Explosiv: Goldbullenmarkt bleibt weitere 5 bis 10 Jahre voll intakt

Der Goldbullenmarkt bleibt selbst bei einem Systemkollaps weitere 5 bis 10 Jahre voll intakt. Die größte Herausforderung für Gold- und Silberanleger dürfte die zunehmende Volatilität des Edelmetallbullenmarkts werden. Anleger sollten sich keinesfalls vom Gold- und Silberbullen abwerfen lassen und das langfristige Ziel stets im Auge behalten

Bob Chapman, The International Forecaster, 14.09.2011

Was Gold und Silber anbelangt, lässt sich festhalten, dass man diese Metalle bereits seit 11 Jahren besitzen und auch in Zukunft weiter halten sollte. Innerhalb der vergangenen 11 Jahre konnten Gold und Silber während ihrer beachtlichen ersten Phase des Edelmetallbullenmarkts bereits substantielle Zugewinne verzeichnen.

Gold lag zu Beginn bei USD 260 pro Unze und Silber bei USD 3,50 pro Unze. Während dieses Zeitraums stiegen einige Minentitel von USD 4,00 auf USD 86,00, andere von USD 0,80 auf USD 42,00. Hier sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass Gold und Silber diese Performance trotz aller Drückungsversuche seitens der US-Regierung bewerkstelligen konnten.

In ihrem Verlangen, Gold und Silber unten zu halten, hat die US-Regierung nichts weiter erreicht, als den Käufern günstige Einstiegsmöglichkeiten zu bieten. Die Käufer waren in der Lage, billiger einzukaufen, als dies normalerweise der Fall gewesen wäre. Dadurch konnten sie der Inflation stets einen Schritt voraus sein, und einige Investoren machten enorme Gewinne.

Wir konnten bisher fast jeden davon überzeugen, sich in den Edelmetallmärkten nicht an Spekulationsgeschäften zu beteiligen, da die Käufer in der Regel nicht über das fachspezifische Training verfügen. Das Konzept hat ziemlich gut funktioniert und das wird es auch in Zukunft. Für Handelsneulinge besteht das Problem darin, dass, sind sie erst einmal aus dem Markt geflogen, sie in der Regel nie wieder hineinkommen. Man muss schlauer als die Märkte sein, die wilden Schwankungen ignorieren und sein langfristiges Ziel im Auge behalten.

Der nun bereits seit fast elfeinhalb Jahren anhaltende Bullenmarkt bei Gold und Silber dürfte wahrscheinlich noch die nächsten 5 bis 10 Jahre anhalten, selbst wenn es zu einem Systemzusammenbruch kommt. Unsere Methode hat jedenfalls bestens funktioniert und Kommissionsgebühren gespart, Kosten, die uns angesichts der Tatsache, dass wir fast 30 Jahre als Händler aktiv waren, absolut bewusst sind.

Jede Phase des Edelmetallbullenmarkts ist ein wenig anders. Es ist nicht allzu lange her, als wir die täglichen Preisschwankungen bei Gold in Höhe von USD 20, USD 30 und USD 100 und bei Silber zwischen USD 0,50 und USD 2 vorausgesagt hatten. Und genau diese Schwankungen lassen sich derzeit beobachten. Diese Kurskapriolen werden sich bei Gold demnächst auf USD 100, USD 200 und USD 400 pro Tag ausweiten.

Langzeitinvestoren mögen sich mit dieser Volatilität vielleicht nicht anfreunden, aber die Händler werden es lieben. Die Volatilität wird dafür sorgen, dass immer mehr Akteure ins Spiel kommen. Die letzten paar Wochen, wo wir Goldpreisschwankungen von USD 200 und Silberpreisschwankungen in Höhe von USD 5 sahen, sind ein gutes Beispiel für diese Entwicklung.

Die Gold- und Silberaktien dümpeln seit drei Jahren vor sich hin und fangen nun langsam damit an, zum Leben zu erwachen. Sie waren die Leidtragenden der Leerverkäufe und ungedeckten Leerverkäufe des Plunge Protection Teams der US-Regierung und der Hedge Fonds, deren Einfluss zu schwinden scheint. Darüberhinaus erleben wir gerade, wie immer mehr Institutionen als Käufer dieser Werte auftreten.

Die Handelshäuser haben ihre Händler angewiesen, auf börsennotierte Rohstofffonds wie GLD und SLV zurückzugreifen. Diese Fonds werden als Mittel eingesetzt, um den Goldmarkt zu spielen, obwohl sie nicht über das behauptete physische Gold und Silber verfügen und eine einzige Katastrophe sind, wie alle bald feststellen werden.

Der unerwartete Abschwung bei den Minenaktien vor drei Jahren geht auf das Konto institutioneller Anleger, die den von ihnen beim Handel genutzten Kredithebel absenkten. Ja selbst Banken arbeiteten zu jener Zeit mit einer Fremdkapitalfinanzierung von 70:1, was sich mittlerweile jedoch geändert hat. Heute arbeiten sie mit einem Hebel von 10:1 bis 30:1, wobei fast all diese Akteure den Sektor der Edelmetallminen entweder bereits komplett verlassen haben oder auf fallende Kurse spekulieren. Das aktuelle Szenario ist völlig anders und explosiv.

Die Straße ist wesentlich holpriger geworden. Die Schlaglöcher sehen mittlerweile ganz anders aus. Sie sind wesentlich zahlreicher und bedeutend größer. Nie hat irgendjemand behauptet, dass das Ganze eine kuschelige und lockere Nummer werden würde. Bevor die Geschichte vorbei ist, wird es Sie komplett durchgeschüttelt haben und Sie werden sich extrem zusammenreißen müssen, um nicht alles wieder rauszuwürgen.

Es wird zahlreiche Kritiker und Gegner geben, und die Massenmedien werden selbstverständlich Ihr allgegenwärtiger Feind sein. Die Massenmedien werden vollständig seitens der Elitisten kontrolliert, die ihnen hinter den Kulissen Desinformationen und Propaganda einflößen.

Gold und Silber machen sich gerade in Richtung bedeutend höherer Preise auf. Das Weltfinanzsystem wird zurzeit absichtsvoll in Schutt und Asche gelegt, und die einzig sicheren Rettungsanker sind Gold und Silber.

Wir beobachten die Probleme bereits seit vielen Jahren, doch die heutige Atmosphäre ist eine andere. Die Ereignisse richten zurzeit allesamt viel mehr Schaden an. Es gibt weltweit einen Überfluss an Finanz- und Wirtschaftsproblemen. Auf dem gesamten Planeten haben die Menschen das Vertrauen in das Geldsystem verloren.

„The trend is your friend,“ das sollte man bei Investments immer im Hinterkopf behalten. Im Falle von Gold und Silber haben wir einen 11-jährigen Trend vorliegen, der immer noch einen sehr langen Weg vor sich hat. Wo soll man denn sonst auch hingehen, wenn man in derart manipulierten Märkten noch sicher investieren will. So wie wir es sehen, hat man gar keine andere Wahl.

Schauen Sie sich nur den Aktienmarkt an oder die Probleme, mit denen die Wirtschaft konfrontiert ist. Diese Probleme sind schlimmer als zu Beginn der 30er Jahre, als der Dow Jones um 90% in den Keller rauschte und diesem Einbruch bis auf Gold, Silber und Edelmetallminen praktisch alles andere nachfolgte. Die Abwertungen und Ausfälle werden dieses Mal bedeutend schlimmer sein.

England ist ein hoffnungsloser Fall, und in Europa wissen sie nicht einmal, ob es den Euro in sechs Monaten oder einem Jahr noch geben wird. Die Blasen der Vermögenswerte – wie die Blase im Anleihenmarkt – können nicht ewig aufrechterhalten werden. Die Anleihenmärkte sind 100 Mal größer als die Aktienmärkte.

Es steht außer Frage, dass Gold und Silber eine klasse Performance hingelegt haben und dies auch in Zukunft tun werden. Gemäß unserer Kalkulationen hat Gold den US-Dollar innerhalb der vergangenen 3 Jahre als Weltreservewährung abgelöst. Bisher haben das nur die allerwenigsten begriffen, doch die Leute werden recht schnell dahintersteigen, sobald der Name der nächsten Reservewährung bekanntgegeben wird und Verbreitung findet, dass die Währungen zu einem bestimmten Prozentsatz mit Gold gedeckt werden.

Und dann gibt es noch den Faktor Inflation. Die US-Regierung behauptet, die Inflation läge bei 3,6%. In Wirklichkeit liegt die Inflation aber bei 11,2% und könnte bis Ende des Jahres auf 14% steigen.

Was wir in den vergangenen drei Jahren erlebt haben, war nichts weiter als die Rettung der New Yorker, Londoner und Frankfurter Finanzbranche sowie des US-Finanzministeriums. Diese Rettungsmaßnahmen haben mehr als USD 20 Billionen gekostet. Die ursächlichen Probleme wurden weder angegangen noch gelöst.

In den USA haben wir immer noch dieselbe alte verrostete Wirtschaft, jetzt jedoch mit einer noch höheren Arbeitslosigkeit bei einer weiter anhaltenden Abwanderung gut bezahlter Arbeitsplätze. Die großen Konzerne investieren in Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Belegschaften und setzen ihre Entlassungen fort. Kleine und mittelständische Unternehmen bekommen entweder keine Kredite oder wollen sie erst garnicht, da aus Washington keinerlei Impulse kommen, die die amerikanische Wirtschaft wieder ankurbeln würden.

60% aller Firmen haben das Vertrauen in die Fähigkeit Washingtons verloren, die Wirtschaft wiederzubeleben. Sie schauen auf die Märkte, und alles was sie sehen, sind wilde Turbulenzen. Und sie sehen, dass Gold und Silber die Werte sind, die mit Abstand die besten Entwicklungen zu verzeichnen hatten, während die wirtschaftliche Situation in Frage gestellt wird.

Und sie müssen angesichts all der staatlichen Einmischungen in den Märkten auch ziemlich verstört sein. Sie werden mit einer Regulierung nach der anderen konfrontiert. Sie schauen sich um und sehen nichts außer einem Meer aus Schulden, während Gold zur selben Zeit versucht, die Marke von USD 2.000 pro Unze zu durchbrechen, und sich Silber gerade darauf vorbereitet, erneut die Marke von USD 50 pro Unze zu testen.

Und so schlimm der Zustand des Systems auch sein mag – von einer Panik sind wir noch weit entfernt. Sie brauchen es garnicht herbeizusehnen, Sie werden es früh genug miterleben. Das System ist bereits seit den 60er Jahren unter Druck und wird nicht innerhalb von ein oder zwei Tagen in sich zusammenbrechen.

Die US-amerikanische Öffentlichkeit begreift gerade, dass das Amerika der Konzerne, die Finanzbranche und die Regierung nichts weiter als eine kriminelle Vereinigung sind, wo man mit Betrug und Verbrechen ungestraft davonkommt; wo die US-Verfassung nichts weiter als ein Fetzen Papier ist, der in der heutigen Welt der Berufsverbrecher keinen Platz mehr hat. Irgendwie erinnert uns das an die Jahre von Boris Jelzin nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, speziell wenn wir uns die amerikanische Finanzbranche anschauen.

Und dann ist da ja noch die unentwegte Geld- und Kreditschöpfung, die die Inflation zusehends anheizt und die Amerikaner ihrer Kaufkraft beraubt. Das US-Konjunkturpaket ist reiner Betrug, da dadurch einfach nur mehr Schulden geschaffen werden, während die vorübergehenden Resultate dann noch nicht einmal zufriedenstellend ausfallen.

Diese Schuldenschaffung führt lediglich zu Inflation, und Gold spiegelt diese Inflation wider. Darüberhinaus offenbart Gold die allgemeinen Auflösungserscheinungen des US-Dollars. Natürlich wollen die Illuministen verhindern, dass der Goldpreis steigt. Und sie wollen auch keinen Goldstandard, da dieser ihrer unkontrollierten Geld- und Kreditschaffung ein Ende bereitet. Die Stärke von Gold und Silber ist nicht alleine auf die Probleme in den USA und des US-Dollars zurückzuführen, sondern wird auch durch die Probleme in England und Europa beeinflusst…

Die Illuministen haben jetzt einen sehr holprigen Weg vor sich. Gaddafi ist nicht mehr im Amt und auch im Rest des Nahen Ostens lässt sich nirgends eine Führung erkennen. Wer hätte jemals gedacht, dass die Schweiz und Japan absichtsvoll ihre Währungen entwerten würden? Bank of America könnte einfach so in die Pleite abrutschen.

Griechenland wird ebenfalls untergehen, genauso wie wir es vor zwei Jahren vorausgesagt hatten. Wird das deutsche Parlament eine Revolution riskieren und weitere Rettungsgelder freigeben? Werden einige US-amerikanische, britische und europäische Banken untergehen? Wird Lloyd Blankfein, der Chef von Goldman Sachs, im Gefängnis landen? Er ist ein Gauner, der behauptete, das Werk Gottes zu vollbringen.

Wir hatten ja bereits erklärt, dass es jetzt nicht mehr lange dauern dürfte, bis Gold trotz der Regierungsmanipulationen die Hürde von USD 2.000 bis USD 2.200 pro Unze nehmen wird und Silber die Marke von USD 50 pro Unze durchbricht. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass es sich bei Gold um die einzige Währung handelt, die niemanden etwas schuldet.

Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass die amerikanische Öffentlichkeit stärker in Gold und Silber gehen würde, doch im Allgemeinen lässt sich sagen, dass dies bisher nicht der Fall gewesen ist. Umso länger sie zögern, desto mehr werden sie am Ende draufzahlen. Wir gehen davon aus, dass dies der Preis für die Propagandagehirnwäsche ist, die die Amerikaner über so viele Jahre erhalten haben. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Hoffnung und Realitätsverweigerung. Wie dem auch sei, nichts wird den Aufwärtstrieb von Gold und Silber aufhalten, da die Metalle als Spiegelbilder der Inflation fungieren und sich der Platz von Gold im Zentrum des Geldsystems befindet.

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