George Soros: USA dürfen sich einer kontrollierten Dollarabwertung, Weltwährung und Neuen Weltordnung nicht entgegenstellen

The Economic Collapse, 03.01.2011

In dem unten aufgeführten Video spricht Goerge Soros über die Notwendigkeit „der Schaffung einer Neuen Weltordnung“, und erklärt, dass der US-Dollar einem „geordneten Niedergang“ unterzogen werden müsse. Darüberhinaus führt er langatmig aus, dass es eine globale Notwendigkeit für eine echte Weltwährung gäbe.

Und wer ist dieser George Soros eigentlich? Nun ja, er ist ein Milliardär und „Philanthrop“, der als „der Mann, der die Bank of England in die Knie zwang“, Berühmtheit erlangte, als er während des „Schwarzen Mittwochs“, der Währungskrise im Jahre 1992, atemberaubende USD 1 Milliarde einheimste.

Heutzutage ist Soros vielleicht der (zumindest in der Öffentlichkeit) bekannteste „politisch aktive“ Milliardär auf dem Planeten. Sein Open Society Institute hat Büros in über 60 Ländern und gibt rund USD 600 Millionen pro Jahr aus, um die von Soros gewünschten Ideale zu bewerben.

In den vergangenen Jahrzehnten spielten Soros und seine Lieblingsorganisationen bei einer ganzen Reihe von „Revolutionen“ rund um den Planeten eine Schlüsselrolle. Heutzutage gehört es jedoch zu den wichtigsten Zielen von George Soros, in den Vereinigten Staaten Veränderungen herbeizuführen.

Und was will dieser George Soros nun genau erreichen? Nun ja, um es kurz zu machen: Er will eine Eine-Weltregierung im Stile Big Brothers, die auf einem extremen Sozialismus europäischen Stils beruht und darüberhinaus eine harte Bevölkerungskontrolle verfechtet und die radikale Öko-Agenda verfolgt. Es wäre eine Welt, in welcher der Staat all unser Handeln straff durchreguliert, um so dem größeren Wohle des Umweltschutzes und der Gesellschaft als Ganzem zu dienen.

Soros ist jedoch nicht der „Strippenzieher der Neuen Weltordnung“, so wie es ihm einige andichten wollen. Fakt ist, dass Soros von der internationalen Bankenelite eher als so etwas wie ein „schwarzes Schaf“ und ein „Außenseiter“ angesehen wird. Vieles von dem, was Soros erreichen möchte, steht ganz klar im Einklang mit den Zielen der internationalen Bankenelite – was sie jedoch nicht mögen, ist, dass es Soros einfach lassen kann, in aller Öffentlichkeit über eine Weltwährung und eine „Neue Weltordnung“ zu sprechen.

Natürlich wünscht sich die internationale Bankenelite nichts mehr als eine weltweite Einheitswährung und eine „Neue Weltordnung“, was sie jedoch nicht brauchen können, ist eine „Tratschtante“ wie Soros, die überall herumrennt und diese Ziele unnötig ins Scheinwerferlicht rückt.

Auch scheint Soros nicht zu begreifen, dass in den Vereinigten Staaten beide Seiten des politischen Spektrums massiv von der internationalen Bankenelite beeinflusst werden. Die traurige Wahrheit ist, dass ein und dieselbe Handvoll von Eliteorganisationen seit dem Zweiten Weltkrieg das Kabinett eines jeden einzelnen US-Präsidenten dominiert hat.

Falls Sie das nicht glauben können, dann brauchen Sie sich nur die Regierungsmitglieder der US-Präsidenten der vergangenen 40 Jahre anzuschauen. Entweder gehörten sie dem Council on Foreign Relations, der Trilateralen Kommission oder der Bilderberg-Gruppe an. Wenn Ihnen das Thema bisher noch nicht bekannt sein sollte, dann werden Sie absolut schockiert sein.

Es ist völlig egal, wen wir als US-Präsidenten wählen – es sind immer dieselben Organisationen, die das Kabinett beherrschen.

Soros scheint jedoch sehr stark im Rechts-/Links-Paradigma gefangen zu sein, und er scheint absolut versessen darauf, die Republikaner vernichten zu wollen. Zum Beispiel gab Soros in 2004 eine wahnwitzige Summe aus, um dafür zu sorgen, dass George W. Bush bei den US-Präsidentschaftswahlen eine Niederlage erleidet.

Laut dem Center for Responsive Politics spendete Soros während dieser Wahl alleine USD 23.581.000 an politische Organisationen, die sich darum bemühten zu verhindern, dass Bush wiedergewählt werden würde.

Soros hat sich auch als entschiedener Unterstützer von Barack Obama hervorgetan, obwohl er in jüngster Zeit bezüglich des amtierenden US-Präsidenten ein wenig desillusioniert zu sein scheint. Über Organisationen wie das Center for American Progress und MoveOn.org versucht Soros fortwährend Einfluss auf den Zustand der amerikanischen Politik zu nehmen.

Und wie ist die jetzige Meinung von George Soros? Nun gut, in dem nachfolgenden Video können Sie sehen, wie Soros über einen „ordnungsgemäßen Rückgang“ des US-Dollars, die kommende Weltwährung und die herausragende Bedeutung der Neuen Weltordnung spricht:

Haben Sie mitbekommen, wie unangenehm es Soros war, als er den Begriff „Neue Weltordnung“ verwendete?

Die Wahrheit ist, dass er genau weiß, was dieser Begriff bedeutet. Er weiß, dass er diesen Begriff wahrscheinlich nicht hätte verwenden sollen, und dass diesem Ausspruch nun eine Menge Aufmerksamkeit zuteil werden dürfte. Gesagt hat er es trotzdem.

Soros scheint auch ein wenig Unbehagen dabei verspürt zu haben, als er über den „geordnetem Niedergang“ des US-Dollars sprach. Er erklärte, dass der US-Dollar noch eine ganze Weile sinken müsse, und sprach über den kommenden Verfall des US-Dollars, als wäre dieser nicht mehr aufzuhalten.

Die einzige Sache, vor der sich Soros zu fürchten scheint, ist, dass der „kontrollierte Niedergang“ des Dollars „außer Kontrolle geraten“ und zu einem weltweiten Finanzchaos führen könnte.

Er besaß sogar die Unverfrorenheit zu erklären, dass die Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung nicht im Interesse der Vereinigten Staaten sei und Schritte in Richtung einer Weltwährung eine „gesunde, wenn auch schmerzliche Anpassung“ darstellen würden, die man zum Wohle der Weltwirtschaft ganz einfach zu erdulden habe.

Aber sollte das amerikanische Volk bei all dem nicht auch ein Wörtchen mitzureden haben?

Vielleicht will das amerikanische Volk überhaupt keinen „kontrollierten Niedergang“ des US-Dollars. Vielleicht will das amerikanische Volk überhaupt keine „Weltwährung“. Und vielleicht will das amerikanische Volk auch überhaupt keine „Neue Weltordnung“.

Aber Typen wie George Soros interessiert es nicht wirklich, was „die kleinen Leute“ denken. In der Welt, in der Soros lebt, wissen diejenigen mit riesigen Mengen an Geld und Macht am Besten, was für den Rest von uns das Beste ist, und wenn „die kleinen Leute“ damit zu Anfang auch nicht einverstanden sein sollten, kann man sich die öffentliche Meinung ja immer noch kaufen, dafür muss man dann nur genügend Geld ausgeben.

Die traurige Realität ist, dass wir bereits in einer globalen Wirtschaft leben. Gehen Sie doch einfach mal irgendwo in den Vereinigten Staaten in ein Geschäft, und fangen Sie damit an sich anzuschauen, wo die dort verkauften Produkte hergestellt wurden. Nur sehr wenige von uns heutzutage gekaufte Produkte werden überhaupt noch in den USA gefertigt.

Die Arbeiterschaft ist heutzutage eine globale Ressource. Amerikanische Arbeiter müssen mit jenen, die für Sklavenlöhne in China und Indien arbeiten gehen, in direkten Wettbewerb treten. Die Tatsache, dass Millionen US-amerikanischer Arbeitsplätze ins Ausland verlagert worden sind, stört die Verfechter des Globalismus überhaupt nicht, da dies für den Gesamtzustand der Weltwirtschaft angeblich von Vorteil sei.

Darüberhinaus haben die Amerikaner nur wenig oder überhaupt keine Vorstellung davon, wie stark der Einfluss internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen, der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Welthandelsorganisation auf unser tagtägliches Leben eigentlich ist.

Fakt ist, dass wir bereits heute in einer Welt leben, die in allergrößtem Maße integriert ist. Wenn sich dieser Trend weiter fortsetzt, wird es an irgendeinem Punkt in der Zukunft für Amerika völlig „natürlich“ erscheinen, sich für eine echte Eine-Welt-Währung und eine vollständig globale Integration auf politischer Ebene auszusprechen.

Wollen wir hoffen, dass es nie soweit kommen wird. Oder wollen wir zumindest hoffen, dass das amerikanische Volk aufgeweckt genug ist, um sich nicht einfach passiv in eine „Neue Weltordnung“ hineintreiben zu lassen. Eine Weltwirtschaft ist für Amerika bereits schlimm genug, eine Weltregierung wäre für Amerika jedoch richtig schlimm…

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