OTTO Gutscheine

Wirtschaftsdepression in den USA: Der absolute Albtraum für die Mittelschicht

Goldmünzen kaufen

36 Statistiken, die beweisen, dass sich der amerikanische Traum für die US-Bürger gerade in einen absoluten Albtraum verwandelt

The American Dream, 02.05.2011

Die US-Mittelschicht wird gerade zerfleischt. Ja, sie wird in Stücke gerissen und systematisch ausgemerzt. Falls bei Ihnen diesbezüglich noch Zweifel bestehen sollten, dann schauen Sie sich einfach die nachfolgenden Statistiken an. Der amerikanische Traum verwandelt sich gerade in einen absoluten Albtraum.

Früher wusste jeder auf dem Planeten, dass die meisten Amerikaner in der Lage waren, ein Leben im Stile der Mittelschicht zu führen. Die meisten US-Bürger besaßen schöne Häuser, die amerikanischen Familien hatten ein oder zwei Autos, die meisten besaßen auch schöne Kleidung, und der überwiegende Teil der amerikanischen Familien verfügte auch über Lebensmittel in Hülle und Fülle. Ja, die Mehrheit der amerikanischen Familien konnte sogar darauf hoffen, ihre Kinder auf die Hochschule zu schicken, sofern die Kinder dies wollten.

Und man glaubte mehr oder weniger an die Verheißung, dass dies immer und ewig so sein würde. Die meisten US-Bürger wuchsen in dem Glauben auf, dass, wenn man in der Schule nur richtig hart lernt, sich aus allem Ärger raushält und alles tut, was „das System“ von einem erwartet, es für sie auch einen Platz in der Mittelschicht geben würde.

Nun ja – wie sich nun herausstellt, bricht „das System“ gerade zusammen. Es gibt nicht mehr genügend gute Arbeitsplätze für alle US-Bürger. Tatsache ist, dass es noch nicht einmal mehr besonders viele von den miesen Jobs gibt. Millionen sind arbeitslos, Millionen haben ihre Häuser verloren, und praktisch jeder ökonomische Langzeittrend verschlechtert sich zusehends.

Gibt es also noch Hoffnung für die US-amerikanische Mittelklasse? Nein. Solange sich im wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Bereich nicht fundamental etwas ändert, werden die Langzeittrends auch in Zukunft dafür sorgen, dass die US-Mittelschicht immer stärker vernichtet wird.

Die Zahl vernünftiger Arbeitsplätze geht bereits seit langem zurück. Die guten Arbeitsplätze sind verlorengegangen und wurden durch eine geringere Zahl an „Dienstleistungsjobs“ im Niedriglohnbereich ersetzt.

Unterdessen steigen die Kosten für alle Güter. Für amerikanische Familien wird es heutzutage immer mehr zu einer Herausforderung, Essen auf den Tisch zu bekommen und das Auto vollzutanken. Die Kosten im medizinischen Bereich sind absolut unverschämt und Millionen amerikanische Familien können sich die Studiengebühren für ihre Kinder nicht mehr länger leisten.

Monat für Monat fallen immer mehr amerikanische Familien aus der Mittelklasse heraus. So gibt es heute bereits 18 Millionen mehr Menschen, die auf die staatliche Zuweisung von Lebensmittelmarken angewiesen sind, als dies noch vor vier Jahren der Fall war. Jedes 5. US-amerikanische Kind lebt aktuell in Armut. Die Situation in den USA wird wirklich immer schlimmer.

Im Folgenden finden Sie 36 Statistiken, die beweisen, dass sich der amerikanische Traum für die Mittelschicht gegenwärtig in einen absoluten Albtraum verwandelt:

1. Der Wettbewerb um vernünftige Arbeitsplätze in den USA hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das nur als völlig verrückt beschrieben werden kann. Es gibt Berichte darüber, dass die Menschen mittlerweile bereits buchstäblich auf die Knie fallen und um Arbeitsplätze betteln. Zahlreiche Amerikaner fangen nun an sich zu fragen, ob sie jemals wieder einen vernünftigen Arbeitsplatz finden werden. Laut der US-Behörde für Arbeitsstatistik ist die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit jetzt auf ein Allzeithoch von 39 Wochen gestiegen:

2. Laut dem Wall Street Journal gibt es aktuell rund 5,5 Millionen Amerikaner, die zwar arbeitslos sind, aber trotzdem keine Arbeitslosengeldzahlungen erhalten.

3. Die Zahl der Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich ist in den USA innerhalb der vergangenen 30 Jahre fortwährend gestiegen. Aktuell sind 41% aller Arbeitsplätze in den USA im Niedriglohnsektor angesiedelt.

4. Im vergangenen Jahr hatten nur 66,8% aller amerikanischen Männer einen Arbeitsplatz. Das ist der niedrigste Stand, der jemals in der Geschichte der Vereinigten Staaten erfasst worden ist.

5. Es gab einmal eine Zeit, wo praktisch jeder bei McDonald´s eingestellt wurde. Heute ist der Prozentsatz der Stellenbewerber, die von McDonald´s abgewiesen werden, jedoch höher als die Ablehnungsquote von Bewerbern, die an der Eliteuniversität Harvard studieren möchten. In Harvard werden rund 7% aller Bewerber akzeptiert, während McDonalds bei einem jüngst abgehaltenen „nationalen Einstellungstag“ nur 6,2% von insgesamt 1 Million Bewerbern einstellte.

6. Aktuell gibt es rund 7,25 Millionen weniger Arbeitsplätze in den USA, als vor Ausbruch der Rezession im Jahre 2007.

7. Die Vereinigten Staaten haben seit 2001 – also seit China der Welthandelsorganisation beitrat – im Monat durchschnittlich rund 50.000 Arbeitsplätze im Fertigungsbereich verloren.

8. Eine Analyse der New York Post kam zu dem Ergebnis, dass die Inflationsrate in New York City im vergangenen Jahr bei rund 14% lag.

9. Der durchschnittliche Preis für eine Gallone (3,8 Liter) Benzin beläuft sich in den Vereinigten Staaten aktuell auf bis zu USD 3,91.

10. Innerhalb der vergangen 12 Monate ist der durchschnittliche Benzinpreis in den USA um rund 30% gestiegen.

11. Die Ausgaben für Energie haben jetzt einen Anteil von mehr als 6% aller Verbraucherausgaben erreicht. Seit dem Jahre 1970 folgte dem Überschreiten dieser Marke jedes Mal eine Wirtschaftsrezession.

12. Der durchschnittliche amerikanische Verbraucher wird in 2011 rund USD 750 mehr für Benzin ausgeben als im Vorjahr. Bedauerlicherweise scheint es darüberhinaus so zu sein, als würde der Ölpreis noch weiter ansteigen, und das obwohl sich der Ölpreis gegenwärtig bereits fast auf seinem Allzeithoch befindet:

13. Über 20% aller Kinder in den USA leben mittlerweile unterhalb der Armutsgrenze. In Großbritannien und Frankeich liegt diese Zahl weit unter 10%.

14. Laut der US-Zensusbehörde ist die Zahl der in Armut lebender Kinder alleine innerhalb der vergangenen zwei Jahre um rund 2 Millionen gestiegen.

15. Das reichste 1% der Amerikaner besitzt nun mehr als ein Drittel des gesamten Vermögens der Vereinigten Staaten.

16. Die ärmsten 50% besitzen gemeinsam gerade einmal rund 2,5% des gesamten Vermögens in den Vereinigten Staaten.

17. Das reichste 1% aller Amerikaner besitzt über 50% aller Aktien und Anleihen.

18. Laut einem neuen Bericht von AFL-CIO, entsprach das mittlere Einkommen eines Konzernchefs in 2010 in etwa dem 343-fachen des Durchschnittseinkommens eines Amerikaners.

19. Im Jahre 1980 stellte die US-Regierung lediglich 11,7% aller Einkommenszahlungen. Heute entsprechen die Transferzahlungen der Regierung einem Anteil von 18,4% aller US-Einkommen.

20. Die US-Haushalte erhalten gegenwärtig mehr Geld von der Regierung, als sie an Steuern an den Staat abführen.

21. 59% aller Amerikaner erhalten mittlerweile in irgendeiner Form Zuwendungen von der Regierung.

22. Die durchschnittlichen Studiengebühren belaufen sich zurzeit inklusive Kost und Logis auf rund USD 16.000 pro Jahr. Bei amerikanischen Privatuniversitäten belaufen sich diese Kosten auf USD 37.000 pro Jahr.

23. Die Studiengebühren sind in den Vereinigten Staaten seit 1978 um über 900% explodiert.

24. Rund zwei Drittel aller Studenten verlassen die Hochschule mit Schulden aus einem Studentenkredit.

25. In den Vereinigten Staaten arbeiten gegenwärtig 17 Millionen Hochschulabgänger in Anstellungen, für die überhaupt kein Hochschulabschluss notwendig ist.

26. Laut der US-Behörde für Wirtschaftsanalyse lagen die Kosten für die medizinische Versorgung im Jahre 1980 lediglich bei 9,5% aller Privateinkommen. Heute beläuft sich dieser Prozentsatz auf rund 16,3%.

27. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass zurzeit rund 41% aller Amerikaner im arbeitsfähigen Alter entweder Probleme dabei haben, ihre Ärzterechnungen zu begleichen, oder Schulden für Ärzterechnungen abbezahlen müssen.

28. Im Jahre 1965 war nur jeder 50. Amerikaner Mitglied in der staatlichen Krankenkasse Medicaid. Heute ist es jeder 6., der auf dieses staatliche Zuwendungsprogramm angewiesen ist.

29. Die Gesamtkreditkartenverschuldung in den Vereinigten Staaten ist jetzt 8 Mal höher, als dies noch vor 30 Jahren der Fall war.

30. Bei den Verkäufen von neu gebauten Eigenheimen wurde in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 ein neues Allzeittief erzielt. Noch nie sind in den USA während einer Dreimonatsperiode so wenige Verkäufe von neu gebauten Eigenheimen verzeichnet worden, wie zu Beginn dieses Jahres.

31. Die Verkäufe von neuen Eigenheimen sind in den USA seit Juli 2005 bis heute um 80% eingebrochen.

32. Die US-Eigenheimpreise sind seit ihrem Preishöhepunkt während der Immobilienblase bisher um 32% gefallen.

33. Die meisten Familien der Mittelklasse erachten eine Immobilie als die allerwichtigste Vermögensanlage. Bedauerlicherweise ist der Wert aller US-Eigenheime seit dem Beginn der Immobilienkrise um atemberaubende USD 6,3 Billionen zurückgegangen.

34. Laut einem aktuellen Zensus-Bericht stehen aktuell rund 13% aller US-Eigenheime leer.

35. Die Eigenheimkrise scheint sich weiter zu verschlimmern. 31% der Eigenheimbesitzer, die jüngst im Rahmen einer Erhebung von Rasmussen befragt wurden, gaben an, dass die ausstehenden Forderungen ihrer Hypothek den Wert der Immobilie übersteigen.

36. Millionen weitere Amerikaner der Mittelklasse könnten schon bald ihre Häuser verlieren. Laut der Mortgage Bankers Association sind aktuell mindestens 8 Millionen Amerikaner bei ihren Hypotheken mit wenigstens einer Monatsrate im Rückstand.

Weitere Artikel zu diesem Thema


  • Erwerbsarmut in den USA nimmt weiter zu
  • Während die Mittelschicht der Vereinigten Staaten immer weiter zerstört wird, nimmt auch die Zahl der Erwerbsarmen zu. Man geht davon aus, dass nun jede dritte Familie in den Vereinigten Staaten zu den „Geringverdienern“ zählt. Millionen amerikanische Familien kommen Monat für Monat kaum noch über die Runden, und das obwohl beide Elternteile so viel arbeiten,
  • Keine Jobs – USA rutschen immer tiefer in die Wirtschaftsdepression
  • Die Wahrheit ist, dass von einer „Erholung“ überhaupt keine Rede sein kann, solange die „offizielle“ Arbeitslosenrate um die 10% und die „wirkliche“ Arbeitslosigkeit weiterhin bei rund 17% liegt. Tagtäglich haben Millionen amerikanische Familien mit den allergrößten Entbehrungen zu kämpfen, da es einfach keine Arbeitsplätze gibt.
  • US-Immobilienkrise – Eigenheimverkäufe brechen erneut ein
  • Die US-Eigenheimbranche scheint einfach nicht in der Lage zu sein, wieder aus der Krise herauszukommen. Die Hypothekenanbieter haben die Kreditvergabestandards bereits massiv verschärft, so dass nun immer weniger Menschen die Anforderungen für einen Hauskredit erfüllen.
  • Deindustrialisierung schreitet in den USA mit atemberaubender Geschwindigkeit voran
  • Jetzt werden wir jedoch Zeugen der amerikanischen Deindustrialisierung, mit zigtausenden Fabriken, die alleine im letzten Jahrzehnt geschlossen wurden. Zig Millionen Arbeitsplätze sind während dieser Periode im Produktionsbereich verloren gegangen. Die Vereinigten Staaten haben sich in ein Land verwandelt, das alles in seinem Zugriff befindliche verkonsumiert, aber im Gegenzug kaum noch etwas herstellt.
  • Niedergang der US-Wirtschaft: 40 Fakten, die fast zu verrückt sind, um sie zu glauben
  • Falls Sie irgendjemanden kennen, der tatsächlich glaubt, dass die US-Wirtschaft in guter Verfassung ist, brauchen Sie ihm bloß die nachfolgend aufgeführten Statistiken zu zeigen …