11 Sichere Anzeichen, dass die US-Wirtschaft den Bach runtergeht

TheEconomicCollapse, 15.01.2010

Das die überwiegende Mehrheit der Fernsehsprecher beim aktuellen wirtschaftlichen Zusammenbruch immer noch von einer vorübergehenden „Rezession“ spricht, wird bald vorbei sein. Bisher scheint dies ja auch noch der überwiegende Teil der amerikanischen Bevölkerung zu glauben, obwohl viele Amerikaner bereits ein erstes Stechen im Bauch verspüren, dass ihnen sagt, dass dieses Mal etwas sehr, sehr verkehrt läuft. Die Wahrheit ist, dass die Grundfeste der US-Wirtschaft in einer seit Jahrzehnten anhaltenden Schuldenorgie der Regierung, der Unternehmen und Einzelner zerstört worden ist. Es war die größte Party der Weltgeschichte, aber jetzt ist die Party vorbei. Allein die im Folgenden beschriebenen 11 Anzeichen der letzten Monate zeigen, dass die US-Wirtschaft den Bach runtergeht und sich nicht mehr erholen wird…

1. Wenn sogar Wal-Mart Läden schließt, dann weiß Jeder, dass es schlecht steht. Wal-Mart gab am Montag bekannt, dass es zehn verlustbringende Sam´s Club Läden schließen wird und 1.500 Stellen streicht um Kosten zu reduzieren. Also wenn sogar Wal-Mart Läden dicht machen muss, welche Chancen haben dann die anderen Einzelhändler?

2. Amerikaner gehen in atemberaubender Geschwindigkeit pleite. 1,41 Millionen Amerikaner meldeten 2009 Privatinsolvenz an – ein Anstieg um 32% gegenüber 2008.

3. Amerikanische Arbeitnehmer arbeiten härter denn je, bekommen dafür jedoch weniger. Inflationsbereinigt lag die Bezahlung für Arbeitnehmer im Produktionsbereich und für Arbeitnehmer ohne Personalverantwortung (80% der Arbeitnehmer) um 9% niedriger als 1973. Aber die Amerikaner mit Arbeit gehören immer noch zu den Glücklichen.

4. Überall in den USA explodiert die Arbeitslosigkeit. Ethnische Minderheiten traf es dabei besonders hart. Zum Beispiel liegt die Arbeitslosenquote in vielen indianischen US-Reservaten bei über 80%.

5. Unglücklicherweise zeigt die Beschäftigungssituation keine Anzeichen der Besserung. Dezember 2009 war der schlechteste Monat für die US-Beschäftigung seit die sogenannte „Große Rezession“ begann.

6. Wie schlimm steht es wirklich, wenn wir die Lage mit früheren Rezessionen vergleichen? Während der Rezession des Jahres 2001 verlor die US-Wirtschaft 2% ihrer Jobs und es brauchte 4 Jahre um diese wiederzubekommen. Dieses Mal verlor die US-Wirtschaft bereit über 5% ihrer Jobs und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieses Ausbluten irgendwann in nächster Zukunft zu Ende sein wird.

7. Können Sie sich vorstellen in diesem Wirtschaftsklima ihren ersten Job zu bekommen? Unsere jungen Männer und Frauen bekommen entweder überhaupt keine Arbeit oder haben das Thema Arbeit komplett abgeschrieben. Der Prozentsatz der arbeitenden Amerikaner zwischen 16 und 24 Jahren liegt 13% unter dem Niveau des Jahres 2000.

8. Wo sind also all die Arbeitsplätze hingegangen? Während der letzten Jahrzehnten haben wir es den Konzerngiganten gestattet Berge von amerikanischen Arbeitsplätzen ins Ausland zu verlagern und es gibt Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich höchstens noch verschlimmert. Tatsächlich schätzt der Ökonom der Princeton University, Alan S. Blinder, dass zwischen 22% und 29% aller gegenwärtigen Arbeitsplätze in den USA innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte ins Ausland verlagert werden. Bereiten Sie sich also darauf vor, dass noch mehr Arbeitsplätze nach Mexiko, China und Indien verlagert werden.

9. All diese Arbeitsplatzverluste führen zur Zahlungsunfähigkeit bei den Hypotheken. Innerhalb der letzten paar Jahre haben wir die Umkehr des amerikanischen Traums erlebt. Laut einem jüngst veröffentlichten Bericht stieg die Rate rückständiger Häuserkredite bei den von der Regierung kontrollierten Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac während der Monate Juli bis September um 20%.

10. Aber das ist noch nichts im Vergleich zu dem, was uns erwartet. Eine massive „zweite Welle“ von geplatzten Hypotheken bereitet sich gerade darauf vor Anfang 2010 auf die US-Wirtschaft zu treffen. Die „zweite Welle“ ist dann auch so furchterregend, dass sogar „60 Minutes“ darüber berichtet.

11. Währenddessen hat die Federal Reserve verkündet, dass sie 2009 einen Rekordprofit von USD 46,1 Milliarden einstrich. Offensichtlich ist es während dieser Wirtschaftskrise ein sehr guter Zeitpunkt Bankster zu sein.

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