Gemeinnütziges Engagement: Milliardäre warnen Bürger eindringlich vor Goldkäufen

Es gibt sie noch die Menschenfreunde: Warren Buffett, Charlie Munger und Bill Gates geben sich zurzeit alle Mühe, die Menschen vor einem Absinken in die Barbarei zu bewahren, und raten eindringlich, sich von dem teuflischen gelben Metall fernzuhalten, das zwar verführerisch glänzt, aber in Wirklichkeit nichts zu bieten hat

Jeff Berwick, The Dollar Vigilante, 07.05.2012

CNBC hat aktuell wohl eine „Gold-Bashing“-Woche. Zunächst leitete Warren Buffett den Angriff mit seinem jüngsten Rundbrief an die Anteilseigner von Berkshire Hathaway ein, wo er Gold niedermachte. Dem folgte dann am 07.05.2012 ein Gespräch mit CNBC, wo Buffett davor warnte, dass die Flucht ins Gold ungeachtet des entwertenden US-Dollars ein „Fehler“ sei.

Nicht zu vergessen ist natürlich Buffetts Mittäter Charlie Munger, der vor wenigen Tagen verkündete, dass

„Gold eine großartige Sache ist, um es 1939 in Wien in die Kleidung seiner jüdischen Familie einzunähen, aber zivilisierte Menschen kaufen kein Gold – sie investieren in produktive Unternehmen.“

Und jetzt ging auch noch Bill Gates an die Öffentlichkeit, der am 07.05.2012 auf CNBC zu erklären versuchte, was für ein großer Fehler es doch sei, in das barbarische Relikt zu investieren. Es scheint fast so, als würde man hier die gesamte Milliardärs-Riege auffahren, um die Leute wieder in Berkshire Hathaway und Microsoft-Aktien zu treiben.

Und dafür gibt es auch guten Grund. Wenn wir uns die nachfolgende Grafik anschauen, sehen wir, dass Bill Gates sein Unternehmen von Gold in den letzten zwölf Jahren buchstäblich ausgelöscht wurde.

Buffett und Gates räumen zwar ein, dass das Papiergeld auch in Zukunft weiter entwertet werden wird, solange die Zentralbanken bei den Zahlungsmitteln das gesetzliche Monopol halten – was sie dabei jedoch nicht erwähnen, ist die Tatsache, dass dieser krasse Betrug dazu dient, die Regierungsdefizite zu finanzieren und den Zombie-Bankensektor über Wasser zu halten.

Gates versucht seinen stümperhaften Feldzug gegen Gold durch die Behauptung zu untermauern, dass das gelbe Metall lediglich über einen psychologischen Wert verfügt. All jene, die Gold kaufen, würden dies nur deshalb tun, weil sie glauben, dass „die Menschen in Zukunft der Meinung sein werden, dass es mehr wert sein wird, als es heute wert ist.“

Weiter führt Gates aus, dass sich die Goldminenbranche umso stärker entwickeln wird, desto mehr Menschen in den Goldmarkt strömen, was heißt, dass die Goldversorgung sukzessive zunehmen und somit einen Preisdruck auf das gelbe Metall ausüben wird.

Ja herzlichen Glückwunsch Bill! Ist es ihm doch tatsächlich gelungen, über einige der grundlegenden wirtschaftlichen Funktionsmechanismen zu stolpern!

Zunächst einmal sei hier angemerkt, dass die Bewertung aller Waren und Dienstleistungen ausschließlich durch die subjektive Wahrnehmung der Marktteilnehmer im Hinblick auf die Nützlichkeit dieser Waren und Dienstleistungen erfolgt. Dahingehend unterscheidet sich Gold kein bisschen von anderen Investments.

Viele erachten Gold angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen als eine solide Währungsalternative. Und diejenigen, die ihr Geld in Aktien stecken, tun dies in dem Glauben, dass sie eine Rendite einfahren werden. Die „psychologischen“ Faktoren spielen also beim Aktienkauf genauso eine Rolle, wie dies beim Goldkauf der Fall ist.

Zweitens ist es so, dass außerordentlich hohe Grenzerträge eines Investoren für andere Marktteilnehmer ein Hinweis darauf sind, dass in irgendeinem bestimmten Bereich Geld zu machen ist. Die Leute gehen dann in den Bereich, wo Profite generiert werden können. Sie sitzen also nicht einfach dumm herum und geben sich mit lächerlichen Erträgen zufrieden. Das Angebot erhöht sich, und es kommt zu Preis- und Marktanpassungen.

Aber durch nichts von dem wird der Zweck von Gold in Frage gestellt, das nicht nur als Investment dient, sondern auch als Schutz vor der Verschwendungssucht der Regierungen. Der Druck auf die Zentralbanken, die Märkte mit Liquidität zu fluten, ist gigantisch. Die Praxis des fraktionalen Reservesystems hat dafür gesorgt, das heute ein bedeutender Teil der weltweiten Großbanken pleite ist. Die Zentralbanker kennen keine andere Lösung, außer die, die sich in ihrem keynesianischen Handbuch findet: „Drucken, drucken und dann noch ein klein wenig mehr drucken.“

Wenn Gates wirklich über psychologische Faktoren sprechen will, wieso erwähnt er dann nicht, warum die inflationäre Geldpolitik überhaupt zum Einsatz kommt? Würde man durch Gelddrucken mehr Reichtum schaffen können, hätte der römische Kaiser Diokletian (bei dem der Keynesianer Paul Krugman nach Handlungsempfehlungen Ausschau hält) Rom in eine Periode materiellen Überflusses geführt, anstatt die einst prospierende Wirtschaft zu verheeren.

In Wirklichkeit zieht man sich absichtsvoll auf die Inflation zurück, um einerseits den Erstempfängern des frisch gedruckten Geldes zu helfen und andererseits die Illusion von Prosperität zu schaffen. Und während einige Preise im Vergleich zu anderen tatsächlich steigen, wird so das Gefühl geschaffen, dass man „reicher wäre“. Die Gesamtmenge an Gütern steigt dadurch aber nicht – das Einzige, was steigt, ist die Menge an Papier, auf der tote US-Präsidenten abgebildet sind.

Diese kurzfristige Stützung des Vertrauens geht aber zu Lasten der langfristigen Stabilität, da das Kapital aufgebraucht wird, während die wenigen Ersparnisse auch noch aufgelöst werden, um dieses Kapital wieder zu ersetzen. Wie Ludwig van Mises gezeigt hat, gibt es dann keine Möglichkeit mehr, den Knall noch irgendwie aufzuhalten. Er wird praktisch zur Unvermeidlichkeit.

Das Ende des Geldsystems, so wie wir es kennen

Und da sich die Regierungen weiterhin an den endlosen Liquiditätsströmen ergötzen werden, gibt es bezüglich der langfristigen Goldpreisentwicklung kaum Gefahren. Die kurzfristigen Goldpreisschwankungen sind ein inhärenter Bestandteil eines Marktsystems, das auf den sich ständig verändernden Einschätzungen von Milliarden von Menschen beruht.

Bezüglich der Ausweitung der Geldmenge ist weit und breit kein Ende in Sicht. Würden die Zentralbanken ihre Inflationsmaßnahmen aussetzen, würde das Kartenhaus namens weltweites Bankensystem in sich zusammenbrechen.

Die Frage ist also, wem Sie Ihr Vertrauen schenken. Vertrauen Sie auf die Versprechungen von ein paar Wegelagerern, die sich mithilfe von Lügen und niederträchtigen persönlichen Angriffen in öffentliche Ämter gearbeitet haben, oder auf einen Rohstoff, der bereits seit Jahrtausenden genutzt wird und seine Fähigkeit als Tauschmedium hinlänglich unter Beweis gestellt hat? Bill Gates setzt jedenfalls auf eine Gruppe von Schurken.

Bill Gates – Imitator, Mitläufer und Sinnsucher

Worum es bei Bill Gates geht, ist doch, dass er nie irgendwas erfunden hat. Das Einzige, was er je getan hat und was sich massiv auszahlte, war, dass er sich vor Jahrzehnten in die Position mogelte, dass sein Computerbetriebssystem zu Beginn der Computer-Revolution zum einzig akzeptierten Betriebssystem wurde. Seitdem hat er von dieser unglaublichen Machtposition gelebt.

Er war unglaublich langsam, als es darum ging, die Bedeutung des Internets zu erfassen. Er war mit schlechteren Produkten wie dem Explorer, Zune und zahlreichen anderen nachgeahmten und gescheiterten Produkten ewiger Zweiter. Als er Microsoft verließ, setzte er dann auch noch einen komplett durchgeknallten Mann an seine Stelle. Und jetzt, wo er ein wenig Zeit übrig hat, hat er sich dazu entschlossen, dass

a) der Planet entvölkert werden muss und
b) er einen bedeutenden Teil seiner Zeit und Macht nutzt, um bei der Entvölkerung behilflich zu sein.

Er befindet sich auf einer verzweifelten Sinnsuche. Und da er nicht die geringste Ahnung davon hat, wie die Wirtschaft oder Geld funktionieren – was ja durch seine Aussagen über Gold offenkundig wird – hat er sich dazu entschlossen, die Entvölkerung des Planeten zu seiner Aufgabe zu machen, wie aus seiner peinlichen und lächerlichen TED-Rede hervorgeht, wo er alle möglichen inkorrekten Prämissen wie die menschlich verursachte Erderwärmung heranzog, um mit einer unglaublich absurden „mathematischen“ Formel aufzuwarten:

Wobei er hier noch hinzufügt, dass, um das Kohlenstoffdioxid abzusenken, „sich wahrscheinlich eine dieser Zahlen ziemlich stark null annähern muss.“ Und angesichts der Tatsache, dass Bill Gates ein bedeutenden Teil seiner Freizeit mit berüchtigten Menschenfeinden wie Ted-„Eine Gesamtbevölkerung von 250 bis 300 Millionen Menschen, ein 95%iger Rückgang des aktuellen Niveaus wäre ideal.“-Turner verbringt, dürfte klar sein, welche Zahl der obengenannten Formel bei ihm oberste Priorität genießt.

Mir ist noch nie eine derart absurde Prämisse mit derart absurden Behauptungen zu Ohren gekommen. Und sein Wissen über Gold ist nicht minder fehlerhaft.

Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger genossen einst tatsächlich eine gewisse Bedeutung. Doch heute sind es nur noch globalistische Frontmänner, die auf erbärmliche Art versuchen, ein unmoralisches und auf Gewalt und Diebstahl beruhendes System – an das die Bedeutung ihres Lebenswerks gekoppelt ist – am Leben zu halten.

Die Welt lässt sie gerade hinter sich … weshalb sie daran arbeiten, die Welt zu versklaven (die Buffett-Regel) oder zu entvölkern (über Impfungen), sollte es ihnen nicht auf andere Art gelingen, ihre Selbstgefälligkeit und Aufgeblasenheit aufrecht zu erhalten.

Sie sollten Gold kaufen und Ihre Vermögenswerte weltweit diversifizieren. Verkaufen Sie Microsoft, Berkshire Hathaway und ihre Fiat-Dollars und warten Sie ab. Die Tatsache, dass diese Typen in den letzten paar Tagen bei CNBC aufschlugen, ist ein unzweideutiger Hinweis darauf, dass sie immer verzweifelter sind.

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