Planetare Bürokratie: Ein geschulter Blick auf die Weltregierung

Gabriel O´Hara, Wise Up Journal, 18.03.2010

Es ist an der Zeit eine Gesamtübersicht zu liefern, jetzt, wo der neue Vollzeitpräsident der Europäischen Union sagt, dass “2009 auch das erste Jahr der Weltregierung” ist und die großen Zeitungen mit Überschriften, wie den Folgenden aufmachen (um nur ein paar zu nennen): Reuters: „EU unterstützt die weltweite Transaktionssteuer“, Telegraph: „Vor der neuen Weltregierung wird man nirgendwohin flüchten können“ und „Kopenhagener Klimagipfel: Plan für die EU die Emissionen der Länder zu überwachen“. Ein paar Absätze dieser Artikel sind es wert betrachtet zu werden, aber lassen Sie uns zunächst auf die Dokumente der Vereinten Nationen zum Thema des Weltregierungssystems schauen.

Vereinte Nationen, New York 2008 – „Das Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung und die Förderung von Entwicklungszusammenarbeit“: „…die dem Markt zu Grunde liegenden Mechanismen müssen durch eine globale Regierung ergänzt werden um gleichzeitig mit der Handelskrise, der Finanzkrise und der Kostenkrise fertig zu werden…Wir müssen die ärmlich ausgestatteten Institutionen der Weltregierung mehr in supranationale Institutionen umwandeln.“

Krisen sind großartig um große Ideen einzuführen, die Weltregierung steht jedoch schon seit langer Zeit auf der Agenda. Vor der Finanzkrise hielten die Vereinten Nationen ein Treffen bezüglich der Erneuerung der Weltregierung ab, wobei die Planungen dafür jedoch wesentlich weiter zurückreichen, wie wir noch sehen werden.

Vereinte Nationen, New York, 2006 – „Vollbeschäftigung, produktive Beschäftigung und angemessene Arbeit“: „Zu diesen wichtigen Themen, welche sich an den Ausgang des Weltgipfels von 2005 anschließen, wurden zwei informelle Treffen abgehalten, die Auswirkungen darauf haben, wie der Rat in die neue Architektur der Weltregierung integriert wird.“

Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, sagte in einer von der WTO am 09.11.2009 veröffentlichten Rede: „Die weltweite Wirtschaftskrise, derer wir nun Zeugen werden, hat die Schritte in Richtung der Architektur einer Weltregierung beschleunigt.“

In März 2009 machte der britische Premierminister Gordon Brown vor dem Europäischen Parlament eine sehr skurrile Anmerkung: „Einigen von Ihnen wird seit vielen Jahren bekannt sein, dass ich die Sache des globalen Europas und die wirtschaftlichen Reformen, es umzusetzen, vorantrieb.“ Zu jener Zeit schien es, als handelte es sich bei dieser Aussage um einen der größten Widersprüche, der jemals formuliert wurde. Doch nur wenige Monate später offenbarte sich der Plan der Eine-Weltregierung und die Rolle, welche die EU dabei spielen würde, als Wirklichkeit.

Telegraph, 20.12.2009 – „Kopenhagener Klimagipfel: Plan für die EU die Emissionen der Länder zu kontrollieren“:„Gordon Brown erarbeitet gerade Pläne für die Europäische Union um sie in einen Erderwärmungs-´Polizeibeamten` zu verwandeln, der die Einhaltung der Kohlenstoffdioxid-Einsparziele der einzelnen Länder überwacht. Herr Brown und der französische Präsident Nicolas Sarkozy arbeiten gerade an Vorschlägen für eine ´europäische Überwachungsorganisation`, welche die Aktionen bezüglich der Emissionen eines jeden Landes überwachen wird. Er sagte: ´Ich werde mit Präsident Sarkozy an einer europäischen Organisation arbeiten, welche die Transparenz [der Einsparungen] überwachen wird, die nicht nur in Europa und unseren eigenen Ländern, sondern in jedem Land auf der ganzen Welt erzielt worden sind.` Der Plan fand auf dem Klimagipfel in Kopenhagen breite Unterstützung.“

Oktober 2008 schlug der französische Präsident Nicolas Sarkozy vor dem Europäischen Parlament angesichts „des durch die Finanzkrise geschaffenen Dramas“ eine „Neue Welt Regierung“ vor. Auf demselben Treffen sagte der Präsident der EU-Kommission, Barroso, es „sollte das Ziel sein, ein System der globalen Finanzregierung zu entwerfen“.

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Dieser Plan, ja selbst die Terminologie, reicht sehr weit zurück, sogar noch weiter zurück als der nachfolgende Auszug. Auf Seite 173 des Buches „In Richtung einer besseren Welt“ (1987) schrieb der Führer der kommunistischen Sowjetunion, Michail Gorbatschow:

„Im wirtschaftlichen Bereich: – Ausschluss aller Formen der Diskriminierung bei internationalen Handelsbräuchen; Abkehr von der Politik der Wirtschaftsblockaden und Sanktionen, wenn sie nicht direkt den Empfehlungen der Weltgemeinschaft entsprechen; gemeinsame Anstrengungen für die Lösung des Schuldenproblems; – Schaffung einer neuen Weltwirtschaftsordnung, die allen Ländern die gleiche wirtschaftliche Sicherheit garantiert;“

Der frühere kommunistische Boss bekommt seinen Gehaltsscheck jetzt vom Internationalen Grünen Kreuz, eine Gruppe die in den USA Global Green genannt wird. Dort hält er weiter an seiner marxistischen Indoktrination fest, jetzt jedoch mit ökofreundlicher Terminologie. Er verkauft sie mit derselben Ideologie, mit der er bereits die Menschen der Sowjetunion reinlegte, wobei jedoch hier und da die Wörter „CO2“ und „Nachhaltigkeit“ eingeworfen werden. Eine bis aufs Kleinste durchverwaltete effiziente Gesellschaft. Sie haben sogar Hollywood-Schauspieler wie Brad Pitt, die für sie arbeiten. Gorbatschow sagte unzählige Male, dass das Glaubenssystem des 21. Jahrhunderts, die religiöse Anschauung, das in Mutter Natur wäre. Es überrascht also überhaupt nicht, dass er seine einflussreiche Organisation Internationales Grünes Kreuz nannte. Gorbatschow spielt auf der Weltbühne eine wichtige Rolle und seine Organisation verfügt über Einfluss bei den Vereinten Nationen, da es zu den Leitprinzipien der Vereinten Nationen gehört, dass große und mächtige Nichtregierungsorganisationen (NGOs) irgendwie die arbeitende Weltbevölkerung repräsentieren. Auf diese Art rechtfertigen die Massen nicht gewählter Bürokraten bei den Vereinten Nationen im Namen der Menschen zu regieren.

Andere berühmte CO2-Verfechter stimmen Gorbatschow zu. Anzuerkennen, dass keine radioaktiven Abfälle in den Ozeanen verklappt werden sollen und die blinde Anbetung von Mutter Natur, die als heilig verehrt wird, sind zwei völlig verschiedene Dinge, die man nicht miteinander verwechseln sollte.

Der Politiker Al Gore schreibt in dem Buch mit dem Titel „Wege zum Gleichgewicht“: „Das Schicksal der Menschheit, wie auch der Religion, hängt von der Entwicklung eines neuen Glaubens an die Zukunft ab. Bewaffnet mit einem solchen Glauben, könnten wir eine Möglichkeit finden der Erde ihre Heiligkeit zurückzuerstatten.“

Die vierteljährliche Publikation des Internationalen Währungsfonds bespricht in einer Ausgabe des Jahres 2007 das „Zeitalter der massiven ökonomischen und sozialen Umgestaltung“, wie es nun zufällig „vor uns liegt“.

Internationaler Währungsfonds, Dezember 2007 – „Weltregierung: Neue Spieler, Neue Regeln“:„Das System ist veraltet…Die anhaltende Wirkung ist jedoch, dass wir ein System geerbt haben, das bezüglich der Allokation von Energie und Ressourcen bruchstückhaft ist und in starkem Maße, vielleicht in zu starkem Maße, von den Marktkräften, Wettbewerb, und ad hoc Reaktionen der Öffentlichkeit abhängt. Eine spezialisierte technische Expertise an sich ist wahrscheinlich nicht wirklich effektiv, wenn diese nicht durch eine globale und holistische Vision gesteuert wird.

Zusätzlich haben sich die Nichtregierungsorganisationen stark vermehrt um die Interessen der Zivilgesellschaft, Unternehmen, Arbeit und Religionen zu repräsentieren.

Viel Aufmerksamkeit ist den jüngsten Reformen internationaler Institutionen gewidmet worden, um sie effektiver zu machen und mit mehr politischer Legitimation zu versehen. […] Es muss ein Mittel gefunden werden den Fokus dieser Institutionen von ihrem Fachbereich hin zu einem umfassenden Rahmenwerk zur Lösung gemeinsamer globaler Herausforderungen zu lenken. Diese Überlegung legt die Notwendigkeit eines neuen Regierungsmechanismus an der Spitze des globalen Systems nahe. Das bruchstückhafte internationale System von heute setzt sich aus einer Vielzahl von Institutionen, Behörden und Handelnden mit speziellen Mandaten zusammen. Was verlangt wird, ist ein Übergang hin zu einem globalen System reformierter Institutionen und neuer Regierungsmechanismen, die sich auf zusammenhängende Art diverse Energien und Ressourcen zu Nutze machen können, um in der Lage zu sein auf die drängenden globalen Herausforderungen im Zeitalter massiven wirtschaftlichen und sozialen Wandels, die vor uns liegen, zu reagieren.“

Platon und andere hohe Tiere wussten, dass man beim Regieren immer den Widerstreit zwischen den aufkommenden Kompromissen vorfindet. Will man eine Agenda erfolgreich einführen, spaltet man den Konflikt in zwei Extreme. So kann man den Kommunismus (These) und den Kapitalismus (Antithese) nehmen und gelangt zu einem sozialistischen Staat mit integrierten wirtschaftlichen und privaten Unternehmen, was man dann Synthese, die Verschmelzung beider Extreme, nennen würde. Am 08.01.2009 sprach Sarkozy von diesem Kommunismus-Kapitalismus. Wie CNBC berichtete, sagte Sarkozy: „Beim Kapitalismus des 21. Jahrhunderts gibt es Raum für den Staat.“ Auf dem 4. World Wilderness Congress der Wild Foundation im Jahre 1987 sagte Maurice Strong folgendes:

„Es gibt keine bessere Person, er verkörpert in seinem eigenen Leben die positive Synthese zwischen Erhaltung der Umwelt auf der einen Seite und Wirtschaft auf der anderen. Und ich bin hocherfreut die Gelegenheit zu haben Ihnen Edmund de Rothschild vorzustellen.“

De Rothschilds sind eine Multibillionen Dollar schwere und alte Bankenfamilie, vor denen Leute wie Maurice Strong zu Boden kriechen. Die Welt kann den De Rothschilds für die Verteilung von Geld und Kredit an die Länder dankbar sein, die es so dringend brauchten um im System zu überleben. Derartige sogenannte Kapitalisten treiben gemeinsam mit verschiedenen Kriegsverbrechern, wie Henry Kissinger, die Agenda der CO2-armen Gesellschaft und die Weltregierungsideologie voran.

Zehn Jahre lang, von 1981 bis 1991, konnte sich Niemand mit dem französischen Präsidenten Mitterand treffen, wenn er nicht zuvor mit seinem wichtigsten Berater, Jacques Attali, gesprochen hatte. Attali war auch Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Attali ist ein wirklicher Insider. Er schrieb ein Buch mit dem Titel „Millenium – Gewinner und Verlierer der kommenden Weltordnung“. In dem 1992 veröffentlichten Buch sagt er, dass die Weltbevölkerung CO2-Steuern bezahlen würde – lange bevor die Zeitungen der Öffentlichkeit das Thema des CO2-Fußabdrucks vorstellten.

In Irland bezahlte man die CO2-basierte KFZ-Steuer und 2010 schreitet der französische Präsident voran, so dass dies dann von anderen Ländern nachgeahmt wird. Am 11.09.2009 berichtete die Zeitung Irish Times, dass Frankreich eine Kohlenstoffdioxid-Steuer einführt, die bei Personen und Unternehmen pro Tonne verbrauchter Emissionen erhoben würde. Nicolas Sarkozy versuchte die neue Steuer zu rechtfertigen, indem er einen Satz verwendete, der auch aus einem billigen Hollywood-Film hätte stammen können, als er sagte: „Es ist eine Frage des Überlebens für das Menschengeschlecht.“ Und wie in Aldous Huxleys Novelle „Schöne Neue Welt“ sprach er dann über die Verhaltensveränderung der Massen, als er offenbarte: „es gibt ein Ziel: Die Haushalte und Unternehmen zu ermutigen ihr Verhalten zu ändern.“ Nicolas Sarkozys Rede sei bei den Menschen wohl nicht gut angekommen, die aktuell schon mit den bestehenden Steuern zu kämpfen haben und jüngst dabei zusehen mussten, wie an skrupellose Pleitebanken Milliarden verteilt wurden. Es handelt sich hier vielmehr um eine Art von Krebsgeschwür-Politik und einen Teil einer größeren Agenda, bei der man der Öffentlichkeit mehr von ihrem mühselig verdienten Geld stiehlt.

Attali schreibt in seinem Buch auch darüber, dass die USA ihren wirtschaftlichen Status in der „Neuen Weltordnung“ verlieren werden, da asiatische Länder diese Rolle übernehmen. Dank der Handelsverträge der US-Regierung fand der Transfer der Industrie an ihren kommunistischen Feind China statt. Wie Attali lüftet, wurde dieser Transfer nicht nur erlaubt, sondern sogar noch subventionieren. Auch wurden in den letzten Jahren Millionen von High-Tech Arbeitsplätzen nach Asien verlagert. China ist ein kommunistisch-kapitalistisches System, das jetzt mit Öko-Terminologie überzogen wird. Selbst die Zwangsabtreibungen für Jene, die nicht reich genug sind die Sonderabgabe zu bezahlen um die Ein-Kind-Politik zu umgehen, werden noch als umweltfreundlich bezeichnet. Reuters schrieb dazu 2008 „seine Ein-Kind-Politik half im Kampf gegen die Erderwärmung, indem man 300 Millionen Geburten verhinderte.“

Attali besitzt keine Kristallkugel, mit der er in die Zukunft sieht; der Transfer der Industrie vom Westen nach China war einfach nur die Implementierung eines Planes. Die westlichen Kapitalisten verehrten das kommunistische China Maos. Nachstehend finden Sie einen Auszug aus einem Artikel der New York Times vom 10.08.1973, der vom elitären Banker und Umweltschützer David Rockefeller verfasst wurde, während er Vorsitzender der Chase Manhattan Bank war. Darin berichtet er über seinen Besuch in China und bei Mao, der Millionen Menschen umbrachte. Rockefeller schrieb:

„Was auch immer der Preis der Chinesischen Revolution war, sie hatte offenkundig Erfolg dabei nicht nur mehr Effizienz und eine engagierte Verwaltung zu schaffen, sondern auch bei der Förderung einer hohen Moral und des Gemeinschaftssinns. Das soziale Experiment unter Maos Führung in China ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten in der Geschichte der Menschheit.“

Wenn Sie der Meinung sind, die sogenannten kapitalistischen Konzerne sind gegen die Vorstellung aufgrund der Erderwärmung Beschränkungen zu erlassen, sollten Sie erneut und etwas tiefgründiger darüber nachdenken. Die Zeitung The Times berichtete am 29.04.2008:

„Eine Amerikas mächtigster Familien wird morgen eine radikale Neustrukturierung der Führung von ExxonMobil fordern, dem weltgrößten Unternehmen, […] um die Rolle des Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden des Öl- und Gasunternehmens voneinander zu trennen, eine Rolle die Rex Tillerson innehat. John D. Rockefeller gründete 1870 Standard Oil, den Vorgänger von Exxon. […] Mehr als 100 Nachkommen von Rockefeller halten über eine Reihe von Fonds einen bedeutenden Anteil an Exxon, die genaue Größe ist jedoch nicht bekannt. 2006 schrieb Senator Jay Rockefeller an Herrn Tillerson einen Brief in dem er ihn drängte, die Firma solle aufhören Gruppen zu finanzieren, welche die Existenz des Klimawandels bestritten hatten.“

Große Konzerne verehren die Vorstellung aufs Höchste mit dem CO2-Handel Geld zu machen. Die Regierungen geben ihnen Millionen an Erderwärmungs-Zuwendungen und der überwiegende Teil des Kommunismus-Kapitalismus (wie er in China existiert) dient den „CO2-effizienten“ Monopolen und Kartellen der weltweiten Konzerne als sicherer Hafen. Das Propaganda-Verkaufsargument ist, dass die Monopole weniger CO2 produzieren als tausende von kleinen Firmen, wenn diese dieselben Produkte herstellen würden. Die Sowjetunion verwendete dieselbe Begründung, Monopole seien „effizienter“, wobei die CO2-Vermarktung darin natürlich nicht vorkam. Als der sogenannte kapitalistische David Rockefeller sagte „Wettbewerb ist Sünde“, wirkte diese Aussage nur für Jene ironisch, welche die Zusammenhänge nicht verstehen. Sie verstehen nicht, dass Konzerne danach streben Monopole zu bilden und vom Staat subventioniert zu werden. Die Billionen Dollar machenden Bankenfamilien können über Privatfonds in so vielen Konzernen, wie sie möchten, Mehrheitsanteile halten. Da diese privat sind, ist es nahezu unmöglich herauszufinden, welche Firmen sie und zu welchen Teilen besitzen. Privatfonds und Stiftungen sind zwei der Schlupflöcher um die Gesetze, welche „Interessenkonflikte“ berühren, zu umgehen und das ist auch so beabsichtigt gewesen. Es heißt: „Jene, die das Gold besitzen…“

Schauen wir uns an, was eine (vom reichen Establishment) hochrespektierte Person zu dem Thema zu sagen hat. Lord Bertrand Russell, der 3. Earl Russel, war ein Sachbuchautor. Für seine Arbeit erhielt er einen Nobelpreis und die Vereinten Nationen beschenkten ihn mit dem Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturpreis „Kalinga“. Er arbeite auch an dem Thema der Bildung für junge Kinder. 1952 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Wissenschaft wandelt das Leben“.

Darin sagte er zum Thema der nachhaltigen Gesellschaft: „eine wissenschaftliche Weltgesellschaft kann nicht gefestigt sein, außer es gibt eine Weltregierung.“

Zu Ansichten über eine bis ins Kleinste durchverwaltete Regierung merkte Russell an: „Aus verschiedenen Gründen ist es mir nicht gelungen nachzuvollziehen, warum viele Menschen das System mögen, wenn es sich um Russland handelt, aber genau dasselbe System ablehnen, wenn es um Deutschland geht. Ich bin genötigt anzunehmen, dass dies auf die Macht der Etikettierung zurückzuführen ist; diese Menschen mögen, was immer als ´Links` bezeichnet wird ohne zu überprüfen, ob diese Bezeichnung irgendeine Rechtfertigung findet.“

Heute ist die Etikettierung in ein schönes Grün getüncht. Experten zur Erderwärmung, finanziert durch staatliche Zuwendungen, erklären uns nun, dass wir die Ansicht haben sollten gegen den Klimawandel auf kriegerische Art ankämpfen zu müssen, so wie es auch Sarkozy verkauft: „Es ist eine Frage des Überlebens des Menschengeschlechts.“

Das hat Lord Russell über die Kriegsmentalität zu sagen: „Es ist die Kriegsmentalität, welche den Beamten und den Regierungen ihre Möglichkeiten beschert. Daher ist es nur natürlich, dass Beamte und Regierungen geneigt sind eine Kriegsmentalität zu fördern.“

Wenn Sie sich dessen bewusst sind, dann ist es überhaupt nicht überraschend, dass der Präsident der EU-Kommission, Barroso, im Oktober 2008 vor dem EU-Parlament zum Thema der Kreditklemme durch die Banken das Folgende sagte: „die Art des Geschehens, wo die Krise alle Gewissheiten in Frage stellt und die Gemüter Veränderungen gegenüber offen sind, das sind die ganz besonderen Momente.“

Die Schulen haben einen zentralen staatlichen Lehrplan, der den Empfehlungen der UNESCO, der Bildungs-, Wissenschafts-, und Kulturorganisation der Vereinten Nationen, folgt. Die Regierungen unterzeichnen mit den Vereinten Nationen rechtlich bindende Verträge. Es ist der offizielle Glaube der Vereinten Nationen und der Regierungspolitiker, dass wir alle zu einer CO2-armen Gesellschaft werden müssen, wofür man die Kinder in den Schulen ausbildet/trainiert.

Zu Schulen und der öffentlicher Meinung sagt Russel: „Die Vollkommenheit, die sich aus der Kontrolle über die Meinungen ergibt, hängt auf verschiedene Weise von der wissenschaftlichen Technik ab. Dort, wo Kinder zur Schule gehen und alle Schulen durch die Regierung kontrolliert werden, können die Behörden die Gemüter der Jugend gegenüber allem abschotten, was der offiziellen Rechtgläubigkeit entgegensteht.“

Zur kommunistisch-kapitalistischen Ökoagenda sagte Russell: „Wenn Rohmaterialien nicht allzu schnell aufgebraucht werden sollen, dann darf es keinen freien Wettbewerb für ihren Erwerb und ihren Verbrauch geben. Eine internationale Behörde muss sie in solchen Mengen rationieren, wie es zuweilen bezüglich des wirtschaftlichen Wohlergehens als passend erscheint. Dieselben Erwägungen treffen auf die Erhaltung der Böden zu…Um sich dieses Problems anzunehmen, wird es notwendig sein, Möglichkeiten zu finden einen Anstieg der Weltbevölkerung zu verhindern. Wenn dies auf andere Arten als durch Kriege, Seuchen und Hungersnöte geschehen soll, dann bedarf es dafür einer mächtigen internationalen Behörde.“

Mit dem Begriff „Erhaltung der Böden“ meint der Preisträger der Vereinten Nationen eine weltweite Behörde, welche die Kontrolle über die Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft hat. Die Sowjetunion übernahm die Kontrolle über die Landwirtschaft in der Ukraine und exportierte alle Nahrungsmittel aus dem Land, was eine durch den Menschen verursachte Hungersnot zur Folge hatte, bei der Millionen von Menschen umkamen.

Dieser hochrespektierte Elitist war ein wirklich intelligenter, ruhiger und eiskalter Psychopath, was im nachfolgenden Absatz seine Bestätigung findet:

„Krieg, wie ich vor kurz zuvor in Erinnerung rief, war in diesem Sinne bisher enttäuschend, aber vielleicht könnte sich der bakteriologische Krieg als effektiver erweisen. Wenn einmal in jeder Generation überall auf der Welt die Schwarze Pest grassieren würde, könnten sich die Überlebenden ungezwungen vermehren ohne die Welt zu voll zu machen. Es wäre nicht nötig das Gewissen der Frommen anzugreifen oder die Bestrebungen von Nationalisten einzuschränken. Die Umstände könnten zwar etwas unangenehm sein, aber was soll´s? Den wirklich hochgeistigen Menschen ist das Glück gleichgültig, speziell das anderer Menschen.“

Vielleicht werden Sie feststellen, dass diese Seiten bei Google Books nichts zu finden sind und eine kleine Bemerkung Sie darüber in Kenntnis setzt, diese Seiten würden „in der Vorschau nicht gezeigt werden“. Hunderte von Seiten werden gezeigt, die wichtigen Teile, die den Nobelpreisträger und Preisträger der Vereinten Nationen als Psychopathen zeigen, fehlen jedoch. Wenn Sie sich die wichtigsten Informationen anschauen wollen, müssen Sie sich das echte Buch in der Bibliothek holen oder es im Buchhandel kaufen (umso älter die Ausgabe ist, umso besser).

Was Sie entdecken werden, sind intelligente und skrupellose Psychopathen, die ihre Emotionen in einem Überlebenskampf der Angepasstesten eines ökonomischen oder hierarchischen Machtsystems wesentlich besser unter kontrollieren können als normale Menschen, wie dies auch vom Vizepräsidenten der Nationalen Vereinigung der Polizeichefs der USA, Jim Kouri, festgestellt worden ist.

Der Urenkel von Charles Darwin, Charles Galton Darwin, erklärt in seinem Buch „Die nächste Million Jahre“: „Sollte es jemals eine Weltregierung geben, dann muss sie funktionieren, wie die Regierungen es heute tun, in dem Sinne, dass sie eine Minderheit und tatsächlich oftmals auch eine Mehrheit zu Dingen zwingen muss, die diese nicht tun will.“

Aldous Huxleys älterer Bruder, Julian Huxley, war einer der Gründer der UNESCO und der erste Direktor dieser Organisation. Wie es Psychopathen so an sich haben, hatte er keine Probleme damit die Öffentlichkeit zu belügen und zu manipulieren. Julian, ein ebenso geschätzter Preisträger wie Russell, veröffentlichte 1946 einen Bericht mit dem Titel „UNESCO Zweck und Philosophie“, worin er schrieb:

„Wir nehmen die Techniken der Überzeugung, der Informationen und der wirklichen Propaganda, die wir national im Krieg anzuwenden gelernt haben, binden diese absichtsvoll an die internationale Friedensaufgabe und wenden sie, wenn es notwendig ist, bei dem an, was Lenin als ´Überwindung des Widerstands von Millionen` beschrieb. Die Verwendung der Methode des Dramas um Wirklichkeit und Kunst zu offenbaren, eine Methode durch die, in Sir Stephen Tallents Worten, ´die Wahrheit beeindruckend und lebendiges Handlungsprinzip wird`, bedarf eines Glaubenshintergrunds und eines Gefühls der Vorhersehung. Dies muss die Massenphilosophie, die Massenüberzeugung, sein und sie kann ohne den Einsatz von Massenkommunikationsmitteln nie erreicht werden. Diese kolossale Tatsache darf die UNESCO unter dem Druck ihrer Detailarbeit niemals vergessen.“

In seinem Bericht erwähnt er auch, wie die Gemüter der Öffentlichkeit durch Jahrzehnte der Bildung/Propaganda dazu gebracht werden können alles zu glauben. Davon ging auch sein extrem einflussreicher Vater aus. Sein Vater glaubte, die arme und niedere Klasse (der Briten, Japaner oder anderer Nationen) wäre eine andere Rasse, als der reiche aristokratische Typ an der Spitze und es sei zur Abschaffung der Armut der Bevölkerung notwendig, dass die Unbemittelten sich weniger fortpflanzten (wie mit Chinas umweltfreundlicher Ein-Kind-Politik). Im UNESCO-Bericht schreibt ihr Direktor dazu das Folgende:

„Obwohl es in der Tat wahr ist, dass jegliche tiefgreifende Eugenik-Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein wird, wird es für Unesco wichtig sein dafür zu sorgen, dass das Eugenikproblem mit höchster Sorgfalt untersucht wird und die Öffentlichkeit über die Themen, die auf dem Spiel stehen, informiert wird, so dass Vieles von dem, was jetzt undenkbar erscheint, wenigstens denkbar wird.“

Diese Technik findet auch bei Ideen, wie der Weltregierung, Anwendung. Und die Kohlenstoffdioxid-arme Gesellschaft wird für die Unterlinge (uns) sein. In den Köpfen der Öffentlichkeit ist das Fundament für die Weltregierung gelegt worden und sie kann und wird darauf errichtet werden. Es ist nun denkbar und akzeptabel geworden, diese Idee in den Medien zu besprechen. Wo es zuvor als undenkbar galt, die Zahl der unterbemittelten Menschen zu reduzieren, werden Sie heute kaum noch ein hohes Tier in den Medien finden, der dagegen ist. Die Zeitung The Times berichtete letztes Jahr sogar darüber, dass die hohen Tiere bezüglich der Bevölkerungskontrolle Treffen abgehalten hatten. An diesen Treffen nahmen David Rockefeller, Ted Turner, Warren Buffett, George Soros, Michael Bloomberg und Oprah Winfrey teil. Sie werden feststellen, dass Spitzenregierungsvertreter und Berater eine drastische Bevölkerungsreduzierung fordern und immer mehr Berühmtheiten, wie Sir David Attenborough, an die Öffentlichkeit gehen um das voranzutreiben, was zuvor als undenkbarer Ekel der Menschheit galt.

Legalistische und geschäftstüchtige Psychopathen, die über alles Geld der Welt verfügen, erarbeiten langfristige Pläne und, wie es sich für einen guten besessenen Psychopathen gehört, ziehen sie diese Pläne auch durch. Das ist die Agenda, in die wir hineingeboren wurden, die wir durchleben und in dessen Richtung wir Schritt für Schritt geführt werden. Suchen Sie ein paar wenige Menschen, die in der Lage sind für sich selbst zu denken und befreien Sie deren Geister von der Konditionierung, der sie erlagen…und wer weiß.

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