Gemetzel am Edelmetallmarkt: Zeit für einen Blick aufs Wesentliche

SilverDoctors, 14.12.2011

Unter Edelmetallinvestoren herrschte am Mittwochmorgen das blanke Entsetzen: Silber war zwischenzeitlich um fast 8% und Gold um fast 4% eingebrochen. Doch an den Fundamentaldaten hat sich überhaupt nichts geändert. Für den langfristig orientierten Investor ist der beste Kaufzeitpunkt immer dann, wenn es bei den Edelmetallpreisen zu massiven Schwächephasen kommt.

Für Investoren ist es von entscheidender Bedeutung, sich die Frage zu stellen, warum man in einer Zeit wie der heutigen überhaupt in Edelmetalle investiert sein sollte. Finanzprofis lassen sich von ihren Emotionen bei der Entscheidungsfindung nicht beeinflussen. Wir sollten uns daher noch einmal die Fakten anschauen.

Warum soll man sich eigentlich für eine Hartwährung entscheiden, anstatt in Papierwerte und Papiergeld zu gehen?

Die Silberinvestmentnachfrage wird in 2011 immer noch auf einem neuen Allzeithoch liegen und bezüglich der gegenwärtigen Abschwächung machen wir uns nicht die geringsten Sorgen. Die Faktoren, die dafür sorgten, dass der Silberpreis im letzten Jahrzehnt von USD 4 pro Unze auf USD 50 pro Unze kletterte, sind nicht nur immer noch intakt, sondern verstärken sich zusehends weiter:

Soviel dazu. Nichts hat sich geändert. Die fundamentalen Gründe, warum man Edelmetalle besitzen sollte, werden stattdessen Tag für Tag immer gewichtiger. Im Vergleich zu 1999, der Startphase des säkularen Edelmetallbullenmarkts, sind mittlerweile sogar Dutzende weiterer Gründe hinzugekommen, Gold und Silber zu halten.

Gold und Silber sollte jedoch ausschließlich physisch gehalten werden, man sollte die Metalle also jederzeit in den eigenen Händen halten können – nur so kann man sich vollumfänglich vor der anhaltenden Währungsentwertung schützen, vom vollständigen Schulden- und Fiatgeld-Kollaps mal ganz abgesehen.

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