USA haben nicht die Absicht jemals den Irak zu verlassen
Wenn die Republikaner der Meinung sind, dass es ein Fehler war in den Irak zu gehen, warum sind sie dann immer noch dort?
Kurt Nimmo, Infowars.com, 21.03.2010
Die Politiker Dana Rohrbacher, Tom McClintock und John Duncan, allesamt republikanische Kongressabgeordnete, sagten während eines Forums des Cato Instituts, dass der Einmarsch in den Irak im Nachhinein betrachtet ein Fehler war. Jeder ihrer republikanischen Kongresskollegen sei der Meinung, der Einmarsch in den Irak sei ein Fehler gewesen. Rohrbacher ging sogar soweit zu sagen, dass sie sich schon vor dem Einmarsch in den Irak dagegen aussprach.
Am Sonnabend war der siebente Jahrestag des illegalen Einmarschs in den Irak, bei dem mehr als eine Million Iraker abgeschlachtet wurden. Tausende Demonstranten erinnerten mit einer Demonstration durch die Hauptstadt an den Jahrestag und forderten den umgehenden Rückzug der Truppen aus dem Irak. Der Protest war wesentlich kleiner als die vorangegangenen in den Jahren 2006 und 2007. Ein U.S. Park Police Beamter schätzte, dass an der Veranstaltung 2.500 Menschen teilnahmen.
Die Polizei verhaftete acht Personen, darunter auch Cindy Sheehan, die nach der Demonstration Sargattrappen an den Zaun des Weißen Hauses legten. Während die Polizei sie wieder freiließ, riefen die Protestler: „So sieht ein Polizeistaat aus.“ Sehen Sie sich das Video dazu an:
Der Irak ist mehr oder weniger aus den Schlagzeilen der Zeitungen und den Nachrichtenseiten im Internet gerutscht. Nur eine Handvoll engagierter Antikriegsaktivisten wie Cindy Sheehan führen ihre Proteste gegen die Besatzung fort.
Die USA haben nicht die Absicht den Irak jemals wieder zu verlassen. Letzten Monat bereitete der höchste US-Kommandeur im Irak, General Ray Odierno, einen Notfallplan vor um den Rückzug der Kampftruppen aus dem Irak hinauszuschieben. Er forderte mehr Soldaten an. Odiernos Kommentar war nur ein kurzes Aufflackern auf dem Nachrichtenradar der Konzernmedien.
„Ich erwarte eigentlich, dass Obama sein Versprechen wird brechen müssen und eine ziemlich große Truppe im Irak belässt, was natürlich nicht das erste Mal wäre, wo er sich von seiner Wahlkampfrhetorik zum Krieg verabschieden würde.“
schreibt Thomas E. Ricks für Foreign Policy, eine Zeitschrift, die früher der globalistischen Operation namens Carnegie Endowment for International Peace gehörte.
Jetzt kommt, was Rohrbacher, Foreign Policy und die Konzernmedien Ihnen nicht erzählen werden: Bei der Invasion und Besetzung des Irak geht es um die Expansion einer wirtschaftlichen Agenda der internationalen Banker in den Nahen Osten hinein. Der Iran ist als nächstes dran.
„Die andere Seite dieses Themas, worüber viele Menschen nicht nachdenken, ist die wirtschaftliche Agenda im Irak, die Privatisierung, die enorme Privatisierung, die innerhalb der letzten zwei Jahre stattfand.“ so Yanar Mohammed, Präsidentin der Organisation Women´s Freedom im Irak, gegenüber Democracy Now. „Und zur selben Zeit werden wir vom Finanzministerium überrascht, dass den Irakern erklärt, wir bräuchten einen Kredit von der Weltbank, was die irakische Politik unter solchen Druck bringen wird – und das ist für Jeden eine Überraschung, da die Einkünfte aus Öl so hoch sind, dass wir eigentlich keinen Kredit von der Weltbank bräuchten.“
„Ich verbrachte 33 Jahre und vier Monate im aktiven Militärdienst und während dieser Periode habe ich die meiste Zeit als erstklassiger Arm der Großkonzerne, Wall Streets und der Banker zugebracht.“ so Smedley Butler.
Butlers Kommentar ist heute ebenso bedeutungsvoll wie 1935.
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