Chaos, Unruhen, Wirtschaftskrise: Wirtschaftlicher und politischer Ausblick für 2013

Patrick Wood, The August Forecast, 09.01.2013

Ich gehe davon aus, dass es dieses Jahr an diversen Fronten turbulenter zugehen wird. Die Tumulte werden bedeutend massiver ausfallen als in 2012 und während der ersten vier Jahre unter Obama. Die marxistische Taktik, absichtsvoll – wirtschaftliche, politische und religiöse – Spaltungen herbeizuführen, um die eigenen Ziele voranzutreiben, war in Amerika nie stärker präsent als heute. Lässt man die Details hier einmal außen vor, dann ist das der entscheidende Megatrend der letzten Jahre gewesen – ein Trend, der wenigstens noch die nächsten vier Jahre anhalten dürfte.

1. Der Nahe Osten

Die USA werden auf Israel zusätzlichen Druck ausüben, um das Land noch stärker von der westlichen Welt zu isolieren. Sollten die USA in Syrien und/oder im Iran militärisch eingreifen, wird man von Israel verlangen, dass es seine Souveränität und geografische Territorien aufgibt. Es ist wahrscheinlich, dass die US-Politik durch den Rücktritt von Hillary Clinton als US-Außenministerin bedeutend antiisraelischer und wesentlich islamfreundlicher werden wird.

2. Islamfreundlichkeit

Der Trend, den Islamismus besänftigen und begünstigen zu wollen, ist bereits etabliert und wird sich nur noch stärker beschleunigen. Die weltweiten Banken werden dem islamischen Bankwesen zu einem noch stärkeren Aufstieg verhelfen, während jedweder Kritik am Islam mit zunehmend schärferen Strafen begegnet werden wird. Die USA werden die islamistischen Initiativen bei den Vereinten Nationen künftig immer stärker unterstützen. Es befinden sich heute bereits mindestens sechs hochrangige Vertreter in der US-Administration, die über direkte Verbindungen zur Muslimbruderschaft verfügen. Rechnen Sie damit, dass diese Zahl dieses Jahr weiter steigen wird.

3. Restrukturierung des Staats

Die Obama-Administration regiert im Stile europäischer Regierungen, wodurch es möglich wird, alle Facetten der Gesellschaft direkt durch die Exekutive zu kontrollieren. Die Bedeutung des gewählten Kongresses und des Obersten Gerichtshofs – und somit auch der Einfluss der Bürger – wird immer weiter zurückgehen.

4. Der Kampf um die US-Schuldenobergrenze

Wenn die USA im Frühjahr an die US-Schuldenobergrenze stoßen, wird Präsident Obama auf stur schalten und im Senat und Repräsentantenhaus einen beispiellosen und erbitterten Konflikt vom Zaun reißen. Die Obama-Administration wird darauf aus sein, neue unilaterale Befugnisse an sich zu reißen und den Kongress als handlungsunfähig und impotent ins Abseits zu drängen.

5. Wirtschaftsrezession

Die entsprechenden politischen Maßnahmen, mit denen buchstäblich garantiert wird, dass die USA wieder in eine Rezession abtauchen werden, sind bereits implementiert worden. Die gestiegenen Einkommens- und Grundsteuern werden gemeinsam mit angeheizten Staatsausgaben dafür sorgen, dass das Bruttosozialprodukt und die Beschäftigung unter Druck geraten. Kleine und mittelständische Unternehmen werden die Zahl ihrer Vollzeitbeschäftigten weiter zurückfahren, um die Strafzahlungen unter „Obamacare“ zu vermeiden.

6. Restrukturierung des Gesundheitswesens

Die Kosten für die Krankenversicherung wird in den USA in 2013 zwischen 20% und 30% steigen, während die Qualität des Gesundheitswesens zurückgehen wird. Privatärzte werden ihre Praxen einfach aufgeben. Entweder haben sie sowieso vor, in Rente zu gehen, oder sie verkaufen ihre Praxen an größere Betreiber. Welche Behandlung man erhält, wird künftig in zunehmendem Maße davon abhängen, welche Versicherung man hat, nicht zu welchem Doktor man geht.

7. Chaos in Europa

Die Arbeitslosigkeit in Europa – speziell bei den unter 25-Jährigen – wird weiter durch die Decke schießen. Die europäische Rezession dürfte sich in 2013 weiter verschlimmern, was es für Revolutionäre noch einfacher machen wird, die jungen Massen auszubeuten und Bürgerunruhen enormen Ausmaßes zu schaffen. Die Struktur und Praxis der Europäischen Union ist demokratiefeindlich. Die Europäische Union wird künftig immer mehr wie eine autoritäre Maschine operieren.

8. Die amerikanische Schuldenblase

Die US-Schuldenblase ist wieder ein klein wenig aufgebläht worden, da die Verbraucherkredite im November um 7% oder USD 16 Milliarden auf USD 1,9 Billionen ausgeweitet wurden … Wenn die Zinssätze steigen, dürfte der daraus resultierende deflationäre Effekt dafür sorgen, dass sich die aktuellen Kredittrends umkehren und das Gesamtverschuldungsniveau zurückgeht.

9. Steigende Zinssätze

Der historische Bullenmarkt bei Anleihen ist vorbei (auch bei US-Staatsanleihen). Bis Ende 2013 dürften die Zinssätze merklich gestiegen sein, und auch die Kredit-Spreads dürften sich bis dahin beträchtlich ausgeweitet haben. Bei den Anleiheportfolien wird es daher zu erheblichen Verlusten kommen, während die Kreditaufnahme (auf allen Ebenen) der Regierung immer schwieriger werden wird. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es zu einem drastischen Anstieg bei den Zinssätzen kommt, sollte die Versorgung mit Staatsanleihen die Nachfrage der Investoren erheblich übersteigen.

10. Deflation vs. Inflation

Obwohl die Preise für einige Verbrauchsgüter steigen könnten, sind die Kreditniveaus der wahre Lackmustest für die Deflation, nicht die Verbraucherpreise. Und während die nächste Phase der wirtschaftlichen Nicht-Erholung einsetzt, wird es zu Zinsanstiegen kommen, wodurch neue Kreditaufnahmen und Schuldenprolongierungen in allen privaten wie auch unternehmerischen Bereichen eingedämmt werden.

11. Waffenkontrolle

Der Machtkampf wird in den USA in 2013 richtig hochkochen. Der Vormarsch der Linken, das Recht auf freien Waffenbesitz zu untergraben, verwandelte sich nach dem jüngsten Piers Morgan/Alex Jones Interview förmlich in einen Massenansturm. Alex Jones trat dort nicht auf, um über das Thema zu diskutieren, sondern wollte einfach nur Dampf ablassen und der Linken drohen, was zur Folge hatte, dass die Linken nun zu einem landesweiten politischen Block zusammengeschweißt wurden.

Hintergrund: Die Muslimbruderschaft in der US-Regierung

Präsident Obamas Affinität gegenüber dem Islam und der Muslimbruderschaft ist dank der sechs Vertreter in seiner Administration, die mit der Bruderschaft in Verbindung gebracht werden, völlig offenkundig. Rose El-Youssef veröffentlichte am 22.12.2012 einen Artikel, wo diese Mitglieder der Obama-Administration vorgestellt werden:

Einige biografische Hintergrundinformationen zu Obamas Ernennungen finden Sie auch in dem jüngst veröffentlichten Artikel „Muslimbruderschaft infiltriert Obama-Administration“.

Die Muslimbruderschaft wurde 1928 von dem radikalen Islamisten Hassan al-Banna gegründet, der schrieb: „Es liegt im Wesen des Islam, zu herrschen, nicht beherrscht zu werden, allen Ländern seine Gesetze aufzuerlegen und seine Macht über den gesamten Planeten auszuweiten.“

Da Obama ein Großteil seiner Kindheit und Jugend in einer islamischen Kultur verbracht hat, ist er sich natürlich über die Ziele des Islam im Klaren, auch über die Ziele der Muslimbruderschaft. Und obschon man behaupten könnte, dass bei seiner Unterstützung der Bruderschaft einfach nur naiv ist, lassen die Beweise eine solche Schlussfolgerung schlicht nicht zu.

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