Indien ruft unabhängigen Ausschuss zur Erderwärmung ins Leben

Der IPCC täuscht vorsätzlich und massiv und übertreibt den Schrecken der Erderwärmung maßlos

Dennis Avery, Canada Free Press, 07.02.2010

CHURCHVILLE, VA – Indien ruft seine eigene Abteilung zur Erforschung der Erderwärmung ins Leben, da es dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC) nicht mehr traut. Ich hatte so einen Schritt schon vor Jahren vorhergesagt – zum Teil wegen der voreigenommenen wissenschaftlichen Arbeit des IPCC, mehr jedoch, weil Indien es sich einfach nicht erlauben kann, dass dringend benötigte und auf Energieversorgung beruhende wirtschaftliche Wachstum einzuschränken. Die Stabilität der indischen Regierung hängt von der Vermehrung des wirtschaftlichen Wohlstands für ihre gesamte Bevölkerung ab. Das bedeutet mehr Energie und über die Hälfte der indischen Energie kommt von der Kohle.

Ins Extrem getrieben, würde der Erderwärmungsschrecken Indien dazu zwingen den Stickstoffdünger aufzugeben, der fast die Hälfte der indischen Bevölkerung ernährt – es würde auch zur Abschlachtung ihrer 200 Millionen heiligen Kühe führen, die täglich riesige Mengen des Treibhausgases Methan produzieren. Beides würde zu weitläufigen Aufständen führen.

Die Erwärmungs-Panikmacher haben für Indien schreckliche Entwicklungen vorausgesagt, außer die fossilen Brennstoffe werden zurückgefahren. Angeführt wurden die Absenkung ihrer Küstengebiete, das Fehlen von Wasser zu Bewässerung, eine Zunahme von Wirbelsturmaktivitäten und Verschiebungen bei der Reisproduktion, wodurch Millionen vom Hunger bedroht wären.

Ich sage voraus, die neue indische Forschungsabteilung wird herausfinden, dass die Daten und Schlussfolgerungen des IPCC absichtsvoll und massiv in die Irre führen und der Schrecken weitestgehend übertrieben wurde, während die tatsächlichen Temperaturveränderungen gering gewesen sind und keine Bedrohung von ihnen ausgeht. Erst vor kurzem haben wir den dritten steilen Anstieg der weltweiten Temperatur seit 1850 hinter uns gebracht, das war auch von 1860 – 1880 und später von 1910 – 1914 so. Diese Phasen endeten alle mit Abkühlungen und nicht mit fortlaufender Erwärmung.

Andere Schwellenländer waren damit einverstanden, dass die westlichen Gesellschaften sich für das Dogma der menschlich verursachten Erderwärmung des IPCC selber opfern – und haben sogar noch auf diese großen „CO2-Ablasszahlungen“ gehofft, über die der Westen sprach. Aber jetzt ist klar, dass der Westen keine bedeutenden CO2-Zahlungen an die Dritte Welt leisten wird.

Indiens Sinneswandel fand statt, als in dem IPCC-Bericht 2007 erklärt wurde, dass die indischen Himalaya-Gletscher schneller schmelzen würden als die restlichen Gletscher auf der Welt und bis 2035 – oder früher – komplett verschwunden sein könnten. Noch schlimmer, der Bericht behauptete, dass Milliarden von Menschen die von der Schneeschmelze des Himalayas abhängig sind, dann keine adäquate Trinkwasserversorgung und Wasser für die Bewässerung aus den Flüssen Indus und Ganges mehr hätten. Dies würde zu einem riesigen Flüchtlingsproblem für die Nachbarstaaten und weitere Länder führen.

Indien glaubte das nicht und beauftragte ihren besten Glaziologen, V. K. Raina, aus Satellitendaten und mühsamen Vorortmessungen eine neue Einschätzung zu erarbeiten. Der Umweltminister Jairam Ramesh verkündete vor wenigen Wochen, Raina und sein Team hätten festgestellt, dass der IPCC falsch lag. „Es gibt keine schlüssigen wissenschaftlichen Beweise, welche die Erderwärmung mit dem Geschehen der Himalaya-Gletscher in Verbindung bringen.“ die, wie Ramesh betonte, viel höher liegen, als die meisten restlichen Gletscher auf dem Planeten. Er fügte hinzu, dass, obwohl einige Gletscher zurückgingen, sie dies mit einer Rate täten, die „historisch nicht alarmierend“ ist. Er merkte auch an, dass die indischen Flüsse in Wirklichkeit hauptsächlich von den Monsunen abhängig sind…

Eine bemerkenswerte Erkenntnis des Raina-Berichts ist die Feststellung, dass der Ganotri-Gletscher, die Hauptquelle des Ganges, vor 1978 sogar schneller zurückging als heute und der Rückgang heute „praktisch zum Stillstand“ gekommen ist. Zeitungen warnten davor, dass der Siachin-Gletscher in Kaschmir um 50% geschrumpft sei – aber Raina berichtet, diese Behauptungen seien einfach falsch und der große Gletscher „wies innerhalb der letzten 50 Jahre keinen signifikanten Rückgang auf“.

Der in Indien geborene IPCC-Vorsitzende, Rajendra Pachauri, verwarf die Antwort Indiens als „Voodoo Wissenschaft“, aber die fadenscheinige Grundlage für die Behauptung des IPCC ist mittlerweile enthüllt worden und der IPCC musste eine Entschuldigung verfassen. Seit diesem Zeitpunkt stellte man fest, dass weitere Behauptungen des IPCC der wissenschaftlichen Grundlage entbehren.

Meine Vorhersage: Der indische Ausschuss wird das Ende der ehemals vorherrschenden Ansicht über die menschlich verursachte Erderwärmung beschleunigen.

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