Bild machen:

Diese Werbung weist auf ein paar wichtige Punkte hin. Monat für Monat werden zigtausende Arbeitsplätze und Milliarden US-Dollar auf Nimmerwiedersehen aus den Vereinigten Staaten nach China transferiert. 1985 belief sich das US-Handelsdefizit mit China auf USD 6 Millionen – und zwar für das gesamte Jahr. Alleine im August dieses Jahres belief sich das US-Handelsdefizit mit China auf über USD 28 Milliarden.

Die chinesische Regierung hat mittlerweile Überschüsse von hunderten Milliarden US-Dollar aufgehäuft und die Beamten der US-Regierung reisen jetzt regelmäßig nach China um sie anzuflehen unserer Regierung noch mehr Geld zu leihen, damit wir auch weiterhin über unsere Verhältnisse leben können.

Aber der Kreditnehmer endet letztlich immer als Knecht des Kreditgebers – und wir werden gerade rasch in Knechte der Chinesen verwandelt. Das muss aber nicht so sein. Wir müssen die US-Wirtschaft nicht mit einer globalisierten Eine-Welt-Wirtschaft verschmelzen, wo die US-Arbeiter mit Millionen chinesischen Arbeitern, die weniger als USD 1 pro Stunde verdienen, in direktem Wettbewerb stehen und um Arbeitsplätze kämpfen.

Fabriken, Vermögen und Arbeitsplätze verlassen die Vereinigten Staaten in unglaublicher Geschwindigkeit. So sind alleine seit 2001 rund 42.400 amerikanische Fabriken geschlossen worden. Amerika wird gerade deindustrialisiert und das traurige daran ist, dass die Amerikaner dies noch nicht einmal als ein bedeutendes Problem erkannt haben. Ende 2009 arbeiteten weniger als 12 Millionen Amerikaner im Produktionsbereich. Das letzte Mal, als weniger als 12 Millionen Menschen in der Produktion beschäftigt waren, war 1941.

Hört sich das für Sie nach Fortschritt an?

Für jeden Dollar, den die Chinesen für US-amerikanische Waren und Dienstleistungen ausgeben, geben die Vereinigten Staaten rund USD 3,90 für chinesische Waren und Dienstleistungen aus. China erreicht dies unter Anderem durch eine offene Manipulation der Wechselkurse, indem es seine Bevölkerung zu Sklavenlöhnen arbeiten lässt und US-Waren unfaire Handelsbeschränkungen auferlegt. Und unsere Politiker lassen die Chinesen damit auch noch davonkommen.

China gewinnt also und wir ziehen den Kürzeren. Ein angesehener Ökonom hat bereits vorausgesagt, dass die chinesische Wirtschaft im Jahre 2040 dreimal so groß sein wird wie die US-amerikanische. Unterdessen verwandeln sich die einst großen US-amerikanischen Industriestädte wie Detroit in Gegenden, die eher an post-apokalyptische Kriegsgebiete erinnern.

Vor diesen Hintergrund stellt sich natürlich die Frage, warum sich die großen Fernsehsender weigern den Werbefilm auszustrahlen.

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