Katastrophale Wirtschaftslage: Gold & Silber sind die einzigen Rettungsanker

Der Motor der Weltwirtschaft, die Vereinigten Staaten, befinden sich in einer katastrophalen Situation ohne Aussicht auf Besserung. Physisches Gold und Silber sowie Gold- und Silberminenaktien bieten Schutz

Bob Chapman, The International Forecaster, 08.06.2011

Wall Street scheint zu glauben, dass die anhaltende Abschwächung der US-Wirtschaft lediglich vorübergehender Natur sei und die Erholung bereits einsetze. Derartige Auffassungen können einen jedoch in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, außer die dritte Runde der quantitativen Lockerung (QE3) oder etwas Dementsprechendes ist gerade in Vorbereitung.

Und ja: QE3 ist in Vorbereitung, darauf hatten wir bereits vor 13 Monaten hingewiesen. Die US-Wirtschaft kann ohne ein solches Programm nicht überleben. Ansonsten läge das US-Bruttoinlandsprodukt bei -5%.

Und auf der anderen Seite gibt es jene, die der Meinung sind, dass die Arbeitslosigkeit in den USA heute bereits so schlimm ist, wie zu Zeiten der „Großen Depression“, während der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie könnten damit sogar richtig liegen, wir gehen jedoch davon aus, dass die Arbeitslosigkeit zu jener Zeit bedeutend höher war als die heutigen 22,4%.

Hätte die US-Regierung nicht Lebensmittelmarken sowie das staatliche Krankenkassensystem Medicaid ins Leben gerufen sowie die Laufzeiten für die Arbeitslosengelder und andere staatliche Zuwendungen verlängert, lägen wir heute bei der Arbeitslosigkeit vielleicht bereits auf dem Niveau der 30er Jahre.

Im ersten Quartal des Jahres 2011 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 1,8%, was auf die Ausgaben der US-Notenbank Federal Reserve und der Regierung in Höhe von mindestens USD 1,8 Billionen zurückzuführen ist. Sollte die US-Wirtschaft im zweiten Quartal 2011 um 2% zulegen, wäre das ein bedeutender Zuwachs.

Die große Frage ist jedoch, wie das restliche Jahr verlaufen wird. Die Regierung versucht gerade Einsparungen durchzusetzen, mit einem dritten Konjunkturpaket brauchen wir daher nicht zu rechnen. Die FED muss darüberhinaus USD 1,6 Billionen aus dem nichts schaffen, um US-Staats- und Behördenanleihen zu kaufen. Gegenwärtig kauft die FED 80% all dieser Papiere auf, gerade einmal 20% dieser Käufe gehen auf das Konto anderer.

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die FED dies tun wird, dann stellt sich die Frage, was mit dem Rest der Wirtschaft passieren wird. Wenn das BIP-Wachstum weiterhin bei, sagen wir, 1% oder 2% liegen soll, dann muss die FED noch zusätzliche Gelder schaffen, um neben den Aufkäufen von US-Staatsanleihen auch der Wirtschaft mit weiteren USD 850 Milliarden unter die Arme zu greifen. Ohne diese Stützung würde das BIP auf -5% einbrechen.

Die Kehrseite des Ganzen ist, dass, sollte die FED diese Maßnahmen einleiten, es zu einer massiven Inflation kommen würde. John Williams von Shadowstats führt aus, dass die Inflation heute bereits bei 10,2% liegt, legt man ältere Berechnungsmethoden zugrunde. Im Mai 2010 sagten wir voraus, dass die Inflation bis Ende 2011 auf 14% klettern würde. Diese Zahl könnte sich sogar noch als eine sehr konservative Schätzung herausstellen, da sie lediglich auf den Auswirkungen von QE1 und dem ersten Konjunkturpaket basierte.

Nächstes Jahr wird die durch QE2 und das zweite Konjunkturpaket hervorgerufene Inflation unserer Meinung nach auf 25% bis 30% klettern, sollte der Leitzins weiterhin unten bleiben, wovon wir ausgehen.

Sollte es eine Version von QE3 in Höhe von rund USD 2,5 Billionen geben, dann rechnen wir mit einer Inflation von 50%, was dann in 2013 zu einer Hyperinflation führt. Natürlich kann niemand mit Sicherheit sagen, was die FED am Ende tun wird, aber zumindest handelt es sich hierbei um ein wahrscheinliches Szenario.

Sollten diese Ereignisse jedoch nicht so stattfinden, wie oben beschrieben, rutscht die US-Wirtschaft in die tiefste Depression der jüngeren Geschichte ab. So einfach ist das. Sollte es QE3 geben, stellt sich die Frage, ob die FED dann in Zukunft überhaupt noch etwas draufpacken kann. Dieser Frage wollen wir aktuell nicht nachgehen, da sie dann doch etwas zu beängstigend ist.

Alle Insider – also jene, die die Insider-Informationen selbst schaffen – gehören entweder zu den Eigentümern der FED oder stehen mit jenen, denen die FED gehört, in Verbindung. Sie wissen ganz genau, was sich zurzeit abspielt. Das sind auch dieselben Leute, die alle wichtigen Entscheidungen fällen.

Ja was glauben Sie denn, warum die Aktienmärkte nach oben klettern, wo sie eigentlich fallen müssten? Der Markt ist sich natürlich im Klaren darüber, dass es QE3 geben wird, da die Insider die Entscheidungen treffen. Zu sagen, dass die Aktien- und Anleihemärkte und die Wirtschaft von den gigantischen Geld- und Kreditmengen abhängig sind, ist eine extreme Untertreibung.

Diese Elitisten erklären der Öffentlichkeit, dass es sich bei der Abschwächung des Wirtschaftswachstums nur um eine vorübergehende Angelegenheit handeln würde. Nun gut, in gewisser Weise stimmt das, doch wird sich das Wachstum nur auf 1% oder 2% belaufen, selbst wenn man weitere USD 2,5 Billionen in den Markt pumpt. Sollten wir Recht behalten, bedeutet das, dass die Bilanz der FED auf über USD 5,5 Billionen anschwillt.

Und sollte QE3 dieses Mal nicht in der Lage sein, den Aktienmarkt zu stützen, dürfte dieser um 20% bis 30% einbrechen. Wir könnten also beim Dow Jones von 11.800 Punkten auf 9.400 – 8.300 Punkte abstürzen.

Der Aktienmarkt ist neben dem Anleihemarkt die letzte verbliebene Fassade, die noch wirtschaftliches Wohlergehen und Vermögen vorgaukelt. Sollte der Aktienmarkt einbrechen, dann könnte alles ins Wanken geraten. Hier sollte auch angemerkt werden, dass die jüngste sogenannte US-Wirtschaftserholung die schwächste seit dem Zweiten Weltkrieg, also seit über 65 Jahren, gewesen ist.

Sollte die FED tatsächlich vorhaben, QE3 einzuführen, dann müssten sie es eigentlich sofort tun. Jüngste Daten zeigen, dass der Arbeitsmarkt massiv mit der erneut zunehmenden Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Dies führt in Verbindung mit einer steigenden Inflation dazu, dass die Menschen mit Gold und Silber in Zusammenhang stehende Vermögenswerte kaufen.

Die Verkäufe der 1-Unze Anlagemünze American Silver Eagle erreichten innerhalb der ersten 5 Monate dieses Jahres mit 19 Millionen Stück den höchsten Stand seit Einführung dieses Anlageprodukts im Jahre 1986. Das ist keineswegs überraschend, wenn man bedenkt, dass die Erstanmeldungen auf Arbeitslosengeld einfach nicht unter die Marke von 400.000 fallen wollen, während im Mai gerade einmal 38.000 Arbeitsstellen geschaffen wurden.

Die meisten Indizes weisen gen Süden, so gehen die Fertigung und die Einzelhandelsverkäufe weiter zurück. Darüberhinaus sind die Preise für US-Eigenheime mittlerweile auf das Niveau des Jahres 2003 gefallen. Die Häuserpreise in den 20 größten Städten der Vereinigten Staaten sind alleine im März dieses Jahres im Jahresvergleich um 3,6% eingebrochen. Landesweit fielen die Preise um 5,1% und befinden sich somit bereits auf dem Niveau des Jahres 2002.

Dieser anhaltende Zusammenbruch des Immobilienmarkts hatte zur Folge, dass viele Menschen durch Zwangsvollstreckungen aus ihren Häusern geworfen wurden und einige ihr Haus noch schnell verkauften, um dafür noch irgendetwas zu bekommen. Das bedeutet, dass es nun mehr Mieter gibt und die Mieten steigen, was wiederum heißt, dass der Verbraucherpreisindex bald weiter nach oben klettern dürfte. Nehmen wir hier noch die höheren Nahrungsmittel- und Benzinpreise hinzu, dann wird es richtig teuer. Und während sich all das abspielt, fällt der Dollar weiter gegenüber anderen Währungen sowie Gold und Silber.

Das Verbrauchervertrauen in den USA ist eine einzige Katastrophe. Auch die Arbeitslosendaten von vergangener Woche waren einfach nur schrecklich. Die U3-Arbeitslosigkeit liegt aktuell wieder bei 9,1%. Die Entwicklung nicht landwirtschaftlicher Beschäftigung, war so schlecht, wie seit 9 Monaten nicht mehr. Im Fertigungsbereich sind im Mai weitere 5.000 Stellen verlorengegangen, während der Freihandel, die Globalisierung und die Auslagerung ihre Drecksarbeit verrichten.

Der US-Kongress tut überhaupt nichts, um diesem Gemetzel durch die Einführung von Schutzzöllen auf Waren und Dienstleistungen Einhalt zu gebieten. Innerhalb der vergangenen 11 Jahre haben wir 11 Millionen gut bezahlte Arbeitsplätze und 445.000 Unternehmen verloren. Dafür können die Firmen ihre Gewinne jetzt auf Auslandskonten parken.

Im US-Kongress ist sich jeder im Klaren darüber, was sich hier abspielt, doch bisher wurde von keinem Kongressmitglied ein Gesetzesentwurf eingebracht, um dieses Tragödie zu beenden, die Amerika gerade vernichtet. Tja, das passiert nun einmal bei all den Wahlkampfspenden von den Konzernen und der massiven Lobbyarbeit. 95% der Mitglieder beider Häuser des Kongresses sind geschmiert.

Die USA verlieren jährlich über 1 Million Arbeitsplätze, während rund 250.000 geschaffen werden. Hier wandern also jährlich 1 Million Arbeitsplätze ins Ausland ab. Innerhalb der vergangenen 11 Jahre sind alleine im Fertigungsbereich 7 Millionen Arbeitsplätze verlorengegangen, und die Verluste im Dienstleistungssektor schließen nun langsam auf.

Können Sie sich vorstellen, wie diese Zahlen aussehen würden, wenn im Rahmen von QE1 und QE2 sowie den zwei Konjunkturprogrammen keine USD 4,2 Billionen ausgegeben worden wären? Bedauerlicherweise hat man all das Geld jedoch zur Rettung des Finanzsektors und der Regierung ausgegeben, während nur wenig davon in vermögenschaffende Infrastruktur floss.

Alles, was die Regierung und die FED getan haben, ist eine inflationäre Blase zu schaffen, die schon bald zusammenbrechen wird. Das geht garnicht anders.

Der Optimismus schwindet gerade, und das zu Recht. Hat sich irgendwer überhaupt einmal Gedanken darüber gemacht, wo wir heute ohne all diese künstlichen Konjunkturpakete stünden und dass derartige Maßnahmen nicht ewig fortgesetzt werden können, außer die Menschen verspüren Lust darauf, Zeugen einer Hyperinflation werden?

Während der US-Dollar-Index weiterhin schwächelt, steigen die Exporte. Das ist jedoch nur ein Pyrrhussieg. Es ist derselbe schwache US-Dollar, der gerade eine Inflation von 10,2% aufweist, wir können hier also kaum von einem tollen Geschäft sprechen.

Es ist völlig unerheblich, wie viel Geld auf das Problem geworfen wird, es wird dadurch lediglich verschleppt, und jedwede reale Erholung wird dadurch lediglich schwieriger. Wir glauben nicht, dass es irgendeine Form von anhaltender US-Wirtschaftserholung geben wird, ohne dass man eine Systembereinigung vornimmt, was jedoch eine Unmenge an Firmenpleiten und eine deflationäre Depression mit sich brächte.

Wir haben jüngst an einer Radiodiskussion der Northeastern University teilgenommen. Alle Gesprächsteilnehmer verlangten nach Lösungen, damit Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wirtschaftserholung einsetzt, aber keiner begriff, dass, wenn man dies wirklich will, das System zunächst erst einmal bereinigt werden müsste. Das will keiner so ohne weiteres akzeptieren.

Und deshalb haben wir auch diese Konjunkturprogramme – um das Unvermeidliche zu verhindern. Zwischen 1990 und 1992 bestand die Möglichkeit, eine Systembereinigung durchzuführen. 2001 bis 2003 war wieder eine solche Phase. Die Anpassungen wurden jedoch niemals vorgenommen. Wall Street und das Bankenwesen, von Gier und ihrem Streben nach einer Weltregierung befallen, haben diese einfachen Lösungen schlichtweg umgangen.

Und ja, wir befinden uns bereits in der zweiten Talsohle, dem sogenannten Double Dip, und wenn die FED nicht bald mit QE3 weitermacht und darüberhinaus zusätzlich noch USD 850 Milliarden in die Wirtschaft pumpt, dann werden wir erleben, wie es zu einem bedeutenden Einbruch des BIP und einer schnell steigenden Arbeitslosigkeit kommen wird.

Von der US-Regierung und Wall Street wird dies euphemistisch als „konjunkturelle Delle“ bezeichnet. In Wirklichkeit ist völlig offenkundig, dass es sich hierbei um Fehlinvestitionen und Spekulationen handelt, die ungehindert fortgesetzt werden, solange die Schaffung von Geld und Kredit weiter aufrechterhalten wird. Wir gehen davon aus, dass am Ende praktisch jeder für die Regierung tätig oder auf Regierungszuwendungen angewiesen sein wird.

Wie kann es sein, dass die US-Notenbank und die Regierung mindestens USD 4,2 Billionen ausgegeben haben und dann derart miese Ergebnisse dabei herauskommen? Die Antwort ist denkbar einfach: Hauptsache man kümmert sich erst einmal um den Finanzsektor und die Regierung, während man die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt einfach hängen lässt.

Die FED und die Regierung sagen jedoch nichts zu alldem. Funkstille, während Wall Street, das Bankenwesen und die Regierung auf die für sie typische Art das System aussaugen.

Washington und Wall Street sind Bastionen systemischer Exzesse. Die Amerikaner bekommen genau das, worum sie gebeten haben. Sie haben es ihren Kongressmitgliedern erlaubt, sich in Prostituierte der Konzerne zu verwandeln, und sie waren es auch, die es zuließen, dass die US-Notenbank, das Bankwesen und Wall Street nun Amok laufen und die US-Wirtschaft vernichten.

Die Verschwendungssucht ist allgegenwärtig, aber das scheint niemanden zu stören. Das führt auch dazu, dass wir nun extrem anfällig geworden sind und die Zuversicht der gesamten Nation immer weiter abnimmt.

Die Probleme einfach zu ignorieren, hat aber nicht deren Verschwinden zur Folge. Die Massenmedien sind extrem befangen und erklären uns, dass sich alles schon bald wieder bessern würde, obwohl sich in Wirklichkeit überhaupt nichts verbessern wird. Fragen Sie doch mal einen Langzeitarbeitslosen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Problem, dass in den USA bis ins Jahr 1990 zurückreicht. Wir stecken in Schwierigkeiten, und es ist an der Zeit, das auch einzusehen.

Wir haben wiederholt erklärt, dass die Politik der quantitativen Lockerung – also die Schaffung von Geld und Kredit – und der Konjunkturpakete gescheitert ist. Dasselbe gilt für die Nullzinspolitik. Wir gehen davon aus, dass QE3 implementiert werden wird, doch wie Sie bereits gesehen haben, schwindet die Wirkung dieser Programme zusehends, weshalb mit QE3 auch das Ende der Fahnenstange erreicht sein könnte.

Wir fragen uns, ob die Forschungsabteilungen der großen Banken und Handelshäuser begreifen, dass die Arbeitslosigkeit in den USA in Wirklichkeit bei 22,4% liegt und die Regierung bei den Zahlen im Mai – rechnet man das Firmenschließungen/Firmengründungen-Modell heraus, kommt man auf 152.000 vernichtete Arbeitsplätze – wieder einmal gelogen hat? So dumm können die Analysten und Ökonomen nicht sein. Sie müssen darauf gestoßen sein. Wir schreiben bereits seit über 15 Jahren über diese gefälschten Zahlen. Washington erfindet sich, was immer gerade gebraucht wird.

Falls Sie es nicht mitbekommen haben sollten: Der ums Überleben kämpfende Nahrungsmittellieferant McDonald´s erhielt Gelder aus dem TARP-Rettungspaket, und wir können uns nicht erklären, warum dies geschah. McDonald´s ist eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Geschichte der Menschheit. Die Firma hat im Mai 62.000 neue Stellen geschaffen, ein Großteil der neu in den USA geschaffenen Arbeitsplätze.

Für uns ist das alles ein Hinweis darauf, dass die Regierungsstatistiken total fingiert sind und wir in naher Zukunft noch bedeutend gravierende Arbeitslosenprobleme bekommen werden. In Verbindung mit fallenden BIP-Zahlen bedeutet das auch, dass QE3 Realität werden muss, oder die Wirtschaft sinkt in eine deflationäre Depression ab, während es zur selben Zeit zu einer enormen Liquidation von schlechten Schulden kommen wird – und Bankrotten, soweit das Auge reicht.

Große Banken und Handelshäuser auf der ganzen Welt würden ebenfalls von dieser Pleitewelle erfasst werden. Das wäre ein unvergesslicher Anblick. Das ist der Grund dafür, warum Sie nicht mehr Geld auf dem Bankkonto haben sollten, als Sie für die nächsten 3 Monate zum Bestreiten Ihrer Ausgaben benötigen.

Die Regierung verfügt nicht über die Gelder, um für die Verluste der Bankeneinlagensicherung FDIC aufzukommen. Im Ergebnis müsste die Regierung dann Geld drucken, was die Inflation zusätzlich verschlimmern würde.

Der Aktienmarkt wird sich in Richtung Süden aufmachen. Gold- und Silberminenaktien dürften davon ausgenommen sein, da sie sich auch während der 30er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts prima entwickelt haben.

Wenn der Dow Jones um 3.000 Punkte fällt, fällt auch der Wert der Pensionsfonds, Lebensversicherungen und Annuitäten. Steigen Sie aus derartigen Investments aus, solange Sie noch können, und wechseln sie zu physischem Gold und Silber sowie Gold- und Silberminenaktien.

Für diejenigen unter Ihnen, die es immer noch nicht begriffen haben: Das passiert nun einmal in einer Wirtschaftsdepression. Der einzig sicheren Zufluchtsorte sind mit Gold und Silber in Zusammenhang stehende Vermögenswerte.

Die US-Regierung behauptet, dass die Inflation bei 2% liegen würde, wo sie in Wirklichkeit bei über 10% liegt. Nahrungsmittel und Benzin haben sich innerhalb der vergangenen 12 Monate um über 50% verteuert. Die Inflation wird, so wie wir im Mai 2010 vorhersagten, Ende dieses Jahres bei 14% liegen. Ende 2012 wird sie bei fast 30% liegen. Sollten im Rahmen von QE3 mehr als USD 2 Billionen ausgegeben werden, wird die Inflation in 2013 wahrscheinlich bei 50% liegen, oder es kommt sogar zur Hyperinflation.

Fast alles ist teurer geworden und die Preise werden noch weiter steigen. In China liegt die Inflation bei 15%, während die chinesischen Gehälter nach oben klettern. Das bedeutet, dass sich die chinesischen Exporte nach Europa und in die USA ebenfalls verteuern werden.

Die FED muss weiter Geld und Kredit aus dem nichts schaffen, um die Finanzmittel aufbringen zu können, die für die Käufe von US-Staatsanleihen benötigt werden. China und Japan treten als Verkäufer von US-Staatsanleihen auf, eine Entwicklung, die sich weiter fortsetzen wird. Beide Länder halten gemeinsam rund USD 2 Billionen an US-Staatsanleihen. Welchen Teil davon die FED aufkaufen muss, bleibt abzuwarten, aber hier gibt es auf alle Fälle einen Überhang.

Japans Probleme werden das Land dazu zwingen, USD 200 Milliarden seiner US-Staatsanleihen im Gesamtwert von USD 500 Milliarden abzuverkaufen, um die aufgrund der Atomkatastrophe notwendig gewordenen Aufräumarbeiten zu finanzieren. Das ist jedoch eine konservative Schätzung.

Vielleicht muss die FED innerhalb der nächsten 12 Monate alleine von China und Japan USD 500 Milliarden an Staatsanleihen aufkaufen – und diese Käufe kommen zu den 80% der Staatsanleihen, die das US-Finanzministerium neu herausgeben wird, noch hinzu. Die Geldmengenversorgung wird also auch in Zukunft weiter durch die Decke schießen, so wie dies bereits die vergangenen 3 Jahre der Fall gewesen ist…

Die oben aufgeführten Aspekte werden alle zum Zusammenbruch des Dollars beitragen. Der Dollar wird nicht nur gegenüber anderen Währungen einbrechen, viel wichtiger noch, wird er gegen Gold und Silber an Wert verlieren.

Wenn man nicht versteht, was sich hier abspielt, und entsprechende Maßnahmen ergreift, wird man die ganze Geschichte finanziell nicht überleben können. Es wird eine ziemlich schmutzige Angelegenheit werden, und Sie sollten darauf vorbereitet sein.

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