Game Over: Westliches Finanzsystem überlebt nur noch mithilfe gigantischer Geldspritzen

Bob Chapman, The International Forecaster, 29.10.2011

Selbst den beiläufigsten Beobachtern dürfte mittlerweile klar sein, dass das Geld- und Finanzsystem nicht mehr ohne gigantische zusätzliche Geld- und Kreditspritzen auskommt. Das bedeutet, dass das System nicht mehr länger so funktioniert, wie es eigentlich sollte.

Europa hat in Wirklichkeit überhaupt keine Ahnung, was es dagegen unternehmen soll, und genauso geht es der US-Notenbank Federal Reserve und der Bank of England – sieht man einmal davon ab, das Problem mit Geld zu bewerfen und die Zinsen auf immer und ewig bei null zu halten.

Zahlreiche US-amerikanische, britische und europäische Banken sind pleite. Der Immobilienmarkt geht weiter in den Keller, mit Ausnahme von Deutschland, wo es derart starke Preissteigerungen wie in den anderen Ländern nicht gegeben hat. Und auch hier gibt es keinerlei Lösungsansatze, um das Problem zu bewältigen. Eigentlich konnte man bisher in keinem einzigen Bereich Lösungen vorweisen.

Diese Rahmenbedingungen verraten uns auch, dass der Euro, das britische Pfund und der US-Dollar mit massiven Problemen zu kämpfen haben. Und da jede dieser Währungen mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat, kann man sich auch nur noch im Vergleich zu Gold und Silber bewerten.

Der Gold- und Silberpreis ist die wahre Messlatte. Vergleicht man die Preisentwicklung der Metalle gegenüber den bedeutendsten neun Währungen während der vergangenen elfeinhalb Jahre, so lässt sich feststellen, dass Gold und Silber im Schnitt um 20% im Wert zulegen konnten. Während dieses Zeitraums Währungen zu halten, hat sich also als ein enormer Verlustbringer erwiesen.

In den USA und Großbritannien sind die Banken ebenfalls pleite, was damit zusammenhängt, dass die von ihnen gehaltenen Vermögenswerte nicht zu Marktpreisen in den Bilanzen stehen, sondern stattdessen mit irgendwelchen fiktiven Modellpreisen bewertet werden. Darüberhinaus betreiben viele dieser Banken doppelte Buchführung.

Ohne eine vollständige und eingehende Überprüfung kann auch keiner sagen, wie die Lage dieser Institute in Wirklichkeit ist. Die Marktakteure und Investoren wollen die Wahrheit auch garnicht wissen, weil sie damit ohnehin nicht umgehen könnten. Das bedeutet, dass das Spiel vorbei ist – Game Over.

Das ist auch der Grund, warum sich Wall Street und die City of London an all den Regierungsmanipulationen nicht stören. Sie machen einfach mit und hoffen, dass das System am Leben erhalten werden kann.

Die Amerikaner und andere haben sich bezüglich der unternehmerischen und finanziellen Vorherschaft der USA jede Menge eingebildet. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist diesbezüglich eine unglaubliche Propaganda betrieben worden. Es entzieht sich schlicht der Vorstellungskraft der meisten Amerikaner, zu begreifen, dass ihnen eine Lüge nach der anderen aufgetischt wurde. Sie haben diese Lügen komplett geschluckt.

Und selbst wenn sie die Wahrheit erfahren würden, dürften sich bedeutende Veränderungen immer noch als sehr schwierig erweisen. Selbst wenn 70% der Menschen, die älter als 65 Jahre sind, die Wahrheit erkannt haben, sind diejenigen, die gewöhnlich hinter die Lügen steigen, nicht in der Lage zu handeln. Die 25% dieser Pensionäre, die über investierbare Vermögen verfügen, starren wie ein gebanntes Reh ins Scheinwerferlicht, und nur die allerwenigsten von ihnen treffen die notwendigen Entscheidungen, um ihr Vermögen zu schützen.

Wer sein Vermögen der fortwährenden Inflation aussetzt, vernichtet dadurch Jahr für Jahr ein zusätzliches Stück seiner Kaufkraft. Einige wechseln in Richtung Gold und Silber, doch das sind nur sehr wenige. Die guten Leute, die ein vorbildliches Leben geführt haben, sind diejenigen, die am meisten verlieren könnten, wenn sie keine Veränderungen vornehmen. Wenn das System in sich zusammenbricht, gibt es kein Zurück mehr. Da braucht man nur auf die Menschen zurückzublicken, die im Jahre 1929 nicht hören wollten.

Europa hat nun angeblich ein neues Rezept gefunden, um die Eurozone und die Europäische Union zu retten, weshalb wir uns nun, zumindest bis auf weiteres, anderen Dingen zuwenden können. Dabei stellen wir fest, dass in den USA zahlreiche kleine und mittlere Banken nicht in der Lage sind, die TARP-Notkredite des Jahres 2008 wieder zurückzuzahlen. Das bedeutet, dass viele nun vor dem Bankrott stehen. Darüber hinaus fällt auf, dass der US-Einlagensicherungsfonds FDIC seit geraumer Zeit keine freitäglichen Berichte mehr veröffentlicht, in denen die Bankenpleiten gemeldet werden.

Die Gemeinden in den USA haben zurzeit ebenfalls mit Problemen zu kämpfen. Diese Probleme werden künftig auch weiter anhalten, wobei es jedoch etwas länger dauern dürfte, als erwartet, bis sie in die Pleite abrutschen.

Viele wissen, dass die US-Regierung am Ende ist, das ist kein Geheimnis mehr. All jene, die der Meinung sind, dass ihre Gelder auf FDIC-geschützten Bankkonten sicher seien, sollten noch einmal in aller Ruhe darüber nachdenken. Die FDIC ist ebenfalls am Ende. Müsste die FDIC Milliarden auszahlen, wäre sie dazu überhaupt nicht in der Lage – außer der US-Kongress springt ein und gibt ihr das Geld dafür. Dieses Geld würde seitens der US-Notenbank Federal Reserve bereitgestellt. Die Fed würde dafür Gelder aus dem nichts schaffen, was wiederum zu einer noch stärkeren Inflation führt.

Die Öffentlichkeit ist schockiert oder verleugnet die Wahrheit ganz einfach, und dieser Zustand wird sich nur sehr langsam und schrittweise ändern. Am Ende werden die Amerikaner ihre Gelder aus dem System abziehen und es in physisches Gold und Silber sowie Minenaktien investieren. Diese Gruppe wird auch dann noch handlungsfähig sein, wenn Schecks und Kreditkarten bereits nicht mehr funktionieren.

Wir bewegen uns nun in eine Phase, die vom Scheitern der Währungen geprägt sein wird, wo immer mehr Geld und Kredit geschaffen wird, um das System und die Machtzentren der Illuministen zu schützen.

Europa ist fürs Erste gerettet worden, die Elitisten brauchen sich nun erst einmal nur der dritten Runde der quantitativen Lockerung (QE3) zuzuwenden. QE3 dürfte schon recht bald einsetzen, was auch der Grund dafür ist, dass das „Plunge Protection Team“ den Gold- und Silberpreis immer noch unten hält. Das ist jedoch unerheblich, da Gold und Silber trotzdem weiter steigen werden.

Nach fünf Monaten des Gezerres ist es Europa endlich gelungen, eine vorübergehende Regelung bezüglich Griechenlands, der Eurozone und der Europäischen Union zu finden. Die Anleihehalter, vornehmlich Banken, haben eine 50%ige Abschreibung auf griechische Staatsanleihen akzeptiert. Das wurde bereits vor zwei Jahren angeboten, was die Banken und Deutschland zu jener Zeit jedoch noch ablehnten.

Aktuell stehen in der EU USD 517 Milliarden für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung, Gelder, die mithilfe von Derivaten bis auf USD 1,4 Billionen aufgebläht werden sollen. Das dürfte circa ein Jahr reichen, je nachdem, wie viel Geld die Pleiteländer brauchen werden. Wir nennen dies eine vorübergehende Lösung, da sich die Wirtschaft langsam weiter abschwächt und aufgrund der Tatsache, dass Irland und Portugal weitere niedrig verzinste Kredite benötigen werden.

Sollten wir mit unserer ursprünglichen Schätzung für die sechs EU-Pleiteländer richtig liegen, müssten die Europäer innerhalb der nächsten 2 Jahre noch drei weitere Male einen solchen Rettungsfonds in Höhe von USD 1,4 Billionen auflegen. Von diesen Bankern und Politikern wagt es keiner, in die Zukunft zu blicken. Das Problem wurde nicht gelöst, sondern einfach nur weiter nach hinten verlagert.

Zum europäischen Schuldendeal gehören auch die Rekapitalisierung der europäischen Banken und eine wesentlich stärke Einbeziehung des Internationalen Währungsfonds. Diese Maßnahmen folgen natürlich der Feststellung, dass Griechenland in den vollständigen Staatsbankrott abrutschen würde, sollten die Banken bei ihren griechischen Anleihen nicht 50% abschreiben. Das veranschaulicht uns, wie massiv die Banker die europäischen Politiker im Griff haben.

Und natürlich wird hier auch dem zweiten Rettungspaket für Griechenland die Bühne bereitet. Das erste Rettungspaket für die Griechen belief sich auf USD 154 Milliarden. Das zweite wird sich auf USD 182 Milliarden belaufen. Wir kommen hier also auf Gesamtkredite in Höhe von USD 336 Milliarden.

Die zweite Tranche des IWF wird sich auf USD 3,8 Milliarden belaufen. Es sollte in diesem Zusammenhang auch Erwähnung finden, dass die Europäische Zentralbank bereits USD 237,3 Milliarden an griechischen, irischen, portugiesischen, spanischen und italienischen Anleihen gekauft hat, um die Anleihenmärkte vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

Darüber hinaus bemüht man sich um Gelder aus anderen Regionen der Welt. Nicolas Sarkozy spricht gerade mit dem chinesischen Premier Hu Jintao über chinesische Hilfen.

Die europäischen Banken sollen bis zum 30.06.2012 zusätzlich USD 150 Milliarden an Kapital beschaffen, um ihre Eigenkapitalreserve – nach den Abschreibungen auf ihre Staatsanleihen – auf 9% zu erhöhen. In der Zwischenzeit wird es keine Dividenden oder Boni geben. Übrigens: Von diesen USD 150 Milliarden müssen die spanischen Banken USD 36,7 Milliarden und die italienischen Banken USD 20,7 Milliarden auftreiben.

Außerordentlich interessant ist die Tatsache, dass die deutschen Politiker 65% oder einen noch größeren Teil der deutschen Wählerschaft verraten und verkauft haben, während das Bundesverfassungsgericht im Hinblick auf die Gesetzgebung zur Erweiterung des EU-Rettungsschirms überhaupt nichts zu sagen hatte.

Zu den neuen Regelungen gehört auch, dass die deutschen Goldreserven als Kreditsicherheit eingesetzt werden, für den Fall, dass Deutschland seinen Verbindlichkeiten im Rahmen der Rettungsmaßnahmen nicht mehr nachkommen kann. Das wird in Deutschland nicht besonders gut ankommen. Viele Abgeordnete des deutschen Bundestags werden in der nächsten Legislaturperiode abgewählt werden.

Eine weitere Frage, die sich stellt, ist, ob Irland und Portugal nicht auch um eine 50%ige Reduzierung ihrer Schulden bitten werden, also nicht nur um gering verzinste Kredite. Wir gehen einmal davon aus, dass hier einige Länder gleicher sind als andere. Auch könnte man sich fragen, was passiert, wenn der Derivatemarkt zusammenbricht.

Im Falle Griechenlands wird davon ausgegangen, dass die griechischen Staatschulden bis zum Jahre 2020 auf 120% des BSP reduziert werden. Da fehlen einem die Worte. Diese Prognose ist reiner Schwachsinn.

Herr Sarkozy bemüht sich unterdessen um Gelder aus China. Europa ist Chinas größter Exportmarkt. Es dürfte interessant sein, zu beobachten, ob die Chinesen mitmachen und wenn ja, zu welchen Konditionen.

Der griechische Premierminister George Papandreous erklärte, dass die Regierung im Rahmen von Verstaatlichungen die Aktien einiger griechischer Banken aufkaufen würde. Nach einer Umstrukturierung der Institute würden die Aktien dann wieder im freien Markt verkauft werden.

Laut der International Swaps and Derivatives Association würde eine 50%ige Abschreibung der von den Banken gehaltenden griechische Anleihen nicht zur Folge haben, dass die Kreditausfallversicherungen in Höhe von USD 3,7 Milliarden fällig gestellt werden. Ein interessanter Betrag – USD 3,7 Milliarden. Wall Street erklärte, dass diese Zahl eher bei USD 75 Milliarden liegt, während wir von USD 150 Milliarden ausgehen. Wir erklärten ja bereits vor langem, dass hier eine Vereinbarung getroffen wurde, um die New Yorker Großbanken zu retten.

Während sich weitere europäische Schuldenprobleme und eine erneute Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA abzeichnen – und das obwohl die Märkte massiv manipuliert werden – bleibt das Problem der nicht rückzahlbaren Schulden nach wie vor bestehen. Egal wohin wir auch blicken, die Probleme werden allesamt in die Zukunft verlagert.

Wie lange es noch braucht, bis das weltweite Geldsystem zusammenbricht, kann niemand sagen, doch es ist unvermeidlich. Man hat verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufgeworfen, und ungeachtet der Tatsache, dass einige davon diese Woche implementiert wurden, werden diese Maßnahmen doch niemals ausreichend sein, um den künftigen Ausgang abzuwenden.

Durch die Schaffung weiterer Schulden können die Schuldenprobleme nicht gelöst werden, und die europäischen Banker wissen das auch. All ihre Maßnahmen zielen darauf ab, das Finanzsystem zu retten, während das Wirtschaftssystem links liegen gelassen wird. Die Elitisten und Illuministen sind ausschließlich am Erhalt ihrer Machtbasis, der Grundlage ihrer Kontrolle über die Welt interessiert.

Wir wiesen ja bereits in früheren Ausgaben darauf hin, dass nun, wo Trichet weg ist, die Chancen sehr gut stehen, dass es in der Eurozone zu einer Absenkung des Leitzinses kommen wird.

Die Pleite von Dexia vor zwei Wochen dürfte die erste einer langen Reihe von neuen Bad-Bank-Gründungen gewesen sein. Alle guten Vermögenswerte verbleiben bei Dexia, während man die schlechten Vermögenswerte in eine staatliche Tochtergesellschaft ausgliedert, damit Dexia weiter am Leben bleibt, während die Steuerzahler für die Verluste aufkommen.

Es wird in Zukunft Unmengen von Banken geben, nicht nur in Europa, sondern auch in Großbritannien und den USA, die genau diesem Muster folgen werden, und zwar solange, bis man alle von ihnen fusioniert, zerschlagen oder verstaatlicht hat. Die Abschottung der Banken und ähnliche Maßnahmen werden nicht funktionieren. Die nicht rückzahlbaren Schulden werden lediglich weiter in die Zukunft verlagert, so dass die Bürger am Ende für die Verfehlungen der Banker aufkommen müssen.

Bisher hat uns auch noch niemand erklärt, wohin die jüngsten Dollar-Swaps der Fed in Höhe von USD 500 Milliarden gegangen sind. Wir haben mitverfolgen können, dass die EZB wie wild italienische und spanische Anleihen aufgekauft hat und dann auch noch Gelder auftreiben konnte, um eine weitere Runde an Bankenkrediten aufzulegen. Und während dieses Zeitfensters gaben die Wall Street Banken den EU-Banken dann auf wundersame Weise auch noch Notkredite.

Wir sprechen hier von denselben New Yorker Großbanken, die 70% des gesamten US-amerikanischen Bankenmarkts beherrschen. Es sind dieselben Banken, die kleinen und mittelständischen US-Unternehmen, die 70% aller neuen Arbeitsplätze schaffen, keine Kredite geben.

Das sind unsers Erachtens alles sehr interessante Beobachtungen. Im Grunde ist es ein weiterer Beweis dafür, dass diese Mega-Banken kaum daran interessiert sind, eine wirtschaftliche Erholung zu befördern. Ihr einziges Interesse liegt vielmehr im Profit und der Fragestellung, wie groß der Anteil ist, den sie im Bankenmarkt ergattern können.

Käme es zu einer Pleite Griechenlands, würden dem Land zahlreiche Banken nachfolgen, und zwar nicht nur in Europa und Großbritannien, sondern auch in den USA. Das Einzige, was die EU zurzeit noch über Wasser hält, sind die Zusagen aus Deutschland, und sollten die deutschen Politiker das deutsche Volk an die Banken der Neuen Weltordnung verkaufen, wird die CDU für die nächsten 12 Jahre nicht mehr in die Regierungsverantwortung kommen.

Während sich dieser Konflikt weiter zuspitzt, steigt der Euro aufgrund der durch die Schuldenregelung geschürten Erwartungen, selbst wenn es nur vorübergehend sein sollte. Beim Dow Jones ist es ähnlich, er stieg von 10.500 Punkten auf fast 12.000 Punkte – und das alles nur aufgrund von Insiderinformationen, dass demnächst QE3 einsetzen würde.

Das Entscheidende ist die weltweite Entwertung der Währungen. Den Takt gaben Großbritannien und die EZB vor, die in den vergangenen zwei Wochen frische Gelder in ihre Wirtschaften pumpten.

Deutschlands geldpolitische Vorherrschaft – ein Sachverhalt der von den Massenmedien und den westlichen Politikern in den vergangenen Jahren meist übersehen wurde – ist ein Hinweis darauf, über welche Macht das deutsche Volk und die deutsche Wirtschaft verfügen.

In den 50er und 60er Jahren haben wir persönlich vor Ort die Fortschritte der Deutschen mitverfolgen können, Fortschritte, die primär auf eine solide Geldpolitik und die Einhaltung fiskalischer Grundprinzipien zurückzuführen waren.

Und obwohl man den Deutschen den Keynesianismus und den Sozialismus aufgezwungen hatte, entschiedenen sie sich für einen anderen Weg, der von Ludwig Erhard und Wilhelm Röpke vorgegeben wurde, was eine stabile Währung zur Folge hatte, während die finanziellen Forderungen der Besatzer, die sich heute immer noch in Deutschland aufhalten, im Zaum gehalten wurden. Das war die Ausgangsbasis für den Erfolg der Deutschen in den letzten 50 Jahren.

Die Alliierten waren außer sich angesichts der Vorstellung, dass Deutschland erfolgreich sein könnte und würde. Bereits 1955, 1960 führte Deutschland Europa wieder an, was sich seitdem auch nicht geändert hat. Der gesamte Westen schaute ungläubig dabei zu, wie Deutschland zu Europas führender Wirtschaftsmacht aufstieg, während es sich aus seinen Kriegstrümmern befreite.

Heute ist Deutschland die Nation, die Europa vor dem Zusammenbruch bewahren muss. Die Herangehensweise, wie sie seitens der USA und ihrer Sprachrohre gefordert wird, besteht in noch mehr gehebelten Schulden, wobei sich die Deutschen darüber im Klaren sind, dass man dadurch überhaupt nichts lösen wird. Wie Sie mitverfolgen konnten, hat Angela Merkel bei diesem Programm bisher mitgemacht. Bei den nächsten Wahlen werden wir ja sehen, was die Wähler davon halten.

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