Keine Vermessung der Genitalien, kein Flug
Nacktkörperscanner sind vorgeschrieben, wenn Sie sich weigern, werden Sie wie ein Terrorist behandelt
Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 01.02.2010
Nacktkörperscanner werden nun an den zwei größten Flughäfen Großbritanniens verpflichtend, nachdem die Regierung bekannt gab, Menschen, die sich weigerten ihre Genitalien von den Gangstern des Sicherheitsdienstes begaffen zu lassen, wie Terroristen zu behandeln und ihnen den Abflug zu verbieten.
„Für Menschen, die man auswählte an einem Scan teilzunehmen, ist dieser jetzt verpflichtend oder ihnen wird der Abflug verweigert.“ berichtet BBC.
Ja, das ist richtig – keine freiwillige Abtastung, wie uns gesagt wurde. Wenn Sie der Meinung sind, es ist ein Angriff auf ihre Privatsphäre, dass Fremde sich anzüglich ihren nackten Körper anschauen, werden sie genauso behandelt werden, wie ein verdächtiger Terrorist.
Die Chefin für Customer Experience am Flughafen von Manchester, Sarah Barrett, erklärte BBC, dass es die Scanner den Mitarbeitern vom Sicherheitsdienst nicht erlauben würde die Passagiere nackt zu sehen. Das ist natürlich eine absolute Lüge. Die Bilder, welche durch die Scanner erstellt werden, zeigen ihre Genitalien hochauflösend und gestochen scharf an. Das wurde durch die Autorin des London Guardian, Helen Carter, bestätigt, welche die Versuchsreihen der Scanner am Flughafen von Manchester untersuchte und sagte, dass die Genitalien auf den Bildern „auf unheimliche Weise sichtbar“ waren.
Wir wiesen bereits zuvor darauf hin, dass bei der Ersteinführung der Scanner auf Flughäfen in Australien im Jahre 2008 zugegeben wurde, die Röntgenrückstrahlgeräte würden nicht ordnungsgemäß funktionieren, außer die Genitalien der passierenden Menschen seien sichtbar. „Es zeigt private Bereiche der Menschen, aber wir haben uns dafür entschieden das nicht einzutrüben, weil dies die Erkennungsmöglichkeiten erheblich einschränkt.“ sagte Cheryl Johnson, Managerin der Transportsicherheit am Flughafen in Melbourne.
Trotz der Bedenken, die erstellten Bilder würden gegen kinderpornographische Gesetze verstoßen, machte die Regierung in Großbritannien einfach weiter und kippte das vorherige Verbot Minderjährige zur Nutzung der Scanner zu zwingen. Damit wurde der Art von Kontrollfreaks, welche gerne 13-jährige Mädchen sexuell belästigen, nun Tür und Tor geöffnet, welche die Brüste ihrer nackten Tochter angaffen, während sie alleine im Hinterzimmer sitzen und sich vergnügen.
„Eine Vorschrift die es Minderjährigen nicht erlaubte an den Testreihen der Körperscanner teilzunehmen, ist nun von der Regierung gekippt worden.“ so der Bericht von BBC.
Damit wird jetzt ein Präzedenzfall für jeden Flughafen in Großbritannien und den USA geschaffen, die dann denselben Regularien folgen sollen: Wenn man dem britischen Orwell-Staat oder dem US-Gefängnis entfliehen will, muss man sich faktisch einer Leibesvisitation unterziehen. Es scheinen wenig Zweifel darüber zu bestehen, dass die Nacktscanner nach einem weiteren inszenierten Terroranschlag letztendlich auch an anderen Verkehrsknotenpunkten eingesetzt werden, wie auf Straßen, in Einkaufscentern, bei Sportveranstaltungen oder an irgendeinem anderen Platz öffentlicher Ansammlungen, wie bereits vorgeschlagen wurde.
Vor drei Jahren kamen Dokumente des britischen Innenministeriums an Licht, die enthüllten, dass Behörden in Großbritannien an Vorschlägen arbeiteten Laternenmasten mit Überwachungskameras auszustatten, welche Passanten röntgen und „sie ausziehen“ würden um „Terrorverdächtige zu fangen“.
Niederländische Behörden gaben ebenfalls bekannt, dass sie beabsichtigten mobile Körperscanner in „Gegenden hohen Risikos“ einzusetzen und „Massenscans von Menschenmengen bei Veranstaltungen, wie Fußballspielen“, durchzuführen.
Experten stimmen darin überein, dass Nacktkörperscanner nicht einmal den bezichtigten Unterhosenbomber Umar Farouk Abdulmutallab vom Besteigen von Delta Flug 253 abgehalten hätten. Vielleicht hätten die Tatsachen, dass er auf der Terrorbeobachtungsliste stand, keinen Reisepass dabei hatte und von einem verdächtigen, gut gekleideten Mann begleitet wurde, irgendeine Art von Warnung sein können.
Der offenkundig inszenierte Vorfall am Weihnachtstag ist durch die Sprachrohre des militärisch-industriellen Komplexes, die selber bei den Körperscannern investiert sind, gierig bis aufs letzte ausgeschlachtet worden und nun wird die eingeschüchterte Bevölkerung dazu gezwungen schon wieder unter einer weiteren widerwärtigen Demütigung zu leiden, während wir wieder einen Schritt weiter in Richtung einer Gesellschaft gehen, die George Orwells schlimmste Albträume übertrifft.
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