Bilderberg-Treffen 2013: Britische Polizei will friedliche Demonstrationen ermöglichen

„Der Sprecher sagte, die Polizeikräfte würden es ´den Menschen, die wollen, ermöglichen, friedlich zu demonstrieren.`“

Paul Joseph Watson, Infowars.com, 07.05.2013

Die Polizei von Hertfordshire hat nun bestätigt, dass das diesjährige Bilderberg-Treffen Anfang Juni im Luxushotel „The Grove“ im britischen Watford stattfinden wird. Dort werden sich über 100 der einflussreichsten Machthaber der Welt treffen, um im Geheimen über weltweite politische Themen zu diskutieren.

Obwohl der Ort der Konferenz unter Bilderberg-Jägern bereits seit Wochen bekannt ist, scheint es dank der offiziellen Bestätigung der britischen Polizei nun unwahrscheinlich, dass das Treffen an einem anderen Ort stattfinden wird und The Grove in Watford nur ein Ablenkungsmanöver ist, um Aktivisten auf eine falsche Fährte zu locken.

Die britische Lokalzeitung Watford Observer meldete: „Ein Sprecher der Polizei von Hertfordshire bestätigte, dass das Treffen stattfindet, weigerte sich jedoch, Details bezüglich der Vorgehensweise der Polizei preiszugeben.“

„Der Sprecher sagte, die Polizeikräfte würden es ´den Menschen, die wollen, ermöglichen, friedlich zu demonstrieren.`“, so der Watford Observer.

Dass die Polizei ausdrücklich darauf hinweist, dass Demonstrationen erlaubt sein werden – trotz einer geplanten „Sicherheitsübung“, von der man bisher annimmt, dass sie dazu dient, die Fläche des Hotels zu umstellen und vor neugierigen Blicken zu schützen –, unterstreicht die Auffassung, dass die Bilderberger aus den letzten Jahren gelernt haben, wo Demonstranten und Journalisten noch verächtlich behandelt wurden, was zu einem negativen Medienecho führte.

Laut dem Watford Observer wird die Konferenz vom 6. bis 8. Juni stattfinden, obwohl davon ausgegangen wird, dass die meisten Teilnehmer erst am 9. Juni abreisen werden, so wie es bei der Bilderberg-Konferenz üblich ist.

Gestern berichteten wir darüber, dass der US-amerikanische Radiomoderator Alex Jones nach Großbritannien reisen wird, um über die Demonstrationen zu berichten, sofern ihn die britischen Behörden – die in der Vergangenheit bereits anderen Medienpersönlichkeiten wie Michael Savage aufgrund ihrer politischen Auffassungen die Einreise verweigerten – überhaupt ins Land lassen.

Sollte es Versuche geben, Jones von der Einreise abzuhalten, dürfte dies für die britischen Behörden und Bilderberg zu einem beschämenden PR-Desaster führen. Die Bilderberg-Gruppe hatte bereits in 2006 versucht, Alex Jones von der Einreise nach Kanada abzuhalten, was aber lediglich zu einem riesigen Medienspektakel führte.

Es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang sich die britische Presse der Bilderberg-Gruppe annehmen wird, die gewöhnlich auf kastrierte und hörige Medien angewiesen ist, die ihre Existenz entweder einfach komplett ignorieren oder Bilderberg als „Quasselbude“ herunterspielen – und das trotz unzähliger Ereignisse, aus denen ihr Machteinfluss und ihre Verachtung gegenüber demokratischer Transparenz hervorgehen.

2010 räumte der ehemalige NATO-Generalsekretär und Bilderberger Willy Claes ein, dass von den Bilderberg-Teilnehmern erwartet würde, die während des alljährlichen Treffens der Machthaber ausformulierten Entscheidungen in ihren Heimatländern zu implementieren.

2009 prahlte der Bilderberg-Vorsitzende Étienne Davignon sogar damit, dass der Euro die Erfindung der Bilderberg-Gruppe gewesen ist

Im Februar dieses Jahres forderte der italienische Rechtsanwalt Alfonso Luigi Marra die römische Staatsanwaltschaft auf, gegen die Bilderberg-Gruppe Ermittlungen wegen krimineller Aktivitäten einzuleiten und der Frage nachzugehen, ob das Treffen der elitistischen Organisation in 2011 in der Schweiz zur Ernennung des italienischen Premierministers Mario Monti geführt hat.

Im April dieses Jahres bezichtigte Ferdinando Imposimato, der Ehrenpräsident des obersten italienischen Gerichtshofs und ehemaliger Ermittlungsrichter, die Bilderberg-Gruppe, Strippenzieher terroristischer Anschläge in Europa gewesen zu sein.

Es wird damit gerechnet, dass sich hunderte Aktivisten nach Watford aufmachen werden, und wir würden uns wünschen, dass diese Reise von so vielen Menschen als möglich angetreten wird, so dass die Massenmedien dazu gezwungen werden, dem Bilderberg-Treffen die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient hat, und der Gruppe ihr ach so geliebter Schleier der Geheimniskrämerei entrissen wird.

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