Staatsschuldenkrise: Warnung vor 2013!

Die Staatsschuldenkrise wird nächstes Jahr massiv eskalieren. Hüten Sie sich vor der Staatskrake – die Sozialisten verstehen keinen Spaß und sind auf Rache aus!

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 17.12.2012

Das eine Thema, das bei unserer Tour rund um die Welt und bei unseren Konferenzen in den USA, Asien und Europa immer wieder hochkochte, war, dass es aktuell immer mehr Menschen gibt, die mitbekommen, dass hier etwas verdammt schief läuft.

Wenn unser Computermodell jeden Markt auf der Welt prognostiziert, liegt der Vorteil darin, dass die Analysemethode immer dieselbe ist – sie kommt ohne Emotionen und ohne menschliche Meinungsbilder aus. Heutzutage lässt sich gar nichts mehr isoliert vorhersagen.

Und das Jahr 2013 taucht bei unseren Prognosen praktisch in jedem Markt als bedeutende Trendwende globalen Ausmaßes auf, egal ob nun in Asien oder in Europa. Es gibt nichts auf der Welt, was eine solche einheitliche Korrelation hervorbringen könnte, außer einer Staatsschuldenkrise.

Die Regierungen versuchen alles, um an Geld zu gelangen. Seien Sie auf der Hut! Jeder, der glaubt, dass Gold die Antwort ist, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Käufe auf vielfache Weise erfasst werden. Es wäre für die Regierungen also nicht allzu schwer, dahinter zu kommen, wer Gold besitzt und wer nicht. Die Sache ist also nicht ganz so einfach. Die Regierungen wissen alles über jeden. Die Privatsphäre existiert nicht mehr.

Überall auf der Welt benötigen die Regierungen händeringend Geld. Die deutschen Sozialisten haben ein Steuerabkommen mit der Schweiz blockiert, weil sie die Namen von den Deutschen wissen wollen, die dort Konten haben. Nein, es reicht nicht mehr länger, dass die Schweiz die Steuern eintreibt und die Gelder als Gesamtsumme nach Deutschland überweist, während sie die Namen der Personen zurückhält, so wie es in der Schweiz seit 1934 Gesetz ist – also seit dem Zeitpunkt, wo Hitler dieselben Informationen ausgehändigt bekommen wollte und den im Ausland befindlichen Vermögenswerten von Deutschen hinterherjagte.

Heute wird genau dieselbe Politik betrieben, der sich bereits Hitler bediente. Jeder mit einem Auslandskonto gilt heute als Verbrecher. Hier geht es mittlerweile nicht mehr bloß um Geld, sondern um Vergeltung. Der Hass tropft den Sozialisten praktisch aus jeder Pore.

Die letzte US-Präsidentschaftswahl war vielleicht die widerwärtigste Wahl in der gesamten US-Geschichte. Obama hat praktisch auf jede Familie gespuckt, die pro Jahr USD 250.000 oder mehr verdient, während Joe Biden diese Leute als „Superreiche“ bezeichnete. Das sind dieselben Sprüche, die man auch von den Anhängern Lenins uns Maos zu hören bekam. Es geht hier ausschließlich um Bestrafung und Vergeltung.

Die Politiker sagen all das, was sie sagen müssen, um gewählt zu werden, selbst wenn der ganze Dreck, den sie von sich geben, völlig unglaubwürdig ist. Das Problem ist nur, dass sie die Massen dadurch aufwiegeln und zu einem Klassenhass anstacheln, der ganz zwangläufig zu einem Klassenkampf führen muss.

In welche Richtung ein gefällter Baum umstürzt, hängt davon ab, in welchem Winkel man die Axt ansetzt. Sägt man ihn horizontal durch, entscheidet letztlich der Wind, wohin er fällt. Das Leben, so wie wir es kennen, steht jetzt zur Disposition. Lassen sich der Hass und die Bürgerunruhen vermeiden, die mit all diesem Dreck angeheizt werden, oder wird das Ganze böse enden?

Weitere Artikel zu diesem Thema


  • Staatsschuldenkrise: Warnung vor Bankaktien & Rentenfonds
  • „Die Deutsche Bank ist also pleite und die US-Investment- und Geschäftsbanken sind dem großen Risiko steigender Zinssätze ausgesetzt – aber werden nicht alle Aktienpreise weiter steigen, weil die Menschen Goldman- oder Barclays-Aktien mehr vertrauen werden als Staatsanleihen?“
  • Gold: Erholung oder Preiseinbruch? Die entscheidenden Umkehrmarken für 2014/2015
  • Gold muss jetzt Stärke zeigen, ansonsten wird sich der Bärenmarkt weiter beschleunigen. Sollte das gelbe Metall Ende dieses Jahr mit einem Preis von unter USD 1.042,50 pro Unze aus dem Handel gehen, würde sich der Ausblick noch bedeutend stärker eintrüben
  • Monster-Preissprung bei Gold: Inflation noch garnicht eingepreist
  • Die nächste bedeutende Widerstandsmarke bei Gold liegt bei USD 1.807 pro Unze. Solange Gold zwischen USD 1.480 pro Unze und USD 1.807 pro Unze notiert, befindet sich der Markt im Grunde in einem neutralen Bereich
  • Gold – was nun?
  • Das größte Hindernis, mit dem wir es gegenwärtig zu tun haben, ist, dass der Goldmarkt jetzt ins Fadenkreuz aller Regierungen gerückt ist. Gold wird das alternative Untergrund-Tauschmedium sein, nie aber die offizielle Geldeinheit. Unsere größte Gefahr besteht darin …
  • Staatsschuldenkrise: Räuberische Regierungen werden die gesamte Weltwirtschaft auslöschen
  • Das größte Problem, mit dem wir es zu tun haben, ist die Tatsache, dass die weltweite Liquidität seit 2007 um 50% zurückgegangen ist. Die Regierungen werden jetzt mit ihrer Besteuerung so aggressiv, dass sie der Weltwirtschaft dadurch das Licht ausblasen und dafür sorgen, dass das Kapital einfach gehortet wird.