15 Anzeichen, dass sich Obama bereits dafür entschieden hat, gegen Syrien in den Krieg zu ziehen

Michael Snyder, The Economic Collapse, 25.08.2013

Die Obama-Administration scheint fest entschlossen zu sein, radikalen islamistischen Dschihadisten – die Christen enthaupteten, ganze christliche Dörfer massakrierten und Al-Qaeda Loyalität schwuren – dabei zu helfen, das Assad-Regime zu stürzen und in Syrien die Macht zu übernehmen.

Ja, das Assad-Regime ist schrecklich, aber sollten diese dschihadistischen Wahnsinnigen an die Macht kommen, wird die ganze Region destabilisiert werden, was die Wahrscheinlichkeit eines großen regionalen Kriegs viel wahrscheinlicher machen würde, und ganz Syrien würde in einem absoluten und entsetzlichen Albtraum versinken.

Es wird davon ausgegangen, dass in dem syrischen Bürgerkrieg bisher bereits rund 100.000 Menschen getötet worden sind, und nun sieht es ganz so aus, als würden das US-Militär und der Rest der NATO planen, sich direkt an dem Konflikt zu beteiligen.

Die Obama-Administration denkt bereits über einen Angriff auf Syrien nach, obwohl das amerikanische Volk mit überwältigender Mehrheit dagegen ist, Obama keine Autorisierung des Kongresses hat, in den Krieg zu ziehen, und die Vereinten Nationen Militärmaßnahmen ebenfalls nie zustimmen würden, da Russland dagegen ist. Für die Vereinigen Staaten bahnt sich hier gerade ein kolossales außenpolitisches Desaster an.

Ein potentieller Krieg gegen Syrien ist seit letzter Woche aufgrund eines Chemiewaffenangriffs nahe Damaskus, bei dem bis zu 1.400 Menschen ums Leben kamen, abermals in die Schlagzeilen geraten. Die Obama-Administration und verschiedene andere westliche Länder geben dem Assad-Regime die Schuld an dem Angriff.

Andere weisen jedoch darauf hin, dass es für das Assad-Regime überhaupt keinen Sinn machen würde, so etwas zu tun. Das Assad-Regime scheint den Bürgerkrieg zu gewinnen, und Assad weiß, dass Obama zuvor bereits erklärte, dass der Einsatz von chemischen Waffen in Syrien für die Vereinigten Staaten eine „rote Linie“ sei.

Also, warum sollte das Assad-Regime einen brutalen Chemiewaffenangriff gegen Frauen und Kinder durchführen, und das nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt, wo sich die UN-Inspektoren aufhalten?

Warum sollte Assad einen Krieg mit den Vereinigten Staaten und dem Rest der NATO riskieren?

Assad wäre extrem dumm oder extrem selbstmörderisch, wenn er so etwas tun würde.

Es sind die dschihadistischen Rebellen, die von diesem Giftgasangriff profitieren. Die Chancen einer ausländischen Intervention in den Konflikt sind nun massiv gestiegen.

Wahrscheinlich werden wir nie erfahren, wer tatsächlich hinter dem Giftgasangriff stand. Und selbst wenn dieser Angriff nicht stattgefunden hätte, hätten uns die USA und der Rest der NATO wahrscheinlich eine andere Rechtfertigung präsentiert, um gegen Syrien in den Krieg zu ziehen. Sie scheinen absolut besessen davon, Assad loszuwerden, die Konsequenzen haben sie aber nicht wirklich zu Ende gedacht.

Im Folgenden finden Sie 15 Anzeichen, dass sich Obama bereits dafür entschieden hat, gegen Syrien in den Krieg zu ziehen:

1. Syrien hat zugestimmt, dass UN-Vertreter den Ort des jüngsten Chemiewaffenangriffs, bei dem bis zu 1.400 Menschen ums Leben kam, untersuchen, aber ein „leitender Vertreter der US-Regierung“ sagte, dass eine solche Untersuchung „zu spät ist, um glaubwürdig zu sein.“

2. Laut ABC News sagt das Weiße Haus, dass nur „sehr wenig Zweifel“ daran bestehen, dass das Assad-Regime hinter dem tödlichen Chemiewaffenangriff von letzter Woche stand.

3. Vier US-Kriegsschiffe mit ballistischen Raketen bewegen sich derzeit in Richtung östliches Mittelmeer. Auf Befehl könnten sie innerhalb von Minuten Tomahawk-Marschflugkörper über Ziele innerhalb Syriens herabregnen lassen:

„US-Verteidigungsvertreter erklärten gegenüber Associated Press, dass die Navy vier mit ballistischen Raketen ausgestattete Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer beordert hat, ohne ihnen Befehle für unmittelbare Raketenangriffe auf Syrien zu geben.

Die Schiffe der US-Marine sind in der Lage, eine Reihe von militärischen Handlungen durchzuführen, wozu auch der Abschuss von Tomahawk-Raketen gehört, die auch in 2011 im Rahmen einer internationalen Aktion gegen Libyen eingesetzt wurden, die letztlich zum Sturz der libyschen Regierung führte.“

4. CBS News meldete, dass „das Pentagon gegenwärtig erste Vorbereitungen für einen Marschflugkörper-Angriff auf syrische Regierungstruppen trifft.“

5. Barack Obama traf sich am 24.08.2013 mit seinem Team für Nationale Sicherheit, um zu besprechen, welche Maßnahmen im Hinblick auf Syrien ergriffen werden sollten.

6. Der US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte, dass Barack Obama ihn bezüglich des Syrien-Konflikts gebeten habe, „Optionen für alle Eventualitäten vorzubereiten.

7. Nach einem Telefongespräch Obamas mit dem britischen Premierminister David Cameron über die Lage in Syrien, gab das Weiße Haus bekannt, dass beide Führer über den Chemiewaffenangriff, der letzte Woche stattfand, „zutiefst besorgt“ seien.

8. Die Militärkommandeure der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Saudi-Arabiens, Katars, der Türkei, Frankreichs, Italiens und Kanadas trafen sich am Sonntag im jordanischen Amman, um die Pläne für bevorstehende Angriffe auf Syrien zu koordinieren.

9. Laut Frankreichs zweitgrößter Zeitung bewegen sich von der CIA ausgebildete Rebellen „seit Mitte August“ in Richtung Damaskus:

„Laut unseren Informationen bewegen sich die Gegner des Regimes – unter Anweisungen von jordanischen, israelischen und amerikanischen Kommandos – seit Mitte August in Richtung Damaskus. Dieser Angriff könnte auch den möglichen Einsatz von chemischen Waffen durch den syrischen Präsidenten erklären.

Laut Informationen, an die Le Figaro gelangte, sind die zunächst in Jordanien von Amerikanern in Guerilla-Kriegsführung ausgebildeten Truppen seit Mitte August im südlichen Syrien in der Region von Daraa im Einsatz. Eine erste Gruppe von 300 Mann, die wahrscheinlich durch israelische und jordanische Kommandos und Männer der der CIA unterstützt wird, hat die Grenze am 17.08.2013 überschritten. Eine zweite Gruppe schloss sich ihnen am 19.08.2013 an.

Laut Militärquellen stellen die Amerikaner – die weder ihre Truppen auf syrischen Boden entsenden noch die teilweise von radikalen Islamisten kontrollierten Rebellen bewaffnen wollen – seit einigen Monaten an der jordanisch-syrischen Grenze in einem geheimen Trainingscamp eine handverlesene Truppe, die Freie Syrische Armee, auf.“

10. Das US-Militär hat im Verlauf dieses Jahres eine bedeutende Zahl an F-16 Kampfjets für Militärübungen nach Jordanien entsandt und belässt diese Jets nun „auf Bitte der jordanischen Regierung“ vor Ort.

11. Laut eines Regierungsdokuments, das von WikiLeaks schon im März 2012 veröffentlicht wurde, bereitet sich NATO-Personal, das in Syrien vor Ort ist, bereits seit 2011 auf einen Regimewechsel vor.

12. Die Times of Israel meldet, dass Washington in einer internen Militäreinschätzung zu der Schlussfolgerung gelangte, dass

„Washington aktuell ernsthaft einen begrenzten, wenngleich effektiven Angriff in Erwägung zieht, der dem Regime in Damaskus klar machen wird, dass die internationale Gemeinschaft den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen syrische Zivilisten oder andere Gruppen nicht tolerieren wird.“

13. US-Senator John McCain sagte kürzlich, dass, sollte das US-Militär nicht gegen Syrien vorgehen, dies „ein Blankoscheck für andere brutale Diktatoren auf der ganzen Welt ist, wenn sie Chemiewaffen einsetzen wollen.“

14. Laut der New York Times wird gegenwärtig der „NATO Luftkrieg im Kosovo“ untersucht, um ihn „als eine mögliche Blaupause für Maßnahmen ohne ein Mandat der Vereinten Nationen“ zu nutzen.

15. Das Weiße Haus hat eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt, dass die Obama-Administration derzeit keine Pläne habe, US-Truppen auf syrischen Boden zu entsenden, jedoch alle anderen Arten von Militärmaßnahmen nicht ausschließe.

Das ist kein Konflikt, in den sich das US-Militär einmischen sollte.

Und wir sollten uns erst recht nicht auf die Seite fanatischer antichristlicher, antiisraelischer und antiwestlicher Kräfte stellen, die in Syrien versuchen, die Kontrolle zu erlangen.

Die von der Obama-Administration unterstützten Terroristen sind komplett durchgeknallt. Nehmen wir beispielsweise ein paar Auszüge eines jüngst auf The Blaze veröffentlichten Artikels:

„Auf YouTube wurde ein neues Video gepostet, das die grausame Ermordung – im Exekutionsstil – von drei syrischen Truckfahrern zeigt, die nichts weiter taten, als zu einer Religionsminderheit zu gehören, die der örtliche Al-Qaeda-Ableger nicht mag.

In dem Video sieht man eine kleine Truppe islamistischer Radikaler der mit Al-Qaeda in Verbindung stehenden Gruppe ISIS (Islamischer Staat in Irak und Syrien), wie sie die LKWs von einer irakischen Straße abbringen. Danach fahren sie damit fort, die arglosen Fahrer über ihre Gebetsgewohnheiten zu befragen, um in Erfahrung zu bringen, ob es sich bei ihnen um Sunniten oder Mitglieder der alawitischen syrischen Religionsminderheit handelt.

Nachdem die Truckfahrer bei dem Straßen-Quiz der Dschihadisten ´durchgefallen` waren, wurden sie in einer Reihe auf die Mitte der Straße gesetzt und im Stile eines Exekutionskommandos durch die selbsternannten Strafverfolger, Richter und Henker von hinten in den Kopf geschossen.“

Warum um alles in der Welt würden die Vereinigten Staaten solche Leute bewaffnen wollen?

Warum um alles in der Welt würden die Vereinigten Staaten in den Krieg ziehen wollen, um dabei mitzuhelfen, dass solche Leute an die Macht kommen?

Das ist komplett verrückt.

Und wie ich eingangs bereits anmerkte, sprechen sich die meisten Amerikaner entschieden gegen eine Beteiligung der USA aus. Laut einer verblüffenden neuen Umfrage sind 60% aller US-Bürger gegen eine US-Militärintervention in Syrien, während sich gerade einmal 9% dafür aussprechen.

Im Lichte all dessen, was Sie gerade gelesen haben: Warum ist die Obama-Administration so schwer damit beschäftigt, den Rebellen in Syrien zu helfen?

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