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Bei 90% aller getesteten Babies in den USA wurde BPA im Nabelschnurblut gefunden

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E. Huff, Natural News, 28.01.2010

Beim ersten Test dieser Art überhaupt hat die Environmental Working Group (EWG) Bisphenol A (BPA) im Nabelschnurblut von Babies gefunden. Neun von zehn Proben enthielten die Chemikalie BPA, eine schockierende Zahl, wenn man sich die ellenlange Liste chronischer Krankheiten ansieht, die mit der Aufnahme von BPA in Zusammenhang stehen.

BPA, das bei der Herstellung von Polykarbonat und Epoxidharzen Verwendung findet, geriet in den letzten paar Jahren wegen seiner Rolle bei der Entwicklung von Krebs, Schäden des Hormonsystems, Fortpflanzungsproblemen und neurologischen Störungen in den Blickpunkt. Trotz der anhaltenden Versicherungen der US-Nahrungsmittel- und Arzneibehörde (FDA) die Chemikalie sei sicher, haben viele Plastikhersteller damit begonnen diesen Zusatzstoff aus ihren Produkten zu entfernen.

Studien zeigen fortlaufend, dass BPA selbst in geringen Dosen gefährlich ist und in Verbraucherprodukten nicht verwendet werden sollte. Verschiedene Gruppen, darunter auch die Endocrine Society und die American Medical Association (AMA) haben sich gegen die Verwendung von BPA ausgesprochen. Wissenschaftler stellen fest, dass eine Belastung in geringen Dosen, speziell während der Entwicklungsjahre, zu stärkeren hormonellen Problemen und Fruchtbarkeitsproblemen führen kann, als eine höhere Belastung. Dies hängt mit der Art zusammen, wie der Körper die Chemikalie erkennt.

Im Blut der Babies fand man nicht nur Bisphenol A, sondern auch 231 weitere Chemikalien, was darauf schließen lässt, dass die Menschen mehr Giftstoffen als jemals zuvor ausgesetzt sind. Experten befürchten, dass solch ein Giftanschlag anhaltende Schädigungen bei der nächsten Generation in Amerika verursachen kann.

Der öffentliche Aufschrei darüber, dass die FDA weiterhin die Zulassung für BPA aufrecht erhält, obwohl zahlreiche Studien die Gefahren der Chemikalie aufdeckten, veranlasste die Behörde mitzuteilen, sie würde ihre Position dazu erneut einer Bewertung unterziehen. Die Behörde sollte eigentlich bis 30. November eine neue Nachprüfung zur Sicherheit von BPA herausgeben, hat dies bisher jedoch nicht wahrgemacht. Jüngst behauptete die FDA, dass der Bericht vor Ende des Jahres zugänglich gemacht wird.

Experten und Analysten glauben, dass die Nahrungsmittelindustrie darauf drängt BPA weiterhin zu erlauben und Einfluss auf die FDA ausübt um die Wahrheit über die Gefahren zu verheimlichen. Viele Hersteller haben freiwillig BPA aus ihren Produkten entfernt, was zeigt, dass es keinen Grund dafür gibt, warum die Chemikalie weiter verwendet werden sollte.

Die AMA, die American Society for Reproductive Medicine und das American College of Obstetricisans and Gynecologists haben alle einer Resolution zugestimmt, in welcher vom Kongress verlangt wird die Verwendung von BPA in Verbraucherprodukten zu minimieren oder zu unterbinden. Die EWG hofft, dass diesem Thema nach den jüngsten Entdeckungen der Gruppe die höchste Priorität beigemessen wird.

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