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Protest gegen Internetzensur legt australische Regierungsseiten lahm

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Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 11.02.2010

Hacker, die gegen die Zensur des Internets durch die Regierung demonstrierten, haben mehrere Regierungsseiten lahmgelegt um gegen die Ankündigung zu demonstrieren, dass Filter eingeführt werden um den Zugang zu Seiten zu sperren, die als anstößig angesehen werden.

Die Aktion wurde von der Anti-Scientology Gruppe Anonymus als Reaktion auf die Pläne der Regierung zur Einführung von verpflichtenden und breitgefächerten Internetfiltern nach dem Modell der kommunistischen Regierung in China ins Leben gerufen.

Das ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe Internetseiten der Regierung angriff, eine ähnliche Aktion führte man bereits September letzten Jahres durch.

„Die Hauptregierungsseite www.australia.gov.au und die Seite des Parlaments www.aph.gov.au sind beide, gemeinsam mit den Seiten des Premierministers Kevin Rudd und des Kommunikationsminister Stephen Conroy, getroffen wurden.“ berichtet AFP.

„Keiner macht sich aus irgendeinem Grund an unserem Zugang zu völlig legalen (oder illegalen) Inhalten zu schaffen.“ so eine Erklärung der Gruppe.

Die australische Regierung griff die Aktion als „eine unberechtigte Form der politischen Stellungnahme“ an.

Trotz der Versprechen der australischen Regierung, der Internetfilter würde nur zur Sperrung von kinderpornographischen Seiten und anderen illegalen Seiten genutzt werden, warnte die Beobachtergruppe Electronic Frontiers Australia davor, dass es das Gesetz der Regierung auch erlauben würde jede andere Seite zu sperren, wenn sie dies unter sehr vagen Definitionen für richtig hält.

Im März 2009 veröffentlichte Wikileaks eine ans Licht gekommene geheime Liste von Seiten, die zur Sperrung durch den staatsfinanzierten australischen Filter vorgeschlagen wurden.

Die Liste enthüllte, dass zu den auf der schwarzen Liste stehenden Internetseiten auch

„Online-Pokerseiten, YouTube-Links, gewöhnliche Schwulen- und Pornoseiten, Wikipedia-Einträge, Euthanasieseiten, Seiten von Randgruppen, wie satanische Seiten, Fetischseiten, christliche Seiten, die Webseite eines Reiseveranstalters und sogar die eines Zahnarztes in Queensland“ gehörten.

Der Filter wird sogar internetbasierte Spiele sperren, welche für Jeden, der älter als 15 Jahre ist, als ungeeignet erachtet werden, so die australische Regierung.

In den letzten Wochen kamen vermehrt Forderungen auf, wie zum Beispiel während des letzten Weltwirtschaftsforum in Davos durch den Microsoft Geschäftsführer Craig Mundie, den Internetnutzern vorzuschreiben sich eine Genehmigung einzuholen, mit anderen Worten eine Regierungserlaubnis, bevor sie im Internet Beitrage verfassen können.

Nur Tage nach Mundies Ankündigung sprang Time Magazine enthusiastisch auf den Zug auf um den Vorschlag zu unterstützen, während die Behörden ein noch bedrückenderes System vorantreiben als im kommunistischen China, bei dem nur die Menschen das Recht der freien Meinungsäußerung bekämen, die von der Regierung zugelassen worden sind.

Internetdienstanbieter auf der ganzen Welt, auch in angeblich demokratischen Ländern wie Großbritannien, USA und Neuseeland, haben immer wieder ohne Rechtfertigung den Zugang zu Internetseiten von Alex Jones gesperrt und diese Sperrung erst nach einer Welle von Beschwerden wieder zurückgenommen.

Wie wir bereits zuvor betonten – obwohl über den Wert des Hackens von Internetseiten als Form des Protests diskutiert werden kann – scheint es sicher, dass die Regierungen eine Falsche Flagge Operation im Internet inszenieren werden um eine Katastrophe zu verursachen, die man dann dem freien Internet anlasten kann um dadurch einen Vorwand für die Verschärfung der bereits bestehenden Pläne einer zentralen Regulierung und Zensur voranzutreiben.

Sehen sich hierzu das englischsprachige Video von Alex Jones an, in welchem die schrittweise Einführung der weltweiten Internetzensur im Stile der Chinesen aufgedeckt wird:

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