Bankenkrise 2.0 – Europäer sitzen auf gigantischem Pulverfass

Die europäischen Banken versinken in Schulden und die Politiker, die sich im Besitz der Banker befinden, werden alles in ihrer Macht stehende tun, um die Banken zu schützen

Bob Chapman, The International Forecaster, 20.08.2011

Jeder Experte hat seine eigene Methode, um die Märkte, das Finanzwesen und die Wirtschaft zu analysieren. Einige sind dabei recht erfolgreich, auch im Hinblick auf soziale und politische Entwicklungen. Die anderen 97% liegen in der Hälfte oder in zwei Drittel aller Fälle komplett daneben. Das ist keine besonders positive Bilanz, und es stellt sich die Frage, warum. Die Antwort ist simpel. Sie haben schlichtweg keine Ahnung von Geschichte, doch genau darin sollten sie sich auskennen.

Einige sind der Meinung, dass die Krise in Europa der Kern der aktuellen Probleme ist. Ja, die Probleme Europas sind mit Sicherheit ein entscheidender Bestandteil, aber sie sind nicht die Hauptursache für die aktuellen Verwerfungen. Der drei Jahre alten seitens der Federal Reserve geschaffenen Finanzblase wurde in Wirklichkeit bereits im Jahre 1993 der Boden bereitet.

Wir erlebten den Dot.com-Boom, den die FED bereits in seinen Anfängen hätte stoppen können. Sie hätten nichts weiter zu tun brauchen, als die Hinterlegungspflichten kurzzeitig um 50% bis 60% zu erhöhen. Nach dem Zusammenbruch der Internetblase im März 2000 entschieden sie sich dann gegen eine Bereinigung des Systems – die sie eigentlich schon 1990 bis 1992 hätten vornehmen müssen. Stattdessen schufen sie eine neue Blase, und zwar im Immobilienbereich. Von dieser Blase und den anderen damit in Zusammenhang stehenden Problemen versuchen sie sich auch heute noch zu erholen.

Natürlich kann man Europa eine Teilschuld zusprechen, doch ist die Schuld hier bei der Bank of England, der Europäischen Zentralbank sowie den Banken und Personen zu suchen, die diese Zentralbanken kontrollieren. Diejenigen, die in Großbritannien, Europa und den USA hinter den Kulissen die Wirtschaft und das Finanzwesen kontrollieren, haben alle Anteil an den Bemühungen, eine Weltregierung ins Leben zu rufen.

Wer diesen Sachverhalt aus historischer Perspektive heraus versteht und akzeptiert, der begreift auch, was hier wirklich vor sich geht.

Die europäischen Banken haben damit zu kämpfen, sich finanziell über Wasser zu halten, während die Kreditströme versiegen – das ist genau dieselbe Entwicklung wie in 2008. Europa steht eine Katastrophe bevor. Europa begreift allmählich, dass sich hier alles einzig und allein um die Schulden dreht. Die Sozialisten wollen, dass die Schulden weggehen, einfach verschwinden, doch das funktioniert so nicht. Am Ende sind die Schulden und die Kreditausfallversicherungen das Entscheidende.

Nur wenige schauen zu dem Zeitpunkt zurück, als der Maastricht-Vertrag in Kraft trat. Einer der maßgeblichen Grundpfeiler des Ganzen war die Regelung, dass die jährliche Neuverschuldung der Staaten nicht über 3% des Bruttoinlandsprodukts liegen darf. Nun ja, lange hielt man sich nicht daran. Und dann kamen auch noch Italien und Griechenland in die Eurozone. Goldman Sachs und JP Morgan halfen diesen Ländern – beides finanziell hoffnungslose Fälle – die Aufnahmekriterien für den Beitritt in die Eurozone zu erfüllen, indem die Bilanzen gefälscht wurden.

Wir sahen dabei zu, wie hier ein einheitlicher Leitzins für alle Eurozonenländer implementiert wurde, und uns war klar, dass der Euro schon vor seiner Einführung zum Scheitern verdammt war. Ja, die Situation der Eurozone ist mit Sicherheit einfach nur entsetzlich, doch lässt sich dasselbe auch über die Schuldenprobleme der USA sagen. Die politischen Entscheidungen in Europa sind schlimm, aber auch nicht viel schlimmer als die in den USA.

Die Experten versuchen nun, die Staatsschulden und die Bankenschulden irgendwie auseinanderzuklamüsern. Diese Schulden können jedoch nicht auseinandergehalten werden, weil die Banken die Kontrolle über die Regierungen innehaben und ihnen Anweisungen geben, was zu tun und zu lassen ist.

Letzte Woche war Europa, speziell Frankreich, sehr besorgt über die Gerüchte, dass SocGen pleite sei. Das Dementi der Beschuldigten war blanker Müll. SocGen ist historisch gesehen eine der verbrecherischsten Banken auf dem Plenten, also was ist neu hier? Nur noch mehr Verbrechen.

SocGen und Frankreich stehen aktuell unter Druck, weil sie Unmengen an PIIGS-Schulden halten und nun auch noch von ihnen verlangt wird, weitere Gelder für die Rettung ihrer Nachbarn bereitzustellen. Das ist eine Aufgabe, die sie nicht bewältigen können, ohne dabei selbst mit unterzugehen.

Die Situation in Frankreich ist zurzeit bedeutend schlimmer als im Jahre 2008. Jeder geht davon aus, dass Frankreich und Deutschland die Europleiteländer retten, doch das ist unmöglich. Weder die Banken noch die Regierungen sind in der Lage, weiterzumachen wie bisher und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Finanzsysteme und Wirtschaften aufrechtzuerhalten.

Jetzt verstehen Sie auch, warum die Kreditausfallversicherungen (CDSs) auf französische Staatsanleihen mit über 180 Punkten gehandelt werden, während sie in 2008 gerade einmal bei 80 Punkten lagen. Wir sind der Auffassung, dass, sollte es den 6 Pleiteländern der Eurozone nicht erlaubt werden, den Staatsbankrott zu verkünden, die anderen Länder ebenfalls in die Pleite abrutschen werden.

Hier steht jede Menge auf dem Spiel. Es geht nicht nur um die Solvenz der Länder, sondern um das Auseinanderbrechen der Eurozone und das Ende des Traums, die europäische Einheitswährung als Blaupause für eine neue Weltordnung einzusetzen.

Dass die Kreditausfallversicherungen von Brasilien von 35 Punkten auf 152 Punkte nach oben geschossen sind, ist ebenfalls von Bedeutung. Dasselbe lässt sich über mexikanische CDSs sagen. Diese Anstiege sind eine indirekte Folge der aktuellen Ereignisse in Europa, Großbritannien, dem Hypotheken-Anleihenmarkt und des Umstandes, dass die Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen um 30% zurückgegangen ist.

Und da alle Marktteilnehmer mit einer extrem hohen Fremdkapitalfinanzierung arbeiten, verfügen die Finanzgeschäfte und weltweiten fremdkapitalfinanzierten Spekulationen über ein enormes Ausfallrisiko der Gegenseite. Und obzwar die Risiken dieses Mal anders strukturiert sind als in 2008, könnte sich das ganze Theater am Ende als genauso risikobehaftet herausstellen.

Allgemein gesagt, halten diese Marktteilnehmer kein physisches Gold und Silber und keine Gold- und Silberminenaktien, sondern spekulieren größtenteils sogar noch auf fallende Kurse. Dabei könnten sich insbesondere die Derivate als sehr gefährlich herausstellen.

Die Art, wie diese Großbanken und Länder miteinander vernetzt wurden, birgt die Gefahr, dass, sollte das Dilemma seinen Lauf nehmen, alle Großbanken und Länder zu ein und derselben Zeit in den Abgrund stürzen. Diesen Aspekt sollten Sie immer im Hinterkopf behalten. In 2008 waren sie noch in der Lage, ihrem Schicksal zu entrinnen, das nächste Mal könnte es schon anders aussehen.

Die Carry-Trades haben einen enormen Umfang, hier hat sich nichts geändert, und da die Kreditaufnahmekosten nahe 0% liegen, wird die Bereitschaft, viel zu hohe Risiken einzugehen, noch zusätzlich angeheizt.

In den letzten 2 Wochen konnten wir bedeutende Kursschwankungen an den Währungsmärkten beobachten. Dies betraf speziell die kleineren Länder. Niemand kann sagen, wie umfangreich die mit diesen Ländern in Zusammenhang stehenden Carry-Trades sind. Jedenfalls konnte man beobachten, wie eine ganze Reihe von Ländern in Windeseile praktisch alle Gewinne, die ihre Währungen in den vergangenen Monaten gegenüber dem Dollar verzeichnen konnten, wieder abgeben mussten. Darüberhinaus haben die Schweiz und Japan milliardenschwere Maßnahmen eingeleitet, um den Wert ihrer Währungen zu drücken, was jedoch kaum von Erfolg gekrönt war.

Der Euro-Dollar-Wechselkurs blieb mehr oder weniger unverändert. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Euro aufgrund der anhaltenden Finanzprobleme, die entgegen des gesunden Menschenverstands bisher immer noch nicht gelöst wurden, wieder schwächer werden wird.

In Europa besteht das Problem nicht nur darin, dass die Gelder zu extrem niedrigen Zinsen verliehen wurden. Hier kommt nämlich noch erschwerend hinzu, dass die Schulden überhaupt nicht eintreibbar sind. Diese geplatzte europäische Schuldenblase wird ihren Kontraktionsprozess noch eine ganze Weile weiter fortsetzen, was auch die Staatsschulden aller anderen Länder negativ beeinflussen wird.

Wir sprechen hier übrigens von denselben Kreditgebern, die innerhalb der letzten paar Jahre Gelder aus dem USD 16,1 Billionen schweren Rettungspaket der US-Notenbank erhielten, die bis heute nicht zurückgezahlt wurden. Die europäischen Banken versinken in Schulden und die Politiker, die sich im Besitz der Banker befinden, werden alles in ihrer Macht stehende tun, um die Banken zu schützen.

Bedauerlicherweise gibt es hier keine Lösung, die nicht mit Schmerzen verbunden wäre. Die Ansteckung ist voll im Gange, und das letzte Treffen zur Lösung dieser Probleme war ein einziger Reinfall. Und auch die jüngste europäische Version der quantitativen Lockerung – der Aufkauf italienischer und spanischer Staatsanleihen – wird sich als sinnlos herausstellen, nichts weiter als ein erneuter Versuch, die Banken mithilfe von Steuerzahlergeldern über Wasser zu halten.

Diese potenzielle „Schwarze Loch…“ sorgt dafür, dass sich Europa gegenwärtig in einer schlimmeren Lage wiederfindet als die USA, die ebenfalls enorme Probleme haben und in Zukunft wohl auch nicht viel besser dastehen werden. In den USA dürfte es jedoch etwas länger dauern, bis alle Probleme an die Oberfläche treten.

Mit jedem Tag – und trotz all der Falschinformationen – bricht das Vertrauen in den USA und in Europa weiter in sich zusammen, und das völlig zu Recht. Die USA haben aber keine Peripherie, die gestützt werden müsste, eine Aufgabe, der man in Europa hingegen zwingend nachkommen muss, und genau das ist auch der Vorteil der USA. Letztendlich sind die Probleme der USA jedoch bedeutend größer.

Die jüngste Erklärung der US-Notenbank, den Leitzins für die nächsten 2 Jahre bei 0% zu belassen, deutet auf eine extreme Schwäche hin. Schon bald wird sie diese Entscheidung einholen. Diese Maßnahme ist nichts weiter, als eine zusätzliche Belohnung für die Spekulanten an Wall Street, während man den sparsamen Nationen und den Älteren einen weiteren Hieb versetzt.

Es steht außer Frage, dass Wall Street und das Bankenwesen, denen die Federal Reserve gehört, völlig verzweifelt sein müssen, wenn sie sich zu solchen Zusagen hinreißen lassen. Die Entscheidung für die dritte Runde der quantitativen Lockerung (QE3) wurde bereits vor 15 Monaten gefällt, also zu dem Zeitpunkt, als wir das Programm vorhersagten. Das war absehbar.

Darüberhinaus sind wir uns im Klaren darüber, dass die Entscheidungen der vergangenen 11 Jahre und der Druck, der auf die FED ausgeübt wird, letztendlich ihr Untergang sein werden. Die Tage, wo die US-Notenbank die amerikanische Öffentlichkeit ausgeplündert hat, werden dann gezählt sein.

Was die FED und die EZB aus Gier und wegen ihres Traums der Schaffung einer Weltregierung getan haben, ist vorbei. Der Zahltag rückt immer näher, die desperaten Maßnahmen werden zunehmend augenscheinlicher und jedwede Lösung befindet sich außerhalb ihrer Reichweite. Sie werden dafür zahlen, was sie uns angetan haben.

Und obwohl wir davon ausgehen, dass die ungezügelte fremdkapitalfinanzierte Spekulation wenigstens noch ein paar Jahre anhalten wird, gelangt sie gegenwärtig an ihr Ende. Diese Art der Spekulation wurde zu einer tragenden Säule der von Sir Alan Greenspan und Bern Bernanke vorangetriebenen Geldpolitik. Wall Street und das Bankwesen lieben sie, da die Finanzinstitutionen aufgrund ihrer Positionierung innerhalb des Systems in der Lage sind, die Insiderinformationen selbst zu kreieren, was es ihnen wiederum ermöglicht, fortwährend Gewinne einzustreichen, und das bei geringem oder völlig ohne Risiko.

Und dann haben wir ja noch die US-Börsenaufsicht SEC und die US-Aufsicht für Termin- und Optionsscheinhandel CFTC, die beide nichts anderes machen, als ständig wegzuschauen und den Banken und Wall Street bei ihren Verbrechen behilflich zu sein.

In Anbetracht der Tatsache, dass den Handlungen des Bankenwesens und Wall Streets praktisch keinerlei Grenzen gesetzt werden, kann man im Grunde sagen, dass sie sich kostenlos am Buffett bedienen dürfen. Es handelt sich um eine uneingeschränkte Finanzierung, die mithilfe der Nullzinspolitik möglich gemacht wird. Für Wall Street und das Bankenwesen ist es eine Lizenz zum Stehlen.

All das führte dann zu dieser und jener Blase, und diese Blasen platzen gerade. Schuld daran sind die fiskalischen und monetären Konjunkturmaßnahmen. Und das ist nicht nur in den USA, Großbritannien und Europa der Fall, sondern weltweit. Daher geht nun auch das Vertrauen in das globale System verloren.

Die Reduzierung von Finanzwetten auf steigende Kurse an den Aktien- und Anleihenmärkten ist bereits im Gange. Ironischerweise setzen diese Spekulanten zusätzlich auch noch auf sinkende Gold- und Silberpreise sowie fallende Aktienkurse bei den Edelmetallminen.

Wie auch nur irgendein Ökonom zu der Meinung gelangen konnte, dass fremdkapitalfinanzierte Spekulation die Risiken verringert, entzieht sich unserer Vorstellungskraft. Zum Glück ist diese Theorie ja mittlerweile widerlegt worden.

Im Ergebnis kommt es nun zu einer Beschleunigung der Schuldkrise auf dem gesamten Planeten, und die Experten in und außerhalb der Regierungen haben keinerlei Lösungen parat, wie man mit dieser Situation fertig werden könnte. Die Staatsschuldenkrise baut sich bereits seit Beginn der 70er Jahre auf, was veranschaulicht, wie lange sich eine schlimme Situation aufrechterhalten lässt. Bevor die ganze Veranstaltung vorbei ist, wird man Billionen Dollars abgeschrieben haben.

Die gigantischen Konjunkturprogramme, um die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen, werden nun immer wirkungsloser. Wir nennen am liebsten das Gesetz der sich vermindernden Erträge. Die USD 2,3 Billionen bis USD 2,5 Billionen, die die FED gemäß unseren Prognosen im kommenden Fiskaljahr kreieren muss, dürften im besten Falle für ein Nullwachstum der US-Wirtschaft sorgen. In dem Augenblick, wo die FED und der Kongress damit aufhören, dass System mit Liquidität zu füttern, kommt es sofort zu einem Negativwachstum in Höhe von 5%.

Wir befinden uns gerade auf direktem Wege in die entscheidende Phase, und es gibt keine Möglichkeit, wie sich diese Entwicklung aufhalten ließe. Unsicherheit und Instabilität werden die neuen Herausforderungen Amerikas und des Rests der Welt sein. Die Währungen werden mit wilden Ausschlägen reagieren. Aufgrund der Schulden, der scheiternden Wirtschaften und der Inflation werden Gold und Silber sowie Gold- und Silberminenaktien in die Höhe schießen.

Das Problem ist nicht nur der Fremdkapitalabbau, sondern auch der undurchsichtige Derivatemarkt und die börsennotierten Rohstofffonds, von denen ebenfalls viele mit Fremdkapital operieren. Ja, es wird extrem holprig werden, und Sie sollten sich besser entsprechend darauf vorbereiten.

Dass eine Wirtschaftserholung und die Anzeichen von Wirtschaftswachstum so schnell verfliegen wie zurzeit, gab es noch nie. Das ständige Hinausschieben der Probleme neigt sich seinem Ende, aber es wird höchstwahrscheinlich kein abruptes Ende sein, vielmehr dürften zahlreiche entsetzliche Einzelereignisse stattfinden. Es sieht ganz danach aus, als würden die Elitisten diese Sache über einen verlängerten Zeitraum strecken, bevor sie versuchen werden, den Stecker zu ziehen.

Das bedeutet, dass sich die Probleme noch über 5 oder sogar 10 Jahre weiter hinziehen könnten, während es zu einer schrittweisen Verschärfung des Niedergangs kommt. Das bedeutet auch, dass es weiterhin kleine Kriege geben wird, um daraus Profit zu schlagen und die Öffentlichkeit abzulenken. Diese Strategie wurde bereits in der Vergangenheit angewendet, und man wird sie auch künftig nutzen, um weiter Geld und Kredit zu schaffen, neue Einnahmen zu generieren und den Umfang der Schulden abzubauen.

Die Kommentare von Bernanke bezüglich der Handhabung von Schulden – die ihm den Namen Helikopter-Ben einbrachten – und Greenspans Eingeständnis, dass die USA nicht pleite gehen können, da sie immer in der Lage seien, Geld zu drucken, sind leichtsinnig und extrem unprofessionell.

Anstatt dass sie es zuzulassen, dass die US-Regierung die Zahlungsunfähigkeit erklärt, schaffen sie Geld und Kredit, um damit das Scheitern der Wirtschaft zu übertünchen. Dieser Prozess führt zu einer Zunahme der Inflation, welche die Menschen wie ein nächtlicher Räuber um ihre Kaufkraft bringt.

Bei Bernanke und Greenspan handelt es sich sozusagen um Diebe, da sie das amerikanische Volk und andere durch Diebstahl um die Früchte ihrer Arbeit brachten. Die Finanzeliten und die Politiker nutzen diesen Trick bereits seit Jahrhunderten, während er von der Öffentlichkeit kaum verstanden wird, da ihnen die Zusammenhänge und die damit einhergehenden Konsequenzen nicht richtig klar sind.

Diese Typen und andere schaffen zusätzliche Schulden, Maßnahmen, denen dann wiederum andere nationale Zentralbanken folgen, wodurch ein Abwärtswettlauf ins Leben gerufen wird, bei dem letztendlich kein Land mehr in der Lage ist, seine Schulden zu bedienen, weshalb der Staatsbankrott verkündet werden muss.

Wir gehen davon aus, dass man zur Vermeidung eines Zusammenbruch des Finanzsystems ein Treffen in der Art des Smithsonischen Treffens Anfang der 70er Jahre, des Plaza-Akkords im Jahre 1985 und des Louvre Akkords im Jahre 1987 einberufen wird. Alle Währungen werden dann abgewertet und neubewertet, und es wird einen multilateralen Schuldenausgleich geben.

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