Der Weg in die hyperinflationäre Depression: Ja, es werden auch Köpfe rollen

Des Weltfinanzsystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Verbrecher im Bankenwesen versuchen unterdessen noch so viel zu plündern, wie ihnen möglich ist, wofür sie aber aller Vorausschau nach sehr teuer bezahlen werden. Alle Papierwährungen werden zwangsläufig weiter gegenüber Gold und Silber abwerten – eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist.

Bob Chapman, The International Forecaster, 23.03.2011

Wirtschaftszyklen, Boomphasen und das Platzen von Blasen – derartige Dinge passieren nicht einfach so, sondern sind genauso geplant worden. In den späten 90er Jahren erklärte der Vorsitzende der US-Notenbank, Alan Greenspan, mit irrationalem Überschwang, er hoffe, dass sich der Markt wieder abkühlen würde. Die Geld- und Kreditmenge, die er zu diesem Zeitpunkt bereits ins System gepumpt hatte, war jedoch eine maßgebliche Komponente, mit der die Dot.com-Blase überhaupt erst geschaffen wurde.

Greenspan deutete an, dass dies kurzfristige Effekte seien und er nur wenig dagegen tun könne. In Wirklichkeit hätte er lediglich die Solvabilitätsanforderung für kurze Zeit 50% auf 60% anheben müssen. Wir schrieben über diese Lösung, genauso wie es auch ein paar anderer Autoren taten. Man war jedoch überhaupt nicht daran interessiert, den Dot.com-Honigtopf beiseite zu schieben.

Ende März 2000 begann der Markt dann zusammenzubrechen. Unsere Abonnenten waren bereits in der ersten Aprilwoche aus dem Markt verschwunden, genauso wie Joe Granville, ein Freund von uns und einer der besten Aktienmarkt-Timer aller Zeiten.

Sir Alan Greenspan verbrachte fast 20 Jahre damit, seinen Herren und Meistern, denen die Federal Reserve gehört (JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Citigroup und viele weitere), zu dienen. Die FED ist keineswegs unabhängig, sondern nimmt die Befehle dieser Banken und Handelshäuser entgegen. Es ist dieselbe Gruppe, die auch den US-Kongress kontrolliert, indem sie 95% der Abgeordneten und Senatoren mithilfe von Wahlkampfspenden und anderer Lobbymaßnahmen besticht.

Somit kontrollieren Wall Street und das Bankenwesen dank der FED nicht nur das Geld, die Geldmengenversorgung, den Kredit, den Leitzins und Washington, sondern darüberhinaus auch noch die gesamte Wirtschafts- und Finanzszene sowie das Leben der Amerikaner.

Ja natürlich könnte man den Politikern die Boomphasen und das Platzen der Blasen zur Last legen. Die wirklichen hinter den Kulissen agierenden Übeltäter sind jedoch Wall Street und das Bankenwesen. Sie finden sich also dort, wo wir selbst 29 Jahre unseres Lebens verbrachten und viele Jahre eine eigene Firma hatten.

Wenn Sie diese Realitäten nicht kennen und nachvollziehen können, sollten Sie auch nicht als Investor agieren bzw. als Finanz- oder Wirtschaftsjournalist tätig sein. Die gesamte Existenz der USA wird von Personen und Gruppen hinter den Kulissen kontrolliert, von denen die meisten Menschen noch nie etwas gehört haben. Alles was Sie sehen, passiert nicht einfach so – es ist genauso geplant worden.

Die Menschen müssen begreifen, dass die Schaffung von Geld aus dem Nichts zur Finanzierung astronomischer Defizite zwangsläufig fehlschlagen und im Ruin enden muss. Wir befinden uns aktuell in einer inflationären Depression, die sich wahrscheinlich in eine Hyperinflation verwandeln und später in eine deflationäre Depression absinken wird. Das ist es, was die Eliten seit Jahrhunderten praktizieren. Meistens kamen sie damit durch, dieses Mal wird es jedoch anders sein.

Vor über 50 Jahren begannen wir damit, die Menschen zu warnen, dass der Weg, den Amerika eingeschlagen hat, tränenreich enden könnte. Die Zeiten der Inflation und gesellschaftlichen und politischen Elends sind nun da. In der Folge wird es zu weltweiten gesellschaftlichen Verwerfungen kommen, was sich in Form von Protesten, Demonstrationen, Bürgerkriegen und Umstürzen von Regierungen zeigen wird.

Die Entwicklungen im Nahen Osten und in Nordafrika waren eine Reaktion auf diktatorische Regierungen, geringe Löhne, hohe Nahrungsmittelpreise und eine hohe Arbeitslosigkeit. Wir haben immer wieder erklärt, dass Revolutionen mit leeren Bäuchen ihren Anfang nehmen.

Die Ereignisse, die wir gerade mitverfolgen, werden nicht auf die Dritte Welt und Schwellenländer beschränkt sein, sondern auch die Industrieländer erfassen. Die Elitisten sind zu weit gegangen, und nun wehren sich die Menschen überall auf dem Planeten dagegen. Wir befinden uns erst am Anfang dramatischer Preisanstiege im Nahrungsmittelbereich. Dasselbe trifft wahrscheinlich auch für den Öl- und Benzinpreis zu.

Weder die Regierungen noch die hinter den Kulissen agierenden Elitisten sind in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Die Rettung des Systems liegt nicht mehr in ihren Händen, und was sie getan haben, wird auch an die Öffentlichkeit durchdringen.

Die meisten Länder folgten dem Pfad der USA, Großbritanniens und Europas und häuften Defizite an, von denen ein Großteil nicht zurückgezahlt werden kann. Das weltweite Bankensystem ist im Grunde genommen pleite. Die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank kaufen nun Schulden, toxische Wertpapiere und Staatsschulden auf. Die Gelder für diese Käufe werden einfach aus dem nichts geschaffen.

Früher oder später wird es ein großes internationales Treffen geben, um auf multilateraler Ebene Neubewertungen vorzunehmen und die Zahlungsunfähigkeit zu erklären. Angesichts einer 40-jährigen Phase der Verschwendungssucht und der Fiatwährungen, ist das die einzig noch verbliebene Möglichkeit.

Die gegenwärtigen Vertuschungsaktionen der Zentralbanken, Wall Streets, des Bankenwesens und der City of London werden nicht mehr lange aufrechterhalten werden können. Die weltweite Arbeitslosigkeit und die immer weiter ansteigende Inflation werden zusehends schlimmer und zwangsläufig zu gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen führen.

Wie kann die US-Regierung fortwährend mehr als 60% ihrer Steuereinnahmen ausgeben und dann noch darauf hoffen, dass jemand anderes als die US-Notenbank ihre Staatschuldentitel aufkauft? In den nächsten 5 Jahren müssten eigentlich die Ausgaben gesenkt und die Steuern erhöht werden. Sollte das nicht passieren, bekommen wir die dritte Runde der quantitativen Lockerung (QE3) und weitere konjunkturbelebende Maßnahmen, was bedeutet, dass es noch mehr Inflation und noch mehr Schulden geben wird. Am Ende kommt dann der Finanzzusammenbruch.

Wir sind keineswegs beglückt darüber, Ihnen schreiben zu müssen, dass es in Zukunft sehr schwierig werden wird. Überall werden finanzielle Verwerfungen zutrage treten. In einigen Ländern der Dritten Welt und in Schwellenländern wird es auch zu Hungersnöten und Toten kommen.

Wie Ihnen bekannt ist, tun hoffnungslose Menschen hoffnungslose Dinge, und im Juni 2003 wurde der Punkt erreicht, ab dem es kein Zurück mehr gab. Wir sagten damals die Ereignisse voraus, die heute in den Medien berichtet werden. Es ist aber eine Sache, die Menschen weltweit über die Fakten und die Wahrheit zu informieren, und eine andere, ihnen unnötig Angst einzujagen. All die Zusammenhänge sollten auf ruhige, logische und vernünftige Art und Weise dargelegt werden.

Wie Ihnen bekannt ist, stieg Gold gegenüber den 9 bedeutendsten Währungen innerhalb der letzten 10 Jahre im Schnitt um 15,25% jährlich. Innerhalb der vergangenen 11 Jahre legte der Goldpreis gegenüber dem US-Dollar um 83% zu. Selbst der altehrwürdige Schweizer Franken verlor gegenüber Gold 12,1% jährlich und insgesamt 50%. Der Dow Jones ist gegenüber Gold um 82% gefallen.

Die US-Wirtschaft wurde nicht nur heruntergewirtschaftet, sondern durch massive kriminelle Korruption schlichtweg ausgeweidet. Während nun das Ende der Weltfinanzstruktur immer deutlicher am Horizont erscheint, beschleunigen sich auch die Plündereien und das Gerangel der Verbrecher an Wall Street und im Bankenwesen, da sie vor dem Zusammenbruch noch so viel als möglich stehlen wollen.

Das ist auch der Grund, warum die Menschen, wenn sie ihr Land von diesen Verbrechern befreit haben, diese Leute vor Gericht stellen, aburteilen, ins Gefängnis stecken […] und all ihre Vermögenswerte, die sie für sich selbst und ihre Familien angehäuft haben, an die Bundesregierung und das Volk geben sollten.

Es werden Köpfe rollen. Und da wir wissen, dass diese Leute unsere Publikation lesen, möchten wir noch einmal daran erinnern, dass man noch 15 bis 30 Sekunden am Leben bleibt und bei Bewusstsein ist, nachdem einem der Kopf abgehackt wurde. Diese Verbrecher sehen also noch ihre kopflosen Körper.

Vor einiger Zeit sagten wir den Niedergang des Anleihemarkts voraus, ein Prozess, der vor vier Monaten seinen Anfang nahm. Die Rendite für die 10-jährige US-Staatsanleihe stieg von 2,2% auf 3,74%. Aufgrund der aktuellen Kursrückgänge am Aktienmarkt rechnen wir nun jedoch mit einer vorübergehenden Erholung auf 3,23%. Der Abwärtsdruck wird dennoch weiter anhalten.

Die FED wird den Markt für Staatsanleihen mit kurzfristigen Laufzeiten weiterhin dominieren. Beim Markt für Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten wird ihr dies jedoch nicht gelingen. Nichtsdestotrotz wird sie fortwährend versuchen, auch das lange Ende des Marktes zu beeinflussen, wodurch sie Anleiheemittenten aus der Wirtschaft aus dem Markt drängt. Investoren hätten den US-Gemeindeanleihemarkt bereits vor drei Jahren und den für andere Anleihen spätestens vor vier Monaten verlassen müssen.

Während wir diese Zeilen schreiben, hat Ron Paul eine Anhörung zu dem gefälschten Verbraucher- und Herstellerpreisindex der US-Regierung abgehalten. Hoffentlich wird er dasselbe bald auch mit den Arbeitslosenzahlen machen. Die US-Inflation liegt aktuell über 8% und wird bis Ende dieses Jahres bei 14% liegen, vielleicht ist es auch schon früher soweit.

QE3 und weitere Konjunkturprogramme werden eine Hyperinflation zur Folge haben. Ein bei nahe null liegender Zinssatz und eine Angebotsverknappung bei Rohstoffen wird den Inflationsdruck zusätzlich anheizen. Wenn es aber kein QE3 und keine Konjunkturpakete gäbe oder man den Leitzins anheben würde, so wie es die EZB vorhat, bräche die Wirtschaft einfach in sich zusammen.

Darüberhinaus verlieren alle Währungen gegenüber Gold und Silber weiter an Wert. Das heißt, dass Sie, abgesehen den normalen Ausgaben, die Sie bestreiten müssen, besser aus allen Währungen rausgehen und stattdessen in mit Gold und Silber in Zusammenhang stehende Vermögenswerte investieren.

Es ist völlig unerheblich, welche Maßnahmen Larry Summers zum Wohle der Elitisten ergreift – alle Währungen werden gegenüber Gold und Silber abwerten. Das wird in Zukunft zwangsläufig der Fall sein.

Wir rechnen damit, dass weltweit alle möglichen schrecklichen Dinge eintreten werden. Viele fragen sich in diesem Zusammenhang, warum die Gold- und Silberaktien dann nicht steigen. Die Antwort ist einfach: Ihre Regierung manipuliert diese Aktien. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass dies nicht ewig fortgesetzt werden kann.

Wir hoffen darauf, dass der US-Abgeordnete Ron Paul einen Gesetzentwurf einbringt, der den Exekutivanweisungen der „Arbeitsgruppe des Präsidenten zu den Finanzmärkten“ ein Ende bereitet und den Weg für die Rückkehr zu freien Märkten sowie ein Ende des korporativistischen Faschismus freimacht.

Wir müssen Sie nicht erst an die anhaltenden Probleme erinnern, die durch das Erdbeben in Japan verursacht wurden. Darüberhinaus gibt es auch weitere Probleme im Nahen Osten, was mittlerweile sogar von den Massenmedien eingeräumt wird.

In den USA sind die Finanzprobleme der einzelnen Bundesstaaten unseres Wissens bisher noch nicht gelöst worden. Das gilt auch für die US-Bundesregierung und die einzelnen Gemeinden. Im Anleihemarkt gehen die Preisdifferenzen zwischen hypothekarisch besicherten Wertpapieren der US-Gemeinden und qualitativ höherwertigen Konzernanleihen immer weiter auseinander.

Auf alle Fälle wird es nicht langweilig, während die Welt gerade in Schulden versinkt, von denen ein Großteil nicht zurückgezahlt werden kann.

Die Öffentlichkeit und die Konzerne zahlen gerade einen Teil ihre Schulden zurück, während der Rest seitens der Länder weginflationiert oder monetisiert wird, was Inflation und eine Entwertung der Währungen zur Folge hat. Das ist der Grund, warum manche Währungen gegenüber anderen Währungen im Wert fallen, besonders gegenüber Gold und Silber.

Die Geschichte hat gezeigt, dass sich Inflation und Deflation abwechseln, wenn es einen Goldstandard gibt, was dazu führt, dass die Märkte ausgeglichen sind, selbst wenn die Regierung inflationiert. Im Resultat hat man dann stabile Preise. Heute leiden wir jedoch darunter, dass wir den Goldstandard verlassen haben. Liegt erst einmal Inflation vor, kommt es unweigerlich zur Abwertung der Fiatwährungen und einem höheren Goldpreis.

Es sollte hier auch angemerkt werden, dass die Probleme im Nahen Osten, in Nordafrika und in Japan eigentlich eine Deflation zur Folge haben müssten, was aber durch die Schaffung gigantischer Mengen an neuen Schulden überflügelt werden wird. Zumindest vorübergehend wird man das Deflationsmonster auf diese Art im Zaum halten. Das einzige Land, das schnell in die Deflation abstürzen könnte, ist Japan, das sich seit dem Jahre 1992 in einer Depression befindet.

Die USA und andere Länder übertünchen seit 3 Jahren ihre monetären und fiskalischen Exzesse und schaffen neue Verbindlichkeiten, was noch mehr Inflation erzeugt. Das rächt sich nun. Jedwedes Papiergeld, das nicht wenigstens zu einem gewissen Teil goldgedeckt ist, bringt Inflation mit sich. Es ist klar, dass angesichts dessen viel über die Hyperinflation diskutiert wird.

Es gab nur sehr wenige Phasen, wo es zu einer Hyperinflation gekommen ist. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts gab es lediglich rund 30 Vorfälle, wo dies geschah. Wir werden oft gefragt, wann es zur Hyperinflation kommen wird. Höchstwahrscheinlich wird es soweit sein, wenn die jährliche Inflationsrate über 50% liegt und somit über die notwendige Kraft verfügt, um auf über 1.000% zu schnellen. Derartige Zahlen sind auf die Monetisierung eines Großteils der Staatsschulden zurückzuführen, eine Entwicklung, die bedauerlicherweise seit über 2 Jahren im Gange ist.

Darüberhinaus befinden wir uns gegenwärtig in einer Phase, wo gutes Geld – also echtes Geld wie Gold und Silber – durch schlechtes Geld verdrängt wird. Am Ende wird sich dieser Prozess jedoch umkehren. Gold, Silber sowie ein paar wenige ausgewählte Währungen werden dann die schlechten Währungen verdrängen, was den totalen Wertverlust und Zusammenbruch Letzterer zur Folge haben wird.

Die Hyperinflation wird alle Währungen zerstören. Nur wenige Währungen werden nicht davon betroffen sein. Natürlich werden Gold und Silber währenddessen im Wert gegenüber diesen Währungen zulegen. Sie werden Ihr Vermögen immer bewahren und schützen können, wenn Sie mit Gold und Silber in Zusammenhang stehende Vermögenswerte besitzen.

Wir würden gerne noch ein wenig zum Thema der quantitativen Lockerung sagen. Wir wissen ja alle, dass sich die zweite Runde der quantitativen Lockerung bald ihrem Ende neigt. Im Mai 2010 sagten wir voraus, dass es auch zur dritten Runde der quantitativen Lockerung und dem dritten Konjunkturpaket kommen würde.

Die Freizügigkeit, die den Banken, Wall Street, den Versicherungsfirmen und ausgewählten internationalen Konzernen durch die Maßnahmen der quantitativen Lockerung zuteil wurde, erlaubte es ihnen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, fantastische Boni auszuteilen und ihre Mitbewerber zu zerstören, was sie noch größer, noch wettbewerbsfähiger und noch „systemrelevanter“ machte. Natürlich musste der Steuerzahler für all das bezahlen, erhielt aber im Gegenzug kaum etwas dafür.

Alles was nun mit QE2 getan wird, ist die Regierung vorübergehend zu retten, indem man einfach Geld aus dem nichts druckt, was auch wieder zu Lasten des gewöhnlichen Amerikaners geht.

Das Ergebnis des Ganzen ist, dass die FED – zumindest in Kreisen professioneller Investoren – massiv an Glaubwürdigkeit verliert. Es wird mittlerweile, dass die US-Notenbank in der Lage ist, mit solchen Situationen überhaupt fertig zu werden. Das ist der Grund, warum so auf den US-Dollar eingedroschen wird. Das wird auch in Zukunft weiter anhalten. Die Inflation wird wüten, und Gold und Silber werden noch stärker steigen.

Für denkende Menschen ist es völlig offenkundig, dass die USA und des Weltfinanzsystem pleite sind. Es ist offenkundig, dass ein praktisch bei 0% liegender Zinssatz, die quantitativen Lockerungsprogramme und die Konjunkturprogramme ewig fortgesetzt werden müssen, da die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft ansonsten in sich zusammenbrechen.

Der US-Dollar ist erledigt, und sollten die US-Notenbank und die sie besitzenden Banken nicht von ihrem Treiben abgehalten werden, dann werden die Amerikaner – und am Ende auch der Rest der Welt – als Sklaven einer korporativistischen faschistischen Struktur aufwachen.

In der Zwischenzeit wüten Fehlinvestitionen und Kapitalvernichtung. Das Problem ist systemisch und kann nicht gelöst werden, außer es kommt zu einer Bereinigung des gesamten Systems, und das ist genau das, was am Ende auch passieren wird.

Die quantitative Lockerung und die Konjunkturpakete haben die Illusion einer Wirtschaftserholung erzeugt. Die Situation im Nahen Osten, in Nordafrika und in Japan wird als Rechtfertigung für QE3 herhalten. Alles, was den Zentralbanken nun noch bleibt, ist Geld zu drucken.

Am Freitag erreichte der US-Dollar Index ein weiteres Tief in Höhe von 75,65 Punkten. Der Kurs hatte die Stützungslinie bei 76 einfach so durchbrochen. Das hängt damit zusammen, dass nun immer mehr Leute begreifen, was los ist: Die USA sind pleite. Während der US-Dollar fällt, bittet der US-Finanzminister den Kongress um noch mehr Schulden. Das ist ein Hinweis darauf, in welch hoffnungsloser Lage sich die elitistischen Banken und Handelshäuser in Wirklichkeit befinden.

Es kann nicht geleugnet werden, dass dies alles so geplant wurde, und es ist genau das, womit wir auch gerechnet haben. Die normale Logik findet hier keine Anwendung. Sie müssen begreifen, was diese Leute in Wirklichkeit treiben und warum sie die wirtschaftliche und finanzielle Struktur absichtsvoll zum Einsturz bringen. Nur eine Handvoll Autoren begreift diese Operation – am Ende wird aber ein jeder schmerzlich in Erfahrung bringen, was ihm angetan wurde.

Noch einmal: Gold und Silber sind die einzigen Vermögenswerte, die Ihr Vermögen schützen können und Ihnen in dem Sturm, der uns nun erfasst hat, Schutz bieten. Schauen Sie nur auf die letzten 6.000 Jahre der Geschichte der Menschheit, oder auch nur auf die vergangenen 11 Jahre. Wenn Sie die Geschichte begreifen, dann wundern Sie sich auch nicht mehr darüber, dass Ausländer auch weiterhin Staats- und Behördenanleihen eines insolventen Landes kaufen. Der Grund dafür ist, dass sie alle an dem Untergang der Weltwirtschaft mitwirken. Wie viele Male zuvor, werden die Elitisten auch dieses Mal scheitern.

Die Gründe, Gold und Silber zu halten, mehren sich. Gold wird den Dollar ersetzen, und die Inflation kommt jetzt richtig in Fahrt. Nur 2% der Öffentlichkeit und der Institutionen halten gegenwärtig überhaupt Gold. Zahlreiche Länder sind banktrott, und dann haben wir noch die Entwicklungen in Nordafrika, dem Nahen Osten und in Japan sowie eine heraufziehende Nahrungsmittelverknappung.

Die Manipulation des Edelmetallmarkts durch die Elitisten wird weiter anhalten, wobei diese Bemühungen von immer weniger Erfolg gekrönt sein werden. Es ist alles nur Papier. In Wirklichkeit haben sie keine physischen Edelmetalle, die sie verkaufen könnten. Darüberhinaus verlangen immer mehr Vertragsnehmer der Rohstoffbörse COMEX die physische Auslieferung, was JP Morgan angesichts seiner Silber-Short-Positionen in Schockstarre versetzen dürfte. Die Korrekturen beim Gold- und Silberpreis flachen zusehends ab.

Hier ließe sich noch hinzufügen, dass den Verbrechern durch die US-Aufsichtsbehörde für Termin- und Optionsgeschäfte, CFTC, geholfen wurde. HSBC, neben JP Morgan der andere große Silber-Shorter, erschwert die physische Auslieferung von Silber, so gut es geht. Und dann gibt es natürlich noch die 50%igen bis 80%igen Boni, wenn man von der Auslieferung absieht.

Die jüngste Intervention der G7 hatte zur Folge, dass der Yen gegenüber dem US-Dollar um 0,0266 auf 80,71 sank. Es heißt, dies sei die erste Devisenmarktintervention der vergangenen 10 Jahre gewesen. Wenn Sie das glauben, dann ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Der US-Dollar Index fiel ungeachtet dessen auf neue Tiefststände. So viel zum Thema freie Marktwirtschaft.

Die Manipulation wurde durchgeführt, um die Akteure noch einmal an die Macht der G7 zu erinnern und daran, dass die US-amerikanischen und ausländischen Banken davor bewahrt werden, beim Yen-Carry-Trade massive Verluste einzufahren. Ja, und ganz zufällig erstreckt sich diese Marktintervention auch auf die Hedge Fonds. Gemäß der Anweisung der FED, des US-Finanzministeriums und der „Arbeitsgruppe des Präsidenten zu den Finanzmärkte“ verkaufen sie ebenfalls Yen. Das zeigt Ihnen, wie weitreichend die Manipulationen und die Korruption wirklich sind.

Die meisten Autoren sind der Meinung, die Elitisten seien verblüfft und verwirrt darüber, dass bisher noch keine Wirtschaftserholung eingesetzt hat. Wir möchten Sie daher noch einmal an das Bernanke-Boskin Dokument aus dem Jahre 1988 erinnern, worin ganz klar dargelegt wurde, dass die aktuellen Maßnahmen Bernankes überhaupt nicht funktionieren können. Daher ist es einfach nur lächerlich davon auszugehen, dass die Elitisten nicht wüssten, was hier vor sich geht. Sie wissen genau, was sich gerade abspielt, sie haben es ja auch so geplant.

Wir können natürlich nicht mit Sicherheit sagen, wann diese Leute den Stecker ziehen werden und alles zusammenbricht, deshalb spielen wir auch nach unseren eigenen Spielregeln. Auf diese Weise sind wir in der Lage, unser Vermögen zu schützen.

Aktuell gibt es eine 80%ige Chance, dass eine dritte Runde der quantitativen Lockerung und weitere Konjunkturpakete eingeleitet werden. Dank des Chaos im Nahen Osten und der Tragödie in Japan haben sie nun die perfekten Vorwände. Die Hauptakteure wissen natürlich, dass das System pleite ist. Wenn man jedoch in der Geschichte zurückschaut, so erkennt man, dass sie ihre größten Gewinne während Zeiten wie dieser gemacht haben.

Mithilfe dieser Taktik ist es den großen Banken, Handelshäusern und anderen möglich, gigantische Gewinne einzustreichen, mit denen sie ihre untragbaren Verluste ausgleichen. Schon bald werden die Zinssätze wieder steigen, was ein sehr schwerwiegendes Problem für die Kreditgeber darstellen wird. Darüberhinaus werden die Anleiheemittenten aus der Privatwirtschaft dadurch aus dem Markt getrieben, da diese nicht in der Lage sein werden, mit US-Staats- und Behördenanleihen zu konkurrieren. Das Ganze wird mit einer wesentlich höheren Inflation einhergehen, die einen Renditeanstieg zur Folge haben wird.

Die Investoren und Finanzprofis verstehen immer mehr, dass die Monetisierung und die Korruption neue Höchststände erreicht haben. Zur selben Zeit zerlegt Ron Paul die gefälschten Zahlen zum Verbraucherpreis- und Herstellerpreisindex und zur Arbeitslosigkeit. Wenn das erst einmal voll durschlägt, wird die Wirtschaft ins Wanken geraten und der Zusammenfall beginnen.

Viele werden dann alles hinterfragen, was die US-Notenbank und die Regierung tun. Beispielsweise Dinge wie die Obama-Gesundheitsreform – die neue Unternehmensgründungen verhindert und auf einem Minimum hält und dafür sorgt, dass schwächere Unternehmen schließen müssen. Die Elitisten und ihr gekaufter US-Kongress haben alles in ihrer Macht stehende getan, um die amerikanische Wirtschaft zu vernichten.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass man mit der quantitativen Lockerung und den Konjunkturprogrammen auf ein Wirtschaftswachstum von 2% bis 2,25% kommen wird, obwohl es Wirklichkeit bei -3% oder noch stärker im negativen Bereich liegt. Im Hinblick auf Unternehmensneugründungen oder Beschäftigung wurde überhaupt nichts erreicht, was auch so weitergehen wird, und die Elitisten wissen das auch.

Sie retten stattdessen Wall Street, die Banken, die Versicherungsfirmen, die großen Pharmakonzerne und die transnationalen Konzerne. Wir warnten am 16.12.2010, dass es zu einem zweiten Treffen im WeißenHaus kommen würde, wo diesen transnationalen Konzernen dasselbe erlaubt werden würde, was man ihnen bereits vor sechs Jahren zugestand. Die Konzerne verlangen weitere Steuerfreijahre und versprechen im Gegenzug Arbeitsplätze zu schaffen, was ihnen beim ersten Mal nicht gelang.

Das letzte Mal belief sich die Steuerlast der Konzerne auf USD 350 Milliarden, also einem Steuersatz von 5,25% anstatt dem Steuersatz von 35%. Das kostete den Steuerzahler USD 150 Milliarden. Dieses Mal geht es um USD 1,9 Billionen zu einem Steuersatz von 5,25%. Das wird den Steuerzahler USD 680 Milliarden kosten. Diese transnationalen Konzerne sind absolute Verbrecher. Wir werden in den nächsten Ausgaben weiter darüber berichten.

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