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USA: Aufflammen neuer Gerüchte über einen Bankfeiertag

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Die Währungskrise heizt sich auf: Das „verrückte Experiment“ der Dollarentwertung durch die US-Notenbank löst neue Ängste aus. Laut jüngsten Gerüchten soll es am 11.11.2010 zu einem Bankfeiertag kommen

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 05.11.2010

Während die Welt am Rande des Ausbruchs eines Währungskrieges steht, da die Federal Reserve ihre Maßnahmen der quantitativen Lockerung zur Abschlachtung des US-Dollars verstärkt fortsetzt, machen wieder einmal Gerüchte um einen „Bankfeiertag“ die Runde, wo es den US-Bürgern nicht möglich sein wird Geld von ihren Konten abzuheben oder sie bei der Bank nur einen begrenzten Betrag erhalten.

Die Gerüchte besagen, dass der 11.11.2010 der wahrscheinlichste Zeitpunkt für den Bankfeiertag sei.

Laut dem Radiomoderator Steve Quale, wurde einem Pfarrer durch einen Managers einer berühmten Ostküstenbank offenbart, dass die Banken für eine unbestimmte Zeit schließen würden. Wenn sie dann wieder aufmachen, werden „alle Abhebungen per Scheck auf USD 500 pro Woche begrenzt – ganz egal wie der Kontostand ist.“ Auf seiner Internetseite stellt Quale die Frage:

„Wann hat ein amtierender Präsident in der Geschichte der USA für einen längeren Zeitraum eine Auslandsreise unternommen, an der zum Höhepunkt wirtschaftlicher und politischer Aufruhr 65 Flugzeuge, 34 Kriegsschiffe und angeblich 3.000 Menschen, darunter seine Freunde und Kumpane, teilnehmen?“

Befürchtungen wegen eines möglichen Bankfeiertags kamen erstmals im Juni vergangenen Jahres auf, als das Gerücht die Runde machte, die Banken würden Anfang September ihre Türen schließen. Die Sorgen wurden durch Berichte angeheizt, dass US-Botschaften auf der ganzen Welt große Mengen der dortigen Lokalwährung kauften.

Da Brasilien und andere Länder jetzt damit drohen drastische Währungsmaßnahmen einzuleiten, um sich vor der Dollarkrise zu schützen, kommen im aktuellen Finanzumfeld nun ähnliche Ängste auf.

In den Vereinigten Staaten sind Bankfeiertage nicht neu. Am 15.03.1933 verkündete der gerade als US-Präsident vereidigte Franklin Roosevelt einen „Bankfeiertag“, der vier Tage anhielt. Während dieses Zeitraums peitschte Roosevelt ein Bankennotstandgesetzt, den Emergency Banking Act, durch, der ihm nahezu diktatorische Kontrolle beim Umgang mit Banken einräumte. Auch zwang dieses Gesetz jeden Bürger und jedes Unternehmen des Landes in ihrem Besitz befindliches Gold gegen Papiergeld einzutauschen.

Der Bankfeiertag des Jahres 1933 fungierte als Mechanismus zur Gesichtswahrung zahlreicher Banken – tausende von ihnen öffneten nie wieder ihre Türen, nachdem der Bankfeiertag wieder aufgehoben wurde.

Während wir davon ausgehen, dass nächste Woche alles wie gewohnt verlaufen wird und die Gerüchte wieder abklingen, so wie dies bereits im vergangenen Jahr der Fall war, ist allein schon die Tatsache des erneuten Auftauchens dieser Angst ein Zeichen dafür, in welch wackeligem Zustand sich unsere Wirtschaftslandschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet.

In Wirklichkeit ist die Frage nun nicht mehr, ob das Finanzsystem und der Dollar zusammenbrechen werden oder nicht, sondern, ob dieser unvermeidliche Prozess ein plötzlicher Zusammenbruch oder ein langsam und quälender Tod sein wird. Letzteres scheint wahrscheinlicher zu sein, während es im Verlaufe dieses Prozesses zu einigen Turbulenzen entlang des Weges kommen dürfte – die erste davon war Ben Bernankes Ankündigung am Mittwoch, dass die US-Notenbank innerhalb der nächsten 8 Monate USD 600 Milliarden an US-Staatsanleihen aufkaufen wird.

Dieses Chaos kann zweifellos Bernanke angelastet werden, der sich jetzt auf Geheiß der Eigentümer der FED – die im Juni vergangenen Jahres versprachen, dass sie die Schulden der US-Regierung nicht monetisieren würden – auf ein „verrücktes Experiment“ eingelassen hat, das laut Chris Wood vom Analysehaus CLSA „den Zusammenbruch des US-Dollar Papierstandards“ herbeiführen wird.

Wie der ehrenwehrte Louis McFadden, der Vorsitzende des Banken- und Währungsausschusses des US-Repräsentantenhauses, bereits im Jahre 1933 warnte, schert sich die FED überhaupt nicht darum, den US-Dollar in die ewigen Jagdgründe zu schicken, da es ihre Aufgabe ist die Interessen ihrer internationalen Besitzer und ihrer Wall Street Kumpane zu vertreten und nicht die des amerikanischen Volks.

„Einige Menschen glauben, dass die Federal Reserve Banken Institutionen der Vereinigten Staaten sind. Es handelt sich bei ihnen um private Monopole, die das Volk dieser Vereinigten Staaten zu ihrem eigenen Wohle und dem Wohle ihrer ausländischen Kunden ausplündern; ausländischer und inländischer Spekulanten und Betrüger; reicher und räuberischer Geldverleiher.“ so McFadden.

Während die beglückten Claqueure an Wall Street im Vollrausch die Tatsache bejubeln, dass ihr künstlich aufgeblähter Aktienmarkt nur deshalb steigt, weil sich der Wert des Dollars in Luft auflöst, bereiten sich die US-Bürger auf einen langen Winter vor und sind bereits jetzt von Ängsten vor Hyperinflation, steigenden Nahrungsmittelpreisen und Benzinpreissprüngen geplagt. Und so folgt der Rohölpreis aktuell auch dem rasanten Anstieg des Goldpreises. All diese Entwicklungen können auf die Entscheidung der FED zurückgeführt werden den Dollar zu entwerten.

Diese Finanzturbulenzen treffen jedoch auch auf politische Turbulenzen und wir können nur hoffen, dass der Kongressabgeordnete Ron Paul und sein Sohn, Senator Rand Paul, imstande sind noch mehr Momentum aufzubauen, um das Krebsgeschwür, das Amerika zerstört, endlich herauszuschneiden und die FED ein für allemal abzuschaffen.

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