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Amerikaner reichen hunderte Beschwerden wegen Nacktkörperscannern ein

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Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 17.03.2010

Im Gegensatz zur Meinungsmache durch die Massenmedien, die Nacktkörperscanner würden widerspruchslos von einer gefügigen Öffentlichkeit akzeptiert, enthüllen unter dem Informations- freiheitsgesetz veröffentlichte Dokumente, dass es in den USA im letzten Jahr mehr als 600 förmliche Beschwerden über die Geräte gab.

Des Weiteren offenbaren die Dokumente den Zorn auf die Beamten der US-Transport- sicherheitsbehörde (TSA), die sich weigerten den Passagieren eine Alternative durch Abtasten anzubieten und auch Kinder durch die Maschinen zwangen, die glasklare Bilder der Genitalien liefern. Im Lichte der Geschichte von letzter Woche über einen TSA-Mitarbeiter, der verschiedener Sexualverbrechen und der Vergewaltigung eines minderjährigen Mädchens beschuldigt wurde, ist dies eine abscheuliche Vorstellung.

„Hunderte von US-Fluggästen haben vergangenes Jahr Beschwerden wegen der Verwendung der Ganzkörpersicherheitsscanner eingereicht und erhoben den Vorwurf ihre persönliche Privatsphäre würde verletzt und es könnte gesundheitsschädlich sein, so am Dienstag veröffentlichte Dokumente.“ berichtet Reuters.

Der Artikel von Reuters nichts weiter als Schönfärberei. Es wird darin behauptet, Filter zum Schutz der Privatsphäre würden intime Bereiche des Körpers verschwommen darstellen – eine Behauptung, die von anderen Journalisten, die Testversuchen dieser Technologie beiwohnten, widerlegt wurde und auch bei leicht zugänglichen Testbildern ersichtlich ist, die ganz eindeutig den Penis und die Hodensäcke sichtbar machen.

Auch hat die US-Transportsicherheitsbehörde das Thema als unbedeutend heruntergespielt und behauptet, dass die über 600 Beschwerden über Körperscanner, die gerade einmal an 21 Flughäfen der USA installiert sind, eine „winzig kleine“ Zahl darstellen.

„Mir wurde keine Wahl gelassen das Ganzkörper Screening Gerät zu benutzen. Auch nicht Irgendetwas anderes. Es schien so, als würde es von Jedem verlangt durch diese Geräte zu gehen, auch von Kindern.“ so eine Beschwerde eines namentlich nicht genannten Reisenden am Tulsa Flughafen im Mai 2009.

Wie wir letzten Monat berichteten, ist auch Flughafenpersonal beschuldigt worden von berühmten Leuten Nacktbilder auszudrucken und herumzureichen, ein völliger Verstoß gegen die uns versprochene „Professionalität“ der Leute, welche Kontrolle über diese Systeme haben.

Gerichte haben fortwährend festgestellt, dass Leibesvisitationen nur dann rechtmäßig sind, wenn diese bei einer Person durchgeführt werden, die bereits einer Straftat schuldig befunden wurde oder bei der ein Verfahren anhängig ist, wo der begründete Verdacht besteht, diese Person führe eine Waffe bei sich. Massen von Menschen zum Ziel umfassender Leibesvisitation an Flughäfen zu machen, stellt die Unschuldsvermutung auf den Kopf.

Menschen vom Fliegen abzuhalten und sie im Wesentlichen wie Terroristen zu behandeln, weil sie es ablehnen durch eine Leibesvisitation, um die es sich dabei praktisch handelt, gedemütigt zu werden, ist ein eindeutiger Verstoß gegen das grundlegende Menschrecht der Reisefreiheit. Sicherheitsexperten sind sich auch darüber einig, dass diese Scanner noch nicht einmal den Vorfall verhindert hätte, der ausgeschlachtet wurde um die großflächige Einführung dieser Geräte zu rechtfertigen – den Vorfall des Unterhosenbombers am Weihnachtstag.

Nicht nur, dass die Scanner sich als völlige Verletzung der Privatsphäre herausstellten, auch große internationale Gruppen für Strahlensicherheit warnen nun vor den Gesundheitsrisiken, die von ihnen ausgehen.

Trotz der Behauptung der Regierungen, dass rückstrahlende Röntgensysteme eine zu geringe Strahlung abgeben würden um eine Gefahr darzustellen, kam der Zwischenbehördliche Ausschuss zur Strahlensicherheit in sein Bericht zu der Schlussfolgerung , dass die Regierungen die Verwendung von den Scannern rechtfertigen müssten und eine genauere Einschätzung der Gesundheitsrisiken notwendig sei.

Schwangere Frauen und Kindern sollten dem Scannen nicht unterzogen werden, so der Bericht, in dem hinzugefügt wurde, dass die Regierungen „andere Techniken zur Erreichung derselben Ziele ohne die Verwendung von ionisierender Strahlung“ berücksichtigen sollten.

„Der Ausschuss zitierte den Vertrag über grundlegende Sicherheitsstandards der IAEA aus dem Jahre 1996, der vor drei Jahrzehnten ins Leben gerufen wurde und Menschen vor Strahlung schützt. Die regelmäßige Belastung mit geringen Strahlenmengen kann zu Krebs und Geburtsdefekten führen, so die US-Umweltschutzbehörde.“ berichtete Bloomberg.

Wir schließen uns den hunderten von Amerikanern an, die gegen die Nacktkörperscanner protestieren, da es sich bei den Geräten um einen Angriff auf die Privatsphäre und die Würde des Menschen handelt und sie ein Gesundheitsrisiko darstellen. Deshalb starten wir gerade unseren Körperscanner-Wettbewerb um dadurch zu versuchen die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass wir diese Maschinen jetzt aufhalten müssen, bevor sie auch auf den Straßen installiert und ein weiteres Werkzeug der Kontrolle und Unterdrückung als Teil des Gefängnisplaneten werden, der gerade um uns herum aufgebaut wird.

Die Behörden in Europa versprachen nicht nur mobile Körperscanner zum Massenscan von Menschenmengen auf den Straßen einzusetzen, nein, die US-Heimatschutzbehörde ging sogar noch einen Schritt weiter und entwickelt gerade orwellianische Gedankenlesegeräte, die bei öffentlichen Veranstaltungen als Teil verfassungswidriger Kontrollpunkte eingesetzt werden sollen.

Für den Wettbewerb bieten die höchsten Preisgelder, die wir jemals zur Verfügung stellten. Für die Einsendungen mit dem größten Erfolg um die wirkliche Agenda hinter den Nacktkörperscannern zu beleuchten und darüber aufzuklären, wo dies alles hinführt – wenn wir uns dem jetzt nicht entgegenstellen und helfen, dass der öffentliche Druck an Fahrt aufnimmt, damit die Scanner aus den Flughäfen entfernt werden – werden USD 15.000 Dollar ausgelobt.

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