Im Würgegriff der Globalisten: Trilaterale Kommission stellt Europa unter Zwangsverwaltung

Die Trilaterale Kommission, eines der innersten Heiligtümer der Neuen Weltordnung, dehnt ihre Kontrolle über Europa aus – ein Schritt, der darauf abzielt, das Vorzeigeprojekt der Eine-Welt-Regierer, die Europäische Union und die Eurozone, mit allen Mitteln am Leben zu halten

Patrick Wood, The August Forecast, 11.10.2011

David Rockefeller schrieb im Jahre 1998 im Hinblick auf den Einfluss, den die Trilaterale Kommission bei der Schaffung der Europäischen Union gehabt hat:

„Damals, Anfang der 70er Jahre, waren die Hoffnungen auf ein stärker vereintes EUROPA bereits sehr stark ausgeprägt – was in vielerlei Hinsicht auf die verschiedenen Anstrengungen zurückzuführen ist, die so viele der frühsten Mitglieder der Trilateralen Kommission darauf verwandten.“ – David Rockefeller, „In the Beginning: The Trilateral Commission at 25“, 1998, S. 11

Einige behaupten, dass dies nun alles Geschichte und der Einfluss der Trilateralen Kommission mittlerweile zurückgegangen sei, da die ältere Generation heute nicht mehr aktiv ist. Das ist natürlich kompletter Unsinn. So war es beispielsweise Valéry Giscard d`Estaing – ein führendes Mitglied der Trilateralen Kommission – der von 2002 bis 2003 in seiner Funktion als Präsident des Europäischen Konvents die Verfassung der Europäischen Union ausgearbeitet hatte.

Am 10.11.2011 schrieb Robert Wenzel, Redakteur und Herausgeber des Economic Policy Journal einen Kurzbericht mit dem Titel „Die Groß-Bankster marschieren ein“, worin es heißt:

„Was Sie über die Krise in der Eurozone wissen sollten: Die Großbankster nehmen die Kontrolle nun in ihre eigenen Hände.

Mario Draghi ist am 1. November Präsident der Europäischen Zentralbank geworden. Er war der stellvertretende Vorstandschef und der Geschäftsführer von Goldman Sachs International und ein Mitglied des firmenweiten Managementausschusses. Er war Italiens Vertreter bei der Weltbank. Er ist Mitglied des Institute of Politics der John F. Kennedy School of Government der Harvard University gewesen.

Lucas Papademos übernimmt heute das Amt des griechischen Premierministers. Er war Ökonom der Federal Reserve Bank of Boston und Gastprofessor für Staatswissenschaften an der Kennedy School of Government der Harvard University, und er war jüngst erst Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. Seit 1998 ist der Mitglied der Trilateralen Kommission.

Es gibt Hinweise darauf, dass Mario Monti in den nächsten Tagen die Nachfolge von Premierminister Silvio Berlusconi antreten wird. Monti hat sein Studium an der Yale University abgeschlossen, wo er unter James Tobin (siehe Tobin-Steuer) studierte. Er war Mitglied der Europäischen Kommission. Er ist der Europa-Vorsitzende der Trilateralen Kommission und ein Mitglied der Bilderberg-Gruppe.

Falls Sie zu der Auffassung gelangen sollten, dass elitistische Bankster sich der Finanzkrise bemächtigen, um sie in die von ihnen gewünschte Richtung zu treiben, dürften Sie damit wohl ziemlich richtig liegen.“

Wie Sie sehen, hat sich seit 1973 praktisch überhaupt nichts geändert. Auch heute noch tauchen die Mitglieder der Trilateralen Kommission stets und ständig in den allerheiligsten Macht- und Einflusspositionen auf.

Die Trilaterale Kommission beteuert, es sei reiner Zufall, dass gerade ihre Mitglieder für verschiedene hochrangige Positionen ausgewählt würden, was auf ihre überragenden Talente und Fähigkeiten zurückzuführen sei. Und das ist kein Hörensagen: Dies wurde mir von Mitgliedern der Trilateralen Kommission direkt so mitgeteilt.

Wenn man bedenkt, dass die Mitgliederzahl der Trilateralen Kommission ständig zwischen 300 und 350 Personen liegt, ist es alleine schon statistisch schlichtweg unmöglich, dass sie mit einer derart hohen Rate über derart lange Zeiträume hinweg alleine aufgrund des Zufalls an die Machtpositionen gelangen. Nehmen wir nur die USA – seit 1973 waren

Mitglieder der Trilateralen Kommission. Welche vernunftbegabte Person soll denn angesichts dessen noch glauben, dass die Trilateralen einfach so zu ihren Ämtern gekommen wären! Das ist natürlich Unsinn.

Die historischen Beweise geben uns unzweideutig Auskunft darüber, dass die Trilaterale Kommission das globale Politiksystem zum Zwecke der Verfolgung genau jener Ziele gekidnappt hat, die im Jahre 1973 von ihr ausformuliert wurden: „Die Schaffung einer neuen internationalen Wirtschaftsordnung.“

Wer herrscht über die Weltwirtschaft?

Als Antony Sutton und ich die Trilaterale Kommission zum Gegenstand einer Untersuchung machten, bestand die von uns angewandte Analysetechnik aus einem soziologischen Gemisch namens „Netzwerk-Topologie“.

Hierfür erfassten wir die Namen der Direktoren, Geschäftsführer und Mehrheitseigener von Unternehmen, die mit der Trilateralen Kommission in Verbindung standen, und erstellten ein Diagramm, durch das Überschneidungen und auf den ersten Blick nicht ersichtliche Verbindungen zum Vorschein kamen.

Die Ergebnisse waren atemberaubend. Wir fanden heraus, dass es ein straff organisiertes Netzwerk gibt, das bei Weitem stärker miteinander verwoben ist als eine sich lediglich aus unabhängigen Firmen zusammensetzende Gruppierung. In graphischer Form war das Netzwerk unzweideutig erkennbar, eine Tatsache, von der man sich in „Trilaterals Over Washington, Volume I“ selbst überzeugen kann.

In der Schweiz wurde jüngst eine ähnliche, aber moderne Untersuchung mit dem Titel „Das Netzwerk der globalen Konzernkontrolle“ veröffentlicht. In der Zusammenfassung der von S. Vitali, J. B. Glattfelder und S. Battiston durchgeführten Studie heißt es:

„Wir sind der Auffassung, dass transnationale Unternehmen eine gigantische Netzstruktur aufweisen und weite Teile der Kontrolle in Richtung eines kleinen, eng verwobenen, sich aus Finanzinstitutionen zusammensetzenden Zentrums gehen. Dieser Kern kann als wirtschaftliche ´Super-Einheit` gesehen werden, was für Forscher und politische Entscheidungsträger neue bedeutende Fragen aufwirft.“

Das ist eine Untertreibung. In Tabelle S1, die sich im Anhang der Untersuchung findet, werden die 50 Firmen aufgeführt, die die meiste Kontrolle unter sich vereinen, während die Anteilseigner nach ihrem Niveau der Netzwerkkontrolle gewichtet werden. Diese Firmen stellen den inneren Kern der globalen Kontrolle dar.

Unter diesen 50 Firmen finden sich 45 Banken, Versicherungsunternehmen oder andere Finanzinstitutionen. Und die üblichen US-Vertreter sind auch zugegen: State Street, JP Morgan Chase, Bank of America, Goldman Sachs und andere.

Kurzum: Die Weltwirtschaft wird heute von einem Kern aus Banken und Finanzinstituten beherrscht. Da gibt es nichts zu spekulieren, es handelt sich um harte Fakten, und es ist überdies genau dieselbe Schlussfolgerung, zu der Sutton und ich bereits im Jahre 1978, wenn auch mit rudimentäreren, nicht computergestützten Analysemethoden gelangten.

Die schweizerische Untersuchung kommt zu dem Schluss:

„Das ist das erste Mal, dass eine Rangliste präsentiert wird, in der sich die Akteure gewichtet nach ihrer globalen Kontrolle wiederfinden. Beachten Sie, dass viele dieser Akteure zur Finanzbranche gehören … und es sich bei vielen der Namen um weithin bekannte Global Player handelt. Das Interessante an dieser Rangliste ist nicht, dass dadurch unerwartet einflussreiche Akteure offengelegt würden, sondern vielmehr, dass sie zeigt, wie viele diese Spitzenvertreter zum Kern gehören.

Das bedeutet, dass sie ihre Geschäfte nicht isoliert betreiben, sondern das Gegenteil der Fall ist; sie in einem extrem verzweigten Kontrollnetz miteinander verknüpft sind. Diese Erkenntnis ist extrem wichtig, da es zuvor keine Wirtschaftstheorie oder empirischen Beweise gegeben hat, ob und wie die Spitzenakteure untereinander vernetzt sind. Schlussendlich sollte auch noch darauf hingewiesen werden, dass Regierungen und natürliche Personen nur auf die unteren Ränge der Liste kommen.“

Zbigniew Brzezinski, der die Trilaterale Kommission im Jahre 1973 gemeinsam mit David Rockefeller ins Leben rief, beschrieb das „Netzwerk“ in seinem 1970 veröffentlichten Buch „Zwischen zwei Zeitaltern: Amerikas Rolle in der technotronischen Ära“ mit den Worten:

„Der Nationalstaat als fundamentale Einheit organisierten menschlichen Lebens ist dem Prinzip der schöpferischen Macht gewichen: Die Handlungen und Pläne internationaler Banken und multinationaler Konzerne sind bei Weitem fortschrittlicher als die politischen Konzepte des Nationalstaats.“

Bedauerlicherweise ist das die Realität. Das Netzwerk – mit seinen internationalen Banken im Zentrum und zahlreichen multinationalen Unternehmen an seinen Rändern – beherrscht und kontrolliert auch weiterhin den Lauf des Weltgeschehens. Die Bürger der jeweiligen Länder sind kaum mehr als Objekte, die man besteuern und manipulieren kann.

In Europa droht der finanzielle Untergang Italiens und Griechenlands die gesamte europäische Region, wenn nicht gar die Weltwirtschaft in den Abgrund zu reißen. Dass trilaterale Banker wie Papademos und Monti nun als Premierminister ihre eigenen Nationalstaaten anführen, sollte eher als ein Schritt in Richtung Zwangsverwaltung angesehen werden – ein Schritt, der darauf abzielt, die Vermögenswerte der Banken (des „Netzwerks“), die sie repräsentieren, zu schützen.

Zumindest zeigt diese Entwicklung, dass sich die Vorherrschaft der Trilateralen Kommission in Europa auch heute noch bester Gesundheit erfreut. Solange diese Vorherrschaft nicht beseitigt worden ist, sind Wahlen in den einzelnen Nationalstaaten – seien es nun die USA oder die Länder Europas – mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt. Die Wählerschaft wird schlicht hinters Licht geführt, solange sie sich über die wirklichen, hinter dem politischen/wirtschaftlichen System stehenden Mächte nicht im Klaren ist.

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