Panik vor Obamas zweiter Amtszeit: US-Bürger decken sich mit Waffen ein

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 05.12.2011

Während vergangene Woche die Debatte über ein neues Gesetz hochkochte, das es erlauben würde, US-Bürger ohne Anklage und Gerichtsverhandlung auf unbestimmte Zeit wegzusperren, machten sich die US-Bürger daran, den „Heimatschutz“ selbst in die Hand zu nehmen, was zur Folge hatte, dass die Waffenverkäufe in den USA am „Black Friday“ (Freitag nach Thanks Giving) auf ein neues Allzeithoch schossen. ABC News meldete: 

„Die Zahlen des FBI zeigen, dass es letzten Freitag ein Allzeithoch bei den Strafregisterprüfungen von Waffenkäufern gab. Dem National Instant Criminal Background Check System (NICS) wurden 129.166 Anfragen übermittelt – im Vergleich zum alten Rekord in Höhe von 97.848, der am Black Friday 2008 verzeichnet wurde, ist das eine Steigerung von einem Drittel, so der FBI-Sprecher Stephen Fischer. Vergangenes Jahr gab es an Black Friday 87.061 Anfragen.“

Die tatsächliche Zahl der verkauften Waffen dürfte weit darüber liegen, da jeder Käufer nach der Strafregisterprüfung gleich mehrere Waffen kaufen kann.

Und der Grund dafür? Die US-Bürger befürchten, dass, sollte es Obama gelingen, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen und somit für eine zweite Präsidentschaftsperiode im Amt zu bleiben, er seine Präsidentschaft dazu nutzen wird, seine Versprechen gegenüber den Verfechtern der Waffenkontrolle wahr zu machen und den 2. Zusatzartikel zur US-Verfassung weiter zu beschneiden. KNDU meldete: 

„Manager von Griggs wie auch Wholesale Sport erklärten, dass die Präsidentschaftswahlen einen großen Effekt auf die Verkäufe haben. Die Verkäufe seien bereits vor vier Jahren gestiegen, als Obama ins Amt gewählt wurde. Und sie sagen, dass die jetzt bevorstehende Wahl bei vielen für Ängste sorgt, dass der Präsident während seiner zweiten Amtszeit erneut daran arbeiten könnte, die Waffenkontrollgesetze zu ändern.“

Und in der Tat verharren die Waffenverkäufe seit Obamas Amtsantritt auf hohem Niveau, mit beträchtlichen Anstiegen bei der Käufergruppe, die das erste Mal Waffen kauft.

In ganz USA meldeten die Waffenläden einen starken Andrang. Bereits in den Morgenstunden hätten sich Schlangen gebildet. Die Menschen hatten es auf die Sonderangebote für Sammlerstücke und Neuwaffen abgesehen.

„Ich glaube, dass in der amerikanischen Öffentlichkeit gerade das Bewusstsein wächst, dass es ihr verfassungsmäßiges Recht ist, Waffen zu besitzen“, so Larry Keane, Sprecher der National Shooting Sports Foundation, der hinzufügte, dass gerade bei Frauen ein bedeutender Anstieg der Waffenkäufe zu verzeichnen gewesen ist.

Zu Beginn dieses Jahres erklärte US-Präsident Obama gegenüber Sarah Brady, einer Verfechterin der Waffenkontrolle, dass seine Regierung „unbemerkt“, also heimlich daran arbeiten würde, einen Anschlag auf das im 2. Zusatzartikel der US-Verfassung festgeschriebene Recht der Amerikaner, Waffen zu besitzen, durchzuführen.

Während eines am 30.03.2011 stattgefundenen Treffens, wo sich Jim und Sarah Brady mit Jay Carney, dem Pressesekretär des Weißen Hauses, besprachen, stieß Obama angeblich kurz hinzu und versicherte Brady: „Ich will nur, dass Sie wissen, dass wir gerade daran [an einer schärferen Waffenkontrolle] arbeiten … Aber wir müssen hier noch einige Dinge abarbeiten, aber unbemerkt.“

Gerade einmal einen Monat später stellte sich dann heraus, dass die US-Regierung mexikanischen Drogenkartellen im Rahmen von „Fast and Furios“ Waffen geliefert hatte, während sie zur selben Zeit das Recht auf Waffenbesitz für die Gewalt an der amerikanisch-mexikanischen Grenze verantwortlich machte.

Aber es ist nicht allein das Misstrauen gegenüber der Obama-Regierung, das die Waffenverkäufe in den USA zurzeit kräftig anheizt. Angesichts der Tatsache, dass sich die US-Gemeinden aus finanziellen Gründen dazu gezwungen sehen, immer mehr Polizisten zu entlassen, fühlen sich die Amerikaner immer stärker dazu veranlasst, sich und ihre Familien vor Verbrechern zu schützen. Die Angst vor Aufständen und Massenunruhen wird ebenfalls regelmäßig als ein Grund angeführt, warum die Amerikaner ihre Waffenbestände immer weiter aufstocken.

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