Video: Gewalt in Videospielen und das Bagdad-Massaker
Das Video „Gewalt in Videospielen“ ist produziert worden um die starken Ähnlichkeiten zwischen realer Gewalt und in Videospielen simulierter Gewalt aufzuzeigen. Das Video stellt Szenen der wirklichen Welt Szenen der Spielereihe „Call of Duty“ gegenüber. Die Erschießung von Hunden, das Schlagen von Kindern und die Ermordung unschuldiger Zivilisten wird durch die Massen völlig böser Spieleentwickler in den Schatten gestellt, die ihre Helden portraitieren.
Call of Duty ist die aktuell beliebteste Spieleserie unter den Ego-Shooter Videospielen am Markt. Das Spiel übersteigt sogar die Beliebtheit und die Verkaufszahlen von Spielen wie „Grand Theft Auto“ und „Halo“.
Die jüngste Version des Spiels beinhaltet die Folter von festgenommenen feindlichen Kämpfern, die Verbrennung von Gefangenen durch Molotov-Cocktails, das Erschießen von überlebenden Soldaten und das terroristische Abschlachten von Zivilisten in einem russischen Flughafen.
Weniger kampfeslustige (und psychopathische) Spieler haben bei der neuesten Version von Call of Duty die Möglichkeit die Szenen, welche den Mord unschuldiger Zivilisten darstellen, auszuschalten.
Videospiele spielen beim Training der US-Soldaten eine entscheidende Rolle um sie auf das Kampfgeschehen vorzubereiten. 2008 investierte die US-Armee USD 50 Millionen zur Entwicklung von Videospielen und Spielesystemen um die Soldaten auf den Kampf vorzubereiten.
„Mit einer neuen Plattform und neuen Spielen hoffen die Programmierer der Armee lebensnähere Nachahmungen der Schlachtfeldszenarien zu schaffen und bieten dabei editierbare Einsatzgebiete, größere Leistungsfähigkeit im Hinblick auf Multiplayer-Aktionen und größere Schlachtfelder an.“ schreibt Lee Bains von Switch, einer AOL Elektronikseite.
Die aktuelle Version von Call of Duty war 2007, als die Soldaten einen Reuters-Kameramann und andere Zivilisten in Bagdad massakrierten, noch nicht erhältlich. Stellen Sie sich jedoch vor, wie die Soldaten reagiert hätten, wenn sie dies nicht wüssten.
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