2011…ein Jahr, das man so schnell nicht vergessen wird

2011 wird ein klassisches Inflationsjahr. Es kann sogar zum Ausgangspunkt eines gigantischen Zusammenbruchs werden – und dabei müsste noch nicht einmal etwas Außergewöhnliches passieren. China hat mit gigantischen Inlandsproblemen zu kämpfen. In Europa, Afrika und Asien gehen die Demonstrationen und Unruhen weiter, während die US-Notenbank eine Hyperinflation auf den Weg bringt. Ende Februar könnte Irland eine neue Runde an Pleiten, Pech & Pannen einleiten, was die Europäische Union noch stärker unter Druck setzen dürfte

Bob Chapman, The International Forecaster, 26.01.2011

Die Finanzmedien sind keineswegs dumm. Sie wissen genau, was sie tun. Sie sind ausschließlich daran interessiert, ihre Arbeitsplätze zu behalten, während sie in diesem Prozess sogar ihre Familien, Freunde, andere Menschen und ihr Land verraten. Sie wissen genau, dass die Regierungsstatistiken nichts als Betrug sind, aber darüber werden sie nicht berichten, wenn sie nicht gefeuert werden wollen.

In den USA gibt es zwei unterschiedliche Zahlenreihen. Die eine Zahlenreihe weist auf eine Inflation in Höhe von 6,75% und die andere in Höhe von 8%. Wir hatten bereits in der Vergangenheit darüber berichtet, dass der Herstellerpreisindex bei 13,5 bis 14% liegt, wie kann da die offizielle Inflation bei 1,2% liegen? Wie soll das gehen, dass die Inflation so zahm ist, während die Nahrungsmittel- und Energiepreise durch die Decke schießen?

Wir gehen davon aus, dass das Ergebnis von QE1 und QE2 eine weiter steigende Inflation sein wird. Das ist unser Geschenk, das wir von unserem Vorsitzenden Ben Bernanke erhalten haben. Die Erholung, die er sich ausmalt, dürfte bestenfalls eine Art zwischenzeitlicher Verschnaufpause sein, ein Ergebnis geldpolitischer Verzerrungen, mit Erholung hat das jedoch nichts zu tun.

Darüberhinaus erwarten die Beobachter höhere Verkaufszahlen in den USA, bereinigen diese Zahlen jedoch nie um den Inflationsanstieg. Das ist auch der Grund dafür, warum die Zahlen des Verbraucherpreisindexes (VPI) nicht nur durch die Manipulationen der US-Regierung verfälscht werden, sondern hier noch weitere Verzerrungen hinzukommen.

Dieses Jahr wird ein klassisches Inflationsjahr, wo es in allen Wirtschaftsbereichen zu Preissteigerungen kommen wird. Aktuell haben wir eine Inflation in Höhe von 6,75% und bis Ende 2011 sollte diese Zahl auf 14% gestiegen sein. Wenn man den VPI für alle städtischen Bewohner in Höhe von 7,8%, den VPI für alle städtischen Einkommensbezieher und Büroangestellte in Höhe von 6,2% sowie den Shadowstats-VPI nach der Berechnungsmethodik von 1980 in Höhe von 8,9% zu Grunde legt, dann erkennen wir, dass es sich bei 14% noch um eine sehr moderate Zahl handelt.

Wenn wir eine Schätzung abgeben müssten, würden wir tippen, dass der offizielle US-Verbraucherpreisindex bis Dezember 2011 auf 5,5% klettert.

Basierend auf dem Rückgang von Baubeginnen von US-Eigenheimen zwischen 1989 – 1992 in Höhe von 70% sagten wir im November 2004 voraus, dass der Neubau von Eigenheimen während der bevorstehenden Korrektur im Immobiliensektor um 75% einbrechen würde. Bisher liegt dieser Rückgang bereits bei knapp 80%.

Während des vierten Quartals 2010 gingen die Neubauten mit einer stärkeren Geschwindigkeit zurück, was der Wirtschaft abträglich ist. Diese Abschwächung stellt für die Erholung einen beträchtlichen Gegenwind dar. In 2011 und 2012 werden wir erleben, wie die Eigenheimpreise in den USA um weitere 20% fallen werden.

Die verschwenderische Kreditvergabe und das Zusammenfassen von Hypotheken haben die Bilanzen der Kreditgeber dermaßen ruiniert, dass uns die Krise noch Jahre begleiten wird – außer natürlich es wird das Richtige getan und der Bankrott erklärt.

In weiten Teilen Europas ist genau dasselbe passiert, und jetzt kommt diese Entwicklung auch in Asien, besonders in China zum Tragen.

Darüberhinaus hat die Geldinflation und die ihr folgende Preisinflation mittlerweile weltweit Fuß gefasst, da nahezu alle Regierungen auf der Welt derselben Art von keynesianischer Politik folgen. Der inflationären Depression, die bereits in die Gänge gekommen ist, wird daher auch keines dieser Länder entkommen können – es wird lediglich unterschiedliche Ausprägungen des Elends geben.

QE1 und QE2 können für den überwiegenden Teil aktueller wie auch künftiger Inflation verantwortlich gemacht werden. Was dabei zutiefst beunruhigt, ist, dass sich die US-Notenbank, das US-Finanzministerium und die meisten Ökonomen völlig im Klaren darüber sind, dass es nicht funktionieren wird, die Probleme mit Geld zu bewerfen.

Hofft die FED darauf, dass es funktionieren wird, nur dieses eine Mal, oder agieren sie hier absichtsvoll zerstörerisch? Wir glauben es steckt Absicht dahinter. Aber da können Sie sich selbst einen Reim darauf machen.

Die Nahrungsmittelkrisen, die wir jetzt überall auf der Welt erleben, werden künftig noch schlimmer. In einigen Ländern werden ihnen auch gleich noch Revolutionen folgen. Wir werden mehr von dem erleben, was wir jüngst in Tunesien sahen, wo die Frau des Präsidenten aufgrund der Aufstände aus dem Land flüchten musste, jedoch nicht vergaß, dabei auch noch 1,5 Tonnen Gold mitzunehmen.

Der Aufwärtsdruck auf die Preise wird zum Teil auch durch ein Anwachsen der Bevölkerungen, die von den Bilderbergern als nutzlose Esser bezeichnet werden, mitverursacht. Es ist überraschend, dass die Elitisten noch keinen Dritten Weltkrieg vom Zaum gelassen haben. Das würde ihnen helfen, um mit diesem Problem fertig zu werden.

QE1 diente der Rettung der Finanzbranche in den USA, Großbritannien und Europa. QE2 dient der Rettung der US-Regierung. Nur sehr wenige dieser Gelder werden der Öffentlichkeit zugute kommen. Die direkten Auswirkungen dieser Rettungsmaßnahmen bestehen schlichtweg in einer wesentlich höheren Inflation.

Die US-Arbeitslosenquote ist in den vergangenen drei Monaten von 22,6% auf gerade einmal 22,25% abgesunken. Im Dezember erlebten wir einen starken Anstieg bei der Inflation, eine Entwicklung, die noch mindestens zwei Jahre anhalten dürfte, während die dritte Runde der quantitativen Lockerung, QE3, Realität wird.

Das wirkliche Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten liegt bei -1,5%, und selbst mit QE2 dürfte es gerade einmal bei 2% bis 2,25% liegen – das kostet dann USD 2,5 Billionen extra. Die Geldmenge M3 ist zwischen 2,5% und 3% zurückgegangen, aber lassen Sie sich hier nicht in die Irre führen, es gibt auch noch andere Wege, die Geld- und Kreditmenge zu erhöhen.

Die Straße von QE2 und QE3 führt in die Hyperinflation. Wann es soweit sein wird, können wir nicht sagen, aber sie können fest damit rechnen, dass die Hyperinflation kommen wird. Deshalb sind mit Gold- und Silber in Zusammenhang stehende Vermögenswerte auch von so entscheidender Bedeutung – sie sind die einzige Rettung.

Um das System vor dem Zusammenbruch zu bewahren, haben wir aktuell Zinssätze von 0% und quantitative Lockerungsmaßnahmen. Das wird den Todeskampf der Elitisten noch ein wenig hinauszögern, aber auf Kosten einer höheren Inflation. Eine unserer Abonnentinnen schrieb, dass sie jüngst einen Trödelmarkt besuchte, es aber keine Schnäppchen gab – die Kaufkraft fällt Tag für Tag.

Um noch einmal kurz die Hollywood-Aufführung von letzter Woche anzureißen, wo ein chinesischer Diktator mit ernsten innenpolitischen Schwierigkeiten und ein illegaler Einwanderer, der händeringend höhere Zustimmungsraten benötigt, aufeinandertrafen: Die wirklichen Treffen fanden im Geheimen statt, der Rest war nur Bühnenshow mit viel Nebelkerzen.

Unsere Quellen berichteten uns, dass es in China aktuell landesweite Demonstrationen und Aufstände gibt, die Inflation über 35% liegt und die chinesische Bevölkerung höhere Gehälter verlangt. Das Land befindet sich in ernsten Schwierigkeiten, während gerade die chinesische Immobilienblase platzt und der Aktienmarkt fällt.

Ab und zu verschärfen die Chinesen dann die Eigenkapitalanforderungen bei den Banken, was bisher jedoch noch nicht zum gewünschten Erfolg führte. Wir gehen davon aus, dass sich die chinesische Wirtschaft innerhalb der nächsten paar Jahre gemeinsam mit der restlichen Weltwirtschaft weiter abschwächen wird.

Das könnte dazu führen, dass 40 Millionen Chinesen auf einmal ohne Arbeit dastehen. Sie haben ganze Städte gebaut, die nun leer stehen. Das waren nichts weiter als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Und es bedeutet auch, dass die USA und andere Wirtschaften davon ebenfalls negativ betroffen sein werden. China hat sehr ernste Probleme, die schon recht bald zu einem substantiellen Abverkauf des US-Dollars führen werden.

2011 wird ein Jahr, an das man sich noch lange zurückerinnern wird. Es könnte der Anfang eines großen Zusammenbruchs sein – und zwar ohne dass dafür irgendetwas Besonderes eintreten müsste. Fast alles, was die Vereinigten Staaten und Europa ausprobierten, ging schief. Könnte es ein weiteres Lehman Brothers oder ein weiteres Bear Stearns geben – könnte eine bedeutende Bank pleite gehen?

Wir werden erleben, wie die Finanztitel am Aktienmarkt fallen werden, eine Entwicklung, mit der wir schon seit sehr langer Zeit gerechnet haben.

Auch hat sich das gesellschaftliche und politische Klima in den letzten paar Jahren gewandelt. Wir erleben nun, wie es in Europa, Afrika und Asien zu Aufständen und Demonstrationen kommt. Das internationale System kann nicht mehr so vehement reagieren, wie es ihm noch vor wenigen Jahren möglich war.

Die Bilderberg-Regierungen fordern, dass die Bevölkerungen die Banken wieder instandsetzen. Die Menschen sind aber nicht diejenigen, die auf den internationalen Märkten gezockt haben, sondern die Banken, und trotzdem werden die Menschen nun dazu gezwungen, für die Fehler der Banker aufzukommen.

Da US-Notenbank gerichtlich zur Offenlegung der Daten gezwungen wurde, fanden wir auch heraus, dass die FED Billionen US-Dollars an US-amerikanische und europäische Finanzinstitutionen verteilte, um diese so aussehen zu lassen, als wären sie zahlungsfähig, obwohl sie in Wirklichkeit immer noch pleite sind.

Die Bürger begreifen jetzt langsam, dass die Banken das Problem sind und sie dazu gezwungen werden, die Banken zu retten. Im Ergebnis kommt es zu einem sich weiter verschärfenden Rückgang beim Welthandel sowie einer systemisch hohe Arbeitslosigkeit, gegen die überhaupt nichts unternommen wird, was im Endeffekt in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt zu soziökonomischen Problemen führt.

In Amerika sind aktuell 44 Millionen Menschen auf Lebensmittelmarken angewiesen, während 15,7% der US-Bevölkerung bereits unterhalb der Armutsgrenze lebt. Wie sähe die Zahl aus, wenn es überhaupt keine Lebensmittelmarken oder verlängerte Auszahlungszeiträume fürs Arbeitslosengeld gäbe? Läge der Anteil der US-Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze dann bei 20%, bei 25%?

Wir wissen es nicht, was wir jedoch sagen können, ist, dass hungrige Bäuche zu Revolutionen führen. Zig Millionen Amerikaner, Europäer und Briten sind am Ende, die Weltfinanzsituation ist völlig außer Kontrolle geraten und diejenigen, die dafür die Verantwortung tragen, haben keine Ahnung, wie sie dem Problem Herr werden sollen.

All die fundamentalen Ungleichgewichte sind nach wie vor da, wobei der größte Teil dieser Probleme noch nicht einmal angegangen wird. Die Nationen und Völker sind gewarnt worden. Das System ist kaputt und kann nicht mehr instandgesetzt werden.

Ende Februar sollten Sie auf Irland achten – das Land könnte als Treibsatz für eine neue Runde an Insolvenzen sowie das Auseinanderbrechen der Eurozone dienen.

In zahlreichen Ländern kam es bei den Rentnern bereits zu Nullrunden oder Einschnitten, während sie die Inflation lebendigen Leibes verschlingt. Politiker und Elitisten wenden den Problemen einfach den Rücken zu, während die Reichen mit wilder Hingabe Geld ausgeben. Es erinnert uns an das Jahr 1788 in Frankreich, kurz vor der Revolution.

Absichtliches Wegschauen wird die Probleme nicht lösen, sondern nur noch schlimmer machen. Die Zeit, wo all diese Probleme zu einer riesigen Blase hochkochen und explodieren, rückt immer schneller näher. Es ist nur noch eine Frage des Wann. Die Elitisten sollten bedenken, dass ein Zusammenbruch des weltweiten Bankensystems auch eine Gefahr für ihre finanzielle und politische Macht darstellt und sie durch dieses Versagen darüberhinaus auch demaskiert werden, was die Rage des Mobs erst so richtig anfachen dürfte.

In der Vergangenheit ist es bereits viele Male geschehen, und auch heutzutage sind die Elitisten wieder einen Schritt zu weit gegangen. Sie verschätzten sich im Juni des Jahres 2003 – dem Punkt, ab dem es kein Zurück mehr gab.

Das Talk-Radio strahlte es überall in der Welt aus und auch das Internet informierte alle, die es interessierte, dass hier Ärger im Anmarsch war, wer ihn zu verantworten hatte und warum. Die jüngsten Maßnahmen hinter den Kulissen, wie die der Rotschilds, deuten darauf hin, dass sie mit ernsten Problemen zu kämpfen haben.

Sie scheinen zu glauben, dass wir nicht wüssten, was sie vorhaben, aber wir wissen ganz genau, was sie so treiben – und wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um ihre Bestrebungen zu vereiteln. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es sich bei ihnen um Abonnenten von uns handelt. Ihre Bemühungen, die Menschen zu separieren, werden scheitern. Es dürfte für jeden von uns ziemlich schwierig werden, am Ende jedoch werden wir unsere Lektion gelernt haben.

Anstiege bei der Geld- und Kreditmenge haben eine genauso nachteilige Wirkung auf die Wirtschaft wie Ölpreisanstiege. Es dürfte ein oder zwei Jahre dauern, bis die vollen Auswirkungen zum Tragen kommen. Es ist wie bei der Preisinflation, die sich bereits auf den Weg gemacht hat. Ja, wir haben einen deflationären Sog, aber wir sollten nicht vergessen, dass die FED und die anderen Zentralbanken bei weitem mehr Inflation geschaffen haben, als eigentlich notwendig gewesen wäre, weil, tun sie es nicht und fasst die Deflation erst einmal Fuß, ist das Spiel sofort aus.

Der durch das Konjunkturpaket I, QE1 sowie QE2 geschaffene Vermögenseffekt steht kurz davor, seinen Höhepunkt in Form von höherer Inflation zu erreichen. Davon werden nicht nur Nahrungsmittel und Energie betroffen sein. Eine Sache ist sicher, die Automaten, an denen man sich Goldmünzen kaufen kann, werden überall auf dem Planeten auftauchen.

Die Frage, die sich somit stellt, ist, ob die FED QE3 auch dann einleiten wird, wenn es bereits überreichlich reale Inflation gibt? Natürlich wird die US-Notenbank das tun. Sie haben gar keine andere Wahl. Wir haben hier nämlich noch eine Regierung, die 60% mehr Geld ausgibt, als über Steuereinnahmen hereinkommt.

Die Lagerbestände werden dieses Jahr auch nicht aufgefüllt werden, was das BSP der USA stützten würde. Und im öffentlichen Haushalt dürfte es zu Einsparungen von mindestens USD 50 Milliarden kommen.

Der US-Dollar Index ist im vergangenen Jahr von 86 auf 78 gefallen. Die US-Exporte (was davon übrig geblieben ist) sind nun wettbewerbsfähiger, aber die Importe sind teurer, und das wirkt inflationär. Das diesjährige Wachstum bei den Unternehmensausgaben wird vielleicht halb so stark ausfallen wie in 2010.

All die Steuererhöhungen und höheren Warenpreise, die gegenwärtig in Amerika zu beobachten sind, werden dieses Jahr zu Lasten des Konsums gehen und zu einem 10%igen Preisrückgang bei den Eigenheimen führen, was das BSP ebenfalls um 1% verringern könnte. Die Preisanstiege im Energie- und Nahrungsmittelbereich kosten die USA heute bereits USD 100 Milliarden, Geld, das den Verbrauchern dann zum Kauf an anderer Stelle fehlen wird.

Die US-Bundesstaaten können kein Geld ausgeben, das sie nicht besitzen. Es wird zu zahlreichen Pleiten kommen – zu Einsparmaßnahmen im Personalbereich und bei den öffentlichen Dienstleistungen. Zehn Millionen Amerikaner arbeiten aktuell als Teilzeitbeschäftigte, was die Arbeitslosigkeit ebenfalls weiter erhöhen wird. In 3 der letzten 4 Monate kam es zu Rückgängen beim Realeinkommen, ein Trend, der anhalten wird, solange es über 30 Millionen illegale Einwanderer, Freihandel, Globalisierung und Auslagerung im Land gibt.

Das US-BSP wird daher bei 2% bis 2,25% liegen, und nicht bei 3% oder bei 3,25%.

Auf der anderen Seite erklärt JP Morgan, dass die Kreditvergabe bei Unternehmen wieder anziehen würde. Diese stieg innerhalb der vergangenen 5 Wochen um USD 800 Millionen.

Die größten US-Konzerne halten Geldbestände in Höhe von USD 1,9 Billionen – solange sie jedoch nicht gewillt sind, diese Gelder auszugeben, wird sich die Wirtschaft auch nicht erholen. Dann gibt es noch das Thema, dass die großen Konzerne diese USD 1,9 Billionen, die sich auf Auslandskonten befinden, gerne wieder ins Land bringen möchten – aber nicht zu einem Steuersatz von 35% sondern wieder zu 5,25%.

Der Grund dafür: Sie wollen mit diesen Geldern die Aktien ihrer Firmen auf den Aktienmarkt kaufen und den Markt auf die Weise höher treiben. Dies würde es ihren leitenden Angestellten erlauben, ihre Optionen versilbern zu können und Milliarden zu machen. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass ein Teil dieser Gelder angeblich dazu verwendet werden würde, Arbeitsplätze zu schaffen und US-Staats- und Behördenanleihen zu kaufen, so dass die FED nicht gezwungen wäre, so viel davon übernehmen zu müssen.

Im besten Falle handelt es sich hierbei um eine vorübergehende Behelfsmaßnahme, und nur ein kleiner Teil dieser Gelder würde tatsächlich dafür ausgegeben werden, die Wirtschaft zu stützen und die Arbeitslosigkeit abzubauen. Es könnte gut sein, dass das aktuelle Arbeitslosenniveau auch noch die nächsten 20 Jahre anhält.

Wie aus dem oben stehenden ersichtlich ist, zahlen die US-Verbraucher gegenwärtig weiter ihre Schulden ab. Sie begleichen die Kredite mit ihrem Eigenkapital, sofern da noch Kapital da ist. Es gibt viermal mehr Privatkredite als gewerbliche Kredite, und selbst die gewerblichen Kredite nehmen immer weiter ab. Die Geldumlaufgeschwindigkeit dümpelt immer noch vor sich hin…

Die quantitativen Lockerungsmaßnahmen haben weder den Beschäftigungsgrad in der Wirtschaft erhöht, noch dem Immobilienmarkt geholfen – man rettete lediglich die Finanzbranche in den USA und Europa, finanzierte mit den Geldern die US-Staats- und Behördenanleihen und fachte die Spekulationen weiter an.

Ein Zeugnis dieses Missmanagements sind die Anstiege bei den Preisen für Rohstoffe sowie Gold und Silber. Das untergräbt das Verbrauchervertrauen und senkt die Ausgaben. Während das Jahr weiter voranschreitet, wird sich das wichtigste Geldzentrum, das Vermächtnis der Banken, das auch unter dem Namen „Aktienmarkt“ bekannt ist, dank der FED und ihren Besitzern weiter halten können.

Der Aktienmarkt und der Anleihenmarkt sind die einzigen zwei Bereiche, wo es bisher noch keine Verheerungen gegeben hat. Wenn diese Märkte einbrechen, bricht der gesamte Boden unter den Füßen weg. Deswegen gibt´s nun einmal auch die Manipulationen. Das passiert übrigens in allen korporativistischen faschistischen Gesellschaften. Was glauben Sie, warum sich Rohstoffe, Gold und Silber auf oder in der Nähe von 30-Jahreshochs befinden?…

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